Stress? Kann ich!

Stress? Kann ich!

6 Stressminimierungstechniken für den Alltag

Ganz gleich mit wem wir sprechen und wo wir hingehen. Fragen wir andere Menschen, wie es Ihnen geht, lautet die Antwort häufig „Puh, stressig im Moment.“

Doch warum ist das so? Wieso haben die Menschen überhaupt so viel Stress? Wo kommt er her? Was sind die Auslöser? Und die wichtigste Frage: Was kannst du gegen deinen persönlichen Stress tun?

Um dem Stress erfolgreich und vor allem langfristig entgegenzuwirken, solltest du dir zunächst überlegen, was die größten Auslöser für deinen persönlichen Stress sind. Die sogenannten Stressoren können sich überall verstecken. Es können die anderen Menschen in der Bahn oder im Stau auf der Autobahn sein, die dich stressen. Der viele Lärm im Büro, Aufgaben, wo du nicht weißt, wie du sie schaffen sollst oder das demnächst anstehende Familienfest. Hast du die Stressoren identifiziert, kannst du ihnen ganz schnell den Kampf ansagen. Dabei ist natürlich klar, dass die Stressoren nicht aus deinem Leben verschwinden werden. Du lernst nur eine neue Art und Weise kennen, mit ihnen umzugehen, damit der Stress sich nicht negativ auf deine Stimmung und deine Gesundheit auswirkt.

 

Deshalb bekommst du nun 5 kostenlose Stressminimierungstechniken, um entspannter mit schwierigen Situationen umgehen zu können.

1. Abstand vom geliebten Smartphone

Ja, das Smartphone ist mittlerweile der beste Freund des Menschen geworden. Jeder Zeit können Bilder, Videos, Emails, Nachrichten und was sonst noch alles erstellt und in die ganze Welt verschickt werden. Alle sind über soziale Medien miteinander vernetzt und immer erreichbar. Und auch im Job sind WhatsApp Gruppen oder Anrufe und Mails nach Feierabend keine Seltenheit mehr. Doch genau diese Sucht nach ständiger Erreichbarkeit und der Anspruch an andere immer erreichbar zu sein und direkt zurückzuschreiben, wenn sie eine Nachricht erhalten haben, ist purer Stress.

Auch wenn es schwer ist, mach dein Handy zwischendurch einfach mal aus. Konzentriere dich auf das was du gerade tust und denk nicht gleichzeitig daran, was du posten könntest und mit wem du noch schreiben musst. Das stresst auch die Menschen, die physisch mit dir unterwegs sind.

2. Zeit für Entspannung einplanen

In stressigen Zeiten neigen wir dazu zu wenig für uns persönlich zu tun. Alles muss schnell gehen, Essen, Duschen, der Weg zur Arbeit, der Kaffee To Go und die Zeit für Freunde und Familie wird auch nur schnell mal dazwischengeschoben. Für deinen Körper ist dieses Verhalten purer Stress. Dauerhaftes unter Strom stehen, Höchstleitungen von sich selbst verlangen ohne dem eigenen Körper etwas zurückzugeben, kann auf Dauer nicht gesund sein und führt zu nichts. Jeder Mensch braucht Ruhe, Entspannung und Zeit für sich und du wirst merken, dass viele Dinge schneller und leichter zu erledigen sind, wenn du alles ein wenig entschleunigst. Also plan dir Ruhezeiten ein. Setz dich bei der Arbeit einfach für ein paar Minuten raus und genieße die frische Luft, das Licht und die Gerüche und Geräusche. Höre im Stau oder im Zug Musik, die dir guttut und plane auch im privaten Alltag Zeit für ein gutes Buch und einen leckeren, heißen Tee ein, das hilft immer.

3. Bade häufiger

Selbst wenn du dir Zeit für dich nimmst gelingt es nicht immer, dass der Alltag spurlos an dir vorübergeht. Nach schlechten Tagen mit viel Arbeit, schwierigen Entscheidungen, langen Meetings und Diskussionen und wenigen Erfolgserlebnissen fällt es oft sehr schwer zu entspannen. Hier bietet es sich an, wenn du dir ein heißes Bad einlässt und dir eine gemütliche Atmosphäre mit Kerzen, Musik oder einem guten Buch oder Film schaffst. Gib deinem Körper und deinem Geist die Chance zu entspannen. Hierbei helfen auch entspannungsfördernde Badezusätze, je nach Belieben, aus Drogeriemarkt, Reformhaus oder Apotheke.

4. Hör auf deinen Körper

In der heutigen, sehr schnelllebigen Gesellschaft haben viele Menschen verlernt auf ihren Körper zu hören. Die Urinstinkte werden immer weiter unterdrückt und die Menschen versuchen alles mit ihrem Verstand zu erklären und zu erfassen. In vielen Situationen, gerade wenn wir auf Kosten unserer Gesundheit handeln, wäre es allerdings besser wieder mehr auf den eigenen Körper zu hören. Gibst du deinem Körper die nötige Aufmerksamkeit, wirst du schnell merken, dass er dir klare Signale gibt, was er braucht, was nicht und was er leisten kann. Fühlst du dich in bestimmten Situationen unwohl oder hast ein schlechtes Gefühl bei Entscheidungen und Menschen, dann gib darauf acht! Vertraue dir selbst wieder mehr. Damit vermiedest du viele Stresssituationen. Denn wenn du direkt im Voraus merkst, dass etwas nicht stimmt und du dir die Chance gibst, aus der Situation auszusteigen, vermeidest du unter Umständen viel Ärger und unschöne Konsequenzen.

Auch bei Sport und Ernährung solltest du auf deinen Körper hören. Wenn du ihn gut behandelst wird er dir auch sagen, dass er gerne gesunde Nahrung und viel Bewegung hätte. Das baut zusätzlich Stress ab.

5. Ziele setzen

Eine der wichtigsten Techniken gegen Stress ist eine gute Planung. Dabei geht es natürlich um das tägliche Zeitmanagement ebenso wie um das Festsetzen klarer Ziele. Wer Ziele hat kann auf diese hinarbeiten. Setze dir deshalb immer kleine Etappenziele. Sowohl für den Tag, als auch längerfristig für Wochen, Monate oder sogar Jahre. Sobald du deine Ziele definiert hast kannst du dir diese immer wieder vor Augen führen und dich selbst daran erinnern wieso du etwas tust oder nicht tust. Du kannst Entscheidungen vor dem Hintergrund deiner Zielsetzung treffen und nimmst dir so viel Druck. Außerdem kannst du dir in wirklich stressigen Zeiten selbst sagen, dass diese nun wichtig für das Erreichen deines Ziels sind, danach aber auch wieder vorübergehen.

6. Rede mit anderen

Oft versuchen wir unsere Probleme alleine zu lösen und sind uns zu schaden andere zu fragen, ob sie uns unterstützen können. Dies ist ein sehr großer Stressfaktor. Denn wer immer versucht alles alleine zu schaffen läuft Gefahr, den Überblick zu verlieren und sich in seinen Aufgaben zu verzetteln.

Deshalb ist es hilfreich, wenn du mit anderen Menschen sprichst. Dabei geht es gar nicht primär darum, dass du dir Hilfe suchst, sondern eher darum, dass du Partner findest, mit denen du dich austauschen kannst. Sprich mit deiner Familie und deinen Freunden. Wahrscheinlich findet ihr heraus, dass ihr ähnliche Probleme habt und könnt euch darüber austauschen und beraten, wie ihr weitermachen könnt. Vielleicht kannst du sogar beim ein oder anderen Problem eine Hilfestellung geben oder einen Lösungsansatz bringen. Auch das baut Stress ab. Nicht nur die Tatsache des Austauschs und der Kommunikation hilft gegen Stress, sondern vor allem das Beisammensein, das gestärkte Gemeinschaftsgefühl und auch das positive Gefühl anderen helfen zu können.

Schreib einen Kommentar