Wie schwer ist der Wiedereinstieg? Wer nach langer Arbeitslosigkeit oder Pause wieder in den Job einsteigt, muss sich erst mal an den Alltagsrhythmus gewöhnen. Keine Panik! Gib dir selbst ein bisschen Zeit, um dich in das neue Team einzufinden, die Unternehmenskultur zu verstehen und deine Aufgaben kennen zu lernen.

Selbstvertrauen aufbauen 

Eine lange Pause kann sich negativ auf dein Selbstvertrauen auswirken. Es ist ganz normal, dass dir der Wiedereinstieg schwer fällt und die ersten Wochen sich herausfordernd anfühlen. Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken! Du bist aus gutem Grund eingestellt worden und du hast alles, was du brauchst, um in diesem Job zu glänzen. Erinnere dich an Stärken und Leistungen, die du in vorherigen Jobs bewiesen hast. 

Du wirst gerade am Anfang genügend Zeit haben, dich in das Thema wieder einzuarbeiten und ggf. einzulesen. Lass dich also nicht verunsichern. Jobrückkehrer unterschätzen gerne, was sie ihrem Arbeitgeber bieten können. Gewinne im Voraus Klarheit über deine Fähigkeiten und Stärken und hol dir den nötigen Zuspruch aus deinem Umfeld. 

Unterstützung von einem Karriere Coach erhalten 

Der Wiedereinstieg kann sich schwierig anfühlen und nicht immer haben wir die richtigen Ansprechpartner in unserem Netzwerk. Ein Coach kann dir dabei helfen, Klarheit zu entwickeln und Selbstbewusstsein aufzubauen, speziell angepasst auf deine ganz persönlichen Ziele und Wünsche. 

Der erste Tag im neuen Job 

Der erste Tag im neuen Job ist der wichtigste. Heute lernst du deinen Arbeitsplatz richtig kennen und wirst den neuen Kollegen vorgestellt. Den ersten Eindruck kannst du nicht zurück nehmen. Deshalb ist es so wichtig, dich am ersten Tag richtig reinzuhängen. Und so geht’s!

Die richtige Vorbereitung

Es lohnt sich, für den Wiedereinstieg ein bisschen Vorarbeit zu leisten und die eigene Nervosität zu reduzieren. Viele Unternehmen werden dir im Vorfeld bereits wichtige Informationen zukommen lassen, die deine Fragen beantworten und dich auf den ersten Tag vorbereiten. Sollte das nicht der Fall sein, wende dich an die Personalabteilung und kläre im Vorfeld folgende Informationen ab. 

Startzeitpunkt und Treffpunkt. Pünktlichkeit ist eine wichtige Qualität für Arbeitgeber und Kollegen. Stell im Vorfeld sicher, dass du weißt, wo du hin musst, wer dein Ansprechpartner ist und bei wem du dich melden kannst, wenn du dich aus Gründen, die außerhalb deines Einflusses liegen, zu spät kommst. Plane genug Zeit für deinen Weg zur Arbeit ein, vor allem, wenn du dich in der Gegend noch nicht auskennst. Genauso sieht es anfangs für Meetings und Treffen mit Kollegen aus. Gib dir genug Zeit, um dich an die neuen Gebäude zu gewöhnen und die Räume zu finden. 

Dresscode. Der erste Eindruck zählt. Innerhalb weniger Sekunden macht sich dein Gegenüber bereits ein Bild von dir und deinen Fähigkeiten und ein sehr großer Anteil dieses Eindrucks wird non-verbal durch Körpersprache und Kleidung kommuniziert. Mach dir das zu nutzen und dress to impress. Eventuell wurde der Dresscode deines neuen Arbeitsplatzes bereits im Vorstellungsgespräch oder im Onboarding thematisiert. Falls nicht, frag im Voraus nach, um Fettnäpfchen zu vermeiden. Bilder auf der Webseite können ebenfalls einen guten Eindruck vermitteln. Im Zweifelsfall entscheide dich für den ersten Tag immer für eine etwas konservativere Variante und pass dann basierend auf deinen Beobachtungen innerhalb der folgenden Tage an. 

Umgangsformen. Duzen oder siezen sich die Kollegen? Wer sich am ersten Tag nervös fühlt, kann durch solche Informationen Stress aus der Situation heraus nehmen und sich sicherer fühlen. 

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