Chiasamen sind das wohl bekannteste Superfood

Die Europäische Kommission hat erstmals im November 2009 Chiasamen als Lebensmittel zugelassen. 100 Gramm Chiasamen enthalten 34 Gramm Ballaststoffe. Allerdings vertragen wir nur bis zu 15 Gramm Chiasamen am Tag. Dadurch kommst du dann auf etwa 17 Prozent der Menge an Ballaststoffe, die du pro Tag zu dir nehmen solltest. Das ist dann wiederum doch nicht sehr viel. In Chiasamen stecken auch wertvolle Omega-3 Fettsäuren. Um die zu erhalten, muss der Samen geschrotet und sehr gut zerkaut werden. Das Gleiche gilt übrigens auch für Leinsamen. Die empfohlene Tagesmenge an Omega-3 Fettsäuren ist auch in einem Teelöffel Rapsöl enthalten. Das klingt schon einfacher.

Gesundheitsfördernde Aussagen rund um Chiasamen sind verboten

Hierzu gibt es keine Belege. Wie immer findet die Werbebranche jedoch ihre Wege uns den Mehrwert des Produktes so verheißungsvoll wie möglich zu präsentieren. Da die einjährige, krautartige Sommerpflanze zu den Lippenblütlern gehört, ist Vorsicht für Allergiker geboten. Außerdem kann es zu Wechselwirkungen mit Blutverdünnern kommen. Chiasamen sollen unter Anderem gut für die Verdauung sein, den Blutzucker regulieren, schöne Haut machen, schlank machen, Sodbrennen wegzaubern und gegen allerlei Schmerzen helfen.

Worauf du achten solltest!

Total trendy ist ja immer noch der Verzehr von vorgequollenen Chiasamen als eine Art Pudding. Erinnert einen etwas an Froschlaich, aber jedem das Seine. Wer darauf Lust hatte, muss unbedingt reichlich trinken. Sonst könnte es sogar zu einer Verstopfung oder einem lebensgefährlichen Darmverschluss kommen.

Generell solltest du darauf achten aus ökologischem Anbau zu kaufen

Chiasamen sind kein heimisches Produkt. Zur Herkunft findest du auf den Verpackungen oft keine Angaben. Du kannst dir aber sicher sein, dass die Samen einen sehr weiten Weg hinter sich haben. Das Saatgut ist mit Pflanzenhormonen behandelt. Und der Boden wird vor der Aussaat mit einem in Europa seit 2007 verbotenem Bodenherbizid von Unkraut befreit. Auch wurden bereits mehrfach krebserregende Schimmelpilzgifte in Chiasamen entdeckt.

Leinsamen bieten noch mehr Ballaststoffe und Omega-3 Fettsäuren

Leinsamen sind die Samen des Flachses. Die Pflanzen werden circa einen Meter hoch und haben wunderschöne blaue Blüten. Leinsamen werden in China angebaut. Aber auch in Europa und in Deutschland. Achte beim Kauf unbedingt auf das Herkunftsland und kaufe Bio-Qualität. So bist du auf der sicheren Seite. Deine Motivation hinter ein bisschen Recherche, ist schließlich deine Gesundheit!

Worauf du achten solltest!

Neben der verdauungsfördernden Wirkung bilden Leinsamen mit ihren Schleimstoffen eine schützende Schicht im Magen. So haben Krankheitserreger und andere Unreinheiten es leichter durch den Darm abtransportiert zu werden. Da Leinsamen leider auch Cadmium enthalten, solltest du maximal 20 Gramm am Tag zu dir nehmen. Auch hier gilt, immer genug zu trinken. Bei Medikamenteneinnahme, Schwangerschaft oder Darmproblemen, solltest du vorher mit deinem Arzt sprechen.

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