Generationen im Wandel

Die Arbeitswelt ist einem ständigen Wandel unterzogen. Nicht nur die Digitalisierung schreitet bei uns immer mehr voran. Auch der demografische Wandel tut sein Übriges. Die Menschen werden weiterhin immer älter und die Zahl der Erwerbstätigen sinkt weiterhin. Der seit Jahren beschriebene Mangel an Fach- und Führungskräften nimmt zu. Die Generationen stellen verschiedene Anforderungen an ihren Arbeitsplatz und ihre Arbeitgeber. Der Lifestyle einer jeden Generation zeigt Unterschiede. Alles muss miteinander vereint werden, um ein gutes Arbeitgeber – Arbeitnehmer – Verhältnis aufzubauen.

Der Kampf der Unternehmen

Mittlerweile haben wir bei uns die Situation, dass besonders erfolgsversprechende Kandidaten schon direkt an der Universität für Unternehmen angeworben werden. Und auch die älteren Generationen werden noch heftig umworben. So schätzt man die jahrelange Expertise. Dieser Markt wird künftig noch weiter ansteigen. Der Eintritt ins Rentenalter wird sich weiter nach hinten verschieben und viele möchten gerne jetzt schon länger arbeiten.

Generation Y

Sie ist eine der herausforderndsten Generationen für Unternehmen. Menschen dieser Generation sind besonders technikaffin und erwarten nicht nur, dass sie sich mit dem Unternehmen perfekt identifizieren können, sie arbeiten lieber virtuell und wollen dabei individuell gefördert werden. Die sogenannten Millennials möchten vor allem, dass ihre Arbeit Sinn macht, sie sich selbst verwirklichen können und genug Abwechslung soll auch vorhanden sein. Dabei gehört das Internet und alles Digitale zum normalen Lebensalltag und stellt keine Herausforderung dar. Nutzt ein Unternehmen die neuen Medien und digitalen Möglichkeiten nicht ausreichend, kommt es für einen Millenial nicht in Frage. Sie hat den Begriff „Work-Life-Balance“ entwickelt und möchte auch private Angelegenheiten problemlos in der Arbeitszeit erledigen. Dafür werden berufliche Tätigkeiten auch in der Freizeit integriert. Auf Freizeit wird grundsätzlich viel Wert gelegt.

Generation Z

Die Generation Z wird als Nachfolgegeneration der Generation Y bezeichnet. Zur Welt kamen sie zwischen 1995 bis 2010. Der Kampf am Arbeitsmarkt um Mitglieder der Generation Z ist in vollem Gange. Diese Generation erwartet noch mehr Wertschätzung und individuelle Förderung durch den Arbeitgeber. Feedback-Gespräche sind quasi an der Tagesordnung. Das hohe Wohlstandsniveau und die Unsicherheit aufgrund der Globalisierung prägen diese Generation. Leider hat die Generation Z eine sehr geringe Loyalität zum Arbeitgeber und eine große emotionale Distanz. Am liebsten wird von 9 Uhr bis 17 Uhr gearbeitet und dann die Freizeit genossen.

Silver Worker

Der „Silver Worker“, also der Silberner Arbeiter, steht für Arbeitnehmer, die eigentlich schon das Rentenalter erreicht haben und dennoch arbeiten. Sie haben viele für Arbeitgeber interessante Vorteile, zum Beispiel jahrzehntelange Erfahrung und Branchenwissen, Zuverlässigkeit, Disziplin, Sozialkompetenz und oftmals verfügen sie über ein großes wertvolles Netzwerk.

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