Im Februar 2000 wurde auf dem „Weltgipfeltreffen gegen Krebs“ in der „Charter of Paris“ vereinbart einen Gedenktag auszurichten und 2006 wurde er dann erstmals geplant und ausgerichtet: der Weltkrebstag. Jährlich am 04. Februar findet der Weltkrebstag statt. Beinahe 300 Organisationen aus 86 Ländern beteiligen sich am Aktionstag. Das Ziel ist es, Krebs und die Erforschung, Behandlung und Vorbeugung den Menschen ins Gedächtnis zu rufen. Besonderes Augenmerk hat die Vorsorge und Belkämpfung von Krebs bei Kindern.

Absolut keine Seltenheit

Die American Association for Cancer Research gab 2018 bekannt, dass weltweit jedes Jahr etwa 14 Millionen Menschen die Diagnose Krebs bekomme und 8,8 Millionen an Krebs jährlich sterben. In Deutschland erkranken jährlich etwa 500.000 Menschen an Krebs. Hochrechnungen zu Folge werden im Jahr 2030 weltweit rund 21 Millionen Neuerkrankungen auftreten und rund 13 Millionen Menschen an Krebs sterben. Laut Experten könnten die Hälfte aller Erkrankungen durch einen besseren gesünderen Lebensstil vermieden werden. In Deutschland erkranken circa 2.000 Kinder jährlich an Krebs, am Häufigsten an Leukämie.

 20. Jubiläum in der Krebs-Aufklärung

Das diesjähige Motto in Deutschland ist: „Ich bin und ich werde“. Wer bin ich und was werde ich anlässlich des Weltkrebstages zur Bekämpfung von Krebs tun? Die Heilungschancen werden, je nach Krebsart, mit den Jahren immer besser. Dennoch ist er in Deutschland die zweithäufigste Todesursache. Auch wenn es für manche Arten genetische Vorbelastungen gibt, so kann doch jeder etwas für seine Gesundheit tun und sich nicht dem Schicksal ergeben. Der Weltkrebstag räumt auch mit Mythen um den Krebs auf und versucht gegen gefährliches Halbwissen zu mobilisieren.

Gesünder leben

Sport, Fitness, wenig Alkohol, keine Zigaretten, moderates Körpergewicht, gesunde Ernährung, Sonnenschutz… Die möglichen Maßnahmen zur Vorbeugung sind so einfach. Und sie schützen nicht nur vor Krebserkrankungen. Keiner redet wirklich gerne über ernste Krankheiten und die eigene Vergänglichkeit.  Am Weltkrebstag wird Gelegenheit geschaffen sich aktiv mit dem Thema zu befassen und auch seinen Freunden und der Familie gegenüber zu sagen, wenn einen der Lebensstil Sorgen macht. Es ist legitim zu sagen: dein Verhalten macht mir Angst, ich sorge mich um deine Gesundheit und du verletzt auch mich mit deinem Verhalten.

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