Experte werden in 30 Tagen 

Experte werden in 30 Tagen 

So wirst Du in 30 Tagen zum Experten

Hast Du dir auch schon mal gewünscht, in Deinem Thema Experte zu sein? Die eine Person, die jeder fragt, wenn er etwas wissen will? Was hält Dich davon ab? Vielleicht glaubst Du, Du brauchst einen Abschluss in Deinem Bereich, eine Ausbildung, ein Studium oder sogar einen Doktortitel. Oder Du denkst, Du musst erst mal zehn Jahre Berufserfahrung sammeln, bevor Du zu irgendetwas eine sinnvolle Aussage machen kannst. Genau diese Einstellung verhindert, dass Du je zum Experten wirst. Was hält Dich also ab? Nur Du selbst. Denn Experte ist nicht, wer einen vorgeschriebenen Lernpfad erfüllt hat. Es ist immer derjenige Experte, den andere dafür halten. Und dafür kannst Du aktiv etwas tun. Du brauchst dafür keinen Titel und auch keine zehn Jahre Zeit. Alles, was Du dafür benötigst, sind 30 Tage, meine Schritt-für-Schritt-Anleitung und den echten Willen, zum Experten zu werden. Meine Methode eignet sich für jeden Bereich und für jeden Menschen! Du musst Sie nur noch anwenden.

Warum Experte werden?

Tim Ferriss hat in seinem Welt-Bestseller „Die 4-Stunde-Woche“ Millionen Lesern gezeigt, warum es sich lohnt, Experte für ein Thema zu werden. Er gibt Tipps dazu, wie jeder in kürzester Zeit alles lernen kann, was er sich vornimmt. Einen guten Artikel von ihm darüber, worauf Du Dich wirklich konzentrieren musst, wenn Du zum Experten werden willst, findest Du hier.
Aber was bringt es Dir konkret, wenn Du zum Experten wirst, außer, dass Du häufig um Rat gefragt wirst und die Anerkennung Deiner Mitmenschen erhältst? Es gibt noch einige andere handfeste Vorteile, wenn Du Experte bist. Die wichtigsten findest Du im Folgenden:

  • Als Experte bist du schneller und effizienter in Deinem Bereich. Du kannst in kürzerer Zeit mehr erreichen und hast dadurch schneller und mehr Erfolg.
  • Experten können Ihr Wissen viel teurer verkaufen als alle anderen. Wenn Du der Experte zu Deinem Thema bist, dann ist Dein Name eine wertvolle Marke – und Du kannst selbst den Preis bestimmen, den Du für Deine Expertise verlangst. Du bekommst lukrativere Job-Angebote und Aufträge und kannst besser Dein Gehalt oder Deine Tagessätze verhandeln.
  • Als Experte ist es leichter für Dich, andere zu überzeugen, Dich bei neuen Vorhaben zu unterstützen. Du genießt Vertrauen durch Deinen Experten-Status und machst es Dir damit einfacher, andere von Deinen Vorhaben zu überzeugen. Das spart Dir viel Zeit und Energie, wenn Du neue Projekte angehst und Menschen davon begeistern willst.
  • Experten werden gerne um Rat gefragt. Dadurch lernst Du viele interessante Menschen kennen und hast die Möglichkeit, an spannenden Projekten mitzuarbeiten. Du erhältst Einladungen zu Veranstaltungen und Kongressen, zu denen Du sonst keinen Zugang hättest.
  • Wenn Du erst mal als Experte gehandelt wirst, nimmt Deine Karriere richtig Schwung auf. Jeder Vortrag, den Du hältst, jeder Rat, den Du erteilst, verbessern Dein Ansehen und tragen immer mehr zur Anerkennung bei, die Du erhältst.<7li>

Du siehst, es lohnt sich, Experte zu sein, und das nicht nur ideell, sondern auch monetär. Also lass uns direkt loslegen!

7 Schritte, die Dich in nur 30 Tagen zum Experten machen

Ich habe die Methode, die ich Dir hier vorstelle, selbst mehrfach getestet, und ich kann aus Erfahrung sagen, dass Du in 30 Tagen in jedem Bereich zum Experten werden kannst. Du kannst dieses Programm natürlich auch noch schneller durchziehen, wenn Du Dich anstrengst, schon viel Wissen zu Deinem Thema hast und noch mehr Gas gibst. Manche brauchen ein paar Tage länger, was natürlich auch völlig okay ist. Die 30 Tage sollen Dir als Richtschnur dienen und Dir zeigen, was möglich ist. Wichtig ist, dass Du alle sieben Schritte befolgst und in Deinen persönlichen Zeitplan einpasst.

Ziel dieses Programms ist es, dass Deine Zielgruppe Dich als Experten wahrnimmt, denn genau dann bist Du einer. Der erste, in dessen Augen Du ein Experte sein musst, bist dabei Du selbst. Nur wenn Du selbst davon überzeugt bist, dass Du Experte auf Deinem Gebiet bist, kannst Du auch andere mit Deinem Wissen und Deiner Erfahrung mitreißen. Denn Du hast sofort ein anderes Auftreten, wenn Du selbstbewusst anerkennst, dass Du besser Bescheid weißt als die meisten. Also: Sorge als erstes dafür, dass Du Dich wie ein Experte fühlst. Die ersten drei Schritte zeigen Dir genau, wie das geht, die letzten vier vermitteln dieses Wissen auch an alle anderen.


Schritt 1: Bestimme Dein Themengebiet.

Wahrscheinlich hast Du schon eine Vorstellung davon, in welchem Bereich Du Experte werden willst. Ein Thema, für das Du Dich brennend interessierst und zu dem Du schon einiges an Wissen angesammelt hast, eignet sich besonders gut dafür. Denn nur, wenn Du richtig für das Thema brennst, kannst Du auch andere dafür begeistern.

Bevor Du jetzt aber zum nächsten Schritt springst, weil Du denkst, Du bist schon fertig, stopp bitte hier. Du hast vielleicht eine Vorstellung von einem möglichen Thema, aber das reicht noch nicht, um auch Experte zu werden. Dazu musst Du noch zwei Dinge tun:

Du musst Dein Thema begrenzen.

Je enger abgesteckt Dein Thema ist, desto besser eignet es sich dafür, Dich zum Experten zu machen. Das hört sich erst mal unlogisch an. Schließlich willst Du möglichst viele Menschen mitreißen, also ist ein breiteres Thema besser, oder? Nein, das ist es nicht. Experten werden immer dann gefragt, wenn jemand eine spezielle Frage hat. Und je besser der Experte in diesem speziellen Gebiet ist, desto mehr sticht er aus der Masse der Halbwissenden heraus. Stell Dir vor, Du willst den Mount Everest besteigen und hast von zwei Experten gehört. Der eine weiß alles über das Bergsteigen, der andere ist Spezialist für den Mount Everest. Wen fragst Du? Genau. Du fragst denjenigen, von dem Du Dir die bessere Antwort erhoffst. Und das ist der Bergsteiger, der sich auf einen Teil spezialisiert hat, somit mehr darüber weiß und deswegen jede Frage zum Mount Everest beantworten kann.

Du brauchst keine Sorge zu haben, dass Du mögliche Kunden oder Interessenten verprellst, wenn Du Dein Themengebiet zu sehr einschränkst. Denn wenn Du einmal Deine Expertise in einem engen Bereich unter Beweis gestellt hast, kommen schnell Fragen zu Randthemen. Oder anders ausgedrückt: Nachdem der Mount Everest-Experte Dir alle Fragen zu Deiner Expedition beantworten konnte, wirst Du Dich auch an ihn wenden, wenn Du die Eiger Nordwand besteigen willst. Schließlich hast Du zu ihm Vertrauen aufgebaut. Also: Was ist Dein Mount Everest?

Du musst Dein Thema strukturieren.

Nehmen wir an, Du möchtest Experte für Geldanlagen werden. Du hast Dein Thema enger gefasst und wirst Dich auf die Spekulation mit Kryptowährung wie Bitcoins spezialisieren. Nun musst Du das Thema so gut strukturieren, dass Du es vollständig erfasst. Dazu eignet sich eine Mindmap sehr gut. Du schreibst in die Mitte eines Blatts Dein Thema und kreist es ein. Drumherum schreibst Du jetzt alles auf, was Dir zu dem Thema einfällt. Das können Dinge sein, die Du schon weißt (zum Beispiel, dass Bitcoins in den vergangenen Monaten an Wert gewonnen haben), aber auch Fragen, die Du selbst hast (beispielsweise, welche anderen Kryptowährungen es noch gibt). Auch diese Punkte kreist Du ein und verbindest sie mit Deinem Thema und auch untereinander. Das Ganze machst Du so lange, bis Dir nichts mehr einfällt. Wenn das Ganze sehr chaotisch geworden ist, solltest Du Deine Mindmap noch mal auf eine neues Blatt übertragen (oder gleich online erstellen, zum Beispiel hier). Du wirst automatisch eine Struktur in Deinem Thema erkennen und noch weiter ergänzen können. Damit hast Du die Grundlage für das Wissen geschaffen, das Du Dir als Experte aneignen musst.


Schritt 2: Finde Deine Lücken – und fülle oder manage sie.

Deine Mindmap ist die Basis für alles, was Du als Experte in Deinem Bereich wissen musst. Ein paar der Dinge kennst Du bereits, aber sicher nicht alles. Und genau das holst Du im zweiten Schritt nach. Dazu musst Du zunächst die Punkte identifizieren, die besonders wichtig sind. Suche Internet-Foren heraus, die sich mit Deinem Thema beschäftigen, und stöbere dort herum. Welche Fragen werden immer wieder gestellt? Welche Themen kehren wieder? Das Gute an den Foren ist, dass Du sehr wahrscheinlich nicht nur Fragen, sondern auch Hinweise auf Antworten findest, so dass Du mögliche Wissenslücken in Deinem Themengebiet sofort schließen kannst.

Experten müssen natürlich auch Bücher kennen. Aber keine Sorge, Du musst nicht 100 Bücher zu einem Thema lesen. Drei sollten es aber schon sein. Und zwar die drei wichtigsten. Stecke lieber mehr Zeit in die Recherche dazu, welche drei Bücher das sind, als in das Lesen zu vieler anderer Literatur. Das meiste wiederholt sich sowieso. Wenn Du die Top 3 Bücher liest, hast Du einen sehr guten Überblick über dieses Thema. Foren und Facebook-Gruppen sind gute Anlaufstellen, um diese drei Bücher zu finden. Auch Amazon-Verkaufs-Rankings helfen Dir dabei, festzustellen, wie wichtig ein Buch für Dein Gebiet ist. Wenn Du nicht sicher bist, ob ein Buch die Zeit lohnt, es zu lesen, versuche, eine Zusammenfassung dazu zu bekommen. Oft findet man diese mit ein bisschen googeln. Es gibt aber auch Anbieter wie getabstract.com, die sich darauf spezialisiert haben, Zusammenfassungen zu wichtigen Büchern zu schreiben. Die Auswahl, die Du dort findest, gibt auch einen ersten Hinweis auf die Verbreitung eines Buchs.

Du musst übrigens nicht alles wissen, um ein Experte zu sein. Du musst in der Lage sein, sinnvolle Tipps zu geben und Fragen fundiert zu beantworten. Dafür ist es wichtiger, dass Du Dein Thema verstehst als dass Du jede einzelnen Information sofort kennst. Experte zu sein, äußert sich nämlich nicht dadurch, dass Du blindes Faktenwissen auswendig herunterbeten kannst, sondern dadurch, dass Du weißt, was Du tust und was Du sagst. Und wie Du fehlende Informationen schnell und verlässlich beschaffen kannst. Lege Dir also auch das ein oder andere Nachschlagewerk (als Buch oder als Webseiten-Sammlung) an, damit Du Dich nicht unnötig mit Datenwissen belasten musst.


Schritt 3: Lade Dich selbst ein in den Club der Experten.

Ein wichtiger Faktor dabei, von anderen (und von Dir selbst!) als Experte wahrgenommen zu werden, ist, dass die anderen Experten Dich kennen. Wer die anderen Experten sind, hast Du bei Deinen Recherchen sehr wahrscheinlich schon herausgefunden. Es sind diejenigen, deren Namen immer wieder fallen, die die Bücher geschrieben haben, die du liest, und die Interviews zu Deinem Thema geben und Vorträge halten. Diese Menschen sollten Dich kennen, wenn Du ein Experte bist.

Die schlechte Nachricht vorweg: Es ist nicht besonders wahrscheinlich, dass Dich alle Experten in Deinem Thema morgen früh anrufen und fragen, ob Du nicht mal vorbeikommen willst. Die gute Nachricht: Ebenso wenig wahrscheinlich ist es, dass sie Dich abwimmeln, wenn Du sie – auf die richtige Weise – ansprichst. Dazu hast Du zwei Möglichkeiten: Entweder fragst Du nach etwas oder Du bietest etwas an. Beide sind gleich gut, wenn Du in Kontakt kommen möchtest.

Wenn Du etwas fragst, stelle sicher, dass die Frage interessant ist für den Experten. Vielleicht hat er noch nie über sie nachgedacht. Dann wird er direkt erkennen, dass er in Dir einen adäquaten Gesprächspartner gefunden hast. Frag ihn also nichts, was jeder fragt, sondern stelle eine spannende inhaltliche Frage, die eher eine Diskussion auslöst als eine einfache Antwort erfordert. So kommt ihr ins Gespräch.

Wenn Du dem Experten etwas anbieten möchtest, sollte es etwas sein, was er wirklich brauchen kann. Hast Du Informationen zu seinem Thema, die er in einem nächsten Vortrag einbauen könnte? Kannst Du ihm auf Deiner eigenen Webseite ein neues Publikum verschaffen, indem ihr zum Beispiel zusammen einen Poscast erstellt? Stecke genügend Zeit in die Recherche, was Du diesem Experten bieten könntest. Und keine Sorge, Experten sind auch nur Menschen, die vor gar nicht allzu langer Zeit genau da waren, wo Du heute bist. Wenn Du nicht plump nach Unterstützung fragst, sondern ehrliches Interesse und Hilfsbereitschaft mitbringst, werden sie Dich nicht einfach abweisen.

Wenn Du lieber versuchen möchtest, die Experten persönlich anzusprechen, solltest Du Dich an den Orten herumtreiben, wo Du sie finden kannst. Sehr gut geeignet dafür sind Messen und Vorträge. Der Vorteil an solchen Veranstaltungen ist, dass sie eben auch dazu dienen, Kontakte herzustellen. Der Experte, den Du ansprechen möchtest, wird sich also nicht wundern, dass Du auf ihn zukommst. Gleichzeitig ist das natürlich auch ein Nachteil, denn wahrscheinlich wirst Du nicht der einzige sein, der den Kontakt sucht. Insofern ist es auch in der persönlichen Ansprache wichtig, dass Du vorher sehr genau überlegst, was Du sagst. Am besten hältst Du einen Elevator Pitch bereit, in dem Du innerhalb von 30 Sekunden erklärst, was Dein Anliegen ist. Auch Facebook-Gruppen und Branchen-Verbände eignen sich gut, um andere Experten kennenzulernen.

Egal, wo und auf welche Weise Du in Kontakt mit dem Experten trittst: Wichtig ist, dass Du versuchst, eine Verbindung aufzubauen, nicht nur, einen Kontakt abzugreifen. Eine wirkliche Verbindung hilft Dir in Zukunft, Dich als Experte zu etablieren. Und sie bedeutet immer, dass man gleichermaßen nimmt und gibt. Hier findest Du Tipps dazu, wie Du eine Verbindung zu Menschen aufbaust, die Du noch gar nicht kennst.


Schritt 4: Erfülle die Erwartungen an einen Experten.

Jeder, der einen Experten zu Deinem Themenbereich sucht, soll sofort wissen: „Das ist er!“, sobald er Dich sieht. Es ist also wichtig, dass schon der erste Eindruck, den Du machst, Deinen Expertenstatus widerspiegelt.

Wie findest Du heraus, was andere von einem Experten erwarten? Am besten fängst Du bei Dir selbst an. Welche Erwartungen hast Du an einen Experten in Deinem Bereich? Du möchtest Experte für App-Programmierung werden? Dann muss alles an Dir ausstrahlen, dass Du etwas davon verstehst. Du brauchst selbstverständlich einen Web-Auftritt, der absolut professionell ist. Du musst neue Technologien vorstellen und sie auch nutzen. Und Du solltest auch entsprechend auftreten und Dich kleiden. Anzug und Krawatte sind gut, wenn Du Experte für konservative Kapitalanlagen werden willst, aber nicht, wenn Du Dich im IT-Umfeld bewegst. Schau Dir an, wie die Experten auftreten, die Du recherchiert hast. Was an ihnen sagt Dir, dass sie Experten sind?

Denk auch daran, dass Du als Experte im Fokus der Aufmerksamkeit stehst. Dein Verhalten sollte also immer so sein, dass es Dir nicht schadet, sondern nützt. Jemand, der von Dir gehört hat, schreibt Dich an und bittet um Hilfe? Perfekt! Antworte ihm sofort! Du musst nicht kostenlos für andere arbeiten oder Dich ausnutzen lassen. Aber wenn jemand auf ihn zukommt, ist es nur höflich, in angemessener Zeit zu reagieren. Wenn jemand zu fordernd wird, kannst Du auch freundlich ablehnen oder ihm ein Angebot zur Unterstützung unterbreiten. Das Vertrauen in Deine Fähigkeiten und in Dich als Mensch ist das Wichtigste, wenn Du als Experte wahrgenommen werden möchtest. Jeder, der sich aktiv an Dich wendet, schenkt Dir schon Vertrauen. Und das solltest Du in jedem Fall rechtfertigen.


Schritt 5: Biete Deine Hilfe an.

Experten werden als solche wahrgenommen, weil sie Dinge können, die nicht jeder kann. Und weil sie anderen dabei helfen können, erfolgreicher, besser, glücklicher zu werden – in allem, was sie tun. Experten helfen also. Und damit auch alle wissen, dass Du ihnen helfen kannst, solltest Du deine Hilfe sktiv anbieten.

Ich habe vorhin geschrieben, dass eine Webseite für Dich sinnvoll ist. Sie ist sogar mehr als das. Sie ist absolut notwendig. Denn wo sucht man zuerst nach Experten, wenn man ein Problem hat? Richtig, im Internet. Also musst Du dafür sorgen, dass Du dort zu finden bist.

Dafür ist es wichtig, dass Du Dir eine gute Webseite aufbaust, entweder einen Blog mit WordPress oder eine Baukasten-Homepage zum Beispiel von wix oder jimdo. Stecke nicht zu viel Arbeit in die Technik, wenn Du nicht genau zu dem Thema Experte sein willst, sondern greife auf fertige Lösungen zurück. Das spart Dir viel Zeit, die Du besser investieren kannst.

Wichtig ist, dass überall auf der Webseite klar wird, dass Du Experte in Deinem Bereich bist. Am besten schreibst Du es sogar deutlich hin. Die einfachste Möglichkeit ist es, in den Header zu schreiben: „DEIN NAME – Experte für XY“. Das lässt keine Fragen offen. Wenn Du es subtiler magst, kannst Du das „Experte“ weglassen und nur schreiben, in welchem Thema Du Dich besonders gut auskennst. Am besten legst Du auch eine „Über mich“-Seite an, auf der Du alles auflisten kannst, was Dich zum Experten macht.

Auf Deiner Webseite stellst Du nun – kostenlos – Dein Wissen zur Verfügung. Du kannst das in Form von Artikeln machen oder Poscasts und Videos drehen. Sehr gut sind auch kostenlose Webinare, die Du Deinen Lesern anbietest. Diese haben vier große Vorteile:

  • Du trittst in direkten Kontakt zu Deiner Zielgruppe. Jeder kann live miterleben, wie Du Dein Thema vorstellst und wie Du auf Fragen reagierst. Und Du knüpfst persönliche Kontakte und erfährst, welche Fragen gerade besonders wichtig sind.
  • Du sorgst für viel Aufmerksamkeit, denn jeder weiß, wie wertvoll kostenloses Wissen ist. Großer Zulauf ist Dir also sicher, wenn Du Dein Webinar bekannt machst.
  • Du öffnest die Tür, um später Produkte zu verkaufen. Jeder, der schon einmal etwas Wertvolles von Dir kostenlos erhalten hat, ist beim nächsten Mal eher dazu bereit, Dir auch etwas abzukaufen. Denn er weiß ja schon, was ihn erwartet und dass Du ein echter Experte auf Deinem Gebiet bist.
  • Du übst das freie Sprechen über Dein Thema. Denn das sollte jeder Experte können. Im besten Fall ergeben sich daraus Möglichkeiten, mit anderen Experten zusammenzuarbeiten oder Vorträge zu halten.

Die Experten, die Du persönlich kennst, kannst Du natürlich zitieren und Sie bitten, Deine Artikel zu teilen. Oder Du fragst direkt nach einem Gast-Artikel und bietest im Gegenzug einen von Dir an. Damit erlangt Deine Webseite noch mehr Aufmerksamkeit.

Wichtig ist, dass Du auf Deiner Webseite regelmäßig präsent bist. Alle zwei bis drei Tage sollte sich hier etwas tun, sonst kommen – gerade am Anfang – Deine Leser nicht wieder. Außerdem kannst Du parallel zur Webseite Deine Social Media-Kanäle und Deinen Newsletter-Verteiler aufbauen. So hast Du noch mehr Möglichkeiten, Deine Hilfe anzubieten und Menschen Deine Expertise persönlich erleben zu lassen.

Natürlich kannst Du nicht nur online Deine Hilfe anbieten. Gerade auf Veranstaltungen lernst Du viele Menschen kennen, denen Du helfen kannst. Finde im Gespräch heraus, was sie aktuell beschäftigt, und versuche, gemeinsam mit ihnen Lösungen zu entwickeln oder auch nur in die Diskussion einzusteigen.


Schritt 6: Zeige Dich als Experte.

Experten haben nicht nur eine Webseite und gehen zu Veranstaltungen. Sie gestalten das Bild zu einem Thema aktiv mit. Und das sollst auch Du. Wie Du das machst? Dazu gebe ich Dir zwei konkrete Vorschläge:

Schreibe ein Buch zu Deinem Thema.

Ein Buch zu schreiben ist weniger schwierig, als Du vielleicht denkst. Der Effekt ist jedoch enorm. Wer ein Buch zu einem Thema geschrieben hat, gilt quasi sofort als Experte, unabhängig davon, ob er dieselben Inhalte vorher schon woanders veröffentlicht hat. Allein die Tatsache, dass etwas im Buchladen zu finden oder über Amazon zu bestellen ist, gibt dem Wissen eine ganz andere (empfundene) Qualität.

Da Du Dich mit Deinem Thema bereits gut auskennst, kannst Du Dein gesammeltes Wissen leicht in einem Buch zusammenfassen. Entweder gibst Du einen allgemeinen Überblick. Dazu kannst Du Deine Mindmap als Struktur verwenden und mit Inhalten auffüllen. Oder Du pickst Dir ein spezielles Thema heraus, zu dem Du in der Vergangenheit öfter Fragen gehört oder gelesen hast. Hierzu kannst Du dann alles Wissenswerte zusammentragen. Deine Artikel eignen sich auch für ein E-Book, wenn Du sie noch weiter ausbaust und sie gut zusammenstellst. Natürlich kannst Du auch beides machen: Einen Überblick geben und Einzelthemen herausgreifen. Schließlich kann ein Experte auch gerne mehr als ein Buch veröffentlichen.
Mehr Tipps dazu, wie Du mit überschaubarem Aufwand ein Buch schreibst, findest Du hier.

Ich empfehle Dir, ein E-Book zu veröffentlichen, und zwar durch Selfpublishing. Es geht schneller, Du bist unabhängig von Verlagen und Deine Marge ist größer. E-Books kann man heute ganz leicht selbst veröffentlichen. Vor allem auf Amazon ist es besonders einfach, weil Du Veröffentlichung und Vertrieb direkt miteinander verbindest. Hier findest es eine gute Schritt-für-Schritt-Anleitung, um Dein E-Book auf Amazon zu veröffentlichen.

Halte einen Vortrag.

Wenn Du alle vorigen Schritte ausgeführt hast, erhöht dies Deine Chancen deutlich, einen Vortrag in einem relevanten Rahmen zu halten. Wenn Deine Webseite regelmäßig gute Inhalte liefert, wollen Deine Leser Dich irgendwann auch live kennenlernen. Und diese Leser sind im Idealfall dieselben Leute, die auch Vortragsreihen in Deinem Bereich besuchen. Deine Webseite und Deine Leserschaft sind also Dein Türöffner. Aufzeichnungen Deiner Webinare können außerdem zeigen, wie Du vor einem Publikum sprichst und wirkst. Reiche diese auf jeden Fall ein, wenn Du einen Vortrag anbietest. Gerade am Anfang ist es wichtiger für Dich, einen Vortrag zu halten, als dafür gut bezahlt zu werden. Denn jeder Vortrag, den Du hältst, ist eine Referenz für Dich.
Wenn Du mehr darüber wissen willst, wie Du es schaffst, Vorträge auf Konferenzen zu halten, gibt es hier Tipps für Dich.


Schritt 7: Bleib dran.

In Hollywood sagt man: „Du bist immer nur so gut wie Dein letzter Film.“ Und ich ergänze das mal: Wenn Dein letzter Film zu lange her ist, warst Du vielleicht mal gut.
Das gilt exakt so auch für Deinen Ruf als Experte. Für Dich bedeutet das, dass Du von jetzt an regelmäßig unter Beweis stellen musst, dass Du immer noch der perfekte Ansprechpartner bist, wenn es um Dein Thema geht. Das kannst Du wie folgt erreichen:

  • Halte Dich auf dem Laufenden: Abonniere alle wichtigen Newsletter zu Deinem Thema,
    stelle Dir auf google.de/alerts einen Alarm für wichtige Keywords ein und besuche regelmäßig Fachveranstaltungen, wenn diese in Deinem Bereich wichtig sind. So stellst Du sicher, dass Du alle aktuellen Trends kennst und nie den Anschluss verpasst. Denn auch in Deinem Themenbereich können sich schnell Fakten ändern, und wenn Du nicht dran bleibst, ist vielleicht jemand anderes bald ein noch größerer Experte als Du.
  • Liefere Deiner Zielgruppe Mehrwert: Wenn Du auf Dauer Experte bleiben willst, musst Du dafür sorgen, dass Du die Anlaufstelle für Dein Thema bist. Das erreichst Du, indem Du immer wieder Mehrwert für Deine Zielgruppe zur Verfügung stellst. Schreibe Artikel über die neuesten Trends – dafür hältst Du dich eben auch auf dem Laufenden -, halte Webinare und schicke Newsletter an Deine Abonnenten. So bleibst Du ihnen in Erinnerung und sie werden zu Dir kommen, wenn sie Fragen in Deinem Bereich haben.
  • Bleibe sichtbar: Sorge dafür, dass Du Deiner Zielgruppe im Gedächtnis bleibst. Das erreichst Du einerseits dadurch, dass Du Mehrwert lieferst. Es hilft Dir auch, wenn Du Dich regelmäßig auf den wichtigsten Veranstaltungen sehen lässt und Kooperationen mit den anderen Experten vorantreibst. Außerdem kannst Du in sinnvollen Abständen neue Produkte – wie E-Books, Online-Kurse oder Workshops – herausbringen. Denn daran erkennt man, dass Du Dich in Deinem Themengebiet nicht nur selbst ständig weiterentwickelst, sondern dass Du es vorantreibst und gestaltest. Auf diese Weise monetarisierst Du Deinen Experten-Status gleichzeitig.
  • Gehe regelmäßig diese 7 Schritte durch: Diese sieben Schritte geben Dir den perfekten Einstieg in Dein Leben als Experte. Wenn Du dauerhaft Experte bleiben willst, helfen sie Dir außerdem dabei, Deine Aktivitäten immer wieder anzupassen. Einmal alle sechs oder zwölf Monate (je nachdem, wie schnell Dein Bereich sich wandelt) gehst Du also die komplette Liste noch einmal von vorne durch. Frage Dich dabei, was Du ändern würdest, wenn Du von Null anfangen würdest, also noch kein Experte wärst. Und dann passe Deinen aktuellen Auftritt an, schließe mittlerweile neu entstandene Wissenslücken oder definiere Dein Gebiet noch klarer. Die regelmäßige Beschäftigung mit diesen Schritten stellt sicher, dass Du nicht nur Experte wirst, sondern einer bleibst.

Fazit

Du siehst, auch Du kannst in Deinem Bereich Experte werden. Ich sage nicht, dass das keine Arbeit für Dich bedeutet. Ich sage sogar das Gegenteil: Du wirst viel dafür tun müssen, um dauerhaft als Experte wahrgenommen zu werden und davon profitieren zu können. Aber diese Arbeit lohnt sich, denn Du profitierst enorm von einem solchen Status und kannst so Deine Ziele viel einfacher erreichen. Und wenn Du strukturiert vorgehst und meine sieben Schritte genau befolgst, wirst Du sehr schnell dort ankommen, wo Du hinwillst. Also – warte nicht länger, sondern leg gleich los! Viel Erfolg auf Deinem Pfad zum Experten!

Als Motivationstrainer helfe ich dir dabei, deine Ziele deutlich schneller zu erreichen. Was mir machen, ist kein Schakka Motivationstraining, nein, wir gehen gemeinsam in die Umsetzung, an deine Fitness, deinen Erfolg, deine Ziele, deine Motivation und dein wundervolles Leben. Schreib mir einfach!

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