Sprache lernen in 90 Tagen – 12 goldenen Regeln

Sprache lernen in 90 Tagen – 12 goldenen Regeln

 Wie Du eine Sprache in 90 Tagen lernst und zu einem Sprachgenie wirst

Eine Sprache lernen in 90 Tagen und sie in einigen Monaten fließend und sogar besser sprechen? Klingen wie ein Muttersprachler? Heute noch eine Fremdsprache sprechen lernen? In ein bis zwei Jahren mehrsprachig sein? Ja, das geht wirklich! Was unglaublich klingt, wird mit unserer Strategie Realität. Dabei basiert unser Wissen ausschließlich auf wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie den Erfahrungen und Tipps bekannter Sprachgenies wie Benny Lewis. Egal, ob Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Arabisch, Mandarin oder Farsi, mit den folgenden 12 Regeln kannst es auch Du schaffen und zu einem Sprachgenie werden. Also lass uns gleich direkt in die Wunderwelt des Sprachenlernens eintauchen und sofort loslegen! Die Ansätze des Ursprungsartikel von Tim Ferriss haben wir hier aufgenommen und weiter verbessert. Zögere nicht, sondern nutze das unglaubliche Potenzial, das in Dir steckt.

Warum jeder zum Sprachgenie werden kann

Sprachgenies werden als solche geboren. Entweder hast Du das Talent für Sprachen in Deinen Genen oder eben nicht – dann hast Du eben Pech gehabt. Völliger Blödsinn! Den jedoch viele Menschen leider immer noch glauben. Vergiss also ganz schnell, dass man um Sprachen zu lernen die richtige Veranlagung haben muss. Was Du ebenfalls vergessen solltest, sind negative Erfahrungen, die Du vielleicht in der Schule im Sprachunterricht gemacht hast. Selbst das Megatalent Benny Lewis, der heute mehr als 12 Sprachen spricht und unter anderem als professioneller Übersetzer arbeitet, war in seiner Schulzeit nur ein durchschnittlicher Sprachschüler. Erst als er später seinen eigenen Zugang zu Sprachen gefunden hat, änderte sich dies schlagartig und er war plötzlich dazu in der Lage, Sprachen in Rekordzeit zu lernen. Dieses Beispiel zeigt Dir deutlich, dass nichts unmöglich ist.

Du hast keine Zeit? Hier die TOP 3 Zeitfresser im Büro:

Zeitmanagement

Zeitmanagement

Um Zeit zu gewinnen in deinem Privatleben, mache diese Aufgaben bitte 3 Wochen lang:

  1. 11Uhr Regel: Erledige die wichtigste Aufgabe des Tages vor 11 Uhr!
  2. Medienkur: Mache eine Medienkur mit der Pflastermethode. Kurz und schmerzlos trennst Du dich von Fernsehen, Zeitung, Magazine, Facebook und anderen sozialen Medien. Es reicht wenn Du 1x am Tag jemanden fragst, was es neues in der Welt gibt.
  3. Zeitverschwender: Vermeide alle Meetings, bitte Deine Gesprächspartner am Telefon höflich sein Anliegen vorzutragen und nicht lange zu quatschen, beantworte Deine Mails in 3 aussagekräftigen Sätzen.
  4. Nein sagen: Lehne alle unattraktiven Angebote ab, sage zu allem „Nein“, spiele Kleinkind und sei stur.
  5. Aufgaben sammeln: Eliminiere, sammle oder delegiere Aufgaben. Hole Dir einen Assistenten, der Deine Aufgaben übernimmt.
  6. 3x/ Tag: Stelle Dir die Frage, ob Du gerade Aufgaben erfindest?

 

>>Anleitung: Wie Du in 2 Tagen die Arbeit einer ganzen Woche erledigst<<

 

Um eine Sprache zu lernen, sind vor allem zwei Dinge ausschlaggebend: die individuelle Herangehensweise und die richtige Strategie. Nicht jeder Mensch lernt auf die gleiche Art und Weise, daher ist es wichtig, herauszufinden, welche Methode für Dich am effektivsten ist. Lernst Du am besten, wenn Du Dich kopfüber in die Sprachpraxis stürzt, oder hilft es Dir eher, wenn Du zuerst die Grammatik einem mathematischen Modell gleich aufschlüsselst? Finde Deinen individuellen Lerntypus und arbeite mit diesem anstatt gegen ihn. Nur so wird es Dir gelingen, effektiv Fortschritte zu machen. Eine weitere wichtige – wenn nicht gar die wichtigste – Rolle spielt die richtige Lernstrategie. Sie ist es nämlich, die Sprachgenies zu solchen macht. Halte Dich an unsere Tipps und Tricks und Du wirst sehen, wie schnell Du eine Sprache lernen kannst. Und jede neue Sprache bringt Dir den Zugang zu Orten und Plätzen, die Dir ohne sie verschlossen geblieben wären. Unterhalte Dich mit Menschen aus aller Herren Länder, lerne ihre Welt kennen und vergrößere somit Deine. So viele wundervolle Erfahrungen warten auf Dich und Sprachen sind der Schlüssel zu diesen. Warum zögerst Du also noch?

 


 1. Regel: Lerne die richtigen Worte, auf die richtige Art und Weise

Auch zum Sprache lernen musst Du Prioritäten setzen!

Um eine Sprache zu lernen, bedarf es immer auch Hingabe und Engagement – ohne Einsatz geht es nicht. Dabei kann es immer wieder auch zu Situationen kommen, die Dich womöglich demotivieren. Besonders neue Vokabel zu lernen, kann frustrierend sein – und zwar sehr. Vielleicht kennst Du das Gefühl, wenn die Vokabeln auch nach der x-ten Wiederholung immer noch nicht im Gedächtnis bleiben wollen und Du das Vokabelheft am liebsten in eine Ecke werfen würdest. Nichtsdestotrotz kommst Du, wenn Du eine Sprache lernen möchtest, um das Büffeln von Vokabeln nicht herum. Dabei haben wir jedoch auch eine gute Nachricht für Dich: Du musst keinesfalls alle Vokabeln einer Sprache kennen – was nebenbei auch ganz unmöglich ist – um diese sprechen zu können.

Pareto Prinzip

Pareto Prinzip

Mache es wie die Sprachgenies und nutze das Pareto-Prinzip

Wie schaffen es Sprachgenies, eine Sprache schon nach kürzester Zeit zu sprechen? Nun, ein Geheimnis dahinter ist die Anwendung des Pareto-Prinzips. Dieses besagt, dass 20 Prozent Aufwand für das Erlernen neuer Vokabeln 80 Prozent mehr Nutzung der Sprache ermöglichen. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist Englisch: In dieser Sprache machen 300 Wörter etwa 65 Prozent des geschriebenen Materials aus. Ähnlich verhält es sich mit jeder anderen Sprache. Um eine Sprache schnell sprechen zu können, ist es daher besonders wichtig, dass Du die am häufigst benutzten Wörter zuerst lernst.

Die klassische Methode des Vokabellernens sind Karteikarten. Diese kannst Du entweder selbst anfertigen oder aber vorgefertigt erwerben. Darüber hinaus gibt es heute selbstverständlich auch die Möglicheit, Vokabel digital zu lernen.
Die Anki-App ist eines der hilfreichsten Instrumente zum Lernen von Vokabeln. Sie bietet Dir vorgefertigte Vokabelkarten mit den gebräuchlichsten Wörtern einer Sprache – und das sowohl allgemein als auch thematisch sortiert. Besonders hilfreich an dieser App ist ihr spezielles Vokabelwiederholungssystem, das dir Vokabeln nicht immer in der selben Reihenfolge zeigt, sondern genau in jenen Intervallen, die Dein Gehirn benötigt, um die Vokabeln nicht zu vergessen.


2. Regel: Kognaten sind jetzt Deine besten Freunde! But who the f#@€ are Kognaten?

 

Ob Du es glaubst oder nicht, auch wenn Du gerade beginnst, eine neue Sprache zu lernen, hast Du bereits einen großen Wortschatz von dieser in deinem Kopf. Wie das möglich ist? Ganz einfach: durch Kognaten. Bei diesen handelt es sich um verwandte Wörter, die in mehreren Sprachen verwendet werden, das gleiche bedeuten und sich nur marginal voneinander unterscheiden – so wie etwa trinken im Deutschen und to drink im Englischen. Kognaten findest Du besonders häufig in Sprachen aus derselben Sprachfamilie. So haben zum Beispiel die romanischen Sprachen Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Italienisch viele gemeinsame Begriffe mit Englisch. Zahlreiche englische Wörter, die auf -tion enden, werden im Französischen gleich geschrieben. Ändere die Endung -tion zu -ción und Du hast das spanische Wort. Mach aus -tion -zione und Du erhältst die italienische Variante. Genial, nicht?

Eine weitere Quelle von Kognaten ist der gemeinsame lateinische oder griechische Ursprung zahlreicher heute gebräuchlicher Wörter. Denke einfach an Exempel (dt.) – exemple (fr.) – exampel (en.), Helicopter (dt.) – hélicoptère (fr.) – helicopter (en.) oder Kapitän (dt.) – capitano (it.) – captain (en.). Wenn Du verwandte Wörter in deiner Muttersprache und deiner Zielsprache herausfinden möchtest, gib einfach den Namen deiner Sprache + Kognaten in eine Suchmaschine ein. Schon erhältst Du eine ganze Reihe von Ergebnissen, die Dir effektiv dabei helfen, eine Sprache zu lernen.

Du lernst eine exotische Sprache und meinst, hier gebe es keine Gemeinsamkeiten? Weit gefehlt! Ob der arabische gahwa – dt. Kaffee – oder die japanische arobeito – dt. Arbeit -, verwandte Wörter finden sich in so gut wie jeder Sprache. Kulturen und Sprachen sind seit jeher miteinander in Kontakt und so ist es nur logisch, dass auch Wörter immer wieder entlehnt wurden und immer noch werden. Daher solltest Du es wie ein echtes Sprachgenie machen und als erstes Kognaten in deiner Zielsprache suchen und diese lernen. Du wirst sehen, wie du auf diese Weise schnell zu einem Grundverständnis in der Zielsprache gelangst.

Sieh Dir dieses Video an und Du wirst erstaunt sein, wie viel Du davon verstehst – und dabei ist es komplett auf Japanisch!


Ebenfalls toll: Dieses Buch von Nabil Osman. Erstaunlich, wie viele Wörter aus dem Arabischen sich in der deutschen Sprache finden lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


3. Regel: Sprich jeden Tag in der Sprache, die Du lernst!

 

Practice makes perfect – das gilt gerade beim Sprachen lernen. Und wo wendet man eine Sprache am besten an? Genau, in einem Land, in dem sie gesprochen wird. Nun ist ein Auslandsaufenthalt leider nicht immer möglich, was jedoch nicht heißt, dass Du stumm bleiben müsstest. Abgesehen davon sind Sprachreisen und Auslandsaufenthalte alleine noch lange kein Garant für die Verbesserung Deiner Sprachkenntnisse. Viel mehr kommt es auf die richtige Lernstrategie sowie Deine Motivation an. Und diese wirken auch zuhause.

Sich in einem Land aufzuhalten und wirklich Teil der dortigen Kultur zu sein sowie in die Sprache einzutauchen, sind zwei komplett verschiedene Dinge. Nicht umsonst gibt es genug Menschen, die bereits jahre- oder gar jahrzehntelang in einem Land leben, ohne sich in dieser Zeit nennenswerte Sprachkenntnisse angeeignet zu haben. Vergiss also am besten ganz schnell, dass nur ein Auslandsaufenthalt deine Sprachkenntnisse auf ein bestimmtest Niveau bringen kann. Stattdessen solltest Du die Möglichkeiten der modernen Technologie nutzen und virtuell in Deine Lernsprache eintauchen. Über das Internet gibt es unzählige Möglichkeiten, um eine Sprache zu lernen und zu Dir nachhause zu bringen. Lies, höre und sieh so viel wie möglich und tauche so in Deine Zielsprache ein.

TuneIn.com bietet Dir eine riesige Auswahl an verschiedenen Radio-Streams aus Ländern rund um den Globus. Youtube ist eine schier unendliche Quelle für Videos in den unterschiedlichsten Sprachen. Gehe auf die Seite des jeweiligen Landes und suche nach den zurzeit populärsten Videos.


4. Regel: Nutze Skype zum Erlangen von Sprachpraxis

 

Nachdem Du jetzt deine Zielsprache schon gelesen, gehört und angesehen hast, wird es Zeit, einen Schritt weiter zu gehen. Das heißt für Dich: Sprich mit Muttersprachlern! Keine Sorge, hierfür musst Du ebenfalls nicht verreisen, denn auch das kannst du bequem von zu Hause aus machen. Dabei solltest Du die immens wichtige Rolle des Sprechens von Beginn an keinesfalls unterschätzen! Gerade hierin liegt der Schlüssel, um in kurzer Zeit eine Sprache zu lernen.
Nicht umsonst empfehlen Sprachgenies wie Benny Lewis, unbedingt so schnell wie möglich mit dem Sprechen zu beginnen. Leider sind viele herkömmliche Lernprogramme und Sprachkurse nach einem anderen Schema aufgebaut, sodass das Sprechen zu lange vernachlässigt wird. Dabei kannst Du gar nicht früh genug damit anfangen!

Du glaubst, Du kannst eine Sprache alleine im stillen Kämmerlein lernen? Vergiss es! Stattdessen solltest Du Dir im Internet gleich zu Beginn einen oder auch mehrere Tandempartner suchen und Dich mit diesen über Skype in Unterhaltungen stürzen. Während Dein Tandempartner Dir dabei hilft, Deine neue Sprache zu lernen, unterstützt Du ihn dabei, seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten supergünstiger Online-Sprachtutorials. So kannst Du etwa auf dem Portal italki.com bereits für Kleingeld Einzeltutorials mit Muttersprachlern aus aller Welt erhalten. Du siehst also, wie viele Möglichkeiten das Internet Dir bietet, um Dich mit Muttersprachlern zu unterhalten und auf diese Weise schnell sowie effektiv eine Sprache zu lernen. Dabei solltest Du Dich auch von Deinen Hemmungen nicht unterkriegen lassen. Sei beruhigt, diese plagen so gut wie jeden, der gerade angefangen hat, eine Sprache zu lernen. Wir empfehlen Dir daher folgenden Trick: Öffne während des Skype-Gesprächs einfach ein Word-Dokument, in dem Du Dir die wichtigsten Vokabeln und Phrasen notiert hast. Diese Liste kann Dir im Laufe des Gesprächs nicht nur nützlich sein, sondern auch dabei helfen, Deine Nervosität abzubauen. Zusätzlich kannst Du auch ein Online-Wörterbuch öffnen, um im Zweifelsfall Vokabeln schnell übersetzen zu können. Was auch immer Dir hilft, tu es! Dein Ziel ist es, effektiv eine Sprache zu lernen, und nicht alte Lehrmethoden zu befolgen.

Sprache lernen

Sprache lernen

Ein individuell zusammengestellter Stundenplan ist wichtig, um Struktur zu schaffen. Dieser könnte in etwa so aussehen:

  • Lerne einige Stunden lang das Grundvokabular, bestehend aus den am häufigst genutzten Wörtern.
  • Nun starte eine Unterhaltung mit einem Muttersprachler. Hierfür reichen am Beginn schon einige wenige Vokabeln aus. Wenn Du diese direkt anwendest, siehst Du auch gleich, welche anderen wichtigen Vokabeln Dir noch fehlen.
  • Lerne jene Vokabel, die Dir im Gespräch gefehlt haben.

>>Übersicht über die besten freien Online-Wörterbücher.

Und hier kannst Du Dir ansehen und anhören, wie es klingt, wenn Sprachengenie Benny Lewis nach nur einer Übungsstunde versucht, Polnisch zu sprechen.


5. Regel: Spar Dein Geld, denn das beste Lernmaterial gibt es gratis

 

Das Angebot an Kurs- und Arbeitsbüchern für Sprachen ist sowohl in Buchhandlungen als auch in Onlineshops riesig. Dabei benötigst Du diese überhaupt nicht, um eine Sprache zu lernen! Es gibt mittlerweile so viele hervorragende und kostenlose Online-Sprachkurse, dass Du Dir das Geld für teure Lehrbücher getrost sparen kannst. Möchtest Du es wirklich sinnvoll einsetzen, um eine Sprache zu lernen, investiere es lieber in Online-Tutorials von Muttersprachlern.

Gerade was Sprachen lernen betrifft, ist die Auswahl an absolut hochwertigem Onlinematerial schier unüberschaubar und bietet für jeden Lerntyp etwas Passendes. So sind etwa die Portale italki, My Language Exchange und Interpals tolle Quellen für Online-Tutorials und Sprachaustausch. Zudem gibt es zahlreiche Seiten, auf denen Du lokale Parnter für Sprachtandems in Deiner Stadt finden kannst. Triff Dich mit diesen gemütlich auf einen Kaffee und verbessere dabei Deine Sprachkenntnisse. Eine gute Idee sind auch die Sprachinstitute von Universitäten. Vielleicht findest Du dort Muttersprachler, die sich gerne einmal die Woche mit Dir treffen, um auf diese Weise auch ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.
Du suchst einen Online-Kurs? DuoLingo ist absolut empfehlenswert und wird laufend erweitert. Dasselbe gilt für The Omniglot Intro, das BBC language`s intro sowie zahlreiche weitere kostenlose Onlineangebote. Du bist Dir nicht sicher, wie ein Wort ausgesprochen wird? Auf Forvo und Rhinospike kannst Du Dir Wörter sowie Phrasen aus unzähligen Sprachen von Muttersprachlern ausgesprochen anhören. Diesbezüglich kann Dir auch Google Translate weiterhelfen, während Lang 8 gratis Korrekturen von Texten anbietet. Du siehst also, dass Du wirklich kein Geld ausgeben musst, um eine Sprache zu lernen.


6. Regel: Erwachsene lernen eine Sprache schneller als Kinder. Wirklich!

 

Du glaubst, Du bist zu alt, um eine Sprache zu lernen? Niemals! Dass Kinder Sprachen viel schneller lernen als Erwachsene, ist eines der am weitest verbreiteten Vorurteile in Bezug auf Sprachen. Viele Menschen haben dieses so verinnerlicht, dass sie allen ernstes sogar meinen, zu alt zu sein, um noch eine Sprache zu lernen. Alles Blödsinn! Eine wissenschaftliche Studie der Universität Haifa beweist sogar das Gegenteil, nämlich dass Erwachsene Sprachen sogar einfacher lernen als Kinder. Diese Studie ist zu dem Schluss gekommen, dass Erwachsene unter den richtigen Umständen Grammatikregeln – anders als Kinder – intuitiv erkennnen und somit Kindern gegenüber einne Vorteil beim Sprachen Lernen haben. Diese Erkenntniss wird im Buch In Other Words des Autors Hakuta bekräftigt.

Im Gegensatz dazu gibt es nicht eine einzige wissenschaftliche Studie, die einen Zusammenhang zwischen mangelnder Fähigkeit zum Spracherwerb und fortgeschrittenem Alter bestätigen könnte. Das Einzige, das sich beobachten lässt, sind veränderte Lebensumstände, die dazu führen, dass der Erwerb einer neuer Sprache mit zunehmendem Alter unwahrscheinlicher wird. So haben Erwachsene aufgrund privater sowie beruflicher Verpflichtungen einfach generell weniger Zeit, neue Sprachen zu lernen. Das heißt jedoch keinesfalls, dass sie unter anderen Umständen nicht dazu in der Lage wären. Denke daran: Du hast es bis zu einem gewissen Grad selbst in der Hand, die Umstände entsprechend zu formen. Also vergiss Ausreden und leg einfach los!

 


7. Regel: Geht ein Esel über eine Brücke…nutze Mnemonik, um Dein Vokabular zu erweitern!

 

Vokabeln müssen rund achtmal wiederholt werden, bis sie im Gedächtnis hängenbleiben. Das kontinuierliche Wiederholen von Vokabeln ist daher unbedingt notwendig, um eine Sprache zu lernen, alleine reicht es jedoch noch lange nicht aus. Und jeder, der irgendwann versucht hat, eine Sprache zu lernen, kennt sicher diese ganz bestimmten Vokabeln, die auch nach der x-ten Wiederholung einfach nicht im Gedächtnis bleiben wollen. Die Lösung für diese Problemfälle lautet Mnemonik. Was sich nun vielleicht sehr geheimnisvoll anhört, ist nichts Anderes als die gute alte Eselsbrücke. Diese ist nach wie vor die beste Methode, um „widerspenstige“ Vokabeln endlich im Kopf zu behalten. Versuche Dir einfach zu jenen Wörtern lustige Geschichten auszudenken oder sie mit etwas Dir Bekanntem zu verknüpfen, sodass Du sie Dir leichter merken kannst. Sobald Du einen persönlichen Bezug zum jeweiligen Wort hergestellt hast, bleibt Dir dieses nämlich wesentlich schneller im Gedächtnis hängen.

Sollte Dir einmal partout keine Eselsbrücke einfallen wollen, kann Dir die Seite memrise.com weiterhelfen. Dort gibst Du einfach das jeweilige Wort ein, und schon erhältst Du nützliche Eselsbrücken, mit deren Hilfe Du Dir das Wort endlich merken kannst. Diese unterstützen Dich dann so lange, bis das Wort in Deinen natürlichen Wortschatz eingegangen ist. Auch wenn sich die ganze Prozedur jetzt vielleicht etwas langwierig anhört, ist sie dennoch überaus effektiv und darüber hinaus auch zeitsparender als das ewige Wiederholen derselben Vokabeln.

Life Challenge Strategie


8. Regel: Fehler passieren jedem, auch Sprachgenies

 

Etwas zu lernen, ist immer auch mit Fehlermachen verbunden – das gilt selbstverständlich auch für Sprachen. Niemand, der sich dazu entschieden hat, eine Sprache zu lernen, kann dies tun, ohne dabei auch einmal etwas falsch zu machen. Darüber solltest Du Dir von Anfang im Klaren sein. Nimm deine Fehler als natürliche Bestandteile des Lernprozesses an und nutze sie, um aus ihnen zu lernen. So gelingt es Dir nicht nur, Fortschritte zu machen, sondern auch, Dich vor Frustration zu schützen.

Mehr als die Hälfte aller Menschen spricht mehr als eine Sprache. Dies bedeutet, das Monolinguismus – Einsprachigkeit – kulturell und nicht biologisch bedingt ist. Wenn nun also Erwachsene daran scheitern, eine Sprache zu lernen, heißt das nicht, dass sie biologisch dazu nicht in der Lage sind, sondern dass sie es einfach verlernt haben, eine Sprache zu lernen. Eine Sprache zu lernen unterscheidet sich grundlegend vom Erlernen anderer Fähigkeiten. Trotzdem werden Sprachen akademisch immer noch gleich behandelt wie andere Fächer, ganz nach dem Motto: Lerne die Grammatik und das Vokabular Deiner Zielsprache und Du beherrscht sie. Ganz so einfach ist es jedoch leider nicht.

Eine Sprache zu lernen reicht alleine noch nicht aus, um sie zu können. Vielmehr musst Du Dich an sie gewöhnen. Und das tust Du, indem Du die Sprache anwendest. Dazu ist sie schließlich auch da. Die Verständigung zwischen Menschen ist Sinn und Zweck einer Sprache. Gerade am Beginn kann das Sprechen einer neuen, ungewohnten Sprache eine sehr große Überwindung darstellen. Lass Dich davon nicht unterkriegen! Nutze die Sprache, so gut es irgendwie geht, und denke nicht ständig daran, welche Fehler Du gerade machen könntest. Am Beginn ist es nicht wichtig, dass Du alle Sätze fehlerfrei rüberbringst – viel wichtiger ist es, dass die Botschaft den Empfänger erreicht. Du solltest Dir auch keine allzu großen Gedanken darüber machen, ob Du vielleicht unhöflich klingen könntest. Im Normalfall merken die Leute, dass Du gerade dabei bist, ihre Sprache zu lernen. Vielleicht bringst Du sie mit Deinen charmanten Bemühungen sogar zum Lachen, was nicht nur die Basis für eine gute Beziehung, sondern auch einen zusätzlichen Ansporn für Dich darstellt.


9. Regel: Setze Dir KLUGE Ziele

 

Ziele zu haben ist generell wichtig im Leben. Auch wenn Du eine Sprache lernst, solltest du immer Dein Ziel vor Augen haben. Dabei solltest Du dieses auf jeden Fall genauer definieren. „Ich möchte die Sprache können“ reicht ganz sicherlich nicht aus. Zum einen ist diese Formulierung viel zu vage, zum anderen kann Dir niemand sagen, wann genau Du von Dir behaupten dürftest, die Sprache zu können. Ein solches Ziel wirst Du daher nur sehr schwer erreichen und es wird Dich auch eher demotivieren als anspornen. Was solltest Du daher also tun? Ganz einfach: Setze Dir kluge Ziele.

Bevor Du Dir ein kluges Ziel setzt, musst Du Dir darüber klar werden, was ein kluges Ziel eigentlich ist. Auch hier kannst Du von anderen Sprachgenies lernen. Benny Lewis definiert kluge Ziele als S.M.A.R.T. Goals – S wie specific (dt. spezifisch), M wie measurable (dt. messbar), A wie attainable (dt. erreichbar), R wie relevant (dt. wichtig) und T wie time-bound (dt. zeitgebunden). Wenn Du Dir also Dein individuelles Ziel setzt, sollte es diesen Kriterien entsprechen. So läufst Du nicht Gefahr, unrealistische oder zu vage Ziele, die Dich letztendlich nur entmutigen, anzuvisieren.

Der europäische Referenzrahmen für Sprachen ist sehr hilfreich bei der Setzung individueller Lernziele. Die Sprachniveaus A1 und A2 stellen das Einsteigerlevel dar, die Sprachniveaus B1 und B2 das Fortgeschrittenenlevel und die Sprachniveaus C1 und C2 die höchsten – und oft professionellen/themenspezifischen – Level. Dieser Referenzrahmen mit den unterschiedlichen Sprachniveaus bietet Dir eine Orientierungshilfe und nachvollziehbare sowie messbare Zwischenschritte auf dem Weg zu fließenden Sprachkenntnisse. So kannst Du Dir realistische Etappenziele setzen, die genau definiert sind. Darüber hinaus hast Du auch die Möglichkeit, Sprachprüfungen zu den einzelnen Niveaus abzulegen. Auf diese Weise erhältst Du das nötige Feedback zu deinem Lernerfolg.

Eines der am häufigst genannten, wenn Menschen eine Sprache lernen, ist es, die Sprache fließend zu sprechen. Aber was heißt das eigentlich genau? Nun, fließend sprichst Du eine Sprache dann, wenn Du Dich mit dieser in verschiedenen sozialen Situationen gleich gut ausdrücken kannst wie in Deiner Muttersprache. Das heißt, Du kannst Dich mühelos über die verschiedensten Themen unterhalten. Dieses Level wird meistens auf dem Sprachniveau B2 erreicht. Möchtest Du Deine Zielsprache also rein privat nutzen, reicht es vollkommen aus, wenn Du dieses Niveau anpeilst. Anders sieht die Sache da schon aus, wenn Du Deine Zielsprache auch beruflich einsetzen möchtest. Dann geht es weiter mit den Niveaus C1 und C2, die in der Regel fachspezifisches Vokabular umfassen.

Je mehr Du Dich auf Sprechen und Hören konzentrierst, desto schneller wirst Du eine Sprache lernen und fließende Sprachkenntnisse erreichen – möglicherweise schon in einigen Monaten. Daran solltest Du Dich auch orientieren, denn ein fixes Zeitfenster ist ebenso wichtig wie ein klar definierter Inhalt deines Ziels. Achte darauf, das Ziel nicht in allzu weite Ferne rücken zu lassen. Einige Monate sind ideal, während ein Jahr oder gar mehr viel zu lang ist, um Deine Motivation aufrecht zu erhalten. Viele Sprachinstitute kalkulieren etwa drei Monate für ein Sprachniveau – an diesem Richtwert kannst Du Dich zum Beispiel orientieren. Lege ein fixes Datum fest, an dem Du Dein Ziel erreicht haben möchtest, und dann reiße Dir den Allerwertesten auf, damit dies auch Realität wird. Protokolliere Deine täglichen Fortschritte und nutze Apps wie Lift, um das Erfüllen Deines täglichen Programms zu überwachen. So behältst Du Deine Fortschritte stets im Überblick.

Es gibt nur 2 Wege dein Leben zu führen: 1. Du bestimmst selber was passiert oder 2. es machen andere für dich


10. Regel: So schaffst Du den Sprung vom Konversationsniveau B1 zum Profilevel C2

 

Je mehr Sprachpraxis Du hast, desto schneller wirst Du eine Sprache fließend sprechen. Wenn Du eine Sprache lernst, solltest Du Deine Zielsprache daher jeden Tag – vom ersten Tag an – mindestens eine Stunde lang sprechen. Plane Deine Lerneinheiten um diese Stunde herum, um auf diese Weise sicherzugehen, dass sich auch wirklich Deine Sprachkenntnisse verbessern, und Du nicht irgendwelche unnötigen Vokabel lernst, die Du sowieso nie verwenden wirst.
Wenn Du Dich in einem Café oder übers Internet mit einem Muttersprachler unterhältst, beginne das Gespräch am besten mit Fragen nach dem Wochenende Deines Gesprächspartners und erzähle ihm, wie Deines war. Frage Dein Gegenüber nach seiner Meinung zu einem Thema, das Dich in letzter Zeit beschäftigt hat, und frage nach, was Deinem Gesprächspartner momentan wichtig ist. Am besten legst Du Dir eine Liste mit infrage kommenden Gesprächsthemen wie Hobbys, Urlaub, Beruf, Zukunftspläne, etc. an. So hältst Du das Gespräch nicht nur am Laufen, sondern sorgst auch dafür, dass es sich weiterentwickelt. Vermeiden solltest Du auf jeden Fall mit Ja und Nein zu beantwortende Entscheidungsfragen, denn diese würgen jede Unterhaltung schon im Ansatz ab.

Viele solcher Gespräche bringen Dich zusammen mit darauf abgestimmten Lerneinheiten in kurzer Zeit auf das Sprachniveau B1, sodass Du Muttersprachler bereits gut verstehen kannst, so lange diese klar, deutlich und nicht zu schnell sprechen. Um das zu erreichen, heißt es jedoch dranbleiben, nicht aufgeben und sich nicht frustrieren lassen – auch wenn Du manchmal das Gefühl hast, dein Kopf würde gleich explodieren. In Wahrheit machst Du gerade in diesen Momenten die größten Fortschritte.

Gerade, wenn es darum geht, eine Sprache zu lernen, können sich die Lernmethoden von Mensch zu Mensch stark unterscheiden. Während die einen zuerst Sprechen lernen, dekonstruieren die anderen zu Beginn die komplette Grammatik. Welcher Ansatz für Dich der beste ist, ist eine höchst individuelle Frage, die nur Du beantworten kannst. Lass Dir jedoch gesagt sein: Es gibt kein richtig und kein falsch. Alles, was Dich in Deinen Sprachkenntnissen weiterbringt und Dir hilft, die Sprache zu lernen, ist super.

Wenn Du das Sprachniveau B2 erreicht hast, wirst Du merken, wie viel Spaß eine Fremdsprache machen kann. Du kannst Dich über so gut wie jedes Thema unterhalten und die Sprache in allen möglichen Situationen nutzen. Um von B1 auf das Level B2 zu springen, solltest Du jene Fehler, die Du bislang beim Sprechen gemacht hast, intensiv aufarbeiten und Deinen Sprachkenntnissen das nötige grammatikalische Gerüst geben. Anders sieht es da schon beim Sprung von B2 auf C1 aus: Nun musst Du anfangen zu lesen – und zwar nicht irgendetwas, sondern anspruchsvolle Texte wie Zeitungsartikel und Blog Posts zu verschiedenen Themen wie Technik und Politik. Am besten liest Du Dir jeden Tag online die aktuellen Artikel einer großen Tageszeitung durch. Versuche, eine möglichst große Themenvielfalt abzudecken, um Dir so viel spezifisches Vokabular wie möglich anzueignen. Wenn Du einen Online-Tutor hast, bitte ihn, eines der von Dir gerade gelesenen Themen zu diskutieren – und zwar so, dass Du das nötige Fachvokabular auch wirklich benutzt, anstatt mit Ersatzbegriffen um den heißen Brei herum zu reden.

Hier kannst du dir eine Konversation zwischen Benny Lewis, der in diesem Video auf dem Sprachniveau C1 ist, und einer französischen Muttersprachlerin ansehen.

 


11. Regel: Klinge wie ein Muttersprachler!

 

Während es beim Sprachniveau C1 um das Erlangen von Fachvokabular geht, dreht sich bei C2 alles darum, wirklich auf dem Level eines Muttersprachlers zu sein. Das heißt jedoch nicht, dass Du nicht auch auf diesem Level noch einen deutlich heraushörbaren Akzent haben könntest und gelegentlich Fehler machen würdest. In Wirklichkeit hängt es nämlich gar nicht so sehr von Deinen Sprachkenntnissen ab, ob Du als Muttersprachler durchgehst, sondern von drei ganz anderen Faktoren.

  1. Dein Akzent: Nichts verrät Dich eher als Nicht-Muttersprachler als Dein Akzent. Wenn Du bestimmte Laute nicht aussprechen kannst, wirst Du niemals authentisch klingen. Daher solltest Du jene Laute, die so besonders für Deine Zielsprache sind, intensiv üben und deren Aussprache trainieren. Hier können Dir Muttersprachler ebenso helfen wie Youtube-Videos. Übe jeden Tag so lange, bis die Aussprache perfekt sitzt.
  2. Die Betonung: Ebenso wie Dein Akzent verrät Dich auch eine falsche Betonung im Handumdrehen als Nicht-Muttersprachler. Daher musst Du lernen, welche Vokale wann lang oder kurz sowie steigend oder fallend ausgesprochen werden. Dabei kannst Du Dich zum Beispiel an der Trainingsmethode eines Freundes von Benny Lewis orientieren. Dieser visualisiert die Sätze seiner Zielsprache, um den Rhythmus sowie die Tonalität der Sprache zu erkennen. So wird das Wort France im Satz „I want to go to France“ anders – nämlich mit fallender statt mit steigender Betonung – ausgesprochen als im Satz „France is a beautiful country“. Dieses Beispiel zeigt Dir deutlich, dass die Betonung von Wörtern und Buchstaben auch vielfach von ihrer Umgebung abhängig ist. Um diese zu lernen, solltest Dich nun mehr auf den Klang der Wörter als auf deren Bedeutung konzentrieren. Sieh Dir Youtube-Videos von Mutterprachlern an oder höre Podcasts. Versuche den speziellen Klang der Sprache so gut wie möglich zu imitieren und lasse Dich im Anschluss von einem Muttersprachler korrigieren. So gelingt es Dir, Dir eine authentische Sprachmelodie anzueignen.
  3. Dein Auftreten: Dieser Punkt kommt vor allem dann zum Tragen, wenn Du Dich im Land deiner Zielsprache aufhältst. Wenn Du durch dein Auftreten und Deine Kleidung ganz offensichtlich keinen Zweifel daran lässt, dass Du aus einem anderen Land kommst, stehen die Chancen sehr gering, dass die Einheimischen Dich in ihrer Landessprache anreden. Viel eher werden sie versuchen, auf Englisch mit Dir ins Gespräch zu kommen. Dies ist ein Automatismus, den viele polyglotte Menschen – so auch Benny Lewis – nur allzu gut kennen. Was kannst Du also tun, um diesem Muster zu entrinnen? Versuche, zum Einheimischen zu werden! Beobachte, wie sich die Menschen kleiden, wie sie sich stylen, wie sie auftreten, wie ihre Mimik und ihre Gestik sind und versuche, diese zu übernehmen. Das heißt nicht, dass Du plötzlich die Landestracht tragen solltest, sondern einfach, dass Du die kleinen Feinheiten – etwa eher dunkle statt heller Kleidung – übernehmen solltest. Die Erfahrungen von Benny Lewis in Ägypten zeigen, welchen Unterschied diese ausmachen. So begannen, nachdem er sich an den landestypischen Stil angepasst hatte, plötzlich alle Menschen mit ihm Arabisch zu sprechen, während er zuvor ausschließlich auf Englisch angesprochen wurde. Plötzlich war er kein Tourist mehr, sondern ein Teil der dortigen Bevölkerung. Wenn Du also so viel Spracherfahrung und- praxis wie möglich sammeln möchtest, passe Dich den Einheimischen an. Auf diese Weise lernst Du auch Unschätzbares über die Kultur des Landes. Und denke immer daran: Imitation ist das ehrlichste Kompliment, das Du jemandem machen kannst.

 


12. Regel: Werde zum Meister der Sprachen!

 

Nun weißt Du also, wie Du eine Sprache in 90 Tagen lernen kannst, sodass Du dazu in der Lage bist, Dich in ihr zu verständigen. Du hast nun auch erfahren, was Du tun musst, um eine Sprache wirklich zu beherrschen und sogar, wie Du das Niveau eines Muttersprachlers erreichst. Was kommt also als nächstes? Genau, das Beherrschen mehrerer Sprachen. Selbstverständlich kannst Du das gleiche Muster immer wieder bei anderen Sprachen anwenden. Auf diese Weise kannst Du jede Sprache lernen, die dich interessiert, und zu einem echten Polyglott werden. Sprachgenies wie Benny Lewis raten jedoch dazu, nicht mehrere neue Sprachen gleichzeitig zu beginnen, sondern immer nur eine Sprache zu lernen, bis Du in dieser zumindest das Fortgeschrittenenlevel B2 erreicht hast. Kurz: Wenn Du Dich in einer Sprache sicher fühlst, kannst Du mit der nächsten beginnen.

Auch wenn Du eine Sprache in 90 Tagen lernen kannst, bedarf es regelmäßiger Übung, um Deine Sprachkenntnisse aufrecht zu erhalten. Eine Sprache ist etwas Lebendiges, das gehegt und gepflegt werden möchte. Versuche daher, deine Zielsprache(n) so oft es geht anzuwenden. Glaube auch nicht, dass irgendwann der Punkt gekommen ist, an dem Du eine Sprache perfekt beherrscht – das tut nämlich niemand. Sprachen verändern sich ständig, sie sind ein Ausdruck der Kultur sowie des Zeitgeistes und somit niemals komplett „zu fassen“. Doch genau das ist es, was Sprachen so spannend macht!

Nichts ist besser geeignet, um eine Sprache zu lernen oder um Sprachkenntnisse aufrecht zu erhalten als Skype. Werde Teil der großen Onlinecommunity von Sprachgenies und tausche Dich mit diesen online aus. So könnt ihr nicht nur eure individuellen Erfahrungen mit dem Lernen von Sprachen teilen, sondern auch eure Sprachkenntnisse aufrecht erhalten. Und wer weiß, vielleicht findest Du so ja gleich die nächste Sprache, die von Dir in Angriff genommen werden möchte…

Life Challenge Strategie

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