Geht es dir häufig so, dass du genau weisst, welche Aufgaben du angehen solltest, doch du bist völlig blockiert? Eine Ursache, die dich davon abhält, Herausforderungen zu meistern, ist deine Angst. Lies diesen Artikel bis zum Ende und du wirst versteht, dass Ängste normal sind und dass du trotz Ängsten handeln und erfolgreich sein kann. 

Du bist nicht alleine

Wenn du Angst vor der Zukunft und Herausforderungen hast, bist du nicht alleine – jeder Mensch hat irgendwann mal in seinem Leben Selbstzweifel. Und Angst ist erstmal etwas GUTES, denn sie schützt uns. Die Angst wird jedoch zum ernsten Problem, wenn sie dich blockiert. Wenn du nicht weißt, wie man mit Ängsten richtig umgeht, werden diese immer stärker und dein Leben wird zum Gefängnis. Die Wahrheit ist: Jeder Mensch hat Angst, aber nicht jeder leidet darunter. Was können wir also von Menschen lernen, die trotz Angst große Verantwortung auf sich nehmen, Extrem-Sport betreiben oder mutig ihr Leben leben?

Akzeptiere dein Ängste und Selbstzweifel

Als ich begann, Vorträge zu halten, war ich extrem nervös. Irgendwann merkte ich, wenn ich mir verbiete, nervös zu sein, wird die Angst um ein Vielfaches schlimmer. Ich erlaube mir heute daher nervös zu sein und nutze sogar diese Energie, um auf der Bühne dynamisch zu sein. Da Ängste natürlich sind, kannst du sie nicht abschalten wie einen Fernseher. Kämpfst du gegen deine Ängste an, erzeugst du Stress und bist umso weniger entspannt. Akzeptiere deine körperliche Reaktion und konzentriere dich auf dein Ziel. Durch die Akzeptanz wird die Angst geringer.

Nenne deine Ängste anders

Beispiel: 2 Menschen halten jeweils einen Vortrag auf einem Event. Beide haben Angst bzw. die exakt gleichen körperlichen Reaktionen. Sie werden nach ihren Vorträgen gefragt, wie sie sich gefühlt haben. Die eine Person sagt: “Es war die Hölle.”, während die andere sagt: “Es war total aufregend!”. Was können wir aus dieser Geschichte lernen? Was du letztendlich erlebst, entscheidet dein Geist. Du kannst deinen Geist und somit dein Erleben beeinflussen, indem du Situationen und Gefühle anders benennst. Achte auf deine Wortwahl: Eine Situation ist nie die Hölle oder warst du schon mal in der Hölle und bist zurückgekommen? Eine Situation ist manchmal eine Herausforderung oder etwas fordernd. Du hast keine Angst, du bist etwas nervös oder hast sogar Vorfreude.

Lerne deine Angst zu schätzen

Nachdem ich meinen 250km Atacama-Wüstenmarathon in Chile lief, war ich extrem stolz auf mich und bekam neues Selbstvertrauen. Wäre ich auch stolz auf mich gewesen, wenn ich vorher keine Selbstzweifel gehabt hätte? Nein! Wir Menschen lügen uns häufig etwas vor, indem wir denken, das Leben wäre schön, hätten wir keine Ängste und Probleme mehr. Dabei machen gerade die Herausforderungen unser Leben so spannend und lebenswert. Die ruhigen und harmonischen Phasen in unserem Leben sind nur deshalb so wunderschön, da es meistens turbulent zugeht. Entspannung ist nur dann möglich, wenn du vorher angespannt warst. Sieh die Angst also nicht als etwas negatives. Sieh sie als nett gemeinten Hinweis darauf, wo du noch wachsen und Selbstvertrauen tanken kannst.

Nimm deine Angst in den Arm und knutsche sie von oben bis unten ab

Der berühmte Psychologe Viktor Frankl hat herausgefunden, dass körperliche Symptome genau dann NICHT auftreten, wenn man sie erzwingen will. Dieses Phänomen wurde bekannt durch Männer mit Erektionsproblemen. Umso mehr sie eine Erektion wollten, desto weniger funktionierte es. Versuchten sie jedoch andersherum auf keinen Fall eine Erektion zu bekommen, dann bekamen sie eine. Diese Erkenntnis kannst du nutzen, um Angstsymptome abzuschwächen. Wenn du merkst, dass du ängstlich bist, dann versuche, so ängstlich wie nur möglich zu werden. Übertreibe dabei in deiner Vorstellung derart, dass es lächerlich wird. Versuche so sehr zu schwitzen, dass der Raum sich mit deinem Schweiß füllt oder so sehr zu zittern, dass ein Erdbeben entsteht. Das Resultat: Deine körperlichen Symptome lassen nach.

Handle entschlossen trotz deiner Angst

Die Angst ist nur in deinem Kopf. Bevor du z.B. in eine Prüfung reingehst, ist die Angst am schlimmsten. Wenn du dein Ding durchziehst, merkst du, dass keine Katastrophe eintritt. Diese Lektion ist extrem wertvoll. Um das zu verstehen, musst du dein Ding machen, obwohl dir der Gedanke Angst bereitet. Warte also nicht, bis deine Angst weg ist, bevor du dich einer Herausforderung stellst. Die Angst geht erst dann weg, wenn du die Herausforderung gemeistert hast. Akzeptiere also deine Angst und handle gemäß deinen Zielen.

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