Überforderung findet überall statt: Bei Eltern, Müttern, im Job, Studium oder Alltag. Durch Stress und Erschöpfung sehen wir häufig nicht, wie wir unsere Probleme effizienter lösen könnten. Doch genau dafür gibt es eine leicht und hochwirksame Technik.

Checkliste

Wenn du dich überfordert fühlst, solltest du eine Checkliste griffbereit oder in deinem Kopf haben, die du durchgehen kannst. Es kann nämlich sein, dass deine Überforderung gar nicht von deiner Aufgabe stammt, sondern von etwas grundlegenderem. Du kommst aber nicht darauf, da du in einem schlechten emotionalem Zustand bist.

Auf deiner Checkliste sollte stehen:
Habe ich heute genug gegessen und getrunken? Falls das nicht so ist, dann hol das sofort nach, denn du kannst einfach nicht effektiv sein, wenn es dir an essentiellen Ressourcen fehlt.

Hatte ich letzte Nacht genug Schlaf? Zu wenig Schlaf bringt deine Biochemie völlig durcheinander und ein klarer Kopf wird fast unmöglich. Lege dich deshalb einfach 10 Minuten mit offenen Augen hin und denke möglichst an nichts, sondern entspann dich.

Außerdem auf der Checkliste: Hatte ich zu viel Kaffee? Kaffee kann dich definitiv nervös und sogar ängstlich machen, also frag dich, ob du gerade zu viel davon trinkst.

 

Problemlösungsfragen:

Wenn du diese Checkliste durchhast, stellst du dir die richtigen Fragen, um dein aktuelles Problem effizient zu lösen. Tu das auf jeden Fall schriftlich, damit du überprüfen kannst, ob deine Gedanken sinnvoll sind und deinen Denkprozess besser steuern kannst.

Schreibe also die Frage auf: Was genau ist mein Ziel? Beantworte diese Frage schriftlich und danach die Frage: Was hindert mich gerade, mein Ziel zu erreichen?

Nächste Frage: Was sind die effektivsten Handlungen, um an mein Ziel zu kommen?

Dann stell dir die Frage: Was wäre der einfachste Weg, um an mein Ziel zu kommen? Wir Menschen sind derart darauf konditioniert, dass wir nur dann etwas leisten, wenn es anstrengend ist, dass wir manchmal unbewusst Aufgaben komplizierter machen. Schreibe deshalb den einfachsten Lösungsweg auf. Vielleicht willst du ja lieber jemanden dafür bezahlen, dein Problem zu lösen – das wäre einfach.

Eine weitere mächtige Frage ist: Wie würde ich das Problem lösen, wenn mir jemand eine Pistole an den Kopf hält und abdrückt, falls ich es nicht löse? Dank dieser Frage könntest du bemerken, dass du dein Problem eigentlich schnell lösen könntest, aber nicht das Notwendige tun willst und daher lauter Nebenbaustellen geschaffen hast. Sobald du deine Antworten aufgeschrieben hast, steht deine Lösung faktisch vor dir auf Papier. Du musst jetzt nur noch das Umsetzen, was umgesetzt werden muss. Du hast Klarheit, bist nicht mehr verwirrt und auch das Gefühl der Überforderung verschwindet.

 

Was jetzt zu tun ist:

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