Ein ausgeglichener Geist ist eine wichtige Basis, um die richtigen Entscheidungen zu treffen und dich entspannt im hier und jetzt mit deinen Herausforderungen auseinander zu setzen. Mit ihm kommen tiefe Konzentration und die Fähigkeit, die eigenen Ziele umzusetzen. Im Gegensatz dazu steht das Monkey Mindset: In deinem Kopf schwingt sich ein kleines, verrücktes Äffchen von Gedanke zu Gedanke, ohne inne zu halten. Du bist im Gedankenkarussell gefangen und weißt gar nicht, wie dir geschieht. Der Stresspegel steigt, die Konzentration sinkt. 

Das Monkey Mindset hat nicht nur negative Auswirkungen auf deine Konzentration, ungezähmt kann es zu Stress, Schlaflosigkeit und negativen Emotionen führen. Die gute Nachricht? Vielleicht kannst du dich mit dem Äffchen im Kopf anfreunden und es kann dir sogar nützlich sein. 

Monkey Mind – Woher kommt das Äffchen im Kopf?

Im einen Moment bist du auf die Einkaufsliste im Supermarkt konzentriert, im nächsten fängst du einen schiefen Blick auf und deine Gedanken beginnen zu kreisen. Der Typ dahinten hat mich schief angeschaut… Habe ich mein Tshirt falsch rum an? Das erinnert mich an dieses eine Mal in der Schule, als mich alle komisch angeschaut hatten, als ich Zahnpasta im Gesicht hatte. Richtig peinlich… Oh verdammt, ich war seit einer halben Ewigkeit nicht mehr beim Zahnarzt… Hoffentlich habe ich nichts schlimmes! So oder so ähnlich sieht der Anfang einer Monkey Mindset Gedankenspirale aus. 

Okay, natürlich hast du nicht wirklich ein kleines Äffchen in deinem Kopf sitzen. Das Äffchen ist eine Metapher für den reaktiven, impulsiven Teil deines Gehirns, der sich schnell in Gedankenschleifen verliert. Diese Gedankenschleifen drehen sich zum Beispiel um 

  • Ängste 
  • Sorgen 
  • Worst-case Szenarien 
  • Negative Gedanken über dich und die Zukunft 
  • Unangenehme Erinnerungen aus der Vergangenheit 

Wenn du dich selbst häufiger erwischst, in solche Gedanken zu verfallen, ist das Monkey Mindset am Werk. Die Idee des Monkey Mindsets ist übrigens schon Jahrtausende alt. Buddha Siddhartha Gautama nutzte diese Metapher bereits, um den unruhigen Geist zu erklären. Seine scharfsinnigen psychologischen Beobachtungen sind die Grundlage unseres heutigen Verständnisses vom Monkey Mindset – und wie man damit am besten umgeht. 

Auswirkungen 

Ein untrainierter Geist kann viele Auswirkungen haben. Wenn deine Gedanken sich ständig im Kreis drehen, fällt es dir schwer, dich zu konzentrieren. Das kann sich negativ auf die Umsetzung deiner Ziele und deinen allgemeinen Erfolg auswirken. Das Monkey Mindset geht aber noch viel tiefer. Wenn du dir ständig wegen jeder Kleinigkeit Sorgen machst, kann das zu schlechtem Schlaf, Stress und verstärkten Ängsten führen, was sich nicht nur negativ auf dich, sondern auch auf dein Umfeld auswirkt. Je gelassener du bist, desto leichter fällt es dich, wertvolle Verbindungen mit anderen Menschen einzugehen und an deinen Beziehungen zu arbeiten. Das Monkey Mindset schwenkt den Fokus von dem, was dir im Leben wichtig ist, auf das, wovor du dich fürchtest. Keine gute Voraussetzung für privaten und beruflichen Erfolg! 

Das kannst du tun! 

Das Äffchen im Kopf ist ein Störenfried, den du womöglich gerne loswerden möchtest. Aber Achtung: Das Monkey Mindset ist ein wichtiger Teil deiner Persönlichkeit, der nicht nur Blödsinn von sich gibt. Als allererstes solltest du dir folgende Frage stellen: Was will mir das Äffchen sagen? Monkey Mindset Gedanken können Ängste offen legen und die Bereiche in deinem Leben aufzeigen, an denen du arbeiten kannst und solltest. 

Hier sind einige Leitfragen, mit denen du deine Monkey Mindset Gedanken analysieren kannst. 

  • Haben deine Sorgen und Ängste eine berechtigte Basis?
  • Was kannst du tun, damit du dich besser fühlst? Gibt es Vorkehrungen, die du treffen kannst, die verhindern, dass ein Worst-case-Szenario eintritt?
  • Welche unangenehmen Gedanken über dich selbst kommen auf? Hast du ein niedriges Selbstwertgefühl oder wirst von negativen Glaubenssätzen über dich und andere beherrscht?
  • Liegen deine Prioritäten im Augenblick richtig?

Ein Coach oder Trainer kann dir außerdem dabei helfen, die richtigen Strategien zu entwickeln, um Motivation aufzubauen und Hindernisse in Möglichkeiten umzuwandeln! 

Das kleine Äffchen füttern

Sobald du dich dem kleinen, wilden Äffchen angenähert hast, wirst du feststellen, dass es keine negativen Absichten hat. Stattdessen macht es manchmal viel Lärm um nichts. In anderen Fällen ist seine Kritik allerdings berechtigt. Ganz zähmen wirst du das Äffchen vielleicht nie. Aber es besteht die Möglichkeit, sich mit ihm anzufreunden. Und wie sollst du das anstellen? Gib ihm Kekse. Natürlich sollst du dir keine Kekse an den Kopf werfen. Ein metaphorisches Äffchen braucht metaphorische Kekse. Wenn du dein Äffchen mit den richtigen Gedanken fütterst, kannst du es vielleicht unauffällig in die richtige Richtung schubsen und es kann dich und die Umsetzung deiner Ziele tatkräftig unterstützen, anstatt dich von eben diesen abzulenken.

Achtsamkeit und das Äffchen 

Auch wenn das Äffchen ein wichtiger Bestandteil deiner Persönlichkeit ist, ist es manchmal nützlich, eine negative Gedankenspirale zu durchbrechen. Wenn du durch akute Monkey Mind Gedanken gestresst bist, kannst du Folgendes tun: 

Konzentriere dich auf deine Atmung. 

Atme tief ein. Während du einatmest, zähle langsam in deinem Kopf bis 5. Halte eine Sekunde inne und atme langsam wieder aus, während du ebenfalls bis 5 zählst. Wiederhole das, so oft wie nötig. Konzentriere dich voll und ganz auf deine Atmung. Wenn deine Gedanken versuchen, deine Konzentration zu durchbrechen, bring den Fokus zurück auf deine Atmung und das Zählen. 

Kekse für das Äffchen 

Du kannst das kleine, wilde Äffchen mit unterschiedlichen Themen füttern. Am besten wählst du Themen aus, die dich interessieren und in deiner beruflichen oder persönlichen Entwicklung weiter bringen. Hier sind ein paar Beispiele für Kekse, die du deinem Äffchen zu werfen kannst. 

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Weitere Kekse findest du in meinem neuen Buch Crazy Monkey Mindset: Wie du dein Äffchen im Kopf ruhig und ein klares Mindset bekommst.

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