Was hat Feel Good Management mit Unternehmenskultur zu tun?

Was hat Feel Good Management mit Unternehmenskultur zu tun?

Unternehmen unserer Zeit sind enormen Herausforderungen ausgesetzt. Digitalisierung, Wertewandel, demografischer Wandel und Globalisierung sind nur vier Trends, die Einfluss auf unsere Arbeitswelt haben und die Anpassungen erforderlich machen. Firmen, die diese Trends verpassen, sind gefährdet, irgendwann vom Markt zu verschwinden, wenn es nicht gelingt, sich darauf einzustellen. Feel Good Management dient als ganzheitlicher Ansatz dazu, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie man mit diesen Trends umgeht, um das Beste aus einem Unternehmen herauszuholen. Beeinflusst werden diese Megatrends aus gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen heraus. Wer erkennt, wie sie sich auf das Arbeitsumfeld von heute und morgen auswirken und welche Veränderungen sich daraus ergeben, kann das eigene Unternehmen danach ausrichten. 

 

Was heute noch angesagt war, ist morgen schon wieder veraltet

Einer der wichtigsten Treiber von Entwicklungen in unserem Arbeitsumfeld ist zweifelsohne die Digitalisierung. Sie führt einerseits zur Nutzung von neuen Technologien im Arbeitsalltag und revolutioniert andererseits auch die Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine. In der Praxis sieht das zum Beispiel so aus, dass Maschinen direkt miteinander kommunizieren, Kunden agieren direkt mit den wichtigen Funktionen Vertrieb, verkauf und Produktion, und über Social Media sind interessierte Zuschauer jederzeit auf dem Laufenden, was in einem Unternehmen gerade passiert. Digitalisierung stellt hohe Anforderungen an die Qualifikationen der Mitarbeiter. Was heute noch angesagt war, ist morgen veraltet. Arbeitsplätze, die heute noch sicher erschienen, sind morgen überflüssig. Vorhandene Qualifikationen müssen verändert und angepasst werden in einem Tempo, das Mitarbeiter, Personalabteilung und Geschäftsleitung überfordert. Schlagworte wie Offenheit, Partizipation, Vernetzung und Agilität gewinnen an Bedeutung, sie schaffen die Grundlage dafür, dass Unternehmen und Mitarbeiter den schnellen Wandel bewältigen. Dazu sind neue Strukturen zu schaffen, die bis vor wenigen Jahren noch nicht einmal denkbar erschienen. Die Fähigkeit des lebenslangen Lernens ist eine Grundvoraussetzung, um in der zunehmend digitalen Welt zu bestehen, doch hinzu kommen weitere Soft Skills wie zum Beispiel Innovationsbereitschaft, ganzheitliches und vernetztes Denken, technisches Verständnis, Veränderungsbereitschaft und Flexibilität. Neben dem hohen Anpassungsbedarf in immer schnellerem Tempo zieht die Digitalisierung aber noch eine weitere wichtige Entwicklung nach sich. Sie macht es möglich, dass Mitarbeiter dank Smartphone, Tablett und Co. ständig erreichbar sind. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verwischen immer mehr, wodurch sich negative Auswirkungen auf die Gesundheit ergeben können. Unternehmen und Mitarbeiter müssen gegensteuern, wenn nicht die Fälle von psychischen Erkrankungen mehr und mehr zunehmen sollen. 

 

Auch Werte wandeln sich

Ein weiterer wichtiger Trend des modernen Arbeitslebens ist der zunehmende Wertewandel. Wir wollen selbstbestimmt leben und arbeiten, wir wollen unsere Individualität ausleben, wir wollen gleichberechtigt agieren. Durch die Veränderung gesellschaftlicher und sozialer Normen verändern sich auch der Stellenwert der Arbeit und die Ansprüche an das Arbeitsumfeld. Wo vor wenigen Jahren noch materieller Besitz und Vermögen von Bedeutung waren, werden heute Selbstverwirklichung, Glück, Freiheit und Individualität zu den zentralen Grundpfeilern von Arbeitszufriedenheit. Die häufig zitierte „Generation Y“ der Digital Natives, die gerade am Anfang ihrer beruflichen Entwicklung steht, wird diesen Trend noch viel mehr ausleben als es die vorherige Generation tut, die heute mitten im Berufsleben verankert ist. Rund 60 Prozent der Berufseinsteiger wünschen sich, in beruflichen Entscheidungen stärker eingebunden zu werden und mitreden zu können. Eine ausgewogene Balance von Arbeit und Freizeit ist mehr als nur ein Modewort, es ist eine elementare Forderung, die junge Berufstätige schon heute stellen und die zukünftige Generationen noch stärker postulieren werden. Ein Unternehmen muss Antworten auf solche Forderungen finden, wenn es für junge Fach- und Führungskräfte attraktiv bleiben will. 

 

Der demographische Wandel

Auch der demografische Wandel spielt für Firmen eine Rolle, er hat Auswirkungen, die es zu steuern gilt. Im Jahr 2017 sind rund 43 Millionen Menschen in Deutschland berufstätig. Bis zum Jahr 2025 soll dieser Anteil um über sechs Prozent fallen. Einerseits gehen die Zahlen der Geburten zurück, andererseits werden die Menschen immer älter. Der häufig zitierte Fachkräftemangel mag noch nicht in allen Branchen angekommen sein, und es gibt Wirtschaftszweige, die davon auch zukünftig verschont bleiben werden. Dennoch müssen Unternehmen Antworten finden auf die Frage, wie man mit den immer älter werdenden Mitarbeiter umgeht, wie man sie qualifiziert, um sie für den Arbeitsmarkt attraktiv zu halten. Weder die zunehmende Digitalisierung noch die Zuwanderungswelle sind dazu geeignet, diesen Wandel in der Bevölkerung auf dem Arbeitsmarkt vollständig aufzufangen. Der demografische Wandel sorgt dafür, dass der Arbeitsmarkt mehr und mehr von den Bewerbern bestimmt wird. Das heißt, Unternehmen stehen im Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte, und nur attraktive Firmen werden von jungen und gut ausgebildeten Arbeitskräften ausgewählt werden. Für Unternehmen ist es essenziell, ein Gleichgewicht zwischen jungen und älteren Mitarbeitern herzustellen, die im gegenseitigen Austausch stehen und die voneinander profitieren. Gelingt das, bleibt eine Firma wettbewerbsfähig – doch gelingt es nicht, hat das erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft und den Fortbestand des Betriebs. 

 

„Diversity“ der Belegschaft

Auch in der Globalisierung liegt ein Megatrend, der die Arbeitswelt von heute und morgen maßgeblich bestimmt. Flache Hierarchien und dynamische Strukturen sind ebenso notwendig, um darauf zu reagieren wie Arbeitskräfte, die sich im internationalen Umfeld behaupten können. Angefangen bei den nötigen Sprachkenntnissen über das Wissen um kulturelle Besonderheiten bis hin zum Know-How zu neuen Technologien reicht das Spektrum der Qualifikationen, die ein Mitarbeiter heute mitbringen muss, um sich in einem global aufgestellten Unternehmen zu behaupten. Gleichzeitig wächst die Heterogenität der Belegschaft, und ein Unternehmen muss mehr und mehr damit fertig werden, dass heute Arbeitskräfte aus Kulturkreisen unter den Mitarbeitern sind, die noch vor wenigen Jahren nicht in der deutschen Arbeitswelt zu finden waren. Die zunehmende Vernetzung auf internationaler Ebene in Kombination mit einer verstärkten Zuwanderung aus unterschiedlichsten Nationen erhöht die Anforderungen an die Firmen, sich mit der Verschiedenartigkeit – auch als Diversity bezeichnet – der Belegschaft auseinanderzusetzen. 

 

Wie der Feel Good Manager helfen kann

Schaut man sich diese Megatrends an, die auf Unternehmen aller Branchen und Größen einwirken, wird schnell klar, dass ein gesamtheitliches Konzept gefordert ist, um diesen Trends zu begegnen und um Lösungen zu finden, zielgerichtet damit umzugehen. Einerseits steht das Human Resources Management verstärkt im Mittelpunkt, denn es stellt die Verbindung zwischen der Strategie eines Unternehmens und dem operativen Geschäft dar. Andererseits bedarf es aber eines weiterführendes Ansatzes, um auf den immer schnelleren Wandel der Arbeitswelt zu reagieren. Dies gilt umso mehr, als dass das sich ändernde Arbeitsumfeld direkte Auswirkungen auf die Mitarbeiter hat. Dazu bedarf letztlich einer Verzahnung von Unternehmensstrategie, Human Resources Management und des operativen Geschäftsfeldes. Das Feel Good Management bietet diesen Ansatz, sofern es im Unternehmen den Stellenwert bekommt, der ihm gebührt. In letzter Konsequenz führt das dazu, dass Feel Good Management in der Unternehmenskultur verankert werden muss und ein fester Bestandteil dieser Unternehmenskultur sein muss. Sie zu gestalten, zu erhalten und zu bewahren muss eine wesentliche Aufgabe des Feel Good Managements sein. 

 

Um den Zusammenhang zwischen Feel Good Management und Unternehmenskultur mit wenigen Worten auf den Punkt zu bringen, könnte man postulieren: Eine Unternehmenskultur kann ohne Feel Good Management gelebt werden – Feel Good Management ohne Unternehmenskultur allerdings nicht. 

Menschen nennen mich manchmal Freak. Ob 250km Wüstenmarathon laufen, 1.200km den Rhein mit einem SUP Board paddeln, 1 Jahr mit einem 2 Stundenschlaf auskommen oder bei -15Grad in Sibirien einen Marathon in Badehose laufen - ich habe in zahlreichen Selbstexperimenten das Wissen getestet und spreche aus eigener Erfahrung. Zu mir kommen vor allem die Spezialfälle: Bandscheibenvorfall, 200Kilo, Diabetes mit schwarzen Löchern, die mit Krücken, im Rollstuhl, 80 Jahre oder VIPs. Als Motivationstrainer helfe ich dir dabei ein fitteres, gesünderes und schöneres Leben zu führen. Schreib mir einfach! DEIN LEBEN. DEIN ZIEL. UNSERE CHALLENGE.

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