Nicht nur in Alasaka, auch in Deutschland finden Hundeschlittenrennen statt. Und nicht irgendeines. In Todtmoos in Baden-Württemberg findet in diesem Monat das Internationale Hundeschlittenrennen statt. Vor über 40 Jahren fand es hier zum ersten Mal statt und ist seitdem in der Beliebtheit nicht gesunken. Circa 100 Musher werden mit ihren rund 600 Schlittenhunden erwartet. Die Teilnehmer kommen aus ganz Europa, ebenso die mehrere Tausend Zuschauer, die auch in diesem Jahr erwartet werden. Angetreten wird in mehreren Disziplinen, wobei die „Offene Klasse“ diejenige ist, welche mit der größten Spannung erwartet wird. In dieser Königsdisziplin spannen die Musher eine beliebige Anzahl ihrer Hunde vor ihre Hundeschlitten um als erste ans Ziel zu gelangen.
Hundeschlittenrennen: Immer fokussiert
Es ist eine anstrengende Sportart. Die saubere Kommunikation zwischen Mensch und Tier erfordert. Oftmals leben die Musher mit ihren Hunden sehr eng zusammen und können ihre Tieren blind vertrauen. Beim Yukon Quest in Alaska wird dies besonders deutlich. Fernab der Zivilisation kämpfen die Musher mit ihren treuen Hunden gegen die Naturgewalten. Und es wird deutlich, wer das alles als Sport sieht und gewinnen will oder wer es als Zusammenarbeit sieht. Es geht nicht um den Sieg. Es geht darum, ans Ziel zu gelangen und dabei so achtsam wie möglich mit sich und den Hunden umzugehen.
Die Gemeinschaft ist das Wichtigste
Hundeschlittenrennen gelten nach wie vor als umstritten. Auch hier gibt es, wie wohl bei allen Betätigungen, schwarze Schafe. Der Ursprung dieses Sportes ist jedoch ein anderer. Der ausgeprägte Sinn für Achtung, Gemeinschaft, Kommunikation und Loyalität sollte im Vordergrund stehen. Das macht einen guten Musher aus.
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