Um deinen künftigen Arbeitgeber in einem Bewerbungsgespräch von deinen Qualitäten zu überzeugen, ist eine gewisse Vorbereitung das A und O. Wie du dich bestmöglich auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel.

Ausreichend Zeit einplanen

Bist du auf den letzten Drücker unterwegs zum Vorstellungsgespräch, riskierst du nicht nur, zu spät zu kommen, sondern bereitest dir selbst unnötigen Stress. Und dieser negative Stress wird dich zusätzlich zur normalen Aufregung belasten. Dies wiederum wird auch der Personalchef im Gespräch merken. Du wirkst gehetzt und innerlich aufgewühlt. Keine guten Voraussetzungen also, um mit einem klaren Kopf das Gespräch mit deinem neuen Vorgesetzten zu meistern.
Ebenso solltest du keine Anschlusstermine nach dem Gespräch einplanen. Erlaube dir nach dem Gespräch ein wenig Pause, sodass du während des Gespräches nicht unter Termindruck gerätst.

Blickkontakt bei der Begrüßung

Ein Vorstellungsgespräch ist manchmal ein echtes Feld aus Tretminen. Bereits die Begrüßung kann sprichwörtlich ins Auge gehen – vor allem dann, wenn du es nicht schaffst, dem Personalchef in die Augen zu sehen bzw. einen angemessenen Blickkontakt mit ihm herzustellen. Begrüße dein Gegenüber daher mit einem festen Händedruck und sieh ihm dabei direkt und freundlich in die Augen. Wenn dich der Personalchef nach deiner Anreise fragt bzw. ob du den Weg zu ihm gut gefunden hast, dann darfst du gerne mit mehr als einem banalen „Ja“ antworten, ohne dabei jedoch zu weit auszuholen oder ins Schwafeln zu geraten. 

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Zu eigenen Fragen trauen

Alle Fragen in einem Vorstellungsgespräch verfolgen zum einen das Ziel, deine Tauglichkeit für die Stelle im jeweiligen Unternehmen herauszufinden. Diese Absicht kann bereits beim anfänglichen Smalltalk beginnen. Halte deine Konzentration also vom Händeschütteln zur Begrüßung bis zur Verabschiedung aufrecht. Zum anderen sollst auch du deinen neuen Arbeitgeber besser kennenlernen. Die Fragerei solltest du also nicht als Einbahnstraße sehen. Auch du darfst Fragen stellen. Dies wird von Vorgesetzten sogar gerne gesehen, weil du damit zeigst, dass du dich für das Unternehmen und deinen potentiellen neuen Arbeitsplatz interessierst. 
Deine fachliche Qualifikation musst du übrigens in einem Vorstellungsgespräch nicht untermauern. Diese stimmt, denn sonst hätte man dich gar nicht zu einem solchen Gespräch eingeladen. Man hat in deinem Bewerbungsschreiben einen ersten guten Eindruck von dir gewonnen. Nun möchte der Arbeitgeber in Erfahrung bringen, ob dieser erste Eindruck stimmt.

Informationen über das Unternehmen einholen

Zu einer guten Vorbereitung für ein Bewerbungsgespräch zählt auf jeden Fall, sich vorab gründlich über das Unternehmen zu informieren. Hierzu zählen Fragen wie:

• Seit wann gibt es das Unternehmen?
• Was stellt das Unternehmen her bzw. welche Dienstleistungen bietet es an?
• Wie heißt der Personaler, der das Bewerbungsgespräch führt?
• Was sind die Leitmotive des Unternehmens?
• Welche Kompetenzen werden von neuen Mitarbeitern erwartet?

All diese Informationen sind in der Regel nicht schwer zu beschaffen. So ist ein Blick in Presseartikel, die vom Unternehmen veröffentlicht wurden, für diese Recherche ebenso zu empfehlen wie eine Durchsicht der Infos, die auf der Unternehmenswebseite zu finden sind. Gerne kannst du dir im Vorfeld auch Fragen zu Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten überlegen, die vom Unternehmen angeboten werden. Verzichte im Bewerbungsgespräch jedoch auf banale Fragen, wie etwa nach Parkmöglichkeiten für Mitarbeiter oder die Qualität des Kantinenessens. Konzentriere dich auf konkrete Fragen nach deinem zukünftigen Job und die Organisation des Unternehmens.

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