Auf den ersten Blick scheint es unglaublich, dass sich der Erfolg eines Unternehmens an seiner „Happiness“ – an seinem Glück – messen lässt. Das Konzept „Corporate Happiness®“ zeigt, dass Wachstum und Happiness zwei Seiten der gleichen Medaille sind und sich keinesfalls ausschließen müssen. Unternehmen, die das verinnerlicht haben, können ihr enormes Potenzial entfalten. Das Prinzip hinter Corporate Happiness® ist denkbar einfach: Gesunde und erfolgreiche Menschen sind glücklich – und tragen dadurch zum Erfolg ihres Unternehmens bei. 

Glücklich sein ist kein Zustand von Dauer

An den US-amerikanischen Universitäten steht seit mehreren Jahren ein Thema im Mittelpunkt der Forschung, dessen Auswirkungen bis heute noch nicht voll und ganz zu bewerten sind. Das Geheimnis vieler erfolgreicher Menschen besteht in ihrer Gesundheit und in ihrem Glück – und in ihrer einzigartigen Fähigkeit, mit den Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens besser umzugehen. Diese Menschen machen etwas anders als viele andere. Sie wissen, dass „Glücklich sein“ kein Zustand von Dauer ist. In unserem Leben wechseln sich schöne und weniger schöne Phasen ständig an. Doch die richtige psychologische Einstellung hilft, sich nach einem Tief schneller zu regenerieren und die glücklichen Zeiten intensiver zu genießen. Das menschliche Gehirn spielt dabei eine enorme Rolle. Die moderne Hirnforschung verfolgt ebenso wie die Neurobiologie den interessanten Ansatz der Positiven Psychologie: Der Mensch kann „Glücklich sein“ trainieren. Wissenschaftlich betrachtet wird unser Glück etwa zu 50 Prozent allein durch unser Erbgut beeinflusst. Zu zehn Prozent tragen äußere Faktoren dazu bei, dazu gehören zum Beispiel das Einkommen, ein Auto und der soziale Status. Doch zu 40 Prozent spielt die innere Einstellung eine große Rolle, ob wie glücklich sind oder nicht. 

Geld als Motivation bringt nur einen kurzfristigen Nutzen

Aufbauend auf diesem Ergebnis stellt sich die Frage, wie ein Unternehmen vorgehen muss, um die Einstellung seiner Mitarbeiter in eine positive Richtung zu beeinflussen. Die wissenschaftliche Forschung geht davon aus, dass Geld oder andere Vorteile nur einen kurzfristigen Nutzen und eine vorübergehende Motivation bringen. Sobald man sich daran gewöhnt hat, nimmt man sie kaum noch wahr und hält nach dem nächsten Motivator Ausschau. Dennoch kann man die innere Einstellung der Mitarbeiter beeinflussen – und damit immerhin zu 40 Prozent darauf Einfluss nehmen, dass sich das Team glücklich fühlt! 

Deswegen müssen Unternehmen in Mitarbeiter investieren

An diesem Punkt setzt das Konzept von Corporate Happiness® an. Ein Unternehmen, das in Zukunft bestehen will, muss in die persönliche Entwicklung und in die Entfaltung seiner Mitarbeiter investieren. Davon profitiert allerdings nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch der Einzelne! Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Führungskräften aller Ebenen und zwischen den Mitarbeitern ist dazu die absolute Voraussetzung, denn nur dann ist ein Wandel der Unternehmenskultur möglich. Bei Corporate Happiness® geht es allerdings nicht darum, das Team zu noch größerer Leistung zu motivieren. Vielmehr soll ein Unternehmen von außen neue Impulse setzen, damit jeder Einzelne mitgestalten kann, einen Sinn in seiner Arbeit sieht und dadurch bereit ist, mehr Verantwortung zu übernehmen. Damit einher gehen soll letztlich eine Steigerung der Verbundenheit mit dem Unternehmen. 

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