Es gibt viele Herangehensweisen, die dich ans Ziel bringen können. Natürlich kommt es auch immer auf deine Ziele an. Dein Sinn des Lebens ist nicht das eine Ziel, das du erreichen kannst, wenn du eine Anleitung befolgst. Du kannst deinem Sinn des Lebens aber nahe kommen, indem du deine selbst gesteckten Ziele und Werte verfolgst und lebst. Um deine Ziele zu formulieren und zu stecken, musst du aber erst einmal dich selbst kennen. Du musst wissen, was deine Stärken und Schwächen sind. Und du musst auch wissen, was du dir tief in deinem Inneren wünschst. Genau das machen wir nun in diesem Kapitel. Wir finden heraus, was deine Schwächen, Stärken und Wünsche sind. Verwechsle deine Wünsche bitte nicht mit deinen Zielen. Wünsche sind dafür da, deine Zielformulierungen zu unterstützen. Wünsche sind aber auch dafür da, sich Dinge zu erhoffen, die möglicherweise gar nicht eintreten werden. Wenn du deine Wünsche kennst, kannst du besser deine Ziele finden. 

Bevor wir anfangen, möchte ich noch etwas vorwegnehmen: Du hast mehr Stärken, als du denkst! Es ist sehr wichtig, dass du weißt, dass du viele Stärken besitzt. Diese Stärken musst du aber erst einmal kennen. Damit du in deinem Leben deine Ziele erreichen kannst, stehen dir deine Stärken beiseite. Zwar kann dir sicherlich auch spontan etwas gelingen, doch wenn du deine Stärken wirklich kennst, kannst du dich viel besser auf bestimmte Lebensaufgaben vorbereiten. Doch genauso wichtig ist es auch, seine eigenen Schwächen zu kennen. Schwächen können Hürden darstellen, die du entweder überwinden, links liegen oder aber in Hilfen umwandeln kannst. Um in deinem Leben glücklich zu sein, kannst du nicht alles dem Zufall überlassen. Kenne deine Stärken und Schwächen. 

Was wir in diesem Artikel machen, ist genau das: Wir finden heraus, wo deine Stärken und Schwächen liegen. Denn wenn du weißt, was deine Stärken und Schwächen sind, dann kannst du auch deine Wünsche und Ziele besser formulieren. Wenn du weißt, worin du stark oder aber auch schwach bist, dann lernst du dich selbst viel besser kennen. Du siehst dich dann selbst in einem anderen Licht und aus einem anderen Winkel. Weißt du, was du dir vielleicht denkst, wenn du deine starken Seiten kennst? Du denkst dir: Wow, wer ist denn eigentlich dieser tolle Mensch. Wenn du nicht weißt, worin du gut bist, kannst du auch nicht stolz auf dich sein. Und ganz vielleicht bist du deinem Ziel schon näher, als du eigentlich denkst. Lass uns beginnen. 

Kenne deine Schwächen

Wenn du an deine Schwächen denkst, versetzen dich die Gedanken vielleicht nicht unbedingt in die beste Laune. Doch um dich selbst richtig zu kennen und einschätzen zu können, musst du dich mit diesem Thema auseinandersetzen. Denn es ist wichtig, seine Schwächen zu kennen und diese wiederum richtig einschätzen zu können. Erst wenn du deine Schwächen kennst, kannst du auch genau wissen, was deine Stärken sind. 

Bestimmt hattest du schon einmal ein Vorstellungsgespräch, in dem du nach deinen Schwächen gefragt worden bist. In der Vorbereitung zu dem Bewerbungsgespräch hast du dich bestimmt auf diese Frage konzentriert und dir Gedanken darüber gemacht. Was hast du darauf für eine Antwort gefunden? Hast du die Frage dann mit der Wahrheit beantwortet? Oder hast du etwas geflunkert? Warum diese Frage so gern in Vorstellungsgesprächen gestellt wird, ist aus psychologischen Gründen zu beantworten. Die Vorgesetzten wollen sehen, wie selbstreflektiert und ehrlich du bist. Natürlich wird keiner seine schlimmste Schwäche bei einem Bewerbungsgespräch preisgeben. Dennoch können einige Antworten auf die Frage nach deinen Schwächen Aufschluss über deine Persönlichkeit verraten. 

Wenn du dich also schon einmal auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet hast, dann hast du dir sicher auch schon einmal Gedanken über deine Schwächen gemacht. Wir wollen nun gemeinsam eine Liste mit zehn Schwächen aufschreiben, die dich charakterisieren. Keine Angst, diese Liste ist nur für dich persönlich gedacht. Denn ich kann es nur noch einmal wiederholen, nur wenn du deine Schwächen kennst, kannst du auch Stärken kennen. Du kannst auch nur dann erkennen, ob du dich auf dem richtigen Weg zu deinem Sinn des Lebens befindest, wenn du dich selbst richtig kennst. 

Sei zu dir mal ehrlich, wenn dir etwas so ganz und gar nicht liegt, dann wird es dich auch nicht erfreuen, diese Sache in deinem Leben zu haben. Schwächen in den Alltag oder gar den Sinn des Lebens zu integrieren, ist daher keine besonders gute Idee. Andersherum wird es dich aber glücklich machen, wenn du dich auf deine Stärken fokussieren kannst. Diese möchtest du in deinem Sinn des Lebens und in deinen Zielen vorfinden. 

Finde deine Schwächen 

Fangen wir also an. In den nächsten 30 Minuten formulierst du zehn Schwächen von dir. Du kannst dazwischen gerne etwas trinken oder aus dem Fenster schauen. Vielleicht sitzt du dabei auch auf einer Bank in der Natur. Aber konzentriere dich bitte voll und ganz auf deine Schwächen. Lenke den Fokus ganz auf dich selbst und auf deine schwierigen Seiten. Auch wenn du dich jetzt mit deinen Problemen auseinandersetzt, ist es wichtig, diese Übung zu machen. Nur wenn du weißt, welche Schwächen du hast, nur dann kannst du auch dich selbst kennen. Sei dir darüber bewusst, dass dich diese Übung nicht besonders glücklich machen wird. Wenn du danach aber die Liste vor dir liegen hast, sind deine Schwächen lediglich Wörter auf einem Stück Papier. Diese Wörter erscheinen dann gar nicht mehr so schlimm. 

Wenn es dir schwerfällt, die Liste zu beginnen, können dir folgende Fragen helfen. Was macht mir keinen Spaß? Worin bin ich nicht besonders gut? Wann fühle ich mich schlecht? Was kritisieren andere an mir? Worin bin ich bereits gescheitert? Wenn dir nicht so viele Schwächen einfallen, kannst du die Listen von den vorherigen Artikeln hinzuziehen.

Wenn du fertig bist, hast du zehn deiner Schwächen vor dir liegen. Kein Grund für schlechte Laune! Es sind nur Wörter auf einem Blatt Papier. Was du aus der Liste herauslesen kannst, ist Folgendes: Deine Schwächen machen einen Teil deines Lebens aus, den du akzeptieren musst. Einige Schwächen kannst du in Stärken umformen, wenn du daran arbeitest. Doch auf andere Schwächen willst du am liebsten in deinem Leben verzichten. 

Ich könnte dir jetzt sagen, dass du deine Schwächen in Stärken umwandeln sollst. Aber ich verrate dir jetzt was: Vergeude deine Energie nicht damit, all deine Schwächen in Stärken umzuformen. Nimm die Zeit und Energie und investiere sie in deine bereits vorhandenen Stärken. Oft wird einem erzählt, man könne an seinen Schwächen arbeiten. Das stimmt auch. Dennoch ist es viel effektiver, an seinen Stärken zu arbeiten, um diese noch stärker zu machen. Du kannst nicht in allem gut sein, aber du kannst in einer Sache sehr gut sein. Lenke deine Energie auf diese Sache. Investiere Zeit in deine Stärken. Aber dazu kommen wir gleich.

Sind deine Schwächen mit deinen Zielen kompatibel? 

Frage dich nun bitte erst einmal, ob deine bisherigen Ziele mit deinen Schwächen kompatibel sind. Wenn nicht, solltest du deine bisher gesteckten Ziele eventuell noch einmal überdenken. Denn wenn dir etwas wirklich so überhaupt nicht liegt, dann wird es dich auf Dauer auch nicht glücklich und zufrieden machen. Zwar musst du nicht überall der Beste sein, dennoch sind Erfolge gut für dich und deine Seelenzufriedenheit. 

Nehmen wir mal an, dein Ziel ist es, die ganze Welt zu bereisen. Aber stell dir vor, dein Körper weist bei jeder Gelegenheit Schwächen auf, wenn er in ein fremdes Land kommt. Du verträgst die lange Fahrtzeit nicht. Deine Schwäche ist aber vor allem gesundheitlich bedingt. Dein Körper verträgt das weite Reisen nicht. Meinst du nicht, du solltest dann etwas an deinem Ziel ändern. Mache dir Gedanken darüber, ob deine Ziele mit deinen Schwächen kompatibel sind und inwieweit du deine Ziele oder aber Schwächen anpassen könntest. Vielleicht sind es nur Kleinigkeiten, wie zum Beispiel dass du nicht gemacht bist für die langen Anreisen. Dann könntest du die Anreise in mehrere Etappen aufteilen. Du könntest Zwischenstopps in deine Anreise integrieren, um so deinem Körper nicht diese großen Strapazen an einem Stück auszusetzen. 

Oder nehmen wir an, du bist ledig und möchtest gerne wieder eine neue Partnerschaft eingehen. Deine Schwäche ist es aber, nicht besonders gut in einer Partnerschaft zu leben. Sobald du längere Zeit mit jemandem zusammen bist, bist du keine gute Version mehr von dir selbst. Deine Schwäche besteht nämlich darin, dass du deine Position in einer Partnerschaft nicht klar und deutlich formulieren kannst. Du gibst zum Beispiel immer nach, bis zu dem Punkt, an dem du dich selbst aufgibst. Dies macht dich aber wiederum nicht glücklich. Deshalb endete deine letzte Partnerschaft in großem Streit. Wie kompatibel ist dein Ziel mit deiner Schwäche? Was könntest du an deiner Schwäche ändern, um dein Ziel zu erreichen? Oder was könntest du an deinem Ziel ändern, wenn du deiner Schwäche nicht entkommen kannst? Findest du die Lösung? 

Was ich dir sagen will, ist, dass wenn du deine Schwächen kennst, du besser mit deinen Zielen umgehen kannst. Denn wenn du deine Ziele erreichen willst, sollten dir deine Schwächen nicht im Weg stehen. Frage dich, wie kompatibel deine Ziele mit deinen Schwächen sind. Finde heraus, wie du die Schwächen, die dir das Erreichen deiner Ziele erschweren könnten, ändern oder umgehen kannst.

Kenne deine Stärken

Genug mit Schwächen. Jetzt sind deine Stärken an der Reihe. Nachdem wir uns nun mit den Schwächen auseinandergesetzt haben, werden wir uns nun den Stärken zuwenden. Es ist wichtig, seine eigenen Stärken zu kennen. Zumal man auch stolz auf sich sein darf, was man eigentlich alles gut kann. Du kannst an deinen Stärken aber auch arbeiten, um sie wachsen zu lassen. So kann aus einer Stärke das werden, worin du der Beste bist. Nutze deine Stärken, um sie noch besser zu machen. 

Finde deine Stärken 

Um deine Stärken besser kennenzulernen, machen wir auch hier wieder das gleiche Spiel. Nimm dir 30 Minuten Zeit, um zehn Stärken aufzuschreiben. Lenke auch hier den Fokus auf dich selbst. Was sind deine Stärken? Was machst du besonders gut? Worin hast du Erfolge? Du kannst ganz tief in deiner Erinnerungskiste kramen. Schreibe alles auf, was dir einfällt. Vielleicht sind es Dinge wie „Du bist immer pünktlich“ oder „Du kümmerst dich gut um deine Freunde“. Möglicherweise bist du ein guter Schwimmer oder du hast einen guten Geschmack für leckeren Wein. 

Deine Liste kann zunächst so lang werden, wie du willst. Nach 30 Minuten kannst du dann deine Sätze in zehn Stärken auf den Punkt bringen. Das heißt: Fasse deine Aufzeichnungen in zehn Stärken zusammen. Wenn du gut im Schwimmen bist und auch gerne Joggen gehst, dann kann dein Punkt auf deiner Stärkenliste „Ausdauersport“ lauten. Kommst du immer pünktlich, sagst Verabredungen nie ab und überweist deine Rechnung zur rechten Zeit, dann könnte deine Stärke „Verlässlichkeit“ heißen. 

Wenn du nicht weißt, was du hier eigentlich aufschreiben sollst, gib nicht gleich auf. Du kannst dich zum Beispiel fragen, was dir besonders leichtfällt. Oder was du gerne in deiner freien Zeit machst. Worin gehst du auf, was begeistert dich? Was bewundern andere Menschen an dir? Was macht dir eigentlich Spaß? Und wann hast du das letzte Mal so richtig ausgiebig gelacht?

Was hast du nun eigentlich vor dir liegen? Was du jetzt siehst, ist eine Liste mit all deinen Stärken. Das bist du. Diese Stärken machen dich aus. Du kannst nun erst einmal stolz auf diese Liste sein, denn das sind alles deine positiven Eigenschaften. Genau das, was hier steht, kannst du besonders gut. Und genau hier kannst du auch ansetzen, wenn du deine Ziele formulieren oder gar deinen Sinn des Lebens finden willst. Das sind die Eigenschaften im Leben, die dir Spaß machen, die dir liegen und die, die dir das Leben leichter machen. 

Und genau hier kommen wir der Suche nach dem Sinn des Lebens näher. Denn dein Sinn des Lebens basiert auf den Dingen, die dich glücklich machen. Das sind jene Punkte, die du besonders gern machst und die dir daher leicht von der Hand gehen. Kenne deine Stärken, um deinen Sinn des Lebens zu finden. 

Kenne deine Wünsche

Nachdem du nun deine Stärken und deine Schwächen kennst, kannst du nach deinen Wünschen Ausschau halten. Was sind eigentlich Wünsche? Wünsche, das sind die Hoffnung und das Erstreben nach einem Zustand, der in Zukunft eintreten soll. Solange du dir etwas erhoffst, ist das dein Wunsch. Ich möchte von dir wissen, was du dir eigentlich wirklich wünschst. Was ist tief in deinem Inneren der Wunsch, nach dem du seit Langem strebst? Wenn du eine Sternschnuppe am Himmel siehst, was ist der Wunsch, den du still und heimlich in dich hineinflüsterst? Was erhoffst du dir für die Zukunft? Stell dir vor, diese Wünsche könnten wahr werden. Wie würde sich dann dein Leben verändern? Lass mich dir eine Frage stellen: Wenn du genau einen Wunsch äußern dürftest, welcher wäre das? 

Wissen, was man will 

Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist wichtig zu wissen, was man sich eigentlich wünscht. Kennst du das nicht? Man schwelgt in Erinnerungen, denkt darüber nach, dass alles hätte besser kommen können. Du bist unzufrieden mit deiner jetzigen Situation. Aber wenn du einmal genauer in dich hineinhörst, dann weißt du eigentlich gar nicht so recht, was du an Stelle von der jetzigen Situation überhaupt gern anders hättest. Oft wissen wir genau, was wir nicht wollen. Wir wissen, was uns nicht gefällt. Aber weißt du, was du wirklich willst? Weißt du, was dir wirklich gefällt? Was ist eigentlich dein zentraler Wunsch? 

Doch Vorsicht …

Wünsche können auch in deinem Kopf umherspuken, ohne dass sie eine Daseinsberechtigung haben. Vertraue niemals allen deinen Wünschen. Das soll heißen, du solltest nicht allen Wünschen glauben, die du täglich vor dich hin plauderst. Wünsche passen sich oft an Situationen an. Deshalb solltest du deine Wünsche auf Glaubhaftigkeit prüfen, wenn du an ihnen festhältst. 

Ist es nicht so …

Triffst du dich zum Beispiel mit deinen Kollegen von der Arbeit auf ein Feierabendbier, dann hättest du vielleicht gern einen verantwortungsvolleren Posten in der Firma, in der du arbeitest. Bei einem Essen mit deinem Freund aus der Kindheit schwelgt ihr aber vielleicht in alten Erinnerungen über eure damalige Lebenslust und Freiheit. Deshalb wünschst du dir dann eventuell diese freie Zeit zurück. Kurz davor wolltest du aber gerade noch einen höheren Posten in deiner Firma? Mehr Verantwortung im Job wird dir aber nicht unbedingt die freie Zeit geben, die du dir bei dem Essen mit deinem Kindheitsfreund ersehnt hast. Siehst du, was ich dir sagen will? Deine Wünsche können sich situationsbedingt ändern und im schlimmsten Fall sogar widersprechen.  

Lass uns einen kleinen Versuch starten. Was wäre, wenn du fünf Wünsche frei hättest? Du kennst doch sicher die Geschichte mit dem Dschinn aus der Wunderlampe. Klar, wir wollen realistisch bleiben. Aber stell dir doch bitte einmal vor, du könntest dir fünf Dinge, Situationen oder Eigenschaften wünschen. Was würdest du dir wünschen? Notiere fünf Wünsche, die du wirklich wahr haben möchtest. Nimm dir ausreichend Zeit, um dir Gedanken darüber zu machen. Lenke deinen Fokus auf deine Wünsche. Was hast du dir schon immer gewünscht und erhofft? Wovon hast du schon als Teenager geträumt? Was erhoffst du dir für deine Zukunft? 

Wenn du fertig bist, betrachtest du die Liste und überlegst dir, ob du diese Wünsche wirklich in vollem Ausmaß wahr haben möchtest. Erinnerst du dich an das Kapitel zu Idealvorstellungen? Man muss Ideale prüfen, um ihnen Glauben schenken zu können. Oft sind Idealvorstellungen in Realität ganz anders, als man sie sich eigentlich ausgemalt hat. Und genauso ähnlich verhält es sich auch mit deinen Wünschen. Oft hat man eine ideale Wunschvorstellung in seinem Kopf. Doch eigentlich möchte man den Wunsch gar nicht in vollem Ausmaß wahr haben. Prüfe also die Wünsche auf deiner Liste auf Glaubwürdigkeit. Male dir Situationen aus, in denen dein Wunsch dich zu der Person macht, die du dir vorstellst. Was würde der Wunsch mit deinem Leben anstellen? Was würde es aus dir für eine Person machen, wenn der Wunsch wahr werden würde? Frage dich, ob dieser Wunsch wirklich dem entspricht, was du willst. 

Bleiben wir bei dem Wunsch nach einem höheren beruflichen Posten. Stell dir vor, der Wunsch wird wahr. Du bekommst mehr Verantwortung in der Arbeit und bist ab sofort verantwortlich für dein Team. Jeden Tag arbeitest du nun mehr Stunden, weil du eine wichtigere Stelle hast. Du musst oft bis spät in die Nacht arbeiten. Es bleibt kaum Zeit für deine Familie und deine Freizeit übrig. Tatsächlich gefällt dir deine neue Arbeit und dein Einkommen ist höher. Jetzt musst du dir aber überlegen, ob du lieber mehr Geld oder mehr Zeit in deinem Leben haben möchtest. Das heißt, im Endeffekt musst du dich fragen, ob du überhaupt möchtest, dass der Wunsch wirklich wahr wird.

Prüfe deine Wünsche 

Welche Wünsche stehen noch auf deiner Liste? Prüfe alle deine Wünsche auf der Liste, ob du sie wirklich wahr haben willst. Lassen sich deine Wünsche miteinander kombinieren? Wenn du zum Beispiel die Welt umsegeln möchtest, kannst du nicht gleichzeitig eine höhere Position in deiner Firma einnehmen. Bleib realistisch! Wenn es dir nicht leicht fällt zu erkennen, ob sich deine Wünsche miteinander vertragen, kannst du nach der Prüfung deiner Wünsche, sie nach Wichtigkeit ordnen. Welcher Wunsch ist dein liebster Wunsch, welchen Wunsch würdest du eher vernachlässigen? 

Wähle dann deinen Lieblingswunsch aus der Liste aus. Dieser Wunsch ist der erste und der wichtigste Wunsch für dich. Lass ihn wahr werden. Mache dir Gedanken darüber, wie du diesen Wunsch zu einem Ziel umformulieren kannst. Gebe nicht sofort auf. Überlege dir Wege, wie du diesen Wunsch in die Tat umsetzen könntest. Du möchtest um die Welt segeln? Lerne segeln. Du möchtest deinen Job verbessern? Bilde dich weiter. Es geht hier darum, dass du Wege findest, die deinen Wunsch wahr machen.

Wenn du deine Wünsche auf Glaubwürdigkeit geprüft hast, dann setze alles daran sie wahr werden zu lassen. Wenn du deinen Wünschen volles Vertrauen schenkst, kannst du deine Wünsche zu deinen Zielen werden lassen. Denn wenn du alles daran gibst, deinen Wunsch wahr werden zu lassen, dann wird dein Wunsch zu deinem Ziel. Lese hierzu im nächsten Kapitel weiter. 

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