Warum beeinflusst Feel Good Management unsere Verhaltensmuster?

Warum beeinflusst Feel Good Management unsere Verhaltensmuster?

Einer der wichtigsten Trends, die unsere Arbeitswelt von heute beeinflussen, ist der Wertewandel, der unser Berufs- und Privatleben zunehmend bestimmt. In Politik und Gesellschaft werden Gleichberechtigung, Partizipation, Selbstbestimmung und Individualisierung immer wichtiger. Durch die Verbreitung des Internets haben wir heute innerhalb von Sekunden Zugang zu Informationen, die noch vor wenigen Jahren nicht verfügbar waren oder die nur mit großem Zeitverzug umständlich beschafft werden konnten.

 

Selber Entscheidungen treffen

Mehr und mehr erlangen wir Transparenz über Informationen aus den Medien, die wir früher nicht erhalten konnten. So verändert sich unser Weltbild, und wir wollen selbst bestimmen, wir wollen teilnehmen und unsere eigenen Entscheidungen treffen. Dabei ist es uns wichtig, für uns selbst und nach unseren eigenen Bedürfnissen zu entscheiden. Wir wollen nicht sein wie alle anderen, und was für alle anderen gut ist, muss nicht auch zu unserem Wohl sein. Dieser Hang zur Selbstbestimmung und zur Individualisierung war in früheren Generationen noch nicht so ausgeprägt. Dort schien es häufig wichtiger zu sein, Teil einer Gesellschaft zu sein, sich anzupassen und nicht aus dem Rahmen zu fallen. Beeinflusst sein mochte diese Tendenz durch geschichtliche Entwicklungen, denn in früheren Generationen war es wenig opportun, anders zu sein als andere. Wer aus dem Rahmen fiel, wer auffiel und sich vom üblichen Mainstream abhob, galt als fremd, als unberechenbar, vielleicht sogar als gefährlich. Heute ist das anders, und vielleicht ist unsere Erfahrung mit der Vergangenheit auch ein wenig ausschlaggebend dafür, dass wir heute unsere Selbstbestimmung, unsere Gleichberechtigung und unsere Individualisierung fordern, wobei diese Forderung unabhängig vom Geschlecht und vom Alter gilt. Vermutlich werden diese Forderungen in den nächsten Generationen noch lauter werden, und sie dürften enorme Auswirkungen haben auf den Stellenwert von Beruf und Arbeit. Damit einher gehen auch veränderte Ansprüche an die Arbeit und an den Arbeitsplatz. 

 

Geld und Besitz verlieren ihren Wert

Kennzeichnend für die junge Generation der Arbeitskräfte ist vor allem, dass Geld und Besitz in materieller Form mehr und mehr in den Hintergrund zu rücken scheinen. Wichtiger als ein hoher Verdienst sind im Berufsleben Aspekte wie Freiheit, wie Glück und Individualität. Damit verliert der Beruf immer mehr seine Bedeutung als ausschlaggebender Bestandteil für die Sicherung unseres Lebens. Junge Menschen wollen heute im Arbeitsleben selbstbestimmt agieren, sie wollen ihre Arbeit sinnvoll gestalten, sie möchten ihre Persönlichkeit entfalten und Entscheidungen selbst treffen. Um sich am Arbeitsplatz wohlzufühlen, sind Wertschätzung, Anerkennung und Mitbestimmung ausschlaggebende Faktoren. Das macht einen neuen Führungsstil erforderlich, wie er heute in vielen Unternehmen noch nicht verankert ist. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und Kommunikation gerät so in den Vordergrund und gewinnt an Gewicht, wie es vor wenigen Jahren noch nicht denkbar war. Damit verbunden ist unmittelbar ein hohes Maß an Offenheit und an Bereitschaft, sich als Führungskraft und als Mitarbeiter immer wieder zu hinterfragen und zu wandeln. Das Stichwort lautet „Selbstreflexion“, sie ist unbedingt erforderlich, wenn man in dieser neuen Arbeitswelt bestehen will und wenn man sich in einem Unternehmen wohlfühlen will, das das Feel Good Management in seiner Unternehmenskultur verankert hat. 

 

Verhaltensmuster müssen aktiv im Arbeitsalltag praktiziert werden

Wer nicht bereit ist, sich auf diese Verhaltensmuster einzulassen und sie aktiv im Arbeitsalltag zu praktizieren, wird das Potenzial, das die neue Wohlfühlkultur bietet, kaum nutzen können. In letzter Konsequenz stellt sich sogar die Frage, wie ein Unternehmen, das Feel Good Management in seiner Kultur verankern will, mit Mitarbeitern umgeht, die sich dem neuen Trend verschließen und die nicht bereit sind, kontinuierlich über das eigene Verhalten zu reflektieren und sich selbst zu hinterfragen und zu verändern. Ambitionierte Mitarbeiter können die Chance des Feel Good Managements also sehr gut nutzen, indem sie sich selbst hinterfragen, indem sie reflektieren und indem sie sich immer weiterentwickeln. Das Feel Good Management bietet mit seinen Facetten dazu alle Möglichkeiten und Chancen, es fordert die Bereitschaft von Mitarbeitern und Führungskräften dazu sogar ein. Wer dazu aber nicht bereit ist, mag das Potenzial ungenutzt lassen, das sich für die eigene Weiterentwicklung bietet und mag damit am Ende sogar zur latenten Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit des ganzen Unternehmens werden. 

Menschen nennen mich manchmal Freak. Ob 250km Wüstenmarathon laufen, 1.200km den Rhein mit einem SUP Board paddeln, 1 Jahr mit einem 2 Stundenschlaf auskommen - ich habe in zahlreichen Selbstexperimenten das Wissen getestet und spreche aus eigener Erfahrung. Zu mir kommen vor allem die Spezialfälle: Bandscheibenvorfall, 200Kilo, Diabetes mit schwarzen Löchern, die mit Krücken, im Rollstuhl, 80 Jahre oder VIPs. Als Motivationstrainer helfe ich dir dabei ein fitteres, gesünderes und schöneres Leben zu führen. Schreib mir einfach! DEIN LEBEN. DEIN ZIEL. UNSERE CHALLENGE.

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