Du kennst ihn. Ich kenne ihn. Und wir beide wissen, wo er wohnt: Der innere Schweinehund. Schwer zu sagen, wie genau dieses Mischwesen wohl aussieht. Und tatsächlich hat er für jeden Menschen eine andere Erscheinungsform, Stimme und  Stärke. Doch wo er sich gewohnheitsmäßig aufhält, wissen wir alle sehr genau: Tief in uns! Da hat er sich wohnlich eingerichtet, weil er glaubt, dass er lebenslanges Wohnrecht besitzt. Von da aus stürmt er ins oberste Stockwerk (unser rationales Bewusstsein) und manipuliert, sabotiert und suggeriert, was das Zeug hält.  Und wenn seine Einflussnahme auf unsere Entscheidungen erfolgreich war, haben wir wichtige Dinge vertagt, nichts in Angriff genommen und wertvolle Zeit mit Hadern und Zurückrudern vergeudet. Wieder einmal. 

Höchste Zeit also, den „Saustall“ aufzuräumen, in dem es sich unser innerer Schweinehund gemütlich gemacht hat. Höchste Zeit, ihm zu zeigen, wer in Sachen Motivation das Sagen hat. Höchste Zeit, mehr Licht in die „Dunkle Materie Motivation“ zu bringen und ihre Dynamik für das Erreichen unserer Ziele zu nutzen.

Wie das geht? Ganz einfach. Und von innen nach außen und wieder zurück in deine Motivationsmitte:

1. Zwiegespräch statt Zwietracht 

Visualisiere deinen inneren Schweinehund. Wie sieht er aus? Wie spricht er? Was sagt er? Und wann meldet er sich am lautesten zu Wort? Wahrscheinlich ist er tatsächlich ein Mischwesen, das aus vielen dir bekannten Verhaltensweisen besteht: Bequemlichkeit, Faulheit, Angst.  Noch wahrscheinlicher ist es, dass er gar nicht ER sondern DU ist. Du mit deinen Vorbehalten, deiner Zurückhaltung und Schüchternheit, deinem Denken und selbstgesteckten Grenzen. Die schlechte Nachricht: Du wirst ihn nicht los. Die gute Nachricht: Das musst Du auch nicht. Setzt dich mit ihm auseinander und an einen Tisch. Hör ihm zu und verstehe, was ihn bewegt. Nimm ihn und seine Sorgen ernst und entkräfte sie sanft aber bestimmt. Du wirst sehen: Je öfter und intensiver Du mit ihm sprichst, desto leiser wird seine Stimme, desto kleiner sein Einfluss auf deine Entscheidungen und desto mehr wird ER zu deinem neuen DU. 

2. Bauch oder Kopf: Wer hat das Sagen?

Nicht nur unser innerer Schweinehund ist ein Mischwesen. Auch wir sind es, vor allem in unseren Entscheidungen. Denn die treffen wir rational und intuitiv. 95 Prozent unserer Entscheidungen kommen jedoch direkt aus dem Bauch und unsere Ratio gaukelt uns letztlich nur vor, dass sie im Kopf getroffen wurden.  Insofern ist auch unsere Motivation meist eine Bauchgeburt. Ein Impuls, der aus der Tiefe heraus aufblitzt und uns elektrisiert. Wenn da nicht der „kluge“ Kopf wäre, der sich wie ein Wächter vor uns stellt, der uns ausbremst. Der uns dazu bringt, das Vertrauen in unser Bauchgefühl zu hinterfragen. Die spontane Bewerbung auf eine Stellenanzeige. Dem Chef die Meinung geigen. Jemanden, den man interessant findet,  endlich ansprechen. Einen Vortrag halten. Einen Marathon laufen. „Willst Du das wirklich riskieren?“ „Bekommst Du das wirklich hin?“ „Willst Du nicht lieber beim Alten und Gewohnten bleiben?“ „Hast Du dir das auch wirklich gut überlegt?“ „Ist dir klar, was Du alles verlieren kannst?“

Wie beim inneren Schweinehund, ist auch beim ewigen Kampf zwischen Kopf und Bauch deine Dialogbereitschaft gefragt. Natürlich weißt Du, was Du verlieren kannst. Doch, was ist mit den Dingen, die Du gewinnen kannst, wenn Du deiner spontanen Motivation nachgibst und einfach machst? Und wer sagt, dass das, was Du verlieren kannst, nicht entbehrlich ist? Gib deiner Bauchstimme das Gefühl, dass sie gehört, ernst- und wahrgenommen wird. Wäge aber, aber siebe die Für und Wider nicht solange durch, bis nichts mehr von dem zu erkennen ist, was Du ursprünglich an Pro und Contra hineingetan hast.

Denn am Ende hören wir gerade bei komplexen Entscheidungen eigentlich nur noch auf unser Bauchgefühl.  Je weniger wir uns mögliche Konsequenzen unserer Entscheidungen im Kopf vorstellen können, desto  eher vertrauen wir auf unsere Intuition. Sie wird schon wissen, was ich will. Und das stimmt tatsächlich.

3. Der Puzzle-Fan in uns

Wir sind alles leidenschaftliche Detektive. Wir brennen für die Vervollständigung von Aufgaben und für das Finden von Lösungen.  Je weiter wir im Labyrinth vorankommen, desto größer wird unsere Motivation, den Ausgang zu sehen und umso klarer auch das innere Bild unseres Ziels. Je mehr Teile sich zusammenfinden, desto stärker ist unser Wunsch, das Gesamtbild zu betrachten und zu verstehen.  Ob Puzzle, Labyrinth, Arbeitsaufgaben oder der Ikea-Schrank:  Unser Gehirn belohnt uns für unsere Motivation, Lösungen für Probleme zu finden und dabei Fortschritte zu machen. Das ähnelt ein bisschen dem Werfen von Leckerlies, die mit nahender Lösung immer größer und saftiger werden.  Umgekehrt verkümmert der leidenschaftliche Detektiv ins uns, wenn wir ihn nicht mit Aufgaben füttern und ihn damit motivieren, dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Wie dein persönlicher Sherlock Holmes so vorgeht, kannst Du an einem ganz einfachen Beispiel sehen: Das Bonus-Heft, in dem noch ein paar Stempel oder Punkte fehlen! Spürst Du, wie dich plötzlich der Ehrgeiz packt, dieses Heft endlich zu vervollständigen, um dir deine wohlverdiente Prämie zu sichern? Fühlst Du, wie der Motivationstiger in dir seine Krallen ausfährt, sein Ziel anvisiert und zum Beutesprung ansetzt? 

Oder nimm die schreckliche Lücke im Kreuzworträtsel: Wahrscheinlich hast Du das Lösungswort bereits gefunden, doch wenn dieses eine Wort fehlt, ist die Lösung irgendwie weniger Wert, weil diese eine Lücke das Gesamtbild entstellt und die Aufgabe, es zu finden, an dir nagt. Also durchsuchst Du deinen Kopf nach Wörtern, die passen können. Du spürst, wie der Wunsch, dieses EINE Wort endlich zu finden, dich voll und ganz in Besitz nimmt. Wie Du an fast nichts anderes mehr denken kannst. Und das genau ist der Zeitpunkt, in dem das Feuer der Leidenschaft für das Finden von Lösungen in den schönsten Farben lodert. Der Moment, in dem die Motivation ihr lebendiges, kraftvolles und mitreißendes Gesicht zeigt.

Lass dich also öfter vom Detektiv in dir leiten! Folge den Spuren und vor allem dem guten Gefühl, dass dich belohnt, wenn Du der Lösung wieder einen Schritt näher gekommen bist – ungeachtet aller Anstrengungen. Eine komplexe Arbeitsaufgabe zerlegst Du in kleine Rätsel.  Eine große Hürde erklimmst Du Schritt für Schritt. Denn die Neugierde darauf, was sich dahinter verbirgt, motiviert dich, immer schneller nach oben zu klettern.  Und auf diesem Weg hast Du das Ziel klar vor Augen. Und das besteht nicht darin, die Hürde zu erklimmen, sondern endlich dahinter blicken und weiter sehen (und gehen) zu können.

4. Die Inversion der negativen Motivation 

Ja, auch die Motivation hat eine destruktive Seite. Eine zerstörerische Kraft, die dich motiviert, dich selbst kleinzureden und alles zu auseinanderzunehmen, was dir Halt gibt. An deren Stelle gräbt die dunkle Seite der Motivationsmacht tiefe Gräben und baut Wände und Wälle. Und die trennen dich vom Erfolg. Eine Sache solltest Du bei diesem apokalyptischen Szenario jedoch nicht vergessen: DU bist Baumeister und Architekt dieser hässlichen Hindernisse. Also hast DU es auch in der Hand, ganz andere Landschaften zu erschaffen. Positiv motivierende, die Raum für Erfolg bieten. Wie aber kannst Du negative Motivation in positive verwandeln? 

  • Etikettenschwindel: Hör auf dir ständig das Loser-Label anzuheften („Ich bin ein Verlierer!“) , denn je öfter Du es siehst, desto mehr glaubst Du auch daran. Dreh stattdessen das Etikett einfach um.  „Ich bin KEIN Verlierer!“ Und wenn das funktioniert, kannst Du dir bald auch dein eigenes neues Label verpassen: „Ich bin ein Gewinner!“
  • Allgemeingültigkeit gibt’s nicht: Rede dir nicht ein, dass das NIE klappen wird. Sag stattdessen , dass das HEUTE nicht klappt. Es stimmt einfach nicht, dass JEDER und ALLES gegen dich ist oder schlimmer noch, sich gegen dich verschworen haben. Ja, manche Menschen machen es dir nicht leicht und auch einige Situationen sind schwierig, aber die meisten Menschen mögen dich und sehr oft läuft alles wie am Schnürchen. 
  • Die Glaskugel lügt: Du bist weder Wahrsager noch Hellseher. Du kannst nicht wissen, dass Du den Rest deines Lebens nichts erreichen wirst. Sehr wohl aber können sich diese negativen Gedanken ganz unbewusst und schleichend in Reales verwandeln. Denn dein Hirn und Handeln streben danach, deine Erwartungen zu erfüllen. Und wenn diese negativ sind, kann auch der Outcome nicht positiv sein.Wenn Du aber andererseits dein Herz und Hirn mit positiver Munition bewaffnest und  bejahende Visionen und Wünsche entwickelst, werden diese dich leiten und das Ungewisse der Zukunft in deinem Sinne formen. Ganz automatisch und natürlich.
  • Lass das Vergangene ziehen! Konzentriere deine Kraft nicht auf Dinge, die vorbei sind und die Du nicht mehr ändern kannst.Denk daran: Die Vorsilbe Ver– in Vergangenheit weist auf etwas hin, was unwiederbringlich vorbei gegangen ist. Daran festzuhalten, bindet Energie, die Du besser dazu verwendest, das Hier und Jetzt anzugehen. Und damit das Morgen zu DEINEM Morgen zu machen.

Motivation = Möglichmacher 

Wie Du siehst, kann Motivation alles möglich machen. Das sage ich nicht nur daher, sondern spreche und schreibe aus Erfahrung. Wenn auch Du in den konstruktiven Dialog mit dem Motivationsmonster in dir treten möchtest oder gar Lust auf ein Gespräch mit mir hast, dann melde dich doch einfach und unverbindlich bei mir. 

Ich freue mich darauf, von dir zu hören!

Wer schriebt hier? Umsetzungscoach, Motivations-Experte, Keynote Speaker, Autor, Extrem-Sportler, Personal Trainer…

Hi, mein Name ist Chris Ley und man nennt mich auch den Umsetzungscoach.

Warum?

Einerseits, weil ich Menschen in die Umsetzung bringe und dazu, ihre Ziele auch wirklich zu erreichen.

Außerdem, weil ich keine bloße Theorie aus Büchern predige, sondern meine Motivations- und Erfolgs-Techniken selbst in Extremsituationen getestet habe.

Zu solchen Extremsituationen zähle ich unter anderem einen 250km-Lauf durch die Wüste, ein Sibirien-Marathon bei -15 Grad, einen Weltrekord auf dem SUP-Board und mehr.

Falls du gerne bei deiner Ziel-Erreichung meine persönliche Unterstützung hättest, dann schau mal hier: klicken

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