Not To Do Liste: Vorteile, Ziele, Beispiele für Zeitmanagement

Was ist eine Not to do Liste?

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Not To Do Liste
Not To Do Liste

Die To do Liste kennt sicher jeder von uns und hat sie in irgendeiner Art und Weise schon einmal in der Praxis angewandt. Egal ob im Privat- oder im Berufsleben: Listen können dabei helfen, strukturiert ans Werk zu gehen und möglichst viel binnen kurzer Zeit zu schaffen. Hast du aber schon einmal etwas von einer Not to do Liste gehört? Sie ist längst nicht so populär wie die To do Liste, erfüllt aber einen ganz ähnlichen Zweck:

Besseres Zeit- und Selbstmanagement als Ziel

Genau diesen Zweck hat die Not to do Liste: Sie erfasst alle Aufgaben, die getrost bis morgen Zeit haben und ist damit das genaue Gegenteil der To do Liste. In folgendem Artikel erfährst du, wo die genauen Vorteile liegen und wie sie im Arbeitsalltag am besten und effektivsten eingesetzt werden kann. 

Das lernst du in diesem Artikel:

  • Not to do Liste: Vorteile
  • Ziele der Not to do Liste
  • Not to do-Liste Ansätze
  • Not to do-Liste: Beispiele

Not to do-Liste: Vorteile

Eine solche Liste hat einen wesentlichen Zweck: Sie soll den Arbeitsalltag erleichtern, indem sie unwichtige Dinge erfasst. So hat man mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge und kann sich besser auf diese konzentrieren. Dabei kann die Not to do Liste eine bereits vorhandene To do Liste ergänzen oder diese sogar komplett ersetzen.

Der Grundgedanke ist einfach: Alles, was heute nicht erledigt werden muss, kommt auf die Not to do Liste.

Wenn du eine solche todo-Liste erstellst, wirst du sofort merken, wie du dich entspannst, denn du kannst den Fokus nun auf die wichtigen Aufgaben legen. Etwas, das man nicht tut, kann genauso wichtig sein, wie etwas, das man unbedingt erledigen muss.

Das klassische Beispiel:

Für unsere Gesundheit ist nichts wichtiger, als zum Beispiel nicht zu rauchen. Sicher haben Sie nun verstanden, worauf die Liste abzielt und die Vorteile Not to do Liste erkannt. 


Für diese Menschen eignet es sich besonders:

Die Vorteile sind also nicht von der Hand zu weisen. Es gibt einige Personengruppen, die von solch einer Liste besonders profitieren. Dazu zählen alle, die Probleme mit dem Zeitmanagement haben und sich häufig verstricken. Vielleicht kannst du auch nur schwer unterscheiden, welche Aufgaben denn nun eigentlich Priorität haben und welche unbedingt zu erledigen sind? Genau dann kommt die Not to do Liste ins Spiel.

Die wesentlichen Vorteile Not to do Liste sind:

  • sie hilft dabei, sogenannte Zeitfresser zu eliminieren
  • sie hilft Ihnen dabei, mit mehr Produktivität ans Werk zu gehen
  • … lernen dank einer solchen Liste, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden
  • Sie können Ihr Zeitmanagement wesentlich verbessern
  • die interne Abstimmung mit Kollegen kann verbessert werden

Die Ziele der Not to do Liste sind also klar:

Es geht eindeutig um das Thema Zeitmanagement. Dank einer solchen Liste und guter Not to do Liste Ansätze gelingt es Ihnen, mehr Zeit für die wichtigen Dinge zu haben. Bedenken Sie: Zeitmanagement ist nicht das, was man tut, sondern das, was man nicht tut. Entscheidet man sich gegen eine bestimmte Aufgabe, bleibt mehr Zeit für eine andere wichtige Aufgabe. 


Not to do-Liste Ansätze: Diese Varianten haben sich in der Praxis bewährt

Not To Do Liste
Not To Do Liste

In der betrieblichen Praxis kommen verschiedene Not to do Liste Ansätze in Frage. Du kannst dir zum Beispiel an der altbekannten To do Liste orientieren und eine solche erstellen. Der große Unterschied: Hier werden nicht die Aufgaben notiert, die du zwingend erledigen musst, sondern jene, die getrost verschoben werden können. Du denkst Anfang November schon daran, Weihnachtskarten zu kaufen? Diese Aufgabe hat nicht wirklich Priorität und kann auch Ende November noch erledigt werden. Neben Aufgaben können auf der Liste auch Gewohnheiten notiert werden, die man sich besser abgewöhnen sollte. Das klassische Beispiel: Seinen E-Mail-Account alle fünf Minuten zu checken, ist nicht sehr produktiv. Ebenfalls möglich: Eine Liste, die ein ganzes Projekt betrifft. Du möchtest deinen Internetauftritt komplett überarbeiten? Dann sind mehrere Mitarbeiter nötig, um alle Aufgaben zu erledigen. Erstelle also mehrere Listen: Eine mit den Dingen, die du selbst erledigen möchtest und eine mit den Aufgaben für die anderen Mitarbeiter. Letztgenannte ist dann deine persönliche Not to do Liste; für den Kollegen hingegen wird sie automatisch zur To-do-Liste. 

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Beruflicher und privater Einsatz

Eine kann sowohl für den privaten als auch den beruflichen Bereich nützlich sein. In beiden Bereichen gibt es viel, was man falsch machen kann. Denke nur an ein Vorstellungsgespräch oder den ersten Arbeitstag. Für beide Szenarien ist eine Not to do Liste fast noch wichtiger als eine To do Liste. Ein banales Beispiel: Zum Vorstellungsgespräch mit Minirock und High Heels aufzutauchen, wäre unpassend. Solch ein Punkt gehört also auf die Not to do Liste.

Ein kleiner Tipp für die Praxis:

Entscheide dich für die handgeschriebene Listenform, mit der du alle Stichpunkte auf einem Block festhalten kannst. Mittlerweile gibt es aber auch einige empfehlenswerte Programme, die eine professionelle Listenverwaltung ermöglichen. Diese Programme haben sich in der Praxis besonders bewährt:

 Not to Do Liste

Übrigens: Einer der Not to Do Liste Ansätze ist schon mehr als 200 Jahre alt. Kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe ließ folgenden Satz verlauten:

„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.“

Diese Aussage kann durchaus für die betriebliche Praxis hilfreich sein. Fange also am besten noch heute an, definiere deine Not to do Liste Ziele. 

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Not to do-Liste: Beispiele

Du hast nun die wichtigsten Not to do Liste Ziele, Ansätze und Vorteile in der Theorie kennengelernt. Wie aber kannst du diese Theorie in die Praxis umsetzen und was sind gute Not to do Liste Beispiele? Schauen wir uns den Arbeitsalltag einmal etwas genauer an. Ganz typische Not to do Liste Beispiele, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf dich zutreffen und auf deine Liste können, sind:

  • alle fünf Minuten die E-Mails checken
  • in der Mittagspause durcharbeiten
  • viel Kaffee trinken

Das sind also typische Beispiele, was in eine betriebliche Not to do Liste gehören könnte. Für den privaten Gebrauch hingegen könnte sie folgendermaßen aussehen: 

  • früh aufstehen an freien Tagen
  • für Kunden und Geschäftspartner erreichbar sein
  • an die kommende Arbeitswoche denken

Diese Beispiele zeigen also:

In diese Liste gehören alle Dinge, die man nicht machen möchte. Natürlich ist der Arbeitsalltag mit Aufgaben verbunden und gesunder Stress ist auch gut. Gute Not to do Liste Ansätze können dafür sorgen, dass der Arbeitsalltag ausgeglichener und sogar glücklicher werden kann. Hat man es geschafft, seine ganz persönlichen Zeitfresser zu finden, wird man sehr viel enthusiastischer ans Werk gehen und deutlich mehr schaffen. Das Ziel sollte es also in erster Linie sein, all die Dinge festzuhalten, die man während seiner Arbeitszeit keinesfalls tun soll. Oben genannte Beispiele sollten so gut es geht in die Praxis umgesetzt werden. Versuche, dem hohen Leistungsdruck und Perfektionismus zu entgehen. Auch die Wünsche und Ziele anderer dürfen nicht die oberste Priorität haben. 

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Wer hier schreibt:

Ich bin ein empathischer Game Changer. Es ist meine persönliche Mission, Menschen aus dem Motivationsloch zu helfen. Dabei verzichte ich auf oberflächliche Motivationssprüche oder „Tschakka“ und halte mich an Techniken, die faktisch funktionieren. Ich weiß genau, was funktioniert und was nicht, denn ich habe viele Extrem-Situationen getestet 🔥 …

Christian da Silva Ley

Challenges und persönliche Weiterentwicklung sind meine Passion. Nicht eingefahren sein und neue Wege gehen. Das Maximum rausholen. Ob 250 km Wüstenmarathon laufen, 1.200km den Rhein mit einem SUP Board paddeln, 1 Jahr mit einem 2 Stundenschlaf auskommen oder bei -15°C Grad einen Marathon in Sibirien, nur in Shorts laufen, mit Mönchen im indischen Kloster leben – ich habe in zahlreichen Selbstexperimenten getestet, wie viel mehr unser Körper im Stande ist zu leisten. In Vorträgen referiere ich zu diesen Themen und begeistere Menschen aus ihrer Komfortzone zu kommen.

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