Und danach? (Teil 1)

Und danach? (Teil 1)

Der schönste Moment der Tour kam tatsächlich zum Schluss – aber nicht erst am Ziel, sondern in dem Moment, als ich am letzten Tag nach der letzten Pause das letzte Mal aufs Brett stieg und genau wusste: Jetzt noch mal dreieinhalb Stunden paddeln und dann bist du da. Es ist diese Mischung aus Es-geschafft-haben und Noch-einmal-auskosten, dieses unvergleichliche Gefühl, dass jetzt nichts mehr schief gehen kann, dass jetzt der krönende Abschluss ansteht. Ich konnte das Meer förmlich riechen.

 

Nachmittags war es dann tatsächlich so weit: ich ließ mich in den warmen Sand von Scheveningen plumpsen. Ich hatte es geschafft! Nach dieser Gewaltetappe wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren, war schön. Ich hatte fast das Gefühl, ich sei immer noch auf dem Wasser.

 

Nun, mit den Füßen im Sand und dem Seewind um die Nase, ließ ich meine Tour Revue passieren. Ich hatte allen Grund zur Zufriedenheit, denn ich hatte tatsächlich einen Rekord aufgestellt: Den Rekord im Standup-Paddling auf dem Rhein. Die Bestmarke hatte ich glatt halbiert! Auch wenn das Kajak schneller gewesen war: Ich konnte stolz auf mich sein. Noch heute sehe ich das ganze Unternehmen als einen großen Erfolg an. Und noch etwas fühle ich: tiefe Dankbarkeit. Allen voran für mein Team, aber auch für die vielen Freunde, für die Familie, die ich habe und die mich unterstützt, dafür, dass ich Sponsoren gefunden hatte und dafür, dass auch andere an mich geglaubt haben – vielleicht fester, als ich das selbst tat.

 

Eine Kollegin sagte mir später, dass ich sie mit Energie angesteckt hatte. Sie hatte mich gar nicht auf der Tour begleitet, so dass dies anders funktioniert haben musste als bei meinem Team, das mit mir gemeinsam an der holländischen Grenze tief Luft holte für das Finale. Dass ich ohne aktives Zutun bewirken konnte, dass Menschen sich mit Energie aufladen, hätte ich in dem Maße niemals für möglich gehalten. Meine Kollegin bekam zu dieser Zeit relativ viel von mir mit, auch viel Privates.

 

Dadurch kannte sie nicht nur meine Ängste, sondern auch meine Leistungsbereitschaft. Sie selbst, so sagte sie mir später, habe große Sorge um mich gehabt. Ich fand schon damals toll, dass sie mir Hilfe anbot und viel von sich selbst in dieses Abenteuer investierte. Aber dass ich ihr Energie gab, ohne sie überhaupt zu sehen? Da war ich schon sehr gerührt. Ihr Elan wiederum steckte Menschen in ihrer eigenen Umgebung an. Sie war während der ganzen Tour das Bindeglied zwischen meinem Team und den Kölner Freunden. Sie sagte mir: „Ich habe mir vorgestellt, selbst auf dem Brett zu sein. Allein, dass man so etwas machen kann! Wärst du dann nicht enttäuscht, dass niemand am Ufer steht, wenn du in deiner Stadt vorbeikommst?“

 

Mich hat das sehr bewegt. Ich fand den Gedanken toll, auch anderen etwas zu geben, nicht nur immer Unterstützung für mein eigenes, ganz persönliches Ziel zu erwarten – und zu erhalten. Dass ich aber allein dadurch, dass ich mein eigenes Ziel verfolgte, schon imstande war, meine Umwelt zu elektrisieren und zu eigenen Aktionen zu motivieren, dass hätte ich in dem Ausmaß nicht erwartet. Allein, dass sie mir das erzählten, war schon wieder eine Übertragung von neuer Energie an mich!

 

Das erste Mal in meinem Leben erfuhr ich, dass ich Vorbild war. Natürlich, als Personal Trainer muss ich immer in gewisser Hinsicht Vorbild sein. Mein Beruf besteht darin, andere in ihrer Zielsetzung zu unterstützen und sie zu motivieren. Das funktioniert nicht, wenn ich nicht selbst fit bin. Ich kann mich noch an eine Klientin erinnern, die, als sie mit dem Training bei mir anfing, stark übergewichtig war. Als sie Monate später mit einem Venenverschluss in die Klinik musste, rief sie mich an und fragte mich, ob sie trotzdem weitertrainieren dürfe. Das fand ich schon eine wunderbare Sache.

 

 

 

 


 

Weiterführende Informationen zu CHRIS LEY Personal Training:

Die Person Chris Ley

Buchautor Chris Ley

Sie werden auf dem Wellenritt Ihres Lebens begleitet. Dabei lernen Sie nicht nur, was Gesund ist und wie Sie sich fit machen oder halten, sondern vor allem, wie Sie es im Alltag umsetzen, durchhalten und Ihre ganz persönlichen Ziele auf langer Strecke erreichen – praxisnah und für jedermann, vom Spitzensportler bis zum Bewegungsmuffel. Setzen Sie auf den leidenschaftlichen Sportler, Buchautor („Die Welle deines Lebens“, „Motiviert Extrem“), Vortragsredner, Personal Trainer, Fitness-Coach und Weltrekordhalter im Stand-Up-Paddeln, der Ihnen durch seine Erfahrungen in hunderten Trainings und Coachings in Sachen Gesundheit, Fitness, Ernährung und Motivation zu mehr Wohlbefinden und beruflichen Erfolg verhilft und Ihr Experte rund um die Themen Motivation und Erfolg ist.

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