Was ist Gerechtigkeit? Per Definition ist sie ein Prinzip eines gesellschaftlichen und / oder staatlichen Verhaltens, bei dem jedem Mensch sein persönliches Recht in gleicher Weise gewährt bzw. zugebilligt werden soll. Doch die Realität sieht anders aus. Die Welt ist nicht gerecht. Für viele Menschen gehören Armut, Hunger und Benachteiligung zum Alltag. Seit 2009 wurde daher von den Vereinten Nationen ein Aktionstag eingeführt. Jedes Jahr findet seither am 20. Februar der Welttag der sozialen Gerechtigkeit statt. Er soll aufmerksam machen auf die Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft.

Ein Aspekt von Gerechtigkeit: Die Verteilung der Güter an alle Menschen

Viele verschließen ihre Augen, andere denken, dass betrifft mich nicht, für viele sind die Probleme weit weg und nicht nachvollziehbar. Doch wir sind mittendrin. Noch immer ist das Leben vieler bestimmt von Gedanken an Herkunft, Religion, Alter und Geschlecht. Die Chancen sind ungerecht verteilt. Dabei ist die soziale Gerechtigkeit Voraussetzung für ein friedvolles Miteinander. Niemand sollte wegen irgendwelcher Merkmale diskriminiert und benachteiligt werden.

Grundgesetz

Im deutschen Grundgesetz wurde die Sozialpolitik sogar verankert. Jedem Mensch steht eine existenzsichernde Teilhabe an den materiellen und geistigen Gütern der Gemeinschaft zu. Jedem soll eine Mindestsicherheit für ein selbst bestimmtes würdevolles Leben in Selbstachtung gewährleistet werden. Wird dieses Ziel auch immer umgesetzt? Einer Studie der Bertelsmann Stiftung aus 2011 zu Folge, liegt Deutschland im Bereich der sozialen Gerechtigkeit beim OECD-Vergleich gerade einmal im Mittelfeld. Mangelhaft abgeschnitten im Bereich der sozialen Benachteiligung im Bildungssystem. Auch die hohe Kinderarmut und eine schhlechte Förderung von Langzeitarbeitslosen wurden kritisiert.

Was können wir tun?

Am Aktionstag sind alle UNO Mitgliedsstaaten gefordert, durch Aktionen auf nationaler Ebene dem Ziel der sozialen Gerechtigkeit Gehör zu verschaffen. Dies kann umgesetzt werden durch Vrbesserungen in Bereichen wie Armutsminderung, mehr Vollbeschäftigung, bessere Arbeitsbedingungen und immer noch bei der Gleichstellung der Geschlechter. Kein Mensch sollte am Rande der Gesellschaft leben müssen. Wir tragen alle Sorgen für unsere Mitmenschen und sind aufgefordert zu helfen. Und das nicht nur am 20. Februar!

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