Enge Räume, Spinnen, Fahrstühle, alleine sein – Angst hat viele Gesichter. Die letzten Wochen und Monate haben viele von uns an ihre Grenzen gebracht – und viele mussten feststellen, dass diese Grenzen vor allem im Kopf sind. Als Menschen sind unser Köpfe ständig voller Sorgen, Blockaden, Ängste und Phobien, für die einen zeigen sich diese Ängste ab und zu, für andere sind sie Teil eines allgegenwärtigen Gedankenstroms. 

Auch wenn sie im Augenblick vielleicht allgegenwärtig wirken – du kennst Herr deiner Ängste werden und sie sogar komplett auflösen. Ohne Ängste atmest du freier, lässte sie nicht deine Entscheidungen bestimmen und wirst wieder Herr über dein eigenes Schicksal! 

Hast du dich schon mal dabei ertappt, Ausreden zu erfinden, um etwas nicht tun zu müssen, wovor du Angst hast? Vielleicht hast du dir angewöhnt, bestimmte Orte zu vermeiden, weil du dich dort unwohl fühlst oder die Wahrscheinlichkeit größer ist, dort Angst zu haben. Die Angst hält dich davon ab, dein volles Potential auszuleben under der Mensch zu sein, der du wirklich bist: Stark, tapfer und voller Tatendrang. Zeit, deinen Ängsten ins Auge zu blicken und die Führung zu übernehmen! 

Ständig leisten müssen macht krank 

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der wir immer daran gemessen werden, wie gut wir funktionieren. Sobald etwas mal schwieriger ist, werden wir schief angeschaut und abgestraft. Hindernisse und Rückschläge werden als mangelnder Erfolg, nicht als Chance für Wachstum gesehen. Diese Denkmuster werden uns spätestens in der Schule eingetrichtert und beeinflussen nachhaltig unseren persönlichen und beruflichen Werdegang. Den eigenen Erfolg messen Viele einerseits an der Anerkennung durch die Gesellschaft und andererseits an Übereinstimmung mit den eigenen Werten und Normen. 

Es ist deswegen wichtig, dass du destruktive Denkmuster erkennst, die deine Ängste anfüttern. 

Bin ich wirklich gut genug?

Kann ich das überhaupt schaffen?

Was, wenn ich scheitere? 

Ich möchte X nicht enttäuschen, deshalb muss ich härter arbeiten. 

Sind dir solche Gedankengänge selbst bekannt, richtest du dich nach der Meinung Anderer und beziehst einen signifikanten Teil deiner Wertschätzung von außen. Natürlich ist es wichtig, nicht nur auf die eigene Meinung zu hören und Andere komplett auszublenden. Aber lass sie nicht dein Selbstbild zerstören! Scheitern ist ein wichtiger Teil der menschlichen Entwicklung. Denke an Kleinkinder, die laufen lernen. Den ersten erfolgreichen Schritten gehen unzählige Fehlversuche voraus. Dann heißt es, auf den Hintern setzen, Zähne zusammen beißen und direkt noch einmal probieren! 

Warum wir Angst haben

Angst und Phobien haben häufig keine rationalen Hintergründe. Auch wenn du theoretisch weißt, dass dir im Park nichts passieren wird, bleibst du jedes Mal wie gelähmt stehen, wenn ein Hund auf dich zuläuft. Dabei findest du Hunde eigentlich süß. Nur eben von weiter weg. 

Angst ist in erster Linie ein Warnsignal, dass dich wissen lässt: “Achtung, Gefahr!” Während dein Gehirn sich im Angstzustand befindet, blendet es alle “unwichtigen” Funktionen aus und schaltet auf Überleben. Angst kann dabei helfen, blitzschnelle Entscheidungen zu treffen und die Flucht anzutreten. 

Sind deine Ängste sinnvoll?

Du hast Angst, dass deine Präsentation kommende Woche furchtbar wird und du deshalb deinen Job verlierst? Du kannst das Problem von zwei Seiten angehen. Ist diese Angst sinnvoll und realistisch oder lässt du dich gerade von einem Gefühl überrollen, dass weder Hand noch Fuß hat? Lies hier, warum es wichtig ist, deine Ängste zu visualisieren.

Erstens kannst du logisch darüber nachdenken und dir darüber klar werden, was im schlimmsten Falle wirklich passiert. Wird die Präsentation wirklich furchtbar, wirst du deinen Job mit aller Wahrscheinlichkeit nicht direkt verlieren. Das wird vielleicht peinlich und im schlimmsten Fall folgt ein unangenehmes Gespräch, mehr aber auch nicht. Zweitens kannst du dir Gedanken darüber machen, was du tun kannst, um das zu verhindern. Bereite eine geniale Präsentation vor, nimm dir genug Zeit, sei vorbereitet. In diesem Fall kann dir Angst helfen und sogar zum Antreiber für den Erfolg werden. 

Sich Ängsten stellen

Problematisch werden Ängste, wenn sie dich daran hindern, die Dinge zu tun, die du wirklich tun willst oder die gut für dich wären. Flugangst ist hierfür ein gutes Beispiel. Vielleicht sagst du berufliche Möglichkeiten ab, weil du dafür in den Flieger steigen müsstest. Sobald du eine Ausrede erfindest, warum das eigentlich nicht geht, hat die Angst über dich gesiegt. Es wird Zeit, dass du dich deinen Ängsten stellst und die Kontrolle über dein Leben zurück gewinnst. 

Ein erster Schritt ist es, deinen Ängsten direkt ins Gesicht zu blicken. Wenn du selbst mit Phobien oder Ängsten lebst, kennst du wahrscheinlich ein Gefühl der Scham, das du mit deiner Angst verbindest. Vor allem Männern fällt es häufig schwer, Ängste einzugestehen und offen darüber zu reden. Echte Männer haben keine Angst – absoluter Blödsinn. Du wirst feststellen, dass du nicht alleine bist. Jeder hat Angst vor etwas und darüber zu sprechen kann eine befreiende Erfahrung sein und echte Verbindungen zu deinen Mitmenschen aufbauen. 

Der erste Schritt deine Ängste abzubauen, ist es, sie zu akzeptieren. NLP und vor allem die in diesem Bereich angesiedelte Technik Fast Phobia Cure (FPC), kann dir helfen, deine Ängste schnell und effektiv zu überwinden. Solltest du dich noch nie mit NLP befasst haben, findest du auf der Seite des Beraters und international anerkannten Trainers Chris Mulzer eine spannende Zusammenfassung der NLP-Grundannahmen.

Die Fast Phobia Cure

Du kannst sie vom Profi durchführen lassen, aber auch selbst anwenden, um an deinen Ängsten zu arbeiten. Im NLP gehst du davon aus, dass jedes Gefühl eine Richtung hat und sich in diese bewegen. Angstgefühle breiten sich im Körper spiralförmig aus. Sie können ihre Geschwindigkeit ändern und sich bis hin zur Panikattacke zuspitzen. Um sie aufzulösen, kannst du die Spirale umdrehen. Sie bewegt sich dann in die andere Richtung und die Angst wird immer kleiner, bis sie ganz verschwindet. 

Du brauchst dazu einen Ort, an dem du ungestört bist und dich sicher und wohl fühlst. Du kannst eine andere Person bitten, in der Nähe zu bleiben und dich falls nötig zu ermutigen. 

Schritt 1: Die Angst klar definieren 

Jetzt ist es an der Zeit, dich mit deiner Angst auseinander zu setzen. Du weißt, dass du diese Angst schon unzählige Male überstanden hast und auch jetzt wird es wieder so sein. Diesmal ist dein Ziel, sie endgültig loszuwerden. Denke an den Auslöser deiner Angst und beobachte deine Gefühle. In welche Richtung dreht sich deine Angst? Spüre, wie sie sich im Körper ausbreitet. 

Schritt 2: Dein Ressourcenanker

Atme tief durch, entspanne dich und denke an ein durchweg positives Gefühl. Am besten erinnerst du dich dabei an eine Situation, die du wirklich erlebt hast. Gefühle wie Glück, Geborgenheit und Freude lassen sich gut als Anker verwenden. Rufe diese Erinnerung auf, denke daran, wie du dich gefühlt hast. Es ist wichtig, dass du dich voll und ganz auf die Erinnerung einlässt und in dieses Gefühl hinein spürst. 

Drücke dein Handgelenk und “verankere” dieses Gefühl in dir. Je stärker deine Empfindung ist, umso fester drückst du zu. Wichtig ist, dass du dieses Gefühl körperlich ausdrückst. Es ist deine Ressource, die gegen die Angst hilft. Sie wird dir dabei helfen, deine Ängste aufzulösen. 

Trainiere diesen Anker regelmäßig, in dem du dich an dieses Gefühl zurück erinnerst. Anker können wie ein Muskel trainiert werden und werden mit der Zeit stärker. 

Schritt 3: Dein Film

Jetzt ist es Zeit, deine Fantasie einzusetzen. Stell dir vor, du bist in einem Kino, du sitzt in einem weichen, gemütlichen Sessel, mittig mit guter Sicht auf die Leinwand. Dein ganz persönlicher Film startet mit einem Bild, das dich zeigt, vor der Angst. Alltägliche Szenen. Dann ändert sich der Film langsam. Die Angst wird eingeführt, die Szenen werden zunehmend unangenehmer. Erinnere dich daran, dass dir die Angst auf der Leinwand nichts anhaben kann. Du sitzt nicht wirklich in dem Flugzeug, bist nicht wirklich mit dem Objekt deiner Angst in einem Raum. 

Nutze deinen Anker. Drücke dein Handgelenk und erinnere dich ans das Gefühl von Freude und geborgenheit zurück, bis du dich wieder aufgeladen fühlst und bereit bist, dich deiner Angst zu stellen. Sieh dich selbst in deinem eigenen Film, in einer Situation, die dir Angst macht. 

Schritt 4: Die Angst umkehren

Du bist der Regisseur dieses Filmes. Du bestimmst, in welche Richtung sich diese Angst dreht. Nimm all deinen Mut zusammen und werde aktiv. Du bist der Hauptdarsteller deines Films. Lass ihn rückwärts laufen, rasend schnell. Vielleicht sieht das komisch aus, lachen hilft dir, die Angst auf zu lösen. Alle Figuren laufen rückwärts, bis du dich wieder ganz am Anfang befindest. Die Angst wird gedreht, sie läuft ebenfalls rückwärts und wird immer kleiner. 

Gut gemacht, nimm dir eine Pause und entspann dich. 

Schritt 5: Zeit für eine Wiederholung

Beim zweiten Mal hast du normalerweise eine ganz andere Erfahrung. So auch bei deinem ganz eigenen Film. Du weißt jetzt, dass es gruselig, aber aushaltbar wird und dass der Film gut ausgeht. Dir wird nichts passieren. Du hast Mut bewiesen und selbst dazu beigetragen, dass du am Ende wieder in deinem Kinosessel sitzt und alles in Ordnung ist. 

Mit jedem Mal, dass du dir deinen Film anschaust, wirst du feststellen, dass die initiale Angst kleiner wird. Irgendwann wirst du dich fragen, warum sie so viel Macht über dich hatte! 

Schritt 6: Selbstbeobachtung

Achte darauf, wie du dich verhältst, wenn du dir den Film ein weiteres Mal ansiehst. Wird deine Atmung flach, kriegst du schwitzige Hände, fängst an zu zittern? Vielleicht fällt deine Angst schon um einiges schwächer aus als beim ersten Mal? In jedem Fall feiere deine Erfolge, du hast es dir verdient! 

Führst du dieses Experiment über einen längeren Zeitraum durch, kannst du deine Veränderungen schriftlich dokumentieren, damit du siehst, wie weit du es schon geschafft hast. 

Schritt 7: Überprüfen und stark machen für die Zukunft!

Durch diese Beobachtungen kannst du testen, ob die Fast Phobia Cure schon gewirkt hat. Du kannst die Übung mehrmals an einem Tag wiederholen oder die nächste Runde auf einen anderen Tag verschieben. Dann wird sie dir schon viel leichter fallen. Achte aber darauf, dass du die Übung mit einem guten Gefühl beendest. Du kannst stolz auf dich sein, weil du dich deinen Ängsten gestellt hast. 

Plane deine Zukunft. Gehe in Gedanken Situationen durch, die deine Angst wieder reaktivieren können und nutze deinen Anker, um sie für dich zu verändern. Stärke deine positiven Gefühle und werde selbstbewusster. I

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