Konflikte im Job, in der Beziehung oder mit Freunden und Familie – für die meisten Menschen bedeuten Konflikte Stress und unangenehme Gefühle. Das muss aber gar nicht so sein. Konflikte entstehen häufig dann, wenn wir mit Menschen aufeinander treffen, die eine andere Einstellung zu einem Thema haben, andere Werte als Handlungsgrundlage verwenden oder Schwierigkeiten damit haben, sich in eine andere Meinung hineinzuversetzen. Dabei sind Konflikte die beste Möglichkeit, wichtige Lektionen über uns selbst und über Andere zu lernen. Richtig gehandhabt müssen Konflikte nicht zur Zerreissprobe werden, sondern können die Beziehung zum Gegenüber stattdessen vertiefen und verbessern. 

Fühlst du dich schnell angegriffen?
Reagierst du wütend, wenn jemand dich kritisiert oder Feedback gibt? 
Hast du das Gefühl, ständig alles falsch zu machen?
Vermeidest du es, Probleme anzusprechen aus Angst vor Konflikten? 

Im heutigen Artikel geht es um Strategien, die dir dabei helfen, Konflikte konstruktiv zu bewältigen und sie in etwas Positives umzuwandeln. 

Warum Konflikte entstehen 

Es gibt verschiedene Arten von Konflikten: Konflikte, die du mit anderen Menschen im Beruf, in deinem privaten Umfeld, in deiner Familie oder mit deinem Partner/deiner Partnerin hast oder Konflikte, die du mit dir selbst hast. Konflikte können auf die unterschiedlichsten Arten entstehen, haben aber häufig eines gemeinsam: Sie entstehen dann, wenn unterschiedliche Erwartungen oder Wertvorstellungen aufeinander treffen. Dadurch entsteht eine Spannung, die sich, ungelöst, in einem lauten Knall entladen kann – es kommt zum Streit. 

Konflikte anerkennen

Je länger Konflikte ignoriert werden, desto mehr Potential haben sich, sich unnötig aufblasen und später unangenehme Folgen zu haben. Zu lange ignoriert können sie zu unterdrückter Wut und negativen Gefühlen führen, die auch in andere Lebensbereiche überschwappen können. Ein ungelöster Konflikt mit dem Partner kann zum Beispiel zu Streitigkeiten bei anderen Themen führen, die mit dem ursprünglichen Konflikt überhaupt nichts zu tun hatten, aber als Symptom dieses Konfliktes weiter getragen werden. 

Es ist deshalb wichtig, einem Konflikt, sobald erkennt, die nötige Aufmerksamkeit zuzuwenden. Statt dich zu ärgern, solltest du die Situation als eine Chance sehen: Ein Konflikt ist eine Möglichkeit über sich selbst und sein Gegenüber zu lernen und die eigenen Verhandlungsfähigkeiten weiter zu entwickeln. 

Schritt 1: Selbsterkenntnis 

Um Konflikte sinnvoll zu lösen, ist es wichtig, die Situation ganz überschauen zu können. Dazu gehört auch, einschätzen zu können, wie du dich gerade fühlst. Wenn deine initiale Reaktion Wut und Ärger beinhaltet, lohnt es sich, einen Moment inne zu halten und dich zu fragen: Was steckt hinter meiner Reaktion? Was macht mich eigentlich wütend? 

Emotionale Reaktionen haben nicht immer direkt etwas mit der eigentlichen Konfliktsituation zu tun. Vielleicht hattest du einen stressigen Tag im Büro und reagierst deshalb gereizt auf einen Kommentar, den dein Partner/deine Partnerin macht. Oder es handelt sich um ein Thema, auf das du selbst sehr empfindlich reagierst und das dich leicht triggert. 

Sich selbst zu kennen ist Teil der Achtsamkeitspraxis und kann trainiert werden. Regelmäßige Meditation kann zum Beispiel dazu beitragen, dass du dich und deine Motive besser kennen lernst. 

So geht’s:

  • Verstehe, welche Situationen dich triggern und warum. In zukünftigen Konfliktsituationen kannst du diese Trigger dann besser identifizieren und adäquat darauf reagieren. 
  • Erkenne typische Verhaltensmuster, die du an den Tag legst. Stellst du dich gerne als Opfer dar? Das beeinflusst, wie du auf einen Gesprächspartner zugehst und macht es schwerer, sich auf Augenhöhe zu begegnen. 

Solche Verhaltensmuster beinhalten auch, ob du einen Hang zum Drama hast. Bist du derjenige, der auf einen Kompromiss bemüht ist oder treibst du den Konflikt weiter voran?

Schritt 2: Verstehe deinen Gegenüber 

Du hast viel gewonnen, wenn du erst einmal davon ausgehst, dass die andere Person nichts böses möchte. Eine Konfliktsituation ist für beide Seiten gleichermaßen unangenehm. Und einen anderen Standpunkt verstehen zu wollen, heißt nicht, dass du deinem Gegenüber deshalb recht geben musst. 

Hör dir seine Argumente ruhig an und versuch, seine Position nach zu vollziehen. Selbst, wenn du dich womöglich nicht mit dieser Position identifizieren kannst, der Andere gibt dir eine Möglichkeit, deine eigenen Argumente auf ihre Validität zu testen. 

So geht’s:

  • Halte kurz inne, bevor du in einer Konfliktsituationen reagierst. Werde dir über deine Gefühle und die deines Gegenübers bewusst. 
  • Frage lieber nach, anstatt anzunehmen, dass du weißt, wovon die andere Person spricht. Eventuell handelt es sich um ein Missverständnis, das schnell aus der Welt geschafft werden kann. 

Schritt 3: Regeln der Konfliktbewältigung 

Wenn du Konflikte respektvoll lösen möchtest, ist es wichtig, deinem Gesprächspartner auf Augenhöhe zu begegnen. Nimm seine Argumente ernst und bemühe dich, nicht von oben herab oder belehrend zu argumentieren. Ich wollt auf einen gemeinsamen Nenner kommen und den Konflikt lösen, richtig? 

So geht’s:

  • Keine verbale Angriffe, die den Anderen verletzen können. Kommentare wie “Wie kann man denn nur so blöd sein?” oder “Ich weiß nicht, warum du das nicht verstehen kannst!” werden niemanden von deiner Meinung überzeugen. 
  • Nutze positive Formulierungen, statt Anschuldigungen. In Konfliktsituationen kann es schnell hitzig zu gehen, es ist deshalb wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und eine positive Wortwahl beizubehalten. Konzentriere dich darauf, konstruktive Vorschläge für die Zukunft zu machen. “Ich würde mich freuen, wenn wir diese Entscheidungen in Zukunft gemeinsam treffen”, klingt versöhnlicher als “Du hast nicht das Recht, diese Entscheidung für mich zu treffen.” 
  • Bring konkrete Lösungsvorschläge in das Gespräch mit ein. Es geht nicht immer darum, recht zu haben. Manchmal ist es besser, einen Kompromiss zu finden, der für beide Seiten Vorteile hat. So verliert niemand sein Gesicht. 
  • Lerne, Feedback so zu geben, dass andere Menschen es annehmen können. Anstatt nur negative Punkte anzubringen, beginne damit Positives zu benennen. Im zweiten Schritt kannst du dann Vorschläge für die Zukunft machen, ohne dass die andere Person sich schlecht fühlt. 

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  2. Du schuftest zu viel für die Ziele anderer. Du bist den ganzen Tag nur für andere da und wenn Feierabend ist, ist deine Energie komplett aufgebraucht.
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