Wer in einem Unternehmen etwas Neues einführt, will den Erfolg der Maßnahme nachhalten – so hatte ich es in meiner Firma gehalten, und so sollte es in meinem Start-up sein. Bisher war ich mit der regelmäßigen Kontrolle gut gefahren, hatte ich doch in den meisten Fällen den Überblick über Kosten und Nutzen und konnte dadurch recht fundiert beurteilen, ob ich an einer Veränderung festhalten wollte oder ob ich nachkorrigieren musste. 

Ich hatte also die Absicht, Feel Good Management in meinem Start-up zu verankern – und wollte selbstverständlich wissen, ob sich dieses wegweisende Konzept in irgendeiner Form auswirken würde. Die Kosten waren nicht unerheblich, es war ein gänzlich neuer Ansatz – das konnte schon bedeuten, dass man nach der Einführung noch einmal nachjustieren musste oder das eine oder andere ändern musste. Allerdings wurde mir schnell klar, dass die herkömmlichen Methoden der Erfolgsmessung hier kaum greifen würden. Vielleicht ließen sich die Kosten der Einführung noch beziffern, doch wie war es mit dem Nutzen? Zufriedene Mitarbeiter lassen sich schließlich kaum in nüchterne Zahlen fassen… 

Als logische Folge setzte ich mich mit neueren Ansätzen der Erfolgsmessung auseinander. Ich beschäftigte mich zum Beispiel mit dem Gallup-Index oder mit der Erfolgsrechnung nach Corporate Happiness. Sehr ansprechend fand ich das Konzept des Gallup-Index, so dass ich dieses Tool für mein Unternehmen in der Praxis anwendete. Das Ergebnis war verblüffend, denn obwohl in meinem Start-up alle an einem Strang zogen und obwohl wir wirklich mit Herzblut bei der Sache waren, konnte ich die Mitarbeiterbindung schon nach kurzer Zeit durch die ersten Feel Good Maßnahmen noch weiter verbessern – wie mir die Ergebnisse des Gallup-Tools Q12 schon nach kurzer Zeit eindrucksvoll offenbarten… 

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