Weltweit findet seit 2014 jährlich am 01. März der Zero Discrimination Day statt. Ins Leben gerufen wurde er von den Vereinten Nationen und er soll die Menschen erinnern, gegen jegliche Formen von Diskriminierung einzustehen. Besonderen Fokus hat dabei der Kampf gegen die Diskriminierung von an HIV und AIDS erkrankten Menschen. An die 40 Millionen Menschen haben weltweit HIV, welcher zu AIDS führen kann.

Diskriminierung gibt es überall

Ob wegen der Hautfarbe, der Religion, der sexuellen Orientierung, Erkrankungen oder sonst etwas. Ablehnung und Ausgrenzung sind leider Alltag. Der Zero Discrimination Day soll erinnern gegen jede Art von Diskriminierung vorzugehen. Alle Menschen haben das Recht auf ein Leben in Würde. Jeder Mensch verdient es gleich behandelt zu werden. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

Die Angst vorm Anderssein

Auf Grund der Erfahrungen mit Diskriminierung anderer, sind viele Menschen gehemmt offen und ehrlich mit HIV umzugehen oder sich testen zu lassen. Diskriminierung steht der Prävention im Wege. Je mehr man Ausgrenzung anderer wegen spezieller Merkmale erfährt, desto stärker ist der Wunsch nicht auffällig zu sein und weiter mit dem Strom zu schwimmen statt gegen ihn ankämpfen zu müssen.

Wieso diskriminieren Menschen?

Unserer eigene soziale Identität entsteht mit der Identifikation mit einer oder mehrerer Gruppen und aus dem Vergleich und aus der Bewertung dieser Gruppen mit anderen Gruppen. Jeder strebt nach einer positiven sozialen Identität. Um das zu schaffen, sucht sich der Mensch unbewusst Vergleichsparameter aus, bei denen die eigene soziale Gruppe besser abschneiden wird, als die Fremdgruppe. Die eigene Gruppe wird als besser wahrgenommen, als die andere Gruppe. Durch selektive Wahrnehmung verstärkt man noch die Vorzüge der eigenen Gruppe und gewichtet die Nachteile der anderen Gruppe extra stark. Durch verschiedene kognitive Prozesse schafft man es schließlich zu einer negativeren Wahrnehmung der Fremdgruppe zu gelangen. Ein Gefälle entsteht. Der beginn der Diskriminierung.

Was kann man machen?

Doch auch die Menschen, die gegen Diskriminierung sind, sind nicht wenig. Wir sind viele. Und wir dürfen nicht schweigen. Neben Online Arbeit kann man am Zero Discrimination Day auch Offline an vielen Aktionen teilnehmen und sich einbringen.

Hier erfährst du mehr zu sinnvollen Aktionstagen!

 


 

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