Entscheidungen treffen, die RICHTIG sind (Schritt-für-Schritt-Anleitung)

Alles über Entscheidungsfindung und richtige Entscheidungen treffen

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Alle Probleme, die du heute hast, sind das Resultat schlechter Entscheidungen in deiner Vergangenheit. Deine alten Entscheidungen kannst du nicht rückgängig machen. Aber du kannst heute Entscheidungen treffen, die besser sind und deine Zukunft angenehmer machen. Du kannst heute sogar Entscheidungen treffen, die deine Zukunft großartig machen. Ein wichtiges Thema also.

Wir haben oft Zeitdruck um Entscheidungen zu treffen

„Rund 20.000 Entscheidungen treffen wir täglich.“ (Hirnforscher Ernst Pöppel)

Häufig ist es nicht einfach, zu erkennen, welche Entscheidung die richtige ist. Da hilft es, eine Technik zu besitzen, um zuverlässig gute Entscheidungen zu treffen. So eine Technik lernst du in diesem Artikel kennen. Vorab schauen wir uns die 5 Leitfragen an, um kluge Entscheidungen zu treffen:


5 Vorüberlegungen für kluge Entscheidungen:

1. Wieviel Zeit habe ich für die Entscheidungsfindung?

Entscheidungsfindung

Stell dir vor du machst eine Kreuzfahrt und das Schiff droht zu sinken. Du hast nur wenige Minuten Zeit kluge Entscheidungen zu treffen.

Wenn du mehr Zeit hättest, glaubst du, dass du dann eine bessere Entscheidung treffen könntest?

2. Wie wichtig ist die Entscheidung?

Entscheidungsfindung

80% der Entscheidungen haben keine strategische Bedeutung.

20% der Entscheidungen haben echte Auswirkungen auf dein Leben.

Wozu gehört deine Entscheidung: echte strategische Bedeutung oder nicht?

3. Welche Informationen brauchst du für die Entscheidungsfindung?

Entscheidungsfindung
  1. Sind die Daten korrekt?
  2. Hast du die richtige Datenmenge?
  3. Was wäre die minimale Auswertung/ Datenpunkte?

4. Wer ist an der Entscheidungsfindung beteiligt?

Entscheidungsfindung
  1. Andere haben Fachkenntnisse, die du nicht hast.
  2. Andere einzubeziehen schütz dich vor Wahrnehmungsverzerrungen.
  3. Du hast die Möglichkeit für neue Lösungen.

5. Wie gebe ich der Entscheidung Bestand?

Entscheidungsfindung

Beziehe andere mit ein. So kann keiner überrascht sein, versteht die Hintergründe und kann mitwirken. Erkläre deine Entscheidung, vermeide Zweideutigkeiten und gib den Beteiligten die notwendigen Ressourcen.


Entscheidungen treffen mit der Münzwurf-Studie

Du kannst dich nicht entscheiden? Wirf‘ eine Münze!

Entscheidungsfindung
wissenschaftliche Entscheidungsfindung (Quelle: pixabay.com)

Wichtige Entscheidungen wie beispielsweise eine Trennung oder eine Kündigung wurden durch eine Münze entschieden. Das Ergebnis: Diejenigen, die nach dem Münzwurf etwas in ihrem Leben verändert haben, waren auch mehrere Monate nach der Entscheidung deutlich glücklicher als diejenigen, die alles beim Alten gelassen haben. amerikanische Ökonom Steven Levitt


Entscheidungen treffen Schritt #1: „Befreie dich von sinnlosem Ballast“

Entscheidungsfindung
Entscheidungsfindung bei Hunden

Wenn du einem Hund 2 Knochen auf einmal hinwirfst, ist er so verwirrt und unentschlossen, dass er erstmal keinen nimmt.

Deine Energie im Alltag ist eine begrenzte Ressource, wie du sicher schon bemerkt hast. Entscheidungen kosten Energie. Besonders jene, die wichtig sind und große Auswirkungen mit sich bringen. Damit du genug Energie hast, um wichtige Entscheidungen zu treffen, willst du es vermeiden, dich häufig mit unwichtigen Entscheidungen rumzuschlagen, da diese deine Energie rauben.

20.000 Entscheidungen pro Tag sind zu viel: Triff weniger Entscheidungen

Unser Alltag ist gefüllt mit Entscheidungen, die wir treffen. Was soll ich anziehen oder essen? Was mache ich in der Mittagspause? Welche Netflix-Serie soll ich jetzt schauen? Die meisten Entscheidungen sind vollkommen banal.

Entscheidungen treffen kostet immer auch Energie

Da dich aber auch banale Entscheidungen Energie kosten, solltest du diese möglichst aus deinem Leben verbannen. Das funktioniert am besten, indem du dich mit weniger beschäftigst, dein Leben einfacher machst. Du brauchst keine 3 Social Media Kanäle und dann noch WhatsApp, um mit deinen Freunden zu kommunizieren. Du brauchst keine noch größere Auswahl an Serien, Kleidung, Themen, Ausgehmöglichkeiten usw.

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Darum solltest du täglich ein Opfer bringen

Der Schlüssel, um dich von sinnlosem Entscheidungs-Ballast zu befreien, lautet daher: Opfer bringen. Das hört sich vielleicht im ersten Moment nicht besonders sexy an, hier verbirgt sich aber eine unglaubliche Macht. Seit es die Menschheit gibt, war es immer so, dass diejenigen besonders erfolgreich waren, die besonders gut darin waren, Opfer zu bringen.

Ein prominentes Beispiel für eine Erfolgs-Persönlichkeit ist der Apple-Gründer Steve Jobs. Dieser trug ab einem bestimmten Lebensabschnitt nur noch den selben Rollkragen-Pullover. Er hatte zuhause einen Kleiderschrank, in dem das selbe Outfit in vielfacher Stückzahl zu finden war. Das tat er, um sich nicht mehr damit beschäftigen zu müssen, was er heute anzieht.

Er opferte also eine Auswahl an Kleidung, um Energie zu sparen und diese voll in sein Unternehmen zu stecken. Diese Philosophie entdecken wir bei (wahrscheinlich) allen herausragend erfolgreichen Persönlichkeiten. Sie folgen einer erfüllenden Vision, treffen schwere Entscheidungen und verbannen alle banalen Entscheidungen aus ihren Leben.


Erschaffe eine sinnvolle Vision

Angenommen, du weißt gar nicht, wo deine Reise hingehen soll, lebst du im völligen Chaos. Ständig wirst du gelenkt von neuen Impulsen. Will ich eine feste Beziehung oder nur Spaß haben? Wie wichtig ist mir eine Karriere? Sollte ich mal wieder Sport machen?

Solange du keine Vision für dein Leben geschaffen hast, wirst du immer wieder die selben Entscheidungen auf kurzfristiger Ebene treffen. Wieder und wieder, wie in einem Hamsterrad, ohne voran zu kommen. Der Persönlichkeitstest Reiss Profile kann dir übrigens dabei helfen die Frage zu beantworten „Wer bin ich? Und was will ich wirklich?“.

Erkennst du dich in diesem Video wieder?

Erschaffe deshalb eine Vision von deinem Leben, die du wirklich attraktiv findest. Hast du eine Familie? Kinder? Wieviel Geld willst du verdienen? Wie willst du aussehen? Wie fit willst du sein? Triff diese Entscheidungen einmal in aller Ruhe und lege damit deinen Weg fest. Wenn du weißt, dass ein fitter Körper Teil deiner Vision ist, dann überlegst du nicht, ob du mal wieder Sport machen solltest. Sport ist Teil deines Lebens. Punkt.


Triff Entscheidungen nur einmal und gewinne so Zeit und Energie

Manche Menschen treffen schon am Morgen so viele Entscheidungen, dass sie erschöpft bei der Arbeit erscheinen. Sie bleiben beispielsweise mal kürzer, mal länger, liegen, sobald der Wecker klingelt. Dadurch habe sie täglich unterschiedlich viel Zeit für ihr Frühstück, wodurch sie entscheiden müssen, was sie heute essen, oder ob sie überhaupt etwas essen. Dann ist da auch noch die Frage: „Was soll ich heute anziehen?“.

Diese täglichen Entscheidungen, könnten genauso gut nur ein einziges Mal getroffen werden, wodurch immens viel Energie eingespart werden würde. Zu welcher Uhrzeit stehe ich auf? Diese Entscheidung triffst du einmal und hältst dich daran.

Mein Tipp: Steh immer direkt auf, sobald der Wecker klingelt.

Dies stärkt deine Disziplin und erspart dir unnötigen Stress, da es dir jedesmal einen Schock verpasst, wenn der Wecker wieder losgeht.

Entscheide, was du jeden Morgen essen willst. Wenn es Müsli ist, dann lege dir einen Vorrat an allem an, was du dafür brauchst, um nicht ständig einkaufen zu müssen.

Steve Jobs war nicht der einzige, der immer die selbe Kleidung trug. Dies spart wirklich Energie. Falls dir das zu krass ist, kauf dir ein T-Shirt in verschiedenen Farben und dann nimm einfach immer das, das im Schrank oben liegt. Falls Mode in deinem Leben eine wichtige Rolle spielt, könntest du einmal entscheiden, was du an welchem Wochentag trägst und dich dann einfach daran halten.

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Entscheidungen treffen Schritt #2 „Denke wie ein Kritiker“

Schritt 1 ist erst einmal dafür notwendig, dass du überhaupt die Ressourcen besitzt, um gute Entscheidungen zu treffen. Schritt 2 bezieht sich jetzt wirklich darauf, Entscheidungen zu treffen und er lautet: „Denke wie ein Kritiker.“.

Das bedeutet, dass du dir eigene Gedanken zu deinem Thema machst. Wir Menschen neigen dazu, andere bzw. die breite Masse in unseren Entscheidungen zu imitieren. Das ist logisch, denn so sparen wir Energie und so schlecht kann die Entscheidung nicht sein, wenn die meisten das auch so machen.

Orientiere dich bei der Entscheidungsfindung nicht unbedingt an anderen Menschen, sondern mache dir selber Gedanken!

Wenn du jedoch so handelst wie die meisten, bekommst du auch die selben Ergebnisse wie die meisten und diese sind bestenfalls Durchschnitt. Häufig sind die Resultate der breiten Masse sogar richtig schlecht, zum Beispiel in Bezug auf Gesundheit und Finanzen. Wenn du also wirklich gute Resultate durch deine Entscheidungen erzielen willst, musst du Dinge wirklich durchdenken und darfst nicht einfach dem Mainstream folgen. Mache deine eigene Analyse.

Motivationsseminar

Sammle hochwertige Daten

Es ist nicht grundlegend verkehrt, sich danach zu richten, was andere tun. Gerade, wenn du selbst noch kein ausgeprägtes Verständnis auf einem Gebiet besitzt, kann es durchaus Sinn machen, sich erst einmal an jemanden zu halten, der bereits gute Resultate erzielt. Das ist etwas ganz anderes als sich danach zu richten, was die meisten tun.

Rund 90% der Startups, die gegründet werden, scheitern. Da macht es doch Sinn, sich anzusehen, was die 10% vom Rest unterscheidet und sich nach den erfolgreichen Unternehmen zu richten.

Mache dir jedoch stets bewusst, was deine eigenen Werte sind und was du mit deiner Entscheidung erreichen willst. Jeder Mensch hat unterschiedliche Werte und daher macht nicht jede Lösung für jeden Menschen gleich viel Sinn.

Angenommen, du willst heiraten und musst dich jetzt entscheiden, wie die Hochzeit verlaufen soll. Dabei merkst du, dass so eine Hochzeit viel Zeit und Energie verschlingt. Daher stellst du dir folgende Fragen:

  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Was will ich mit meiner Hochzeit erreichen?

Wenn dir gerade gar nicht klar ist, was dir in deinem Lebe wichtig ist, mache hier einen Motivationstest.

Sobald du dir diese 2 Fragen beantwortest, kommst du vielleicht zu ganz anderen Schlüssen als die meisten. Vielleicht sagst du dir: „Ja, die Sache mit dem Ring und dem Hochzeitskleid gefällt mir und finde ich sinnvoll. Aber die große Feier mit den vielen Gästen finde ich unnötig.“. Das Resultat einer solchen Überlegung wäre dann wahrscheinlich eine sehr unkonventionelle Hochzeit, die jedoch für dich die besten Resultate bringt. Mache dir daher immer deine eigenen Werte und dein Ziel bewusst, wenn du eine Entscheidung triffst.

Halte Ausschau nach Mustern!

Um geeignete Lösungswege für deine Zielerreichung zu finden, kann es sehr hilfreich sein, nach Mustern Ausschau zu halten. Also zu überlegen, wie solche Aufgaben oder Probleme denn in anderen Bereichen gelöst werden.

Angenommen du bist porno-süchtig…

Dann handelt es sich hierbei um ein recht modernes Phänomen. Das heißt, es gibt wahrscheinlich noch keine hochwertigen Daten, Experten oder Kliniken, die darauf spezialisiert sind. Um dennoch dein Ziel zu erreichen, deine Porno-Sucht loszuwerden, könntest du nach Mustern ausschau halten. Du wirst merken, dass Süchte in den verschiedensten Bereichen auftreten und die Behandlung im grundlegenden Prinzip immer gleich ist. So hättest du plötzlich gute Daten, anhand denen du entscheiden könntest, wie du bei deiner Zielerreichung vorgehst.


Entscheidungen treffen Schritt #3 „Nutze mentale Modelle“

Eine Eigenschaft von uns Menschen, die uns der Tierwelt weit überlegen macht, ist die Fähigkeit, mentale Modelle aufzustellen. Das bedeutet, wir können Prozesse gedanklich ablaufen lassen und daran erkennen, welche Resultate wir erzielen werden.

Entscheidungsfindung
Beispiel mentales Modell: Kenne dein WARUM – Golden Circle from Simon Sinek

Meistens ist es uns gar nicht bewusst, dass wir mentale Modelle nutzen, wenn wir Entscheidungen treffen. Das führt dazu, dass unsere mentalen Modelle unsachlich und minderwertig sind. Wenn du beispielsweise vor der Entscheidung stehst, dich selbstständig zu machen oder weiter im Angestelltenverhältnis zu bleiben. Dann stellst du dir vor, wie es wäre, selbstständig zu sein. Wahrscheinlich erhältst du ein Bild, in dem du nicht genug verdienst, deine Miete nicht mehr zahlen kannst und so weiter. Dein Gehirn malt sich den schlimmsten Ausgang aus und will Gefahren möglichst vermeiden. Das könnte dazu führen, dass du im Angestelltenverhältnis bleibst, obwohl dein mentales Modell gar nicht realistisch war, sondern eher ein Alptraum. Daher ist es wichtig, hochwertige mentale Modelle aufzustellen.

https://chris-ley.de/magazin/warum-prokrastinieren-dein-groesster-feind-ist/

Setze dir ein einfach formuliertes Ziel

Dein mentales Modell braucht ein einfach formuliertes Ziel. Nur so kannst du erkennen, ob das Resultat deiner Entscheidung gut oder schlecht ist. Mache dir daher bewusst, was du mit deiner Entscheidung erreichen willst. Prüfe dann, wie nah dich deine Entscheidung an dein Ziel bringen würde.

Denke an die Langzeit-Folgen

Umso mehr du deine Entscheidungen in Hinblick darauf triffst, wie sie sich in weiter Zukunft auswirken werden, desto besser sind sie. Es ist wie ein universelles Gesetz:

Kurzfristige Lösungen bringen große Nachteile, langfristige Lösungen bringen große Vorteile.

Du kannst diese These leicht überprüfen

Angenommen, du hast Kopfschmerzen, ist es ein Leichtes, Tabletten einzunehmen und diese verschwinden zu lassen. Das wäre eine kurzfristige Lösung. Auf lange Sicht hätte diese jedoch fatale Auswirkungen, da du nichts gegen die Ursache deiner Kopfschmerzen unternimmst. Dadurch werden die Symptome immer schlimmer. Daher wäre es sinnvoll gewesen, eine langfristige Lösung zu suchen. Das ist wesentlich aufwendiger, hätte aber viele positive Nebenwirkungen mit sich gebracht. Hättest du beispielsweise mehr Wasser und mehr Bewegung in deinen Alltag integriert, wären nicht nur die Kopfschmerzen verschwunden, deine ganze Gesundheit hätte sich verbessert und letztendlich sogar deine Beziehungen bis hin zu deinen Finanzen.

Außerordentlich erfolgreiche Menschen wie Elon Musk oder Warren Buffet haben die Eigenschaft, besonders langfristig zu denken.

Sie haben sich Ziele gesetzt, die über ihre eigene Lebensspanne hinausragen. Alle Entscheidungen, die sie in ihren Leben treffen, treffen sie in Hinblick auf diese außerordentlich langfristigen Ziele.

Motivationstest
Motivationstest

Denke an die Nebenwirkungen

Unsere Entscheidungen wirken sich auf eine Weise aus, die wir manchmal schwer greifen können. Das liegt daran, dass unser Erinnerungsvermögen mit der Zeit exponentiell abnimmt, während die Auswirkungen von Entscheidungen oft exponentiell zunehmen. Eine Entscheidung, die du heute triffst, kann dafür sorgen, dass dein Leben in 10 Jahren radikal anders aussieht. Du wirst in 10 Jahren aber nicht in dem Bewusstsein leben, dass dich diese eine Entscheidung hierhin gebracht hat. Du wirst dich wahrscheinlich nicht einmal an deine Entscheidung erinnern.

Berechne bei deiner Entscheidung mit ein, dass sie Nebenwirkungen mit sich bringen wird, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Wenn du beispielsweise überlegst, dir einen Fernseher zu kaufen, wäre das, was dich davon abhält, wahrscheinlich der Preis. Du überlegst also, was ist mir lieber: 1.000 Euro auf meinem Konto oder ein Fernseher?

Weitere Faktoren berücksichtigen

Dabei solltest du weitere Faktoren in die Waagschale werfen, die nicht so offensichtlich sind, sich aber viel stärker auf dein weiteres Leben auswirken als der Verlust von 1.000 Euro. Beispielsweise, dass du fernsehen wirst. Umso mehr du für deinen Fernseher gezahlt hast, desto mehr wirst du ihn wahrscheinlich benutzen, da du willst, dass sich deine Investition gelohnt hat. Das wird dich also eine Menge Zeit kosten, die du anders nutzen könntest. Dazu kommt, dass dein Fernseher wahrscheinlich deine Intelligenz beeinträchtigen wird.

Denke deshalb bei deiner Entscheidung daran, welche Nebenwirkungen sie mit sich bringen wird.

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Denke in Etappen-Zielen

Wenn du nur dein Langzeit-Ziel im Sinn hast, kann es zu Fehlentscheidungen kommen. Zum Beispiel willst du in einer Villa leben. Gerade steht ein Wohnungswechsel an und dein Ziel ist eine Villa. Da du noch nicht die finanziellen Mittel besitzt, würde es dich schnell in den Ruin treiben, würdest du in eine Villa ziehen und du säßest letztendlich auf der Straße. Du hast also das Gegenteil von deinem Ziel erreicht.

Kommst du deinem Ziel tatsächlich näher, wenn du das Gegenteil machst?

Du ziehst in eine sehr günstige Wohnung und kommst so deinem Etappen-Ziel näher, die finanziellen Mittel für eine Villa zu besitzen. Du kennst diese strategische Denkweise vom Schach. Dein Ziel ist es, den König des Gegners matt zu setzen. Was du aber jetzt tust, ist einen Bauer zu opfern. Du zielst also nicht direkt darauf ab, deinen Gegner schachmatt zu setzen, sondern willst dich erst einmal besser positionieren, denkst in Etappen-Zielen.


Vergleiche Investment und Rendite

Es gibt Entscheidungen, die kosten dich viel und bringen dir wenig. Ein Beispiel dafür wäre wieder der Fernseher, der dir keinen echten Gewinn bringt, dafür aber deine Zeit stiehlt und sich negativ auf deine Gesundheit, Kompetenz und dein Sozialleben auswirkt.

Bei anderen Entscheidungen ist es weniger eindeutig, ob sie einen Gewinn bringen. Zum Beispiel wenn du eine höhere Position in einem Unternehmen einnehmen könntest, wofür du zwar mehr Geld bekämst, dir deine Arbeit aber weniger Spaß machen würde. Dein Investment und deine Rendite träfen sich vielleicht etwa bei Null. Das würde bedeuten, dass diese Entscheidung ebenfalls schlecht ist. Stagnation hilft dir nicht weiter. Auf was du abzielst, ist Fortschritt.

Investiere in dich selbst!

Ein lohnendes Investment wäre zum Beispiel der Kauf eines Buches. Du zahlst 20 Euro auf Amazon und, falls das Buch gut ist, erhältst du neues Wissen, das dir in Zukunft ein exponentielles Mehr an finanziellem Gewinn bringen wird. Nach genau solchen Entscheidungen solltest du Ausschau halten. Kleines Investment mit großer Rendite. Umso mehr du von ihnen triffst, desto besser wird deine Lebensqualität.


Entscheidungsfindung Backup-Strategie: Schätze dein Risiko ein

Jede Entscheidung kommt mit einem Risiko daher. Es sollte dir also nicht darum gehen, Risiken grundsätzlich zu vermeiden. Aber du willst kein Risiko eingehen, das zu groß ist. Um dein Risiko zu bewerten, stellst du dir 2 Fragen:

Wie ruiniert bin ich, wenn es schiefgeht?

Angenommen, du besitzt 1 Million Euro und nutzt dein gesamtes Kapital als Wetteinsatz. Dann wäre es eine Katastrophe, wenn das schiefgeht. Alles wäre weg. Besitzt du jedoch 1 Million Euro und du setzt nur 10.000 Euro aufs Spiel, kannst du immer noch weiterspielen. Du wärst also nicht gleich ruiniert.

Was kostet es dich, einen Fehler zu bereinigen?

Manchmal ist es derart einfach, einen Fehler zu bereinigen, dass man sich kaum an dem Fehler stört. Wenn ich mich zum Beispiel auf meiner Tastatur vertippe, kann ich das schnell korrigieren und der Schaden ist bereinigt. Es gibt jedoch Fehler, deren Bereinigung dich deine ganze Lebenszeit kosten oder sogar mehr. Zum Beispiel, wenn du ein Haus kaufst, das du kaum oder gar nicht abbezahlen kannst. Oder wenn du die falschen Geschäftsbeziehungen eingehst. Hier willst du also möglichst sicher sein, dass deine Entscheidung auch die richtige ist und im Notfall lieber auf Nummer Sicher gehen.


Hol‘ dir Hilfe um Entscheidungen zu treffen

Es kann bei deiner Entscheidungsfindung eine enorme Hilfe sein, mit jemandem zu sprechen. Allein durch das Aussprechen deiner Gedankengänge kommt Klarheit in deinen Geist und dir wird vielleicht die richtige Entscheidung schon dabei bewusst. Besonders hilfreich ist es, eine erfahrene Person als Gegenüber zu haben, die den Denkprozess unterstützt.

Falls du gerne Hilfe bei deiner Zielerreichung hättest, lass uns mal darüber sprechen. Für eine gewisse Zeit biete ich eine kostenlose Beratung über das Telefon an. Wenn du auf den folgenden Link klickst, gelangst du auf eine Seite mit einem Button: Hier klicken.

Motivationstrainer

Zusammenfassung Teil 1: Anleitung für Entscheidungsfindung

  • Muss eine Entscheidung getroffen werden? Ist ein Prozess zur Entscheidungsfindung überhaupt notwendig?
  • Sammle alle Fakten und bediene dich ungeniert an allen öffentlich zugänglichen Informationsquellen wie dem Internet. Befrage andere Menschen in lockerem Gespräch und mache dir deren Erfahrung und Wissen zu eigen. Lege dabei Wert auf Fakten und Knowhow. In dieser Sammlung von nüchternen Sachverhalten zur Entscheidungsfindung haben vage Angaben und nicht verifizierte Informationen nichts zu suchen.
  • Bewerte alle zusammengetragenen Fakten. Durchdenke die voraussichtlich entstehenden Folgen, wenn du dich nach der Entscheidungsfindung für eine Richtung entschieden hast. Hast du die Folgen ausreichend im Kopf durchgespielt und deine Korrekturen vorgenommen, zögere nicht deine Entscheidung bekannt zu geben. Reichen die vorliegenden Informationen nicht aus, um eine endgültige Marschrichtung festzulegen, lass dich nicht unter Druck setzen. Forsche erneut nach, zur Not investigativ, bis du alle notwendigen Fakten vorliegen hast, die zum Treffen deines Urteils notwendig sind. Erst jetzt kannst du deinen Prozess zur Entscheidungsfindung abschließen. Übereilte oder aus dem Bauch getroffene Entschlüsse haben oft genug fatale Auswirkungen, die nachträglich nur schwer in eine erfolgreiche Bahn zu steuern sind.

Zusammenfassung Teil 2: Anleitung für Entscheidungsfindung

  • Am Schluss einer Entscheidungsfindung steht immer als krönender Abschluss die Entscheidung selbst, in die du deine persönliche Kreativität einfließen lässt. In der haben Worte wie „können, würden, sollten“ nichts verloren. Hier präsentierst du dich in leicht militärischer Tonart und triffst glasklar deine Anweisung, die kurz, prägnant und unzweideutig formuliert ist.
  • Nach dem sorgfältig durchgeführten Prozess der Entscheidungsfindung und der abschließenden Festlegung der zukünftigen Marschrichtung, ist diese Aufgabe nicht beendet. Du musst sehr genau beobachten, wie sich deine Entscheidung auswirkt und vor allem, ob sie so umgesetzt wird, wie du es dir vorgestellt hast. In der Anfangsphase kannst du beherzt eingreifen und zukünftige Handlungen in der Richtung korrigieren. Wichtig ist dabei, dass die Realisierungsphase und deren anschließende Kontrolle zeitlich eng beieinander liegen. Nur so kannst du sicherstellen, dass nach deinen Ideen und Vorstellungen in einer erfolgreicheren Zukunft gehandelt wird. Das hebt dich weit aus der Masse, macht dich zu einem unverzichtbaren Teil der Gemeinschaft und stärkt ungemein dein Selbstbewusstsein sowie deine Willenskraft.

Der Weg der Entscheidungsfindung kann lang sein, was am Projekt selbst liegen kann oder an deinem zögerlichen Verhalten. Niemand muss vor einer wichtigen Entscheidung Angst haben. Du musst dir vor Augen führen, dass am Ende einer sorgfältig durchgeführten Entscheidungsfindung nur der Erfolg stehen kann und dies als deine Chance begreifen, dich selbst positiv darzustellen.


Und nun?


Ich bin ein empathischer Game Changer. Es ist meine persönliche Mission, Menschen aus dem Motivationsloch zu helfen. Dabei verzichte ich auf oberflächliche Motivationssprüche oder „Tschakka“ und halte mich an Techniken, die faktisch funktionieren. Ich weiß genau, was funktioniert und was nicht, denn ich habe viele Extrem-Situationen getestet 🔥 …

Christian da Silva Ley

Challenges und persönliche Weiterentwicklung sind meine Passion. Nicht eingefahren sein und neue Wege gehen. Das Maximum rausholen. Ob 250 km Wüstenmarathon laufen, 1.200km den Rhein mit einem SUP Board paddeln, 1 Jahr mit einem 2 Stundenschlaf auskommen oder bei -15°C Grad einen Marathon in Sibirien, nur in Shorts laufen, mit Mönchen im indischen Kloster leben – ich habe in zahlreichen Selbstexperimenten getestet, wie viel mehr unser Körper im Stande ist zu leisten. In Vorträgen referiere ich zu diesen Themen und begeistere Menschen aus ihrer Komfortzone zu kommen.

Zugegeben: Keiner will jetzt wirklich lernen, wie man einen 250km Wüstenmarathon mit minimalem Training laufen kann oder wie man mit nur 2 Stunden Schlaf auskommt. Das was Du brauchst sind interessante Persönlichkeiten, die Menschen mitnehmen können. Und genau das bringe ich mit! (mehr als 800 TOP Referenzen!)


Wenn du mit einem Experten über deine Situation sprechen möchtest, vereinbare hier ein kostenloses Strategiegespräch.