Heute ist nicht nur Welt-Knuddeltag, Tag des Müsliriegels, Tag des Eichhörnchens, nein heute ist auch der Welt-Jogginghosen Tag. Hört sich verrückt an? Diesen Feiertag gibt es seit eine Gruppe Schüler in Österreich am 21.01.2009 komplett in Jogginghosen zur Schule gingen. Alexander Painsi, Matthias Strohmeier, Matthias Geisriegler und Martin Riesel feierten so Fasching in der Penne. Sie erregten damit so viel Aufmerksamkeit, dass eine Tradition geboren wurde. Schnell war auf Facebook eine entsprechende Gruppe gegründet und die Bewegung wurde zum Selbstläufer.

Virtuelle Teilnehmer: 130.000 internationale Teilnehmer in 2010 – 600.000 in 2011

Die Überwindung den Alltag in Jogginghose zu bestreiten wurde in Videos und mit Fotos festgehalten. Der Tag mauserte sich langam zum Feiertag. in 2012 gab es leicht rückläufige Zahlen, bei den virtuellen Teilnehmern. Wie es so ist, wollte die Wirtschaft etwas vom Hype abhaben. Besondere Angebote rund um die Jogginghosen wurden erschaffen. Das wiederum kam bei den Insidern nicht so gut an. Der Jogginghosen Tag soll ja nicht Mainstream sein.

Jogginghosen als ideale Freizeitbekleidung

Viele würden sie wohl am Liebsten den ganzen Tag lang tragen. Nicht nur zum Sport, auch in der Freizeit und auf dem Sofa ist sie sehr beliebt. Doch noch immer gilt es als Tabu Jogginghosen außerhalb sportlicher Anlässe in der Öffentlichkeit zu tragen. Insbesondere in Schulen und am Arbeitsplatz ist diese legere Bekleidung unerwünscht. Auch wenn sich ein Trend zu legererer Kleidung abzeichnet, ist die Jogginghose nicht Mainstream. Extra festgelegte Kleidervorschriften sollen den Freidenkern einen Riegel vorschieben.

„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“

Dieses berühnmte Zitat von Karl Lagerfeld aus dem Jahre 2012 ist wohl allen geläufig. Sein Missfallen über das Outfit wurde aber wohl 2014 von ihm selbst revidiert, als er seine Kollektion von Jogginghosen für Chanel auf der Paris Fashion Week präsentierte. Die ersten Jogginghosen überhaupt wurden in den 1920er Jahren von Émile Camuset hergestellt. Er gründete in Frankreich den Hersteller für Sportartikel „Le Coq Sportif“ und bald schon trugen sämtliche Athleten die bequemen Beinkleider.

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