Start Motivationsimpulse Warum Disziplin doch notwendig ist und wie du Selbstdisziplin trainierst

Warum Disziplin doch notwendig ist und wie du Selbstdisziplin trainierst

Disziplin: Mangel, Tipps & Tricks

0
5109
Disziplin
Disziplin

Im letzten Artikel haben wir darüber gesprochen, warum es nicht unbedingt notwendig ist jeden Tag mindestens 8 Stunden am Schreibtisch zu verbringen, um erfolgreich zu sein. Heute verrate ich dir, was jeden erfolgreichen Unternehmer von seinen weniger erfolgreichen Kollegen unterscheidet: Eiserne Disziplin! (Das gleiche gilt übrigens für erfolgreiche Sportler; ohne Disziplin kein Erfolg.) Disziplin sorgt dafür, dass du die Dinge tust, die du wirklich tun solltest, um erfolgreich zu sein sein, anstatt einfach nur Spaß zu haben oder deine Zeit mit sinnloser Prokrastination zu verschwenden. 

Im heutigen Artikel über Disziplin lernst du: 

  • Was ist Selbstdisziplin?
  • Warum brauche ich Disziplin?
  • Warum Disziplin wichtiger ist als Motivation
  • Welche Verhaltensweisen helfen, mehr Selbstdisziplin zu bekommen?
  • Übungen für mehr Disziplin
  • Erfolg, Motivation und Disziplin
  • Wie bekomme ich eiserne Disziplin im Alltag?
  • Ich habe keine Disziplin – Was soll ich tun?

Du hast keine Disziplin und deshalb fühlst du dich schlecht. Kein Wunder, denn wenn es dir an Disziplin mangelt, leidet auch dein Selbstbild. Dein Selbstvertrauen schwindet und letztendlich auch deine Gesundheit. In diesem Artikel erhältst du mehr als bloße Tipps und Tricks für mehr Disziplin. Ich erkläre dir, was in Wahrheit hinter deinem Disziplinmangel steckt und werde dir einen Weg zu mehr Disziplin zeigen, der auch wirklich funktioniert!

Was bedeutet Disziplin?

Erfolg ist ist kein Zufall. Erfolg bedeutet, die Willenskraft aufzubringen, alles zu tun, um dein Ziel zu erreichen. Ganz egal, was das bedeutet. Dein Plan hat nicht funktioniert? Lerne daraus, versuch es nochmal und versage das nächste Mal besser, lautet die Devise. Dafür brauchst du Disziplin. Psychologie Definition von Disziplin: Disziplin, auf Ordnung bedachtes Verhalten, Unterordnung, bewußte Einordung (Autoritarismusforschung, Konformität).

Ganz kurz gesagt ist Disziplin die Kunst der Selbstkontrolle.

Sie ermöglicht es dir, dich auf deinen Erfolg zu fokussieren, selbst dann, wenn die Aufgaben dir weniger Spaß machen. Denn mit jedem erfolgreichen Business kommen auf Dinge, die du eigentlich nicht machen möchtest, aber aus welchen Gründen auch immer leider nicht an andere abgeben kannst. Das einzige, was dich dann noch auf Kurs hält, ist deine Disziplin. 

Wie wichtig ist Disziplin?

Seien wir mal ehrlich, ein Business aufzubauen macht ab und zu Spaß, ist aber oft zähe, harte Arbeit. Die wenigsten von uns wachen morgens auf und haben so richtig Lust ihre Steuererklärung zu schreiben, einen Businessplan ein zu reichen oder sich um all die langweiligen und langwierigen administrativen Tasks zu kümmern, die die Grundlage eines erfolgreichen Business bilden. Die größte Schwierigkeit liegt darin, diese Aufgaben regelmäßig und über einen längeren Zeitraum gewissenhaft zu erledigen. 

Selbst wenn du dein Ziel bereits vor Augen hast, brauchst du Disziplin und Willenskraft, um auch wirklich dort anzukommen. 

Warum Disziplin wichtiger ist als Motivation 

Motivation ist das Bedürfnis, ein bestimmtes Ziel zu erreichen und die dafür nötigen Schritte zu gehen. Sie ist oft der erste Antrieb, der dich dazu bringt, ein Projekt ins Rollen zu bringen. Das Problem? Du bist nicht immer motiviert. Wenn du Motivation als deinen Hauptantreiber benutzt, wirst du Tage erleben, an denen du dich absolut unmotiviert fühlst und überhaupt keine Lust hast, deine Aufgaben zu erledigen. Diese Phase kann sich, wenn du Pech hast, über Tage, vielleicht sogar über Wochen ziehen. Wenn du einfach dasitzt und wartest, bis deine Motivation zurückkommt, verlierst du Zeit und Geld, deine Konkurrenz gewinnt an Vorsprung und du brauchst viel länger, um deine Ziele zu erreichen. Was dich stattdessen wirklich weiterbringt, ist Disziplin. Wenn du deine Motivation verlierst, treibt dich deine Disziplin und der Wunsch dein Langzeit-Ziel zu erreichen, trotzdem weiter an. 

Erkennst du dich in diesem Video wieder?


Aber was tun, wenn es dir an Disziplin fehlt?

Für die meisten Menschen ist Disziplin nicht angeboren, sie muss erlernt werden. Es ist also kein Wunder, dass die meisten erfolgreichen Manager und CEOs einen persönlichen Coach haben, der ihnen dabei hilft, diese Ziele zu verfolgen. Natürlich kannst du deine Persönlichkeitsentwicklung aber auch eigenständig angehen und deine Selbstdisziplin trainieren. Hier findest du einige Tipps und Übungen, wie du an deiner Disziplin arbeiten kannst.

Disziplin Übung #1: Setze dir Langzeit-Ziele und verfolge sie. 

Wenn du langfristig erfolgreich sein möchtest, reicht es nicht, einen vagen Plan für die nächsten Jahre zu haben – du brauchst eine Vision. Je konkreter deine Ziele sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass du sie auch umsetzt. Langzeit-Ziele sind wichtig, um sicher zu stellen, dass dein Projekt über einen längeren Zeitraum wächst. Sie machen deinen Erfolg messbar und helfen dir, deine Erfolgsgeschichte in kleinere Ziele herunter zu brechen und daraus wiederum Aufgaben zu entwickeln. 

Warum bekomme ich so mehr Disziplin?

Dein Gehirn ist viel zu sehr auf kurzzeitige Erfolge und die damit einhergehenden Belohnungsmechanismen trainiert, dass es ihm schwer fällt, einem langfristigen Plan zu folgen. Wenn du es schaffst, dein Gehirn so umzuprogrammieren, dass es Befriedigung und Erfolg empfindet durch langfristige Ziele empfindet, setzt du die richtige Grundlage für dauerhaften Erfolg, der anhält. 

  • Lerne den Prozess zu genießen, anstatt dich nur auf dein Ziel zu fokussieren. 
  • Brich deine Langzeit-Ziele herunter in Aufgaben und Zwischenziele, um deine Zeit besser einzuteilen. 
  • Entwickle Prozesse, denen du folgen kannst, um deine Produktivität zu steigern. 
  • Organisiere deinen Arbeitsplatz so, dass du optimal arbeiten kannst. Wenn du deinen Tag damit startest, erst aufräumen zu müssen, stehst du deinen Prozess

Disziplin Übung #2: Krieg deine Gefühle unter Kontrolle. 

Deine größte Schwäche sind deine Gefühle. Langeweile, Freude, Frust – sie alle stehen langfristig deinem Erfolg im Weg. Ein erfolgreiches Business zu führen ist nicht immer spaßig, einige Aufgaben müssen eben einfach erledigt werden. 

Warum bekomme ich so mehr Disziplin?

Wenn du dich zu sehr von deinen Gefühlen leiten lässt, fällt es dir schwer, die notwendige Disziplin aufzubringen, langfristig deine Aufgaben gewissenhaft zu erfüllen. Rationale Entscheidungen werden dich weiterbringen und helfen dir, deine Ziele zu erreichen. 

  • Entwickle Dankbarkeit und Wertschätzung für das, was du bisher erreicht hast. Die Fähigkeit das Gute in jedem Tag zu sehen wird dich langfristig erfolgreich machen. 
  • Meditiere! Meditation ist nicht nur ein kraftvolles Tool, um Selbstdisziplin zu üben, sondern hilft dir auch, deine Gefühle besser zu verstehen und sie unter Kontrolle zu bringen. 
  • Entwickle einen gesunden Schlafrhythmus. Regelmäßige Einschlaf- und Aufstehzeiten helfen deinem Körper, optimal produktiv zu sein und halten dich davon ab, schlechten Gewohnheiten nachzugeben. 

Disziplin Übung #3: Widerstehe impulsivem Verhalten. 

Jeden Tag geben wir Impulsen nach, ohne überhaupt zu merken, wie sehr sie unseren Alltag beeinflussen. Impulsives Verhalten entsteht aus dem Wunsch, ein bestimmtes Bedürfnis sofort und hier und jetzt zu befriedigen. Gibst du diesen Bedürfnissen nach, untergraben sie deine Bemühungen, Selbstdisziplin aufzubauen und schaden langfristig deinem Erfolg. Außerdem sind diese Bedürfnisse selten gut für dich – Spielsucht, Alkoholkonsum und rauchen sind impulsive Verhaltensweisen, die schnelle Bedürfnisbefriedigung mit sich bringen. Aber auch das Bedürfnis, Social Media zu checken und Bestätigung durch Likes und Kommentare zu bekommen hat exakt den gleichen Effekt! Diese Verhaltensweisen loszuwerden, klappt nicht von heute auf morgen und ist nicht immer einfach. Ein Coach kann dich dabei unterstützen, solltest du Schwierigkeiten mit der Umsetzung haben. 

Warum bekomme ich so mehr Disziplin?

Impulsives Verhalten ist der größte Feind deiner Selbstdisziplin. Sobald du es unter Kontrolle bekommst, wird es dir leichter fallen, dich auf deine Ziele zu fokussieren und die notwendigen Schritte einzuleiten, um sie zu erreichen. 

  • Reduziere die Zeit, die du auf Social Media verbringst (oder lösche deine Social Media Kanäle ganz, wenn sie dich zu sehr ablenken). Bestätigung, die du durch Likes oder Kommentare bekommst, fühlt sich vielleicht gut an, hält aber nicht lange und lenkt dich von deinen eigentlichen Zielen ab. 
  • Hände weg von Alkohol, Zigaretten und Drogen. 
  • Verzichte auf Fast Food und ernähre dich gesund. Genügend Sport und eine gesunde Ernährung sind einer der Grundsteine für ein erfolgreiches Leben. 

Erfolg, Motivation und Disziplin

Disziplin garantiert Erfolg. Du brauchst kein Talent, kein Glück, um deine Ziele zu erreichen. Du brauchst die notwendige Disziplin, um genau das umzusetzen, was umgesetzt werden muss.

Viele Menschen fühlen sich unmotiviert. Sie sind träge, haben auf nichts Lust und nutzen ihre fehlende Motivation als Ausrede, um sich nicht anzustrengen. Sie denken, Motivation sei etwas, das einem zugeflogen kommt. Doch das stimmt nicht. Die süßesten Früchte befinden sich immer an der Spitze des Baumes. Wenn du dich motiviert fühlen möchtest, dann musst du dich bewegen und die ersten Schritte gehen, auch wenn sie unangenehm sind. Du benötigst Disziplin.

Wie bekomme ich eiserne Disziplin im Alltag?

Disziplin ist etwas Großartiges. Sie garantiert geradezu Erfolg. Dabei wird die Disziplin von der Allgemeinheit gar nicht wirklich als Tugend akzeptiert. Viele rümpfen bei dem Wort die Nase – warum ist das so? Es liegt daran, dass es zwei Arten von Disziplin gibt. Die eine, die von außen kommt und dir andere, die von innen kommt. Die eine Art von Disziplin wird dir sozusagen aufgezwungen. Dein Job zwingt dich dazu, jeden Morgen früh aufzustehen.

Es gibt 2 Arten von Disziplin

Diese Art Disziplin ist natürlich nicht sehr beliebt. Wird der Druck von außen zu stark, kann er sogar krank machen und Menschen völlig verzweifeln lassen. Die zweite Art der Disziplin kommt jedoch von innen. Das bedeutet, du stellt dir selbst Regeln auf, nach denen du handelst, weil du ein Ziel verfolgst. Diese Art von Disziplin kennen nur die wenigsten. Diese Art sorgt dafür, dass du deine Ziele auch wirklich erreichst, dass du dich selbst respektierst und immer mehr Selbstvertrauen entwickelst.

Du musst bereit sein zu leiden

Wenn du einen starken Körper haben möchtest, benötigst du Selbstdisziplin. Niemand zwingt dich dazu, zu trainieren. Du musst dein Ziel kennen und dann ganz bewusst Schmerz in Kauf nehmen. Hier liegt der Schlüssel. Du musst bereit sein, zu leiden. Viele sind dazu nicht bereit und ich sage dir auch warum. Sie denken, Leid sei per sé etwas schlechtes. Sie wollen leidvolle Erfahrungen möglichst vermeiden.

Die Wahrheit ist, dass Leid zum Leben dazu gehört

Die Wahrheit ist jedoch, dass Leid zum Leben dazu gehört – es kann nicht vermieden werden. Angenommen, du machst keinen Sport, sondern nur das, worauf du Lust hast. Du liegst zuhause rum, schaust Serien und bestellst dir dein Essen. Das Resultat ist, dass du fett und dumm wirst. Dein Selbstvertrauen wird immer geringer, du verlierst vor dir jeden Respekt. Du bist in einen leidvollen Zustand geraten, obwohl du doch Leid verhindern wolltest.


„Ich habe keine Disziplin – Was soll ich tun?“

Versuche nicht, Leid aus dem Weg zu gehen, sondern wähle das Leid, das dir etwas bringt. Wenn du ein Gewicht hebst, signalisiert dir dein Körper nach jeder Wiederholung, dass er eine Pause benötigt, doch du machst weiter. Du weißt, dass da mehr geht und hast eine klare Regel, wie viele Wiederholungen es sein müssen. In dieser Situation leidest du, doch es macht dir nichts aus. Besser noch, du genießt den Schmerz, denn du weißt, dass er dich stark macht, dass er dir nützt. Das ist eine intelligente Art zu leiden.

Der Schlüssel zur Selbstdisziplin liegt also darin, Leid bewusst zu wählen…

Der intelligente Mensch denkt immer langfristig. Er verzichtet auf kurzweiligen Lustgewinn durch Fast Food, Drogen, Ablenkung. Er verzichtet auf ein kurzes High, um sich nachhaltig und grundlegend gut zu fühlen. Wenn du mit einer Sportart beginnst, wird es dich zu Beginn Überwindung kosten, neue Verpflichtungen deinem Alltag hinzuzufügen. Doch wenn du diszipliniert bist, dann gewöhnst du dich an diese neue Aktivität. Sie kostet dich immer weniger Überwindung und nach einer gewissen Zeit ist es für dich selbstverständlich, sofort aufzustehen, wenn der Wecker klingelt, joggen zu gehen, gesund zu kochen, kalt zu duschen, zu meditieren, viel zu arbeiten. Für dich ist eine Leistung selbstverständlich, die andere für unmöglich halten. Das ist die Macht der Disziplin.


Disziplin garantiert dir deinen Erfolg

Wenn du erfolgreich sein willst, dann musst du nicht genial sein, dann brauchst du kein großes Glück. Du brauchst ein klares Ziel und eine Strategie, dich dich dort hin bringt. Du musst täglich das Notwendige tun und zwar auch dann, wenn du keine Lust hast, wenn du dich nicht motiviert fühlst. Die Disziplin ist wie ein Muskel, den du trainierst. Du bist irgendwann nicht mehr angewiesen auf Motivations-Tricks und Belohnungssysteme. Deine Selbstdisziplin ist so stark, dass dich nichts aufhalten kann. Egal, was dir passiert, wie du dich heute fühlst, du tust das, was getan werden muss und garantierst damit, dass du erfolgreich wirst.

Hast Du wirklich verstanden worum es hier geht?

Wenn du also wirklich verstanden hast, was Disziplin ist und warum dir diese so viel Nutzen bringt, dann entscheide dich jetzt dafür, deine Selbstdisziplin zu trainieren. Überlege dir jetzt, welche Tätigkeit du deinem Alltag hinzufügen möchtest, damit du in deinen Augen ein besserer Mensch wirst. Es muss nichts gigantisches sein. Alleine, wenn du jeden Morgen dein Bett machst, baust du Disziplin auf und startest stets mit einem kleinen Erfolg in den Tag. Trainiere deine Selbstdisziplin und erlange mehr Selbstachtung, Selbstvertrauen, bleibe gesund und erreiche selbst deine größten Ziele. Ziele, die so groß sind, dass sie dir heute noch unrealistisch erscheinen.


Warum du keine Lust hast, etwas zu tun…

Es ist ganz einfach so, dass wir Menschen überhaupt nichts tun wollen, wenn wir nicht das Gefühl haben, dass es sich für uns lohnt. Dafür ist uns unsere Energie einfach zu kostbar.

Damit du das Gefühl hast, dass sich eine Anstrengung lohnt, muss mindestens einer von zwei Faktoren gegeben sein:

  • Du vermeidest durch diese Anstrengung Leid.
  • Du erzielst durch diese Anstrengung große Freude.

Wenn du dir also vornimmst, regelmäßig Sport zu machen, fängt dein Gehirn an zu abzuwägen. Es merkt, dass Anstrengung, also Leid, auf dich zukommt (durch Sport) und vergleicht dieses Maß an Leid dann mit dem Maß an Leid, dass auf dich zukommst, wenn du keinen Sport machst. Es kontrolliert also, ob sich die Anstrengung lohnt. Wenn es merkt, dass Sport besser ist als kein Sport, ist die Entscheidung getroffen und du brauchst kaum noch Überwindung, um Sport zu machen.

Dein Gehirn kann aber nicht sinnvoll entscheiden, wenn es nicht die richtigen Daten hat…

Du bestimmst nämlich selbst, welche Daten in die Waagschale geworfen werden. Es ist deine Aufgabe, die Anstrengung durch Sport dem Leid gegenüber zu stellen, das durch ausbleibenden Sport ausgelöst wird. Zum Beispiel die Unzufriedenheit mit deinem Körper, deine geistige Benommenheit, dein mangelndes Selbstwertgefühl, die drohende Herz- Kreislauferkrankung usw. Zudem solltest du dir bewusst machen, welche freudvollen Dinge aus Sport resultieren. Du fühlst dich direkt danach super, du siehst besser aus, hast mehr Selbstvertrauen usw. Durch dieses Bewusstmachen der negativen Konsequenzen und positiven Belohnungen kannst du eine sinnvolle Entscheidung treffen und kommst in Bewegung.

Wenn du das nicht machst und nur im Kopf hast: „Boah, das wird voll anstrengend.“, findet kein sinnvolles Abwägen statt und du kannst dich nicht aufraffen, etwas zu tun.

Mein Rat lautet daher auf den Punkt gebracht:

Mach dir jedes Mal bewusst, was es dich kostet, wenn du dich nicht anstrengst. Mach dir zusätzlich die Belohnung bewusst, die du durch die Anstrengung erhältst.


Die eine Fähigkeit, die dir mehr Disziplin bringt

Vielleicht ist dir auch eine Sache noch gar nicht richtig bewusst: Wie wichtig die Fähigkeit ist, im Leben Belohnungen in die Zukunft verschieben zu können.

Das Tückische an unserem Sport-Beispiel: Die Vorteile von Sport sind klar, aber sie treten erst ein, NACHDEM du Sport gemacht hast. Du musst also jetzt auf Bequemlichkeit verzichten, damit es dir in der Zukunft besser geht.

Damit haben viele ein Problem. Doch genau davon hängt deine Lebensqualität ab und zwar radikal. Wenn du dir die erfolgreichsten Menschen auf der Welt ansiehst, dann haben diese immer die Fähigkeit, sich auf langfristige Ziele hinzuarbeiten – also die Belohnung in die Zukunft zu verschieben und im Hier und Jetzt auf Bequemlichkeit zu verzichten. Ich rede hier nicht nur vom Sport, sondern von allen Lebensbereichen.

  • Verzichte heute darauf, deinen Partner zu kritisieren und eure Beziehung wird in Zukunft besser.
  • … darauf, Fast Food zu essen und deine Gesundheit wird in Zukunft besser.
  • … darauf, dein Geld auszugeben und deine Finanzen werden in Zukunft besser.

Menschen, die nicht langfristig denken, leiden oft große Qualen…

  • Sie sind beispielsweise stark übergewichtig, da sie sofortige Belohnung durch essen gewohnt sind.
  • Diese Menschen verdienen kein Geld, da sie nicht bereit sind, Kompetenzen aufzubauen.
  • Sie führen schlechte Beziehungen, da sie keine Kompromisse eingehen können.
  • Sie haben schlichtweg keine Kontrolle über sich selbst und ihr Leben, da sie ständig nur dem emotionalen Impulsen im Hier und Jetzt folgen.

Durch diesen Mangel an Impulskontrolle (also an Disziplin) geraten sie in eine Negativ-Spirale, in der jeder Tag den nächsten schlimmer macht.

Ich will dich hier für dieses Thema sensibilisieren und dir bewusst machen, wie wichtig es ist, langfristig zu denken und zugunsten der Zukunft Opfer bringen zu können. Denk am besten jetzt einmal darüber nach, welche Dinge du tust, die sich negativ auf deine Zukunft auswirken.


Was bringt Disziplin?

Vielleicht denkst du dir immer wieder mal: „Naja, das kann ich auch noch morgen erledigen.“, doch diese Entscheidung hat schlimmere Auswirkungen als dir vielleicht bewusst ist…

Du weißt nämlich genau, dass du deine Aufgabe eigentlich jetzt erledigen solltest. Du tust aber nicht das, was du für richtig hältst und darunter leidet dein Selbstbild.

Warum haben viele Menschen kein Selbstvertrauen?

Weil sie genau wissen, dass sie sich selbst nicht vertrauen können. Sie haben es selbst erlebt, dass sie eine Sache sagen und eine andere machen. Diese Menschen verfügen über wenig Integrität und deswegen vermeiden sie Verantwortung, schrecken vor großen Herausforderungen zurück. Sie haben im Leben wenig Erfolg.

Für deine Psyche ist es katastrophal, wenn du nicht das tust, was du eigentlich für richtig hältst. Daher hast du eigentlich keine Wahl:

Du musst das Richtige tun. Du musst diszipliniert sein.

Stell dir mal einen Menschen vor, der immer zu dem steht, was er sagt. Er hält sein Wort, auch wenn er dafür leiden muss. Er sagt die Wahrheit, auch wenn es bequemer gewesen wäre, zu lügen. So einem Menschen schenkst du volles Vertrauen/ wünscht sich jeder als Leiter eines Unternehmens oder einer ganzen Nation. So ein Mensch kannst du werden.

Wenn du das durchziehst, was du dir vorgenommen hast, baust du Selbstvertrauen auf. Du kannst dich dadurch selbst respektieren und Menschen offen in die Augen blicken. Deine ganze Körperhaltung wird sich ändern und auch auf deine Gesundheit wirkt sich Integrität positiv aus. Dein positives Selbstbild befähigt dich dazu, noch größeres zu leisten und du wirst zum Vorbild für deine Mitmenschen. Das ist der Lohn, der hinter Disziplin steckt.


Disziplinmangel eliminieren: Der letzte wichtige Schritt

Nachdem ich dir erläutert habe, warum Disziplin eben so wichtig ist, lass uns die Sache mal in der Praxis anschauen…

Es gibt einen Fehler, den viele machen und der dazu führt, dass neue Verhaltensweisen nicht nachhaltig in das Leben integriert werden können. Dieser Fehler lautet: Sie wollen zu viel auf einmal.

Ich kann verstehen, wenn du an einem gewissen Punkt zu dir sagst: „Es reicht. Ab morgen mach ich alles anders.“. Doch nimm dir eine Sache nach der anderen vor. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Aufstehen und ins Bett gehen. Solltest du keine festen Zeiten haben, zu denen du aufstehst und ins Bett gehst, wird dir auch alles andere den Tag über schwer fallen.

Fang also beim größten Engpass an und dann bleib mal einen Monat dabei.

Halte dich strickt an deine Bett-Zeiten bis es dich kaum noch Überwindung kostet, sie einzuhalten und dann geh zum nächsten Thema über. Erst dann kommt beispielsweise der Morgen-Sport als neue Disziplin hinzu.

Ein erster Erfolg macht den weiteren viel wahrscheinlicher. Setze dir daher die Hürde am Anfang nicht zu hoch, sondern integriere eine neue Gewohnheit nach der anderen in dein Leben. Glaub mir, ich spreche aus eigener Erfahrung: Du kannst auf diese Weise so viel Disziplin aufbauen, dass du zum reinen Umsetzer wirst. Du nimmst dir eine Sache vor und machst sie einfach. Ohne dass du dafür irgendeine Überwindung bräuchtest.


Fazit zum Thema Disziplin:

Mache dir also bewusst, welche katastrophalen Auswirkungen es auf dein Leben hat, wenn du nicht diszipliniert handelst. Dein Selbstbild wird darunter leiden, deine Gesundheit, deine Beziehungen und deine Finanzen. Überlege dir jetzt einmal, welches neue Verhalten du in dein Leben integrieren willst und zieh es dann so lange durch, bis es zur Gewohnheit geworden ist.

KEINE KOMMENTARE