Eine Stelle und mehr als 100 Bewerber – genau das ist die Realität, wenn eine vakante Stelle offeriert wird. Etwas wissen viele Bewerbe jedoch nicht: die wirklich guten Jobs sind nicht in Stellenanzeigen zu finden, sondern werden unter der Hand vergeben. Das Zauberwort heißt „verdeckter Arbeitsmarkt„. So werden etwa 60 Prozent der freien Stellen gar nicht ausgeschrieben.

Eine hervorragende Ausbildung, die passende Berufserfahrung und auch ansonsten eigentlich perfekt für den Job? Das alles hilft dir nicht, wenn die Bewerbung letztlich auf einem großen Stapel für die Absagen landet.

Der verdeckte Arbeitsmarkt funktioniert anders. Hier kannst du auf kreative und proaktive Weise die Lücken im regulären Bewerbungsprozess nutzen.

Wie das geht? Das erfährst du jetzt.

Verdeckter Arbeitsmarkt hat seine eigenen Regeln

Auf dem verdeckten Arbeitsmarkt gelten eigene Regeln. Vor allem funktioniert er schnell und überraschend, zudem ist er sehr unkonventionell. Entscheidend ist dabei, dass du dich sichtbar machst.

Digitales Marketing ist das A & O. Als Bewerber musst du dafür sorgen, gefunden zu werden. Auf Facebook, auf Instagram, auf Xing, auf Linkedln. Auch ein Online-Lebenslauf ist hilfreich, vermittelt er doch deine Botschaft und erhöht die Chancen, von potenziellen Arbeitgebern gefunden zu werden. Den Link dazu kannst du beispielsweise in deiner E-Mail-Signatur unterbringen. So sieht jeder, der deine E-Mails liest, dass du „auf der Suche“ bist.

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Verdeckter Arbeitsmarkt – Zeige dich

Bist du auf Jobsuche, dann solltest du das auch zeigen. Schrei es sprichwörtlich hinaus. Nicht laut, aber so oft wie möglich. Es ist durchaus effektiv, jedem Verwandten, Freund und Bekannten zu erzählen, wenn du eine neue Stelle suchst. Natürlich wird das nicht sofort zum Erfolg führen, aber es können sich nach einer gewissen Zeit einige Türen öffnen.

Sinnvoll kann es auch sein, immer ein paar Exemplare deines Lebenslaufs dabei zu haben. Gut zusammengepackt auf einer DIN-A4-Seite. Egal wo – eine unerwartete Gelegenheit tut sich schnell auf und schon hat vielleicht der richtige Personaler deinen Lebenslauf in der Hand.

Falscher Stolz ist hier im Übrigen fehl am Platz. Sei offen und zeige Initiative, dann steigen deine Chancen. Womöglich verlaufen Initiativbewerbungen anfangs im Sande, auf lange Sicht können sie aber auch zum Erfolg führen. Willst du dich initiativ bewerben, schärfe dein Profil. Besinne sich auf das, was du wirklich willst. Sei dir im Klaren, für welche Art von Unternehmen du tätig werden willst und sei dir deiner Qualifikationen bewusst.

Verdeckter Arbeitsmarkt hält vor allem gehobene Positionen bereit

Die Jobsuche ist für viele Bewerber frustrierend. Kein Wunder, denn gerade große Unternehmen haben interne Stellenbörsen. Vor allem für gehobene Positionen. Das ist auch ganz logisch, denn so können sie teure Rekrutierungskosten sparen und vermeiden mögliche Fehlbesetzungen. Über das Prinzip „Ich kenne jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt“ ist es aber möglich, an genau solch eine Stelle zu gelangen.

Bedenke dabei, dass die Jobsuche im verdeckten Arbeitsmarkt nicht immer ein Garant für Erfolg ist. Eine Absage kann es trotzdem geben. Nämlich dann, wenn ein Personaler zwar von deiner Bewerbung angetan ist, es aber keine Stelle zu besetzen gibt. Allerdings ist das auch kein Argument gegen die Blindbewerbung. Wichtig ist vor allem bei Führungspositionen, dass du bei dem Unternehmen einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Wird doch einmal eine Stelle frei, kann das Unternehmen so zunächst auf vielversprechende Kandidaten zurückgreifen. Und genau hier liegt deine Chance, über den verdeckten Arbeitsmarkt seinen Traumjob zu finden.

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