Vorstellungsgespräche sind für die meisten mit Stress verbunden. Besonders, wenn das aktuelle Arbeitsverhältnis vor dem Ende steht oder man schon länger aus dem Beruf raus ist. Natürlich gibt es für das „perfekte Vorstellungsgespräch“ kein Patentrezept – mit der Umsetzung einiger Tipps und Tricks erhöhen sich Deine Erfolgschancen aber enorm.

Was du in diesem Artikel über das Vorstellungsgespräch lernen wirst:

1. Die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

2. Was Personaler im Vorstellungsgespräch wirklich interessiert

3. Ablauf Vorstellungsgespräch – Die 4 Phasen

4. Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch

5. Selbstpräsentation und der Umgang mit Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch

6. Psychotricks im Vorstellungsgespräch

Es gibt nur die Goldmedaille zu gewinnen

Bewerber, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, dürfen sich zuerst einmal freuen: Die erste Hürde ist genommen und das Unternehmen zeigt offensichtlich Interesse! Trotzdem kann die Angst groß sein, etwas Falsches zu sagen oder noch schlimmer, wenn Du dich gar nicht auf den Termin vorbereitest. Schnell erscheint ein Szenario im Kopf, in dem der Personaler den Bewerber mit unangenehmen Fragen löchert und aus der Reserve locken will. Um Dich auf eine solche Situation vorzubereiten, gehen wir in diesem Artikel auf die wichtigsten Aspekte des erfolgreichen Bewerbungsgesprächs ein. Hier erfährst Du alle relevanten Fragen, die den Personaler interessieren. Außerdem geht es um Deine Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch und wie Du auf die Frage nach Deinen Stärken und Schwächen am besten antwortest. Am Ende bekommst du noch einige nützliche Psychotricks mit an die Hand, die Dir im Gespräch einen Vorteil verschaffen können.


Die 3 Erfolgselemente für den Traumjob

Der Karrierecoach Peter Mörs zeigt Dir in dem Webinar Erfolgreich zum neuen Job! Ich will (m)einen Traumjob!“, dass wenn Du etwas wirklich erfolgreich verändern willst, Du dann genau drei Dinge benötigst:

  • Den Willen: Es ist der Wille, das „wozu“. Es ist die tiefe Entscheidung die Du triffst, entschlossen einen neuen Weg zu gehen und alle Prioritäten auf diesen neuen Weg zu legen.
  • Die Zeit: Es ist die Zeit, das „wann“, also ob heute, morgen oder übermorgen. Aber auch das wie viel, also nehme ich mir jetzt 3 Wochen Zeit und und erkläre mein Projekt Traum-Job zu meiner täglichen Priorität eins, ja oder nein?
  • und einen Coach: Es ist der Coach, der Impuls von außen gibt. Im Sport ist das völlig klar. Jeder gute Sportler weiß, wenn er den nächsten Level erreichen will, braucht er einen guten Trainer oder Coach.

Fehlt nur eins davon, wird das Ergebnis maximal ausreichend – und das reicht nicht, zumindest nicht für den Traumjob! Intuitiv wissen wir alle, dass wenn wir etwas neues oder anderes erreichen wollen, wir auch etwas neues und anderes tun müssen. Und wir wissen auch alle wie verdammt schwer das ist. Jeder Raucher oder Übergewichtige weiß wie schwer es ist, damit aufzuhören was zu dem Zustand führt. Auch ein Workaholic weiß wie schwer es ist, die Arbeit Arbeit sein zu lassen und heim zu fahren zur Familie oder eben Sport zu machen oder ein Buch zu lesen.

„Mehr des Gleichen Falle“ bei der Bewerbung

Sehr viele geraten aber in die „Mehr des Gleichen Falle“ –  wenn 100 Bewerbungen nicht zum Erfolg geführt haben, dann schreibe ich halt noch 100, und noch 100, …

Und dann steht die nächste Falle bereit, die „Ich mache was falsch Falle“. Je mehr Bewerbungen Du geschrieben hast, um so schwerer fällt es vielen zuzugeben, etwas falsch zu machen. Und noch schwerer fällt es jetzt, sich Hilfe von außen zu holen.

Wenn ich in die falsche Richtung fahre, ist dann beschleunigen, also gasgeben, die richtige Entscheidung?

Nein! sondern anhalten, wenden und neu starten führt zum Ziel. Dazu benötige ich einen Coach, einen Impuls von außen. Das kann ein YouTube-Video sein, bei dem es klick macht bis hin zum mehrtägigen Besuch beim Coach, Trainer oder Therapeuten oder eben – was heute eher der Fall ist – einen Online-Kurs zu belegen.

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1. Die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Du kennst das Sprichwort „Vorbereitung ist die halbe Miete“. Genauso ist es im Vorstellungsgespräch. Die gute Nachricht: Du brauchst Dir hierfür nicht jede noch so kleine Information zum Unternehmen auswendig lernen. Vielmehr geht es in der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch darum, dass Du dich erstmal mit dir selbst beschäftigst und eine ehrliche Antwort auf die Fragen Was will ich wirklich? Was kann ich? Wo und wie will ich arbeiten?“ findest. Wenn Du dann noch die folgenden Todsünden vermeidest, bekommst Du deinen Traumjob!

7 Todsünden im Bewerbungsprozess:

  • #1 Todsünde im Vorstellungsgespräch: Ich habe keine klare Botschaft an den Arbeitsmarkt
  • #2 Todsünde im Vorstellungsgespräch: Ich habe kein klares Alleinstellungsmerkmal erarbeitet
  • #3 Todsünde im Vorstellungsgespräch: Ich habe keine Imagebroschüre / Verkaufsprospekt
  • #4 Todsünde im Vorstellungsgespräch: Ich habe keine Bewerbungsstrategie
  • #5 Todsünde im Vorstellungsgespräch: Ich habe keine Unterstützung und schaffe das alleine
  • #6 Todsünde im Vorstellungsgespräch: Ich führe ohne Vorbereitung Vorstellungsgespräche
  • #7 Todsünde im Vorstellungsgespräch: Ich suche, anstatt zu finden

3 Phasen der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch:

Was sind die drei Phasen einer erfolgreichen Bewerbung? Es ist identifizieren dann konkretisieren und dann attackieren mit aller Kraft.

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Vorbereitung Vorstellungsgespräch 3 Phasen der Bewerbung (Quelle: Peter Mörs Traumjobwebinar)

Identifizieren

Was genau bedeutet jetzt identifizieren? Es ist auf den 360° der Windrose, die Richtung zu identifizieren, in die Du segeln möchtest.

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Vorbereitung Vorstellungsgespräch 3 Phasen der Bewerbung (Quelle: Peter Mörs Traumjobwebinar)

Konkretisieren

Was genau heißt konkretisieren? Das Gegenteil von: ich schicke mal eine Bewerbung an Personal at Firma-Müller.de! Sondern ich habe recherchiert und weiß konkret wer mein Ansprechpartner ist.

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Vorbereitung Vorstellungsgespräch 3 Phasen der Bewerbung (Quelle: Peter Mörs Traumjobwebinar)

Attackieren

Nach dem ich identifiziert habe was ich kann, und was will, das konkret zu Papier gebracht habe, und es auch stimmig präsentieren kann, dann kann ich jetzt Attacke machen. Und das bedeutet konkret ich brauche die 100 richtigen Kontakte die meine Bewerbung in die Finger bekommen müssen und wie das geht darüber reden wir im Webinar Erfolgreich zum neuen Job! Ich will (m)einen Traumjob!“.


Weitere Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch:

Es geht um den Unterschied zwischen gut, sehr gut und exzellent! Strebe die Exzellenz an. Hinterlasse bei Deinem Gesprächspartnern ein sehr gutes bzw. exzellentes Bauchgefühl. Bedenke, dass in letzter Konsequenz alle Entscheidungen im Bauch getroffen und erst später rational begründet werden. Sei vorbereitet. Ein Vorstellungsgespräch ist ein Spiel. Du musst die Spielregeln beherrschen, um zu gewinnen. Perfektionismus ist übrigens das Gegenteil von Exzellenz.

#1 Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch: Informationen auf XING oder LinkedIn einholen

Es ist nicht nur erlaubt, sondern vielmehr eine Pflicht, dass Du dir vorher auf XING/LinkedIn Deinen Gesprächspartner anschaust, sofern Du die Namen kennen. Stellst Du dich im Vertrieb vor, dann besuche die Profile aller Vertriebsmitarbeiter und ermittel den Chef. Dazu ist es natürlich zwingend erforderlich, dass Dein Profil exzellent gepflegt ist und über ein hochwertiges und aktuelles Bild verfügt.


#2 Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch: Stellenanzeige mit vier Farben lesen

Verwende vier Textmarker. Rot, Grün, Gelb und Blau sind die üblichen Farben. Jetzt nimm die Stellenanzeige, auf die Du dich bewirbst und markiere bei den Anforderungen grün, was Du beherrschst. Mit Gelb wird markiert, was Du hinterfragst oder wo Du zweifest und mit Rot alles, was nicht Deinem Kompetenzprofil entspricht. Mit Blau markierst Du die nachgefragten Kompetenzen, auf die Du explizit hinweist, weil Du darin zur Spitze gehörst. Die mit Rot markierten Anforderungen dienen der Argumentation, warum genau dieser Job für Deine persönliche Weiterentwicklung der richtige ist.


#3 Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch: Sparringspartner

Suche Dir jemanden, mit dem Du ein Vorstellungsgespräch üben kannst. Mitglieder der eigenen Familie sind dazu eher ungeeignet, weil Du dort eine andere „Rolle“ einnimmst. Freunde oder Ex-Kollegen sind dazu eher geeignet oder eben ein Karriere-Coach. Routine durch Training steigert Deine Erfolgschancen immens.

Zeichne Deinen Erfolgsvortrag („Erzählen Sie doch mal etwas über sich!“) mit dem Smartphone auf und hören sich das Ergebnis an. Und? Glaubst Du selbst, was Du sagst? Achte auf die Betonung und die Aussprache. Ist es anregend oder eher monoton gesprochen? Benutzt Du Füll- und Pausenwörter? Sollte das der Fall sein, dann nutze vermehrt die Aufzeichnungen zum Üben.


#4 Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch: Fragen umdeuten

Du darfst und musst Fragen, so wie es die Politiker gerne tun, umdeuten. Nur so kannst Du Deine Botschaft platzieren. Insbesondere bei Fragen wie: „Was haben Sie an Ihrem Chef nicht gemocht?“, wende diese Technik an und antworte positiv.

Eine Frage „falsch zu verstehen“ und eine klare Botschaft zu senden, die aber wenig mit der Frage zu tun hat, ist eine Technik, die Deine Souveränität und Deine Führungsqualitäten unterstreicht.


#5 Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch: Ihre Gesprächspartner

Üblicherweise sitzen Dir zwei Gesprächspartner gegenüber. In der Mehrzahl der Fälle ist keiner von beiden für die Aufgabe, Dich strukturiert zu befragen, fundiert ausgebildet. Einer von beiden macht das meist zum ersten Mal und ist möglicherweise nervöser als Du, oder hat gerade überhaupt keine Zeit. Oder Du bist bereits der fünfte Bewerber. Genau deshalb ist es Deine Aufgabe, das Gespräch zu moderieren, aber Du solltest keinesfalls die Gesprächsführung übernehmen.


#6 Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch: Gegenfrage

Möglicherweise entgegen unserer guten Erziehung ist die Gegenfrage ein rhetorisches Instrument von größter Wichtigkeit, aus mindestens zwei Gründen.

Derjenige, der den höchsten Redeanteil hatte neigt meist dazu, das Gespräch als ein gutes Gespräch zu bezeichnen. Es liegt somit in Deinem Interesse, die Gesprächspartner zum Reden zu bringen, durch Fragen, Gegenfragen und durch Rückfragen, indem Du z.B. ein „wie sehen Sie das?“ oder „was meinen Sie?“ ans Ende Deiner Antwort stellst.

Hakt Dein Gesprächspartner bei einer Frage zum zweiten oder dritten Mal nach, besteht die Gefahr eines Verständnisproblems, oder dass Du schlicht den genauen Punkt der Frage nicht verstanden hast. Damit die Stimmung nicht kippt, ist Deine Rückfrage zwingend erforderlich.

Beginne die Rückfrage mit der Würdigung der Frage: „Ich sehe, dass Sie ein exzellenter Kenner der Materie sind und bevor ich jetzt am Thema vorbei referiere, meine Frage: was genau ist es, über das ich berichten soll? Geht es eher um Thema A oder mehr um Thema B oder etwas anderes?“

Quelle: Peter Mörs, Vorstellungsgespräch: Antworten auf die 101 Fragen


Die Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch ist also mehr als sich nur Gedanken zur Kleidung zu machen…

Du siehst also, dass zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch deutlich mehr gehört, als nur den potentiell neuen Arbeitgeber zu recherchieren oder die richtige Kleidung raussuchen. Am Ende geht es nur um 2 Dinge, die der Personaler im Vorstellungsgespräch von dir wirklich hören möchte. Dazu jetzt mehr.

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2. Was Personaler im Vorstellungsgespräch wirklich interessiert

Das Bild, dass wir uns von einem Politiker machen, wird am stärksten geprägt, durch seine oder ihre ersten 100 Tage, die letzten 100 Tagen und einem Highlight, positiv oder negativ, in der Zeit dazwischen. In den ersten 100 Tagen schauen wir, beziehungsweise die Presse, ob der Politiker an seinen Taten erkennen lässt, ob er seinen Versprechungen folgt. Tut er oder sie es zu offensichtlich nicht, wird er oder sie es schwer haben, denn wir legen den Fokus jetzt primär auf weitere negative Zeichen.  

Genauso ist es im Vorstellungsgespräch. Wichtig sind die ersten 10 Minuten, die letzten 10 Minuten und ein positives Highlight in der Zeit dazwischen. 

Denn – es gibt nur eine einzige Frage im Vorstellungsgespräch! 

„PassT Du ins Team und lösT Du mein Problem, für das ich DICH einstelle?“ 

Das ist die eine Frage, auf die der Gesprächspartner:in eine Antwort sucht. Alle anderen Fragen dienen nur der weiteren Festigung des subjektiven Eindrucks.  

Achtung – eine Vorentscheidung fällt recht früh, das ist sehr menschlich. So wie wir innerhalb der ersten sieben Minuten entscheiden, ob uns ein Kinofilm gefällt oder nicht. Das weitere Gespräch dient dann oft nur noch dazu, die Vorentscheidung zu bestätigen – positiv wie negativ. 

Peter Mörs

Der Personalbeauftragte hat das Ziel, die Persönlichkeit des Bewerbers während des Gesprächs einzuschätzen und dann zu entscheiden, ob Charakter und Qualifikationen dem Unternehmen einen Mehrwert liefern. Um im Vorstellungsgespräch zu überzeugen, gibt es eine handvoll Kriterien, auf die Dein Gesprächspartner besonders achten wird.

Vorstellungsgespräch-Klassiker: Das Erscheinungsbild

Eine gepflegte Erscheinung mit angemessener Kleidung kann bereits über den ersten Eindruck entscheiden. Auch Deine Körperhaltung, Mimik und Gestik vermittelt dem geübten Beobachter einiges über Dich. Eine aufrechte Haltung und gewisse körperliche Präsenz vermittelt Enthusiasmus und Interesse. Hängst Du hingegen schlaff im Stuhl und wirkst abwesend, kommt das selten gut an.

Vorstellungsgespräch-Klassiker: Dein USP

In der Regel führt der Personalbeauftragte Gespräche mit mehreren Bewerbern. Damit Du Dich von der Masse abhebst, solltest Du auf Standardphrasen verzichten und individuelle Antworten parat haben. Auf die Frage nach den eigenen Stärken mit Attributen wie „zuverlässig“, „authentisch“ & Co. zu antworten, ist vor allem eines: langweilig und trivial. Suche lieber nach Beispielen aus Deinem eigenen Leben, die bestimmte Stärken veranschaulichen und Dich hervorstechen lassen. Individualität hilft Dir dabei, im Gedächtnis der Person zu bleiben.

Vorstellungsgespräch-Klassiker: Deine Soft Skills

Deine Qualifikationen und Abschlüsse sind natürlich wichtig und der Grund, warum Du überhaupt erst eingeladen wurdest. Im Vorstellungsgespräch gilt es jetzt, Deine Soft Skills zu bewerben – und direkt unter Beweis zu stellen. Ein lockeres und selbstbewusstes Auftreten und eine gekonnte Gesprächsführung bringen Dir bereits einige Pluspunkte. Der Personalbeauftragte möchte darüber hinaus sicher gehen, dass Du nicht nur den inhaltlichen Kriterien des Jobs gewachsen bist, sondern z. B. auch mit Stress umgehen kannst und Selbstorganisation beherrscht.

Vorstellungsgespräch-Klassiker: Deine Social Skills

Genaugenommen auch zu den Soft Skills zählend, sollen die Social Skills hier noch einmal extra erwähnt sein. Nur, wer mit Kunden umgehen und im Team arbeiten kann, kommt in die engere Auswahl für den Job. Der Personaler wird außerdem daran interessiert sein, ein gutes soziales Klima in der Abteilung aufrechtzuerhalten.

Vorstellungsgespräch-Klassiker: Die bekannten 110% Leidenschaft

Neben Deinen Qualifikationen zählt vor allem Deine Motivation und Begründung, überhaupt in genau diesem Unternehmen arbeiten zu wollen. Verdeutliche Dein Interesse durch Fragen, die Du in der Regel zum Ende des Gesprächs stellen kannst.

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3. Ablauf Vorstellungsgespräch – Die 4 Phasen

Wenn Du zum Gespräch eingeladen wurdest, hast Du bereits die wichtigsten Hürden genommen und bist unter den ersten Drei. Jetzt geht es weniger darum, den Gesprächspartner zu überzeugen, als mehr darum ihn nicht umzustimmen!

Der Ablauf des Vorstellungsgesprächs unterscheidet sich im Detail natürlich von Fall zu Fall. Auch die Anzahl der Beteiligten und der Ort des Gesprächs variiert. Was Corona sicherlich positiv verändert hat: Die Bereitschaft frühe Gesprächsrunden digital stattfinden zu lassen. Trotzdem gibt es ein klassisches Muster, dem alle Vorstellungsgespräche folgen. Dieses Muster lässt sich in vier Phasen einteilen:

  1. Smalltalk-Phase
  2. Präsentationsphase
  3. Zuhörphase
  4. Rückfragenphase

1. Smalltalk-Phase im Vorstellungsgespräch:

Was passiert in den ersten 10 Minuten? Es beginnt in aller Regel mit Smalltalk und führt dann sehr schnell zu der ersten Frage, die jedoch eine Aufforderung ist und lautet: Erzählen Sie doch mal was über sich! 

In der Smalltalk-Phase geht es vor allem um den ersten Eindruck. Du kommst herein, wirst mit einem Händedruck begrüßt und gebeten, Platz zu nehmen. Achte dabei auf einen kurzen aber festen Händedruck. In einem ersten unverfänglichen Gespräch lernt man sich ein wenig kennen. Dein Gegenüber fragt Dich vermutlich, ob Du gut hergefunden hast. Schaue Deinem Gesprächspartner in die Augen und bemühe Dich um einen freundlichen Gesichtsausdruck. Antworte auch beim Smalltalk gut überlegt und versuche, selbstbewusst aber sympathisch aufzutreten.

Digitale Vorstellungsgespräche bringen Dir viele Vorteile:

Wenn das Gespräch digital stattfindet, achte darauf, dass du eine exzellente Belichtung hast, einen passenden Hintergrund ausgewählt, eine gute Internetverbindung hast und dass du bei dem Gespräch in jedem Fall stehst. Ein digitales Vorstellungsgespräch bietet dir weitere Vorteile, wie z.B. dass Du deine Notizen aus der Vorbereitung parallel öffnen kannst oder Dir Post its für Deine Powerfrage an den Rechner kleben kannst.

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2. Präsentationsphase im Vorstellungsgespräch:

In der Präsentationsphase will der Personaler mehr über Dich und Deine Motivation für den Job erfahren. Mit dem Klassiker „Erzählen Sie was über sich“ geht es dann in Deine Selbstpräsentation.

Deine jetzt folgende „Success Story“ hat den größten Einfluss auf die Vorentscheidung in dieser frühen Phase. Sie soll begeistern, dem Zuhörer einen guten Einblick in Deine Person und Deine Karriere geben und den Nutzen für das Unternehmen herausstellen.

Du leitest die Powerfrage in einer sehr früher Phase ein. Z.B. kannst Du, wenn Du dich für die Einladung bedankst, anschließen:

Was genau an meinem Lebenslauf hat Ihnen gefallen und hat dafür gesorgt, dass Sie mich eingeladen haben?

Der späteste Zeitpunkt für die Powerfrage ist, wenn Du aufgefordert wirst: „Erzählen Sie doch mal etwas über sich!“. Deine Antwort könnte dann lauten:

Das mache ich sehr gerne. Doch bevor ich jetzt tief in meine Erfolge, Stärken und Projekte eintauchen – mich interessiert brennend was genau hat Ihnen an meinem Lebenslauf gefallen, dass Sie mich eingeladen haben?

Du schilderst also nicht direkt Deinen Werdegang und Deine fachlichen Skills. Du verzichtest auf die chronologische Aufzählung Deiner einzelnen Lebensetappen, sondern konzentrierst Dich auf diese eine Powerfrage und hörst dann zu.

3. Zuhörphase im Vorstellungsgespräch:

In der Zuhörphase geht es – Überraschung – um das Zuhören. Der Personaler berichtet Dir über das Unternehmen, in dem Du arbeiten möchtest und erzählt Dir mehr zu der Position, auf die Du Dich bewirbst. Höre aufmerksam zu, vor allem bei den Details zu den Arbeitsabläufen und den Aufgaben, die Dich im Job erwarten.

3. Rückfrage-Phase im Vorstellungsgespräch:

In der Rückfragen-Phase gehst Du auf das Gehörte ein und stellst Deine Fragen. Viele Bewerber gehen davon aus, dass an dieser Stelle bereits über Erfolg oder Scheitern entschieden ist – und nehmen die Fragerunde daher nicht so ernst. Das kann ein schwerwiegender Fehler sein! Hier zeigst Du nämlich Interesse am Unternehmen und am Job, was dem Personaler vieles über Deine Motivation und Ernsthaftigkeit sagt. Er wird merken, ob auch Du selbst davon überzeugt bist, der Richtige für die Stelle und für sein Unternehmen zu sein.

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4. Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch


Gelungende Kommunikation zwischen zwei Menschen lebt vom Wechselspiel aus Fragen und Antworten. Auch in einem Vorstellungsgespräch ist dies nicht anders. Wir geben dir einen Überblick über die typischen Fragen, auf die du dich bei einem Vorstellungsgespräch einstellen kannst. So kannst du dir bereits im Vorfeld geeignete Antwortstrategien für die genannten Fragen überlegen und bist damit bestens gerüstet für das Gespräch mit deinem potentiell neuen Arbeitgeber.

Welches Ziel verfolgen die Fragen im Bewerbungsgespräch?

In einem Vorstellungsgespräch gibt es verschiedene Arten von Fragen, die jeweils ein bestimmtes Ziel verfolgen. Alle Fragen dienen dabei dem übergeordneten Ziel, dich besser kennenzulernen und deine Persönlichkeit besser einschätzen zu können. Prominente Beispiele für solche Fragen möchten wir dir an dieser Stelle geben:

Fragen im Vorstellungsgespräch rund um die Bewerbungsmotivation

„Warum glauben Sie, sind Sie der Richtige für den Job?“

Denke im Vorfeld über die Fähigkeiten und Eigenschaften nach, die Dich für den Job qualifizieren. Beurteile Deine Kompetenz und Erfahrung vor dem Hintergrund der Anforderungen, die der Job Dir stellt. Nur so kannst Du eine ehrliche und passende Antwort auf diese Frage geben. Es ist durchaus sinnvoll, Hard Skills und Soft Skills in Deiner Argumentation zu verbinden. Du hast zum einen die fachlichen Fähigkeiten und Erfahrungen auf dem entsprechenden Gebiet. Zum anderen kann es z. B. vorteilhaft sein, dass Du ein guter Teamplayer bist, da die Aufgaben in der entsprechenden Abteilung nur durch eine gelingende Absprache und Zusammenarbeit erledigt werden können.

Jedes Unternehmen möchte motivierte Mitarbeiter, die für ihren Job brennen und langfristig Teil des Unternehmens sein wollen. Entsprechend überzeugend darfst du deine Motivation für deine künftige Arbeit zum Ausdruck bringen. Erkläre deine Motivation möglichst durchdacht und glaubwürdig, das wird einen guten Eindruck bei deinem Arbeitgeber machen.

„Warum wollen Sie für dieses Unternehmen arbeiten?“

Dein potenzieller Arbeitgeber möchte in jedem Fall herausfinden, ob Du wirklich für das Unternehmen arbeiten willst. Er will keinen Job-Nomaden, also einen Bewerber, der diese Stelle nur als kurzfristigen Lückenfüller in seiner Vita betrachtet und zum Ende des Jahres schon wieder verschwunden ist. Hier solltest Du zeigen, dass Du Dich über das Unternehmen und seine Werte informiert hast. Beweise, dass es Dir ein echtes Anliegen ist, dort zu arbeiten. Das kannst Du z. B. gut durch Geschichten und Eckdaten aus Deinem Leben oder mit Überzeugungen verdeutlichen, die Dich als Person ausmachen. Hier ist vor allem die emotionale Ebene gefragt.


Stressfragen im Vorstellungsgespräch

„Was hat Ihnen an Ihrem bisherigen Job am wenigsten gefallen?“

Mit einer solchen Stressfrage möchte man dich aus der Reserve locken. Es geht darum, einen Blick hinter die nette Fassade zu werfen und zu sehen, wie du in Drucksituationen reagierst. 

Die beste Art und Weise auf Stressfragen zu reagieren, ist Gelassenheit. Bleib cool und nimm eine solche Frage nicht persönlich. Sie dient lediglich dem Zweck, das bekannte „Gesprächs-Drehbuch“ zu verlassen und deine Improvisationsfähigkeiten abzufragen. Du kannst in diesem Zusammenhang beispielsweise eine nette und kurze Anekdote aus deinem bisherigen Arbeitsalltag erzählen.


Fragen zu Schwächen und Stärken im Vorstellungsgespräch

„Was ist Ihre größte Schwäche?“

Es gibt sicher keine Frage, die vom Bewerber im Vorstellungsgespräch so gefürchtet wird, wie die Frage nach den persönlichen Schwächen. Natürlich kannst du versuchen, einer Antwort auf eine solche Frage auszuweichen. Diese Strategie können wir dir aber nicht empfehlen. Denn Studien haben gezeigt, dass deine Chancen auf den gewünschten Job um das Fünffache steigen, wenn du im Vorstellungsgespräch wahrheitsgemäß antwortest und konstruktiv mit deinen Defiziten umgehen kannst. Mach dir keine Sorgen, jeder Personalchef weiß, dass es keinen absolut perfekten Mitarbeiter gibt. Dies solltest du ihm daher auch nicht vorspielen.


Fragen im Vorstellungsgespräch zur Chemie

„Was interessiert Sie an unserem Unternehmen?“

Nicht nur deine Arbeitsweise und deine Qualifikation sollte zum Unternehmen passen, sondern auch deine Persönlichkeit. Im Vorstellungsgespräch möchte man sich daher auch ein Bild von dir als Person verschaffen. Du kannst auf diese Fragen mit Gemeinsamkeiten in der Kultur des Unternehmens antworten. Ist das Unternehmen also zukunftsorientiert aufgestellt, darfst du dieses Persönlichkeitsmerkmal gerne anführen. Legt das Unternehmen hingegen Wert auf einen nachhaltigen Umfang mit Ressourcen, dann kannst du bestätigen, dass auch dir ein solcher Umgang sehr wichtig ist. Damit du um solche Gemeinsamkeiten weißt, recherchierst du vor dem Gespräch gründlich und informierst dich über das Leitbild des Unternehmens, damit du deine Antwort gut begründen kannst.


Fragen im Vorstellungsgespräch zu deinem Charakter

„Nennen Sie uns fünf Dinge, die Ihren Charakter beschreiben“

Diese Fragestrategie fällt in die Kategorie Wertetest. Hier ist ein selbstbewusstes Auftreten wichtig. Übertriebene Loblieder auf dich und übermäßiges Eigenlob sind hingegen fehl am Platz und machen dich nicht nur unglaubwürdig, sondern auch unsympathisch.
Orientiere dich hierbei an Eigenschaften, die für das Unternehmen selbst sehr wichtig sind oder die als gewünschte Kompetenzen in der Stellenausschreibung genannt wurden.

„Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben?“

Bei dieser Frage geht es vor allem darum, wie Du im menschlichen Miteinander agierst. Jeder Abteilungsleiter oder Personaler ist daran interessiert, den Betriebsfrieden zu wahren. Er stellt daher eher Personen ein, die mit anderen Menschen klarkommen und zusammenarbeiten können. Erzähle, was Dir im Umgang mit anderen Menschen wichtig ist. Wie willst Du selbst behandelt werden? Prüfe schon im Vorfeld, ob das Unternehmen besonderen Wert auf ein harmonisches Miteinander legt und passe Deine Erzählung darauf an.

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5. Selbstpräsentation und der Umgang mit Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch

Wie schon gesagt, solltest Du bei der Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch darauf verzichten, Deinen Lebenslauf gebetsmühlenartig herunterzuleiern. Überlege Dir schon im Vorfeld, was für die Stelle wichtig ist und wo Übereinstimmungen mit Deinen Fähigkeiten, Erfahrungen und Eigenschaften liegen. Hier kommt die Fähigkeit zum Storytelling ins Spiel. Überlege Dir anhand Deiner Meilensteine im Leben eine überzeugende, individuelle Geschichte, die Dich genau hierher gebracht hat. Geschichten sprechen besser die Emotionen an als kalte, rationale Fakten. So bleibst Du dem Personaler im Gedächtnis und sorgst dafür, dass Du und Deine Geschichte für etwas Größeres stehen – nämlich Deinen einzigartigen Lebensweg, der mit keinem anderen vergleichbar ist.

Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch

In den allermeisten Fällen wirst Du nach Deinen Stärken und auch Deinen Schwächen im Vorstellungsgespräch gefragt. Dabei bereiten nicht nur die Schwächen, sondern auch die Herausstellung der eigenen Stärken vielen Menschen Probleme. Hier liegt die verborgene Intention des Fragenden, der Dein selbstkritisches Denken auf die Probe stellen will. Für die Schwächen im Vorstellungsgespräch gilt: Nenne niemals relevante Angriffspunkte! Ein Tischler, der sich selbst als ungeschickt betrachtet, hat natürlich keine Chancen auf die Stelle. Deine Aussage sollte also keine Kernkompetenzen betreffen. Trotzdem solltest Du auf die Frage zumindest eine ehrliche Antwort nennen. Am besten eine vergleichsweise unwichtige Schwäche – und darauf achten, sie temporär klingen zu lassen.

Vorstellungsgespräch Beispiel:

Du hast Angst, vor einer großen Menschenmenge zu sprechen. Statt dies als unumstößliche Tatsache darzustellen, fügst Du hinzu: „Ich arbeite aber mittlerweile daran und besuche Kurse für das Sprechen vor Publikum.“ 

Der Personaler wird Verständnis haben und Dich sogar für Deinen Mut und Enthusiasmus loben, Dein Defizit zu beheben. Eine Schwäche zuzugeben und daran zu arbeiten, zeugt von Größe und sagt einiges über den Charakter aus.

Was die Darstellung der eigenen Stärken betrifft:

Nicht übertreiben und immer anhand von Beispielen belegen! Teamfähigkeit, Organisationstalent und Stressresistenz sollen nicht nur behauptet, sondern bewiesen werden. In welcher beruflichen Situation hast Du beispielsweise in einer stressigen Situation im Team interveniert und konntest so das Abteilungsklima retten? Oder den Fokus der Mitarbeiter wieder auf die wichtigen Aufgaben lenken? Wann warst Du besonders stressresistent, obwohl der Druck immer größer wurde? Beweise Deine Stärken durch kleine Geschichten, die Du stets griffbereit hast.

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6. Psychotricks im Vorstellungsgespräch

Bei diesen kleinen psychologischen Tricks, geht es nicht darum, den Personaler hinters Licht zu führen. Vielmehr steht die gekonnte Gesprächsführung und ein Stück Selbstmanipulation (im positiven Sinne) im Vordergrund.

Der absolute Booster und Geheimtipp von Karrierecoach Peter Mörs:

Ist meine Vita nicht eher ungeeignet für die Position über die wir reden?

Das Wichtigste, neben dieser Powerfrage selbst, ist die Sprechpause danach. Dein Gesprächspartner muss in sich gehen und die Frage zunächst für sich selbst beantworten um sie Dir zu beantworten. Diese Zeit musst Du ihm geben. Halte die Stille aus! Die Antwort ist immens wichtig für Dich.

Wie sind die drei Wirkmechanismen dieser Fragen?

Du vermeidest einen der größten Gefahren im Gespräch. In der Regel stehst Du unter Stress und neigst eh dazu mehr zu reden als sinnvoll ist. Du erfragst konkret welche drei Punkte genau, aus Deinem übergroßen Fundus relevant sind, und vermeidest den zweiten Fehler: am Thema vorbei, setzen bzw. raus.

Die „Consistent Identity“ – die Beständigkeit oder Konsistenz im Denken und Handeln, um es einigermaßen stimmig zu übersetzen. Die Untersuchungen dieses psychologischen Effekts geht auf Dr. Robert Cialdini, ein amerikanischer Psychologe und Professor, zurück.

Das, was Du jetzt an Vorteilen genannt bekommst, machst Du zum Hauptbestandteil Deiner Rede. Du fokussierst auf Deinen Hauptnutzen für den Gesprächspartner, der Dir wiederum zustimmen wird, in Deinen Aussagen, um eben konsistent in seiner Aussage zu bleiben.

Das war ein gutes Gespräch!

Zudem sorgst Du ganz nebenbei für ein ausgeglichenes Verhältnis des Redeanteils was für einen weiteren psychologischen Effekt sorgt. Nämlich derjenige, der den höheren Redeanteil hatte, neigt zu der Aussage: Das war ein gutes Gespräch! – und genau das ist Deine Absicht, dass Dein Gesprächspartner mit einem guten Gefühl aus dem Gespräch geht.

Mit der Powerfrage zu Beginn wirst Du den Verlauf des Vorstellungsgespräches in eine positive Richtung lenken können und die Chance auf eine Einstellung wird um ein Vielfaches steigen.

Quelle: Peter Mörs, Vorstellungsgespräch: Antworten auf die 101 Fragen

Hier findest du einen ausführlichen Artikel zum Thema Menschen überzeugen:

#1 Psychotrick im Vorstellungsgespräch: Schlüsselwörter verwenden

Aus den Erzählungen und auch den Fragestellungen des Personalers kannst Du Schlüsselwörter heraushören, die ihm besonders wichtig sind. Damit stellst Du sicher, dass Du dem roten Faden folgst, den der Interviewer vorgibt – er kann somit ein grünes Häkchen hinter Deine Antworten setzen. Du vermeidest außerdem, Dich in Belanglosigkeiten zu verstricken, die für den Job nicht relevant sind.

#2 Psychotrick im Vorstellungsgespräch: Erkenne das Wertemodell des Personalers

Dabei entscheidend ist vor allem seine Altersklasse. Während jüngere Personen eher Wert auf Individualität, Selbstverwirklichung, eine ausgewogene Work-Life-Balance und Kreativität legen, sind diese Faktoren bei „älteren“ Personalern eher selten ein Schwerpunkt. Hier geht es vielmehr um Loyalität und einen Fokus auf Leistung und Zielstrebigkeit. Versuche, mit Deiner Selbstdarstellung dem Wertemodell der Person entgegenzukommen und sie dadurch abzuholen.

#3 Psychotrick im Vorstellungsgespräch: Durch Spiegeln Sympathie aufbauen

Beim sogenannten Spiegeln übernimmst Du Verhaltensweisen der gegenüberstehenden Person. Der Clou: Wir finden Menschen sympathischer, die uns ähnlich sind. Im Vorstellungsgespräch geht es vor allem um eine inhaltliche Spiegelung, also Themen aufzugreifen, die die andere Person interessant findet. Oder Meinungen zu bestätigen, die sie ebenfalls vertritt. Dieses Wissen ergibt sich zum Teil aus dem Gespräch, kann aber auch durch eine Recherche im Vorfeld erworben sein.

#4 Psychotrick im Vorstellungsgespräch: Finde den Personaler sympathisch

Dieser Trick kling erst einmal verrückt. Gerade, wenn die andere Person ein unangenehmer Mensch ist, fällt dies zudem besonders schwer. Trotzdem lohnt sich diese Art der Selbstmanipulation, die sich in Deiner Gesprächsführung ausdrücken wird. Rede Dir ein, dass der Personaler extrem sympathisch ist. Der Gedanke dahinter: Wir mögen Menschen, die auch uns mögen. Du erhöhst somit Deine Chancen, dass auch der Interviewer Dich sympathisch findet.

Wenn Du mehr praxiserprobte Tipps erfahren willst, um Deine Fähigkeiten in Vorstellungsgesprächen zu optimieren, schau beim Traumjob Webinar vorbei!

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Wer hier schreibt:

Ich bin ein empathischer Game Changer. Es ist meine persönliche Mission, Menschen aus dem Motivationsloch zu helfen. Dabei verzichte ich auf oberflächliche Motivationssprüche oder „Tschakka“ und halte mich an Techniken, die faktisch funktionieren. Ich weiß genau, was funktioniert und was nicht, denn ich habe viele Extrem-Situationen getestet 🔥 …

Christian da Silva Ley

Challenges und persönliche Weiterentwicklung sind meine Passion. Nicht eingefahren sein und neue Wege gehen. Das Maximum rausholen. Ob 250 km Wüstenmarathon laufen, 1.200km den Rhein mit einem SUP Board paddeln, 1 Jahr mit einem 2 Stundenschlaf auskommen oder bei -15°C Grad einen Marathon in Sibirien, nur in Shorts laufen, mit Mönchen im indischen Kloster leben – ich habe in zahlreichen Selbstexperimenten getestet, wie viel mehr unser Körper im Stande ist zu leisten. In Vorträgen referiere ich zu diesen Themen und begeistere Menschen aus ihrer Komfortzone zu kommen.

Zugegeben: Keiner will jetzt wirklich lernen, wie man einen 250km Wüstenmarathon mit minimalem Training laufen kann oder wie man mit nur 2 Stunden Schlaf auskommt. Das was Du brauchst sind interessante Persönlichkeiten, die Menschen mitnehmen können. Und genau das bringe ich mit! (mehr als 800 TOP Referenzen!)


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