Sonnenblumenöl oder doch besser Kokos? Gesunde und ungesunde Fette.

Sonnenblumenöl oder doch besser Kokos? Gesunde und ungesunde Fette.

 

Sonnenblumenöl, Olivenöl, Butter, Öl aus Kokos, Raps oder Fisch – Fette und Öle gibt es viele.
Doch welche sind die gesünderen?

Erst einmal zum Fett an sich: Dass Fettsäuren für den Körper lebenswichtig sind, ist klar.
Herstellen kann er diese bis auf die Omega-6-Fettsäure Linolsäure und die Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure, die wir durch die Nahrung zu uns nehmen, alle selber. Wichtig sind Fresh raw salmon fillet on cutting boardbeide Arten von Fett – nur: auf das richtige Verhältnis kommt es an!

Sowohl Omega-3-Fettsäuren als auch Omega-6-Fettsäuren sind wichtige Botenstoffe im Körper, die zum Beispiel für die Regulierung des Blutdrucks oder für Entzündungsreaktionen verantwortlich sind.
Überwiegte bei unseren Vorfahren in der Steinzeit ein Relation von 2:1 bis 3:1 der beiden Säuren, liegt das Verhältnis in den westlichen Industrienationen heute nicht selten bei 15:1 bis 20:1.

Wozu ein gesundes Gleichgewicht von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren wichtig ist:
Während Omega-6 Entzündungen fördert, wirken Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend. Da beide Fettsäuren um die gleichen Stoffwechselwege konkurrieren und ein Zuviel an Omega-6- den entzündungshemmenden Wirkstoff in Omega-3 blockiert, ist ein günstiges Verhältnis der beiden Fettsäuren entscheiden, um bestimmte Abläufe im Körper im gesunden Gleichgewicht zu halten.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, das Verhältnis von Omega-6 und Omega-3 auf maximal 4:1, besser noch 1:1 einzupendeln.

Und welche Fette soll ich jetzt verwenden?
Besonders viel Omega-3 steckt in Fisch, Schalentieren, Tofu, Mandeln und Walnüsse. Da viele Öle wie Maisöl, Rapsöl, Diestelöl oder auch Sonnenblumenöl große Mengen Omega-6-Fettsäuren enthalten, verwendet man besser Oliven- und Kokosöl als gesunde, Omega-3-reichhaltige Alternativen, oder zieht unseren Vorfahren und Paleo-Vertretern nachziehen und beschränkt sich auf tierische Fette.