Kreativitätstechniken für dein Business!

Nutze das Brainstorming negativ für mehr Kreativität!

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Kreativitätstechniken

Kreativität ist nicht immer künstlerischer Natur und selbst kleine Leistungen im alltäglichen Leben erfordern eine lösende Art von Kreativitätstechnik. Bestimmt hat diese Erkenntnis deinen Begriff von Kreativität ganz schön neu definiert.

Das bedeutet, dass du auch im beruflichen Leben Kreativität anwenden kannst, um besser in deinem Beruf zu sein, Innovationen voranzutreiben und dich selbst oder sogar dein ganzes Team zu besseren Leistungen zu führen.

Doch was sind kreative Techniken im Beruf? Wir wollen uns einige Kreativitätstechniken ansehen, die du im beruflichen Kontext anwenden kannst, sei es für dich ganz alleine oder im Team und auch als Führungskraft.

Das Brainstorming negativ

Alpakas im Büro“ ist die Antwort, die kein Chef auf die Frage hören will, wie das Betriebsklima verbessert werden kann. Es gibt genau eine Ausnahme, die diese Regel bestätigt, und das ist das Brainstorming negativ.

Normalerweise geht es in einem Brainstorming darum, erste Ideen zu sammeln, die überhaupt noch nicht reif sein müssen. Wir bewerten diese Ideen später. Zunächst soll ein Bord oder ein Flip-Chart entstehen, welches möglichst vollständig ist. Alle Ideen des gesamten Teams sind hier gleichberechtigt und wir nehmen sie in die Sammlung auf, auch wenn sie danach wieder verworfen werden. Dafür ist ein Brainstorming gedacht. Wenn nun aber noch das Wort negativ hinzu kommt, dann geht es hier nicht mehr um Ideen, die zur Lösung beitragen, sondern genau das Gegenteil. Hier wollen wir herausfinden, was nicht funktionieren wird oder das Problem sogar noch verschlimmern kann. Das wirkt auf den ersten Blick zwar witzig, allerdings kann es für die Führungskraft augenöffnend wirken. In dieser sicheren Umgebung dürfen die Teammitglieder nun offen mitteilen, wenn etwas für sie nicht funktioniert.

Im Anschluss an das Brainstorming negativ können wir dann ausführlich darüber diskutiert, warum eine Idee eben nicht funktioniert. Vor allem aber dient die Ergebnissammlung später der Bewertung der positiven Ideen.

Diese entstehen in einem Brainstorming im nächsten Schritt. Wir als Team eruieren zusammen, was nicht funktioniert oder was dem Ziel sogar schaden könnte, damit ein anschließendes klassisches klassisches Brainstorming effizienter ablaufen kann. Hier werden nun bestimmt keine Ideen mehr genannt, die nicht funktionieren werden. Durch die Nennung von womöglich schädigenden Ideen wird dem Team auch bewusst, welche Stärken es hat. Stell dir ein Unternehmen vor, welches für seinen guten Support gelöst wird. Im Brainstorming negativ wird jetzt gefragt: „Wie schaffen wir es NICHT, unsere Kunden zu halten?“ Eine Negativ-Idee wäre, den Support abzuschalten.

Außerdem fordert uns ein Brainstorming negativ unsere Kreativität dahingehend, alle Seiten der Medaille zu beleuchten. Denn beim Brainstorming, wie du es kennst, berücksichtigen wir nur, was funktionieren kann. Vielleicht entgeht dem uns aber ein wesentlicher Aspekt des Problems, wenn wir ihn nicht beleuchten, was aktuell oder künftig gerade nicht funktioniert.