Du stehst am Anfang deiner Karriere oder hast dich gerade neu orientiert? Mit den richtigen Karrieretipps steht deinem Erfolg nichts mehr im Wege. 

Karrieretipp #1: Die eigenen Stärken kennen 

“Nennen sie drei ihrer Stärken”, eine klassische Frage im Vorstellungsgespräch, die nach wie vor häufig von Personalern verwendet wird. Die eigenen Stärken zu kennen hilft aber nicht nur im Vorstellungsgespräch weiter, sondern ist ein hilfreiches Tool in der eigenen Karriereentwicklung. Bei beruflichen Veränderungen oder sogar kompletten Neuorientierungen sollten die eigenen Stärken immer im Vordergrund stehen. Verantworlichkeitsbereiche, die in die eigenen Stärken hineinspielen, erhöhen deine Chancen auf beruflichen Erfolg und persönliche Erfüllung. Aber wo anfangen, wenn du dir über deine Stärken überhaupt nicht bewusst bist? 

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Feedback erhalten 

Was hebt dich (zum Beispiel auch im Alltag) von anderen Menschen ab? Hast du besonders kreative Lösungsansätze? Fällt es dir leicht, Kontakte zu knüpfen und ein Netzwerk zu bilden? Bist du ein Querdenker mit ungewöhnlichen Methoden? Der Fokus sollte hier nicht auf Fähigkeiten legen, die in deinem Beruf bereits vorausgesetzt werden, sondern darauf, was dich von deinen Kollegen unterscheidet und einzigartig macht. 

Frage Freunde, Familienmitglieder und aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter und finde heraus, wo andere Menschen deine Stärken sehen. Du wirst vielleicht überrascht sein, was Andere an dir schätzen. 

Übung: eigene Stärken definieren 

Schreibe 3 Dinge auf einen Zettel, die dir an dir gefallen/ die du gut findest. Diese Dinge müssen nichts mit beruflichen Stärken zu tun haben. Je kreativer und unkonventioneller deine Ideen sind, desto besser. 

Lege den Zettel an einen gut sichtbaren Ort. Jeden Morgen nach dem Aufstehen und

jeden Abend vor dem zu Bett gehen, wirst du den Zettel 5x laut lesen.

Beispiel – „Ich bin einzigartig, weil…/ Ich kann… besonders gut./ Ich bin besonders…)

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Karrieretipp #2: Sich der eigenen Schwächen bewusst sein 

In der Karriereentwicklung ist es ebenso wichtig, die eigenen Schwächen zu kennen. Stärken und Schwächen gehen dabei häufig Hand in Hand. Flexible Querdenker können zum Beispiel dazu neigen unstrukturiert und unordentlich zu sein. Solange die jeweilige Schwäche zum gewünschten Beruf passt oder ausgebügelt werden kannst, ist das aber nichts, worüber man den Schlaf verlieren müsste. Hast du deine eigenen Schwächen identifiziert, kannst du sicher stellen, dass sie ausbalanciert werden. 

Umgang mit Schwächen 

Jeder Mensch hat Schwächen. Um sich durch die eigenen Schwächen nicht blockieren zu lassen, ist es wichtig, sie als solche erst einmal anzuerkennen. Buchhaltung liegt dir persönlich überhaupt nicht? Das ist erstmal nicht schlimm. Schwächen sind ganz normal und gehören zum Arbeitsalltag dazu. Lohnt es sich, Zeit und Ressourcen zu investieren, um an deiner Schwäche zu arbeiten? Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Aufgabe sich nicht vermeiden lässt. Beispiel: Eine Präsentation zu halten macht dich nervös. Du fängst sofort an zu stottern und selbst wenn du das Thema gut kennst, verhaspelst du dich ständig. Blöd gelaufen, denn du musst auf der Arbeit regelmäßig vor dem Betriebsrat deine Ergebnisse vorstellen. In diesem Fall lohnt es sich, einen Coach oder Trainer zu engagieren, der dir Techniken beibringen kann, um souverän mit der Situation umzugehen. Mit genügend Übung wirst du diese Schwäche vielleicht sogar in eine Stärke umwandeln können. 

Anderenfalls loht es sich, die Aufgabe outzusourcen und jemand anderen übernehmen zu lassen, der dich unterstützt. Schwächen können aus einem Verhalten heraus entstehen, das schlicht und ergreifend deinem Charakter widerspricht. Statt Energie zu verschwenden, um dich selbst zu verbiegen, kannst du dieses Problem einfach an jemand Anderen abgeben. 

Karrieretipp #3: Eine klare Vision entwickeln 

Die meisten Menschen habe eine grobe Vorstellung, was sie erreichen wollen. Je schwammiger diese Ideen, desto schwerer wird die Umsetzung. Je konkreter du deshalb deine Ziele formulierst, desto einfacher ist es, sie zu verfolgen. Aber Achtung: Verfolgst du wirklich deine eigene Vision oder vielleicht doch die Vision deines Nachbarn? In Zeiten von Social Media und Co. übernimmst du schnell unbemerkt Visionen Anderer. Einmal durchs Newsfeed scrollen zeigt, welchen Idealbildern du ausgesetzt bist. Was möchtest du in deiner Karriere wirklich erreichen? Auf welche Meilensteine möchtest du später zurück blicken können? Welche Schritte sind notwendig, um das zu erreichen? 

Du wirst feststellen, dass du selbst auf viel weniger Widerstände stößt, wenn du beginnst, deine eigene Vision zu realisieren. Diese Unternehmen stellen trotz Corona ein.

Karrieretipp #4: Das berufliche Profil schärfen 

Dein berufliches Profil setzt sich auf drei verschiedenen Bereichen zusammen. Zum einen brauchst du das entsprechende Hintergrundwissen, um in deinem Gebiet als Experte auftreten zu können (Skillset). Dieses Wissen hast du dir in deiner Ausbildung oder deinem Studium angeeignet und erweiterst es im Laufe deiner beruflichen Laufbahn durch Erfahrung und Weiterbildungen. Wie du dieses Wissen dann in der Praxis methodisch anwendest, zeigt sich in deiner Herangehensweise (Toolset). Dieses Wissen lässt sich durch berufliche Erfahrung und Kurse und Weiterbildungen ständig ausbauen und erweitern. 

Dein Mindset verleiht deiner Herangehensweise die persönliche Note und bestimmt, wie du auf Chancen und Herausforderungen reagierst. Bist du bereit, deine Erfahrungen stetig zu reflektieren und dich ständig weiterzuentwickeln? In den meisten Berufen spielen heute Flexibilität und die Fähigkeit, sich anzupassen, eine immer wichtigere Rolle. Du kannst dein Mindset vorallem durch Feedback und bewusste Selbstreflexion trainieren. 

Karrieretipp #5: Das passende Netzwerk aufbauen

Jede dritte Stelle wird über Beziehungen vergeben. Einen Job suchen ist nervenaufreibend und zeitaufwändig. Vitamin B gilt zurecht als Shortcut: Wer jemanden kennt, der jemanden kennt hat häufig bessere Chancen zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. Das richtige berufliche Netzwerk ist aber nicht nur dann wichtig, wenn es um eine berufliche Neuorientierung geht. Mit den richtigen Kontakten hast du Zugriff auf eine Vielzahl an Ressourcen, die dir als Coaches, Mentoren, Freunde und Berater zur Seite stehen können. Plattformen wie Xing oder LinkedIn können dabei helfen, sich zu verlinken und in Kontakt zu bleiben. Tipp: Achte darauf, regelmäßig in Kontakt zu bleiben und dich nicht nur dann zu melden, wenn du etwas willst. Ein gesundes Netzwerk ist ein geben und nehmen. Steh Anderen mit deiner Expertise ebenfalls zur Seite und achte darauf, dass die Beziehungen ausgeglichen bleiben. 

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