Es liegt in der Gewohnheit des Menschen nach Zielen zu streben und Herausforderungen meistern zu wollen, die ihn persönlich, ob psychisch oder physisch, verändern. Solltest du mit dem Gedanken spielen, einen Motivationstrainer zu Hilfe zu nehmen, der dir die Strategie und die nötige Motivation übermittelt, um deine Herausforderungen zu bewältigen, sollte die Entscheidung für den richtigen Trainer gut überlegt sein. Neben den objektiven Kriterien, die ein Motivationstrainer erfüllen sollte, wie beispielsweise eine Ausbildung in seinem Gebiet, ein gerechtfertigtes und passendes Honorar oder den Referenzen von anderen Kunden, sind persönliche Eigenschaften des Trainers mindestens von gleicher Bedeutung.
Doch was genau muss ein Motivationstrainer eigentlich können und welche Eigenschaften charakterisieren einen guten Motivationstrainer? Hier findest du die wichtigsten Eigenschaften und Talente, die ein Motivationstrainer haben sollte:
10 Gütekriterien beim Buchen eines guten Coaches
Es gibt weit mehr als 400.000 Dozenten/ Coaches/ selbsternannte Experten in Deutschland. Von der hoch professionellen Marketingmaschine, über den Wissenschaftsnerd, den unzufriedenen Quereinsteiger und Hobby-Coach, bis hin zu dem 20-jährigen selbsternannten Experten ohne jegliche Qualifikation – Du wirst alles finden. Deshalb prüfe genau:
1. EXPERTENSTATUS
Bei Dozenten nimmt man am besten solche mit Experten-Status aus der Praxis, die Du durch Veröffentlichungen, Bekanntheitsgrad oder echte Erfolge überprüfen kannst. Ein Professorentitel ist noch keine Qualitätsgarantie für das “big picture”. Häufig fehlt diesen Typen die notwendige Empathie für die Arbeit mit Menschen. Also Finger weg – in der Lehre – von Professoren, die nur für die Quote eingekauft werden. Die machen nur schlechte Stimmung.
2. DIGITALES SELBSTVERSTÄNDNIS
Achte bitte auf digitale Kompetenzen. Wird noch mit Faxgerät, Sekretärin oder Overheadprojektor gearbeitet, ist das leider Steinzeit. Du brauchst einen Dozenten der agil, smart, digital, flexibel und remote arbeiten kann.
3. REFERENZEN
Viele Dozenten zeigen gerne wie toll sie sind, machen sich manchmal größer als sie sind, zeigen wo und für wen sie überall auf der Welt schon gearbeitet haben. Frage immer was Dir das persönlich bringt, außer dass der Preis teurer wird. Sehr gut kannst Du einen Dozenten bewerten aufgrund von Referenzen aktiver Kunden. Frage den Dozenten danach, lass Dir diese benennen und sprich auch mit ihnen. Frage dabei vor allem was nicht so gut war bei der Zusammenarbeit.
4. HONORAR
Nimm nicht unbedingt den Preiswertesten und überprüfe genau, warum ein Dozent vielleicht deutlich höhere Honorare verlangt.
5. ERFAHRUNGEN & REICHWEITE
Hat der Dozent für das Thema schon einen Namen? Ist er dafür vielleicht sogar Influencer und bringt mediale Reichweite mit? Hat er ein eigenes Buch geschrieben, eine starke mediale Präsenz und vielleicht sogar einen echten Bekanntheitsgrad? Das sind alles Qualitätsmerkmale in der digitalen Welt.
6. TSCHAKKA MOTIVATION
Es gibt natürlich auch die Dozenten, Trainer oder Events, bei denen Du alle 5 Minuten von irgendwem abgeklatscht, in den Arm genommen wirst oder Dir gesagt wird wie geil Du bist. Oder jene, die nur Motivationszitate nutzen, aber keine echten Inhalte haben. Das hält genau 48 Stunden und ist vor allem Show!
7. INSZENIERTE SHOW
Für eine gute Unterhaltung, gehst Du bitte zu einem Massen-Event mit tausenden Teilnehmern (in der Regel über 2 Tage). Sowas brauchen Dozenten und Trainer manchmal um sich zu brüsten und ihren Tagessatz nach oben zu schrauben. Oder Du bist gerade Teil eines Verkaufsfunnels. Das merkst Du daran, dass der Dozent Verkaufsdruck hat und Du anstatt tiefer Inhalte vor allem immer wieder aufgefordert wirst irgendetwas zu kaufen. Wenn Du wirklich an Deinem Thema arbeiten willst, achte bitte auf kleine Gruppen oder gehe direkt in ein 1zu1 Coaching.
8. PRODUKTVERKÄUFER
Viele Dozenten sind Produktverkäufer. Die meisten lassen relativ schnell durchblicken, dass Du nur erfolgreich wirst, wenn Du zusätzlich die DVD, das Hörbuch oder das nächste VIP Seminar zum Sonderangebot buchst. Wenn es nur so geht, lass besser die Finger davon.
9. ZUSATZTITEL
Zusatztitel wie erfolgreichester/ bekanntester/ bester Motivationscoach Deutschlands/ Europas sind schöne PR Geschichten, die häufig selbst vergeben sind, damit die Presse darüber berichtet und man wieder selbst darauf Bezug nehmen kann. Die Politik und Unternehmen wie Google fordern mittlerweile offene Belege für sowas. In der Regel ist das nur Marketing. Die Betroffenen wissen häufig nicht, dass sie sich damit strafbar machen oder sind Marionetten von PR-Beratern.
10. BAUCHGEFÜHL
Ganz wichtig ist, dass Du am Ende des Kennenlern-Gesprächs ein gutes Bauchgefühl hast. Solltest Du nicht ausnahmslos ein gutes Gefühl haben, schaue Dir noch 2 oder 3 andere an – zur Not dort abbrechen. Dein Bauch hat immer Recht!










