Elon Musk wird auch als der da Vinci des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Wieso? Weil er unglaubliche Leistung vollbracht hat und das gleich auf mehreren Gebieten. Er zählt schon jetzt zu den größten Unternehmern der Geschichte.

Elon Musk wurde 1971 in Südafrika geboren. Sein Vater war damals ein Maschinenbauer und seine Mutter arbeitete als Model, Autorin und Ernährungsberaterin. Elon wie auch seine beiden Geschwister hatten eine sehr harte Kindheit. Sein Vater war sehr streng und die Kinder in der Schule hatten es auf Elon abgesehen. Sogar so sehr, dass sie ihn bis zur Bewusstlosigkeit verprügelten.

Elon floh nach Kanada als er 17 war, um den südafrikanischen Wehrdienst zu umgehen. Später ging er in die USA und studierte hier Volkswirtschaftslehre und Physik. Er gründete sein erstes Online Unternehmen und eine unglaubliche Erfolgsgeschichte begann. Als größter Anteilseigner an PayPal wurde er Jahre später schlagartig reich als Ebay das Unternehmen aufkaufte.

Seinen Reichtum nutzte Elon, um weitere Unternehmen zu gründen und Märkte zu revolutionieren. Das gelang ihn mit seiner Auto-Marke Tesla, die das Elektroauto plötzlich zum Prestigeobjekt werden ließ. Sein privates Raumfahrtunternehmen SpaceX produzierte Raketen um ein Vielfaches günstiger als die Staaten und entwickelte als erstes Unternehmen Raumschiffe, die wieder auf der Erde landen. Wie kann ein Mann so viel leisten? Und das, obwohl er unter schlechten Bedingungen aufwachsen musste? Folgend erfährst Du 3 Gründe.

1. Extrem ausgeprägte Vorstellungskraft

Schon als Kind merke Elon, dass er nicht normal war, was er so gut wie möglich zu verstecken versuchte. Er konnte Abläufe und Szenarien in einer hohen Klarheit vor dem geistigen Auge betrachten. Das führte dazu, dass er als Kind manchmal nicht ansprechbar war, weil er so in seine Fantasie abtriftete.

Als er begann, sich mit Physik zu beschäftigen, half ihm diese Vorstellungskraft enorm. Elon schaffte es, in kürzester Zeit die Lehre der Raumfahrttechnik komplett zu durchdringen.

So eine Vorstellungskraft ist nicht nur eine Hilfe beim Lernen, sondern auch beim Erreichen von Zielen. Unser Gehirn liebt Klarheit. Wenn uns bewusst ist, was genau wir im Leben erreichen wollen und wir ein konkretes Bild davon haben, kann unser Gehirn bzw. unser Unterbewusstsein am effizientesten arbeiten. Viele erfolgreiche Menschen nehmen sich daher täglich Zeit, um sich genau das Leben vorzustellen, das sie in Zukunft leben möchten.

2. Ein extrem starkes Warum

Elon Musk | Quelle: pixabay.com
Elon Musk | Quelle: pixabay.com

Als Kind war Elon Musk stark fasziniert von Fantasie Comics. Er war der Überzeugung, dass Aliens die Erde angreifen werden und er derjenige ist, der die Menschheit retten wird. Diese Vision änderte sich mit den Jahren dahingehend, dass Elon sich in der Verantwortung sah, die Menschheit von der Erde auf andere Planeten umzusiedeln, um ihr Überleben zu sichern. Um dies zu erreichen, war ihm klar, dass er nach Amerika musste, in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Wenn man das so hört, könnte man meinen, dass Elon Musk wahnsinnig ist. Als Kind war er das vielleicht auch, doch heute ergibt seine Vision einen Sinn, möge sie auch noch so verrückt klingen. Schließlich wird der Planet Erde nicht ewig bestehen oder für immer bewohnbar sein. Elon Musk hat das Ziel, aus der Menschheit eine planetenübergreifende Spezies zu machen.

Da Elon Musk sich mit einer derartig großen Verantwortung belädt, ist er auch in der Lage, gigantische Leistung zu vollbringen. Umso mehr Verantwortung ein Mensch trägt, desto mehr wird sein Potential ausgeschöpft – wobei sich zu viel Verantwortung natürlich auch negativ auswirken kann.

Elon Musk versucht nicht, Anstrengung und Leid aus dem Weg zu gehen, sondern er wählt, wofür er leiden will. Diese Einstellung ist sehr gesund. Wie ein Sportler, der weiß, dass er sich jetzt anstrengen muss, es sich aber letztendlich für ihn lohnt. Um so leben zu können, ist ein starkes Warum notwendig und welches Warum wäre stärker als die Rettung der Menschheit? Elon Musk kann auch extrem harte Zeiten ertragen, weil er genau weiß, wofür er leidet.

3. Extrem harte Arbeit

Dieser Punkt ist genauso wenig überraschend wie er sexy ist. Elon Musk gehört zu den Menschen, die so viel arbeiten wie es überhaupt nur möglich ist. Als er sein erstes Start-up gründete, übernachtete er stets auf einem Knautschsack im Büro und fand höchstens am Wochenende Zeit für eine Dusche. Auch heute, bei Tesla, zieht er es häufig vor, auf einer Coach in der Fabrik zu schlafen.

Die enorme Verantwortung, die er trägt und seine harte Arbeitshaltung wirkten sich in der Vergangenheit schon lebensbedrohlich auf seine Gesundheit aus. In einer Zeit, in der es für Tesla wie auch SpaceX nicht gut aussah, beschrieb seine damalige Frau Elon als den Tot persönlich. Er war krank und abgemagert und hatte starke Schmerzen.

Auch wenn zu viel Arbeit schädlich ist, zeigt sich immer wieder, dass äußerst erfolgreiche Menschen mehr arbeiten als der Durchschnitt. Dabei gilt es zu bedenken, dass harte Arbeit alleine nicht zum Erfolg führt. Wichtig ist, dass diese von einem klaren und erstrebenswerten Ziel geleitet wird. Dank einem klaren Ziel bist Du motiviert, hast Spaß an der Arbeit und bist weniger erschöpft.

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