Emotionale Intelligenz kann noch wichtiger sein als der IQ. So jedenfalls sagt es der amerikanische Psychologe Daniel Goleman.

Aber warum ist das so?

In Situationen, in denen du ein Problem erfassen und lösen musst, kommt dir ein hoher IQ zugute. Er beschreibt deine analytische Denkfähigkeit. Über deinen Erfolg im Leben sagt diese „kalte“ Intelligenz leider wenig aus. Im Gegenteil… stell dir einen sehr intelligenten, sogar hochbegabten Menschen vor. Was siehst du für einen Menschen vor deinem inneren Auge? Vielleicht ist es ein Mathematiker, der jede noch so verworrene Formel versteht. Oder ein Naturwissenschaftler, der Krebs heilt. Kannst du dir diesen Menschen in einer erfolgreichen Partnerschaft, als deinen besten Freund oder in einer leitenden Funktion im Unternehmen vorstellen?

Nein.

Denn für diese Art von Erfolg im Leben sorgen andere Faktoren. Sie werden zur emotionalen Intelligenz gerechnet, zu den Soft Skills.

In diesem Artikel erfährst du, was emotionale Intelligenz ist. Du lernst, wie du deine schon vorhandene emotionale Intelligenz weiterentwickeln kannst, ob du nun schon Personalverantwortung hast oder nicht. Helfen werden dir diese Learnings in jeder beruflichen Position – und nicht nur dort. Lege los und erfahre, wie du diese wichtige Ressource in dir nutzen kannst, um Beziehungen zu deinen Mitmenschen zu verbessern, Chancen zu nutzen und Potenziale freizusetzen.

Emotionale Intelligenz verstehen

Was würdest du auf die Frage antworten: „Wie fühlt sich für dich Wut an?“

Egal, wie die Antwort ausfällt, es gibt kein richtig und kein falsch und die meisten Menschen würden dieses Gefühl gleich beschreiben. Doch ist das schon emotionale Intelligenz, Gefühle einordnen zu können? Im Wesentlichen hast du den Kern schon erfasst.

Menschliche Gefühle sind aber komplex. Oft verschleiern wir sie hinter rationalen Begründungen. Wann hast du zuletzt gesagt: „Ich bin wütend“, und nicht: „Ich komme mir von dir verarscht vor, wenn du mir eine halbe Stunde vorher absagst, nachdem ich für uns eingekauft habe und für uns zwei kochen wollte.“ Siehst du den Unterschied? Wut ist ein Gefühl. „Ich komme mir verarscht vor“ ist bereits deine Interpretation der Situation, ausgehend vom Grundgefühl der Wut.

Unter anderem gehört es zur emotionalen Intelligenz, das zu erkennen.

In diesem Abschnitt lernst du, was es mit dem EQ auf sich hat. Du erfährst, was Gefühle sind und worin ihr Sinn besteht. Lass uns emotional werden.

Was ist emotionale Intelligenz?

Emotionale Intelligenz ist dem IQ gar nicht so unähnlich. Wenn du im IQ-Test gut abschneidest, bist du schnell darin, Muster und Schemata zu erkennen. Zahlenreihen, ergänzende Formen und derartige logische Zusammenhänge erschließen sich dir leicht. Bist du emotional intelligent, erschließt sich dir eine zwischenmenschliche Situation leicht. Du analysierst, wie Menschen zueinander stehen – und auch, was deine eigenen Gefühle machen.

Emotionale Intelligenz richtet sich einerseits nach innen, aber auch nach außen.

Nach innen gerichtet bedeutet, dass du dir deiner eigenen Gefühle klar bist. Du bist dazu in der Lage, sie zu erkennen und einzuordnen. Du verstehst, wie du dich in bestimmten Situationen fühlst, oder hinterfragst dich so lange, bis es für dich nachvollziehbar wird. Und du weißt, dass das auch wichtig ist, um eine bessere Version von dir selbst zu werden.

Die nach außen gerichtete emotionale Intelligenz bedeutet, dass dir die Gefühle anderer Menschen bewusst sind. Du weißt, was es in einem anderen Menschen auslöst, wenn du ihn gut oder eben nicht gut behandelst. Wenn zwei Menschen einen Konflikt austragen, kannst du dich in die Standpunkte beider Parteien versetzen und eine wertvolle neutrale, schlichtende Rolle einnehmen. Du reflektierst dein eigenes Verhalten gegenüber anderen, weil du keine schlechten Emotionen zurücklassen willst – diese würden dir schließlich auch selbst schaden.

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