Eigentlich wolltest du heute zum Sport gehen, aber irgendwie ist es so viel einfacher die nächste Staffel deiner aktuellen Serie zu gucken oder Videospiel zu zocken. Demotivation! Aber warum ist das eigentlich so, dass es uns viel schwerer fällt unsere Ziele zu verfolgen, als sinnlos seine Zeit zu verschwenden? Denn du weißt ganz genau, dass du dich über Stunden auf ein Videospiel konzentrieren kannst, aber etwas für dein Business zu tun, fällt dir schwer. Als Motivationstrainer kann ich dir aus jahrelanger Erfahrung mit Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen sagen: Jeder hat das Potential in sich seine Ziele zu erreichen, auch du! Du musst nur wissen, wie. Ich verrate dir heute nicht nur, was die wahre Antriebskraft hinter deiner Motivation ist, sondern auch, wie du sie nutzen kannst, um dein Gehirn auf Erfolgskurs umzuprogrammieren. 

Was versteht man unter Demotivation?

Demotivation ist gekennzeichnet durch den teilweisen oder gänzlichen Verlust an Interesse, Motivation oder Begeisterung für eine bestimmte Tätigkeit oder einen Lebensbereich. Dies äußert sich zum einen durch Teilnahmslosigkeit, Antriebsmangel und Lethargie. Aber auch durch die scheinbare Unfähigkeit, etwas an diesem Zustand ändern zu können oder neue Kraft zu finden. Demotivation kann entweder primär sein, was sich in Desinteresse, Rückzug oder verminderter Aktivität äußert, oder sekundär, als Folge anderer Symptome einer Psychose. Manchmal wird dies unterschätzt oder sogar vergessen. Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass es sich nicht um Faulheit oder Lustlosigkeit handelt. Demotivation geht tiefer und es bedarf einer gründlichen Analyse der Gründe, warum du demotiviert bist, wenn du das Ziel hast, etwas daran zu ändern.


Was sind Gründe für Demotivation? 

Häufig gibt es mehrere Gründe, die dazu führen, dass du demotiviert bist. Allgemein gilt:

1. Grund für Demotivation: Keine berufliche Vision

Mitarbeitende, die keine Vorstellung davon haben, wohin ihre Karriere führen soll, können anfangen, unmotiviert vor sich hin zu treiben. 

2. Grund für Demotivation: Ein Mangel an Sicherheit

Es ist schwer, motiviert zu sein, wenn Unklarheit darüber herrscht, welche Optionen bei der Arbeitsstelle bestehen. Die produktivsten und motiviertesten Mitarbeitenden sind diejenigen, die das Gefühl haben, dass sie eine langfristige Zukunft im Unternehmen haben. Außerdem diejenigen, die die Chancen am Horizont erkennen können.

3. Grund für Demotivation: Kein Gefühl der Wertschätzung oder Anerkennung

Mitarbeitende, der sich nicht wertgeschätzt fühlen, werden wahrscheinlich nicht sehr lange motiviert bleiben. Weshalb es für Arbeitgeber wichtig ist, die Bemühungen der Arbeitnehmer:innen anzuerkennen.

4. Grund für Demotivation: Ein Mangel an Entwicklungsmöglichkeiten

Fortlaufende Entwicklung und Schulung fördern und erhalten nachweislich die Moral. Eine Rolle oder ein Unternehmen, das sich stagnierend anfühlt, wird nicht motivierend wirken. Während regelmäßige Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln und zu verbessern, dies mit Sicherheit tun.

5. Grund für Demotivation: Das Fehlen einer guten Führung

Schlechte Führung ist ein Rezept für Negativität. Sie kann zu einer negativen Atmosphäre am Arbeitsplatz oder einem Mangel an Orientierung führen, was sich wiederum negativ auf die Arbeitsmoral und die Produktivität auswirkt.
Gute Führungskräfte sind flexibel und integrativ. Sie sind in der Lage, klar zu kommunizieren und ihrem Team Fokus und Klarheit zu vermitteln, während sie gleichzeitig das Vertrauen stärken und harte Arbeit belohnen.

6. Grund für Demotivation: Konfliktstress

Ein gesunder Meinungsaustausch am Arbeitsplatz hat viele Vorteile, Mobbing oder Einschüchterung hingegen nicht. Aus diesem Grund müssen Unternehmen sich bemühen, ein Umfeld zu schaffen, in dem Konflikte effektiv gehandhabt werden und Mobbing niemals toleriert wird.

Es kann sinnvoll sein, eine Mitarbeitendenbefragung durchzuführen, um etwaige Probleme zu ermitteln. Und den Kolleg:innen die Möglichkeit zu geben, Bedenken anonym zu äußern, ohne sich über die Auswirkungen einer Beschwerde über andere Gedanken machen zu müssen.

7. Grund für Demotivation: Überlastung

Ein unrealistisches Arbeitspensum kann der Beginn eines schnellen Weges zu Demotivation, Stress und erhöhter Fluktuationsrate sein. 
Andererseits können Mitarbeitende, die nicht genug zu tun haben oder denen es an Herausforderungen mangelt, schnell demotiviert werden. Sie langweilen sich.

Motivationstest
Motivationstest

Demotivation Psychologie

Demotivation kann verschiedene Formen annehmen und auch unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Am problematischsten oder schwerwiegendsten sind die Fälle, in denen sich der Motivationsmangel auf alle Bereiche und Facetten des Lebens erstreckt: im Beruf, in den persönlichen Beziehungen usw. In diesen Fällen ist es üblich, dass das Problem auf eine von zwei grundlegenden Ursachen zurückzuführen ist.
Zum einen kann es auf ein schlechtes Umfeld zurückzuführen sein, in dem es im Allgemeinen keine guten Gründe gibt, etwas zu tun. So führt ein Umfeld, in dem es nicht allzu viele Freiheiten gibt – und das nicht mit bedeutenden Möglichkeiten des wirtschaftlichen oder sozialen Fortschritts verbunden ist – häufig zu Demotivation in vielen, wenn nicht allen Lebensbereichen.

In anderen Fällen kann eine depressive Störung vorliegen, die sich unter anderem in einem Gefühl der Demotivation äußert, das eigentlich ein Konglomerat von Symptomen ist. Im Falle einer diagnostizierten Depression wird dieser Mangel an Initiative oder diese extreme Demotivation als Abulia bezeichnet und tritt oft in Verbindung mit anderen Phänomenen auf, die ebenfalls das Auftreten großer Motivationsquellen verhindern, wie z. B. die Anhedonie oder die Unfähigkeit, Freude zu empfinden.


Demotivationssprüche

Häufig können Sprüche dazu beitragen, dass du dich zusätzlich zu der sowieso schon ausgeprägten Antriebslosigkeit noch demotivierter fühlst. Dazu gehören Sätze wie:

  • „Stell dich nicht so an!“
  • „Einfach mal die Zähne zusammenbeißen und durchziehen!“, oder auch
  • „So schlimm kann es ja wohl nicht sein, reiß dich mal zusammen!“


Manchmal neigen Leute zu, durch Sprüche zusätzlich noch Salz in die Wunde zu streuen, etwa mit Fragen wie: „Wurdest du immer noch nicht befördert?“ oder „Du siehst auch immer lustloser aus. Was ist los mit dir?“ Häufig führen solche Fragen dazu, dass du zusätzlich zur Demotivation noch Schuldgefühle entwickelt, weil es dir nicht gelingt, diese Phase zu überwinden.

Erkennst du dich in diesem Video wieder?


Was sind Folgen von Demotivation? 

Demotivierte Mitarbeitende wirken sich nicht nur auf die Produktivität des Einzelnen aus, sondern können auch das gesamte Team beeinträchtigen und eine negative Atmosphäre schaffen. Durch vermehrte Fehlzeiten oder Verspätungen bei der Arbeit und mangelnde Konzentration auf die täglichen Aufgaben können andere unter Stress geraten, wenn sie versuchen, die Arbeit zu übernehmen. Im Laufe der Zeit kann dies zu einer weiteren Demotivation im Team führen, da sich die Kolleg:innen überlastet und nicht ausreichend gewürdigt fühlen.

  • Geringe Produktivität – Das erste Anzeichen für eine geringe Motivation am Arbeitsplatz ist, wenn die Produktivität sinkt. Dies ist eine direkte Folge davon, dass die Mitarbeitenden nicht mehr so viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit aufbringen, was bei geringer Motivation der Fall ist. 
  • Eine Zunahme von Fehlern – Wenn mehr Fehler gemacht werden, bedeutet dies, dass weniger Sorgfalt und Aufmerksamkeit auf die zu erledigende Aufgabe verwendet wird. Auch dafür kann es viele Gründe geben, aber mangelnde Motivation ist einer davon. 
  • Mehr Krankheitstage – Ein hoher Krankenstand, Minusstunden und Fehlzeiten deuten häufig auf ein Demotivationsproblem hin.
  • Zunahme von Kundenbeschwerden – Eine Zunahme von Fehlern führt oft zu Kundenbeschwerden. Das ist kein gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass der Mangel an Motivation und Moral einen Punkt erreicht hat, an dem die Qualität der Dienstleistungen und Services beeinträchtigt wird.
Motivationsseminar

Wie demotivieren Führungskräfte ihre Mitarbeiter?

Eine wirksame Führung ist ein wesentlicher Faktor für die Mitarbeitermotivation. Wenn eine starke Führung fehlt oder sich negativ auf die Einstellung des Teams auswirkt, können sich einige demoralisiert fühlen. Führungskräfte müssen einen flexiblen, integrativen Ansatz für die Führung eines Teams haben und in der Lage sein, klar zu kommunizieren und gleichzeitig Vertrauen und Konzentration zu vermitteln. Wenn es einem bestimmten Team oder einer bestimmten Person im Unternehmen an Motivation fehlt, kann dies auf einen Mangel an gutem Management zurückzuführen sein.
Es ist wichtig, die Erwartungen und Anforderungen, die an die Arbeitnehmer:innen gestellt werden, im Auge zu behalten. Fühlst du dich durch ein großes, unmögliches Arbeitspensum überfordert, kannst du schnell desillusioniert und gestresst werden und die Motivation verlieren. Ist die Arbeitsbelastung zu gering oder nicht abwechslungsreich genug, kannst du ebenfalls schnell das Interesse verlieren.


Was kannst du selber gegen Demotivation tun?

Wenn du seit längerem beobachtest, dass du weit hinter deinen eigentlichen Zielen liegst, ohne dass du dich dazu motivieren kannst, produktiv zu sein und effektiv an dir zu arbeiten, ist es an der Zeit, die Gründe hierfür zu hinterfragen. 
Um herauszufinden, was dir helfen kann, aus dieser Phase herauszukommen, hilft es, einen Motivationstest zu machen. In nur vier Minuten kannst du Antworten zu den Fragen erhalten, warum es dir noch nicht gelungen ist, dein Potential voll entfalten zu können, wie du Klarheit im Leben bekommst, was dir fehlt, um noch heute mit der Umsetzung zu starten oder wie es dir gelingen kann, dauerhaft dein Ziel im Blick zu behalten.
Starte gleich den aussagekräftigen Motivationstest und erfahre , wie du deine Ziele Schritt für Schritt erreichen kannst! 

Game Changer Webinar

Wer hier schreibt:

Ich bin ein empathischer Game Changer. Es ist meine persönliche Mission, Menschen aus dem Motivationsloch zu helfen. Dabei verzichte ich auf oberflächliche Motivationssprüche oder „Tschakka“ und halte mich an Techniken, die faktisch funktionieren. Ich weiß genau, was funktioniert und was nicht, denn ich habe viele Extrem-Situationen getestet 🔥 …

Christian da Silva Ley

Challenges und persönliche Weiterentwicklung sind meine Passion. Nicht eingefahren sein und neue Wege gehen. Das Maximum rausholen. Ob 250 km Wüstenmarathon laufen, 1.200km den Rhein mit einem SUP Board paddeln, 1 Jahr mit einem 2 Stundenschlaf auskommen oder bei -15°C Grad einen Marathon in Sibirien, nur in Shorts laufen, mit Mönchen im indischen Kloster leben – ich habe in zahlreichen Selbstexperimenten getestet, wie viel mehr unser Körper im Stande ist zu leisten. In Vorträgen referiere ich zu diesen Themen und begeistere Menschen aus ihrer Komfortzone zu kommen.

Zugegeben: Keiner will jetzt wirklich lernen, wie man einen 250km Wüstenmarathon mit minimalem Training laufen kann oder wie man mit nur 2 Stunden Schlaf auskommt. Das was Du brauchst sind interessante Persönlichkeiten, die Menschen mitnehmen können. Und genau das bringe ich mit! (mehr als 800 TOP Referenzen!)


Wenn du mit einem Experten über deine Situation sprechen möchtest, vereinbare hier ein kostenloses Strategiegespräch.

JETZT PLATZ SICHERN