Selbstdisziplin und Willensstärke maximieren

Selbstdisziplin und Willensstärke maximieren

Selbstdisziplin und Willensstärke maximieren: So versetzt Du Berge

 

Von Geburt an steckt es in dir

Alles beginnt mit Deiner Geburt. Du wirst geboren und die Kindheit schließt an. Du wächst auf. Du hast harte Zeiten. Aber du hast auch gute Zeiten. Manchmal willst du aufgeben, aber du willst auch weiterkämpfen. Du triffst Deine eigenen Entscheidungen.

Du hast nur ein Leben. Alles, was Du dir vorstellst, kannst Du wahr machen. Solange Du diese eine Chance nutzt, die dir gegeben ist. Du bist am Ende, bevor Du realisiert, dass das Leben vorbei ist. Doch ist es nicht immer einfach, voll und ganz hinter sich selbst zu stehen. Disziplin ist schwierig, Willensstärke fordert Dich bis an’s Limit. Sobald Du diesen Artikel gelesen hast, wirst Du in der Lage sein, all deine Träume und Pläne umzusetzen, denn Du wirst lernen, Willensstärke zu zeigen und stark zu bleiben. Dauerhaft. Du weißt doch schon, wie es sich anfühlt, zu scheitern. Dieses Mal möchtest Du sicher wissen, wie es sich anfühlt, Erfolg zu haben, oder?

Aron Ralston und Willenskraft steigern

Aron Ralston war einst ein ganz normaler, junger Mensch. Er liebt das Klettern und auch im April 2003 klettert er. Als er in eineneunzig Zentimeter schmale Schlucht hinabsteigen möchte, passiert es: Ein Felsblock löst sich und klemmt Arons Arm zwischen sich und der Felswand ein. Nichts geht mehr. Nach fünf schlaflosen Nächten und Tagen ist Aron unterkühlt und fast ausgetrocknet. Doch ehe er „elend verreckt“, wie er selbst sagt, fasst Aron einen Entschluss. Wie ein Unbeteiligter beschreibt Aron die Situation, dabei war er es selbst, der beschlossen hatte, sich in seiner Verzweiflung den Arm abzuschneiden! „Ich schaffte es, mir erst die Speiche zu brechen, einige Minuten später die Elle“, berichtet er. Dann nahm er das billige Taschenmesser, das er dabei hatte, durchtrennte Muskeln, Haut und Gewebe. Der Überlebenswille war größer gewesen als die Angst, die Verzweiflung. In diesem Moment, so Diplom-Psychologe Ingo Bögner, schüttete das Gehirn das Hormon Dopamin aus. „Es kann geradezu übermenschliche Kräfte verleihen, Schmerzen unterdrücken.“ Eine Geschichte, die uns die Worte nimmt. Wie kann ein Mensch so viel Willenskraft aufbringen, dass er seinen Arm abschneidet, um zu überleben? Das war ein außergewöhnliches Beispiel, welches uns vor Augen führen soll, dass ein gut trainierter Wille nahezu alles schaffen kann. Aron war sicher kein Mann ohne Willenskraft – denn ohne einen gut trainierten Willen wäre er heute vermutlich tot. Doch wie erlangt man eine so große Willenskraft, dass man selbst in Extremsituationen gut überleben kann?


 

1. Bitte jetzt wählen: Willensstark oder -schwach?

 

Es ist schwer, ohne Willensstärke das Leben zu verbringen. Aber es ist einfach, in diesem kurzen Artikel zu lernen, wie man Disziplin lernt und diese in seinem Leben dauerhaft beibehält. Entscheide Dich, wie Du dein Leben verbringen willst. Möchtest Du ständig unter Stress stehen und unter der Last häufig zusammenbrechen, weil Du keine Willensstärke zeigen kannst? Oder möchtest Du dir ein paar Minuten Zeit nehmen, diesen Artikel lesen und dann Dein Leben in einfachen Schritten so umstrukturieren, dass Du dauerhaft glücklich, zufrieden und willensstark sein kannst? Ein Kleinkind fällt immer wieder hin, während es Laufen lernt. Und doch steht es immer wieder auf und macht weiter – solange, bis es sicher auf zwei Beinen stehen und laufen kann. Spätestens ab dem Jugendalter „verlernen“ wir, so zu denken und Probleme stehen uns häufig im Weg. Aufgeben scheint einfacher, als Weiterzumachen, beim ersten Rückschlag scheint alles viel zu schwierig. Aber Diziplin steigern ist einfacher als Du denkst und Willenskraft kann man sich leicht antrainieren, wenn Du die folgenden Zeilen liest und sie so auf Dein Leben anwendest.

Du wirst hier lernen:

  • Deine Gewohnheiten so anzupassen, dass du dich stets energiegeladen und tatkräftig fühlst
  • Dein Potenzial optimal auszuschöpfen und zu nutzen
  • Dein Ziel zu visualisieren und zu erreichen
  • wie Du langfristig glücklich sein kannst
  • Deine Intelligenz optimal einzusetzen
  • Deine Willenskraft und Selbstdisziplin in bestmöglicher Form zu benutzen
  • wie einfach Durchhalten sein kann


 

2. Mit Negativem umgehen lernen

 

Negativer Stress, Druck, hohe Anforderungen. Unser Leben fordert uns. Manchmal haben wir das Gefühl, dass uns alles zu viel wird. Willensschwach sind wir kurz davor, aufzugeben und haben das Gefühl, den Anforderungen unseres Lebens nicht gerecht werden zu können und unangenehmen Situationen schlicht nicht gewachsen zu sein. Doch in diesem Artikel wirst Du lernen, wie du mit diesem Gefühl ganz easy umgehen kannst. Denn all diese Gefühle sind nicht etwa Anzeichen einer Depression, sondern lediglich Stress, wie Dr. med. Mirriam Prieß deutlich macht: „Ein zentrales Kriterium für Stress ist, dass es sich hierbei immer um einen Zustand handelt, der maßgeblich vom Gefühl der Hilflosigkeit geprägt ist.“ Ich werde Dir helfen, Dich von diesem Gefühl zu befreien, sodass dein Alltag wesentlich weniger stressig sein wird. In Wahrheit ist es einfacher, als Du denkst. In wenigen Schritten kannst Du Disziplin steigern, Willenskraft aufbauen und beibehalten, entspannt und fokussiert sein. Du wirst Glück neu erfahrbar gemacht bekommen. Auf Dich warten Gratis Seminare, Gratis Hörbücher und E-books. Ich erkläre Dir in wenigen Schritten, wie Du zu einem Motivator für dich selbst und andere wirst!

Überzeugt? Sehr gut!

Tschüss innerer Schweinehund!

Es gibt exakt zwei Komponenten in unserem Gehirn, die uns beide zu manipulieren wissen und uns fest im Griff haben. Der eine hat „keinen Bock“, ist faul und möchte am liebsten den ganzen Tag auf der Couch liegen. Den sogenannten „inneren Schweinehund“ mögen wir alle gar nicht leiden, aber leider ist er häufig die Komponente, die gewinnt, was daran liegt, dass die andere Komponente, jene, die uns antreibt, weiter zu machen, wesentlich zurückliegt. Du hast dich dazu entschlossen, diesen Artikel zu lesen und hast damit nicht nur den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht, sondern gleichzeitig auch Deinen inneren Schweinehund erfolgreich besiegt. Herzlichen Glückwunsch!

Mit Volition Willenskraft steigern

In der Psychologie bezeichnet man den Prozess der Willensbildung als Volition. Volition bezeichnet folglich die willentliche Umsetzung von Zielen und Motiven in Resultate, also dementsprechende Ergebnisse. Dieser Prozess der Selbstüberwindung erfordert widerum eine hohe Willenskraft.

Einen eigenen Willen bilden wir von klein auf. Wenn man früher als Kind nicht das bekommen hat, was man wollte, hat man sich auch gerne mal trotzig aufgespielt. Der Mensch hat von Natur aus einen starken Willen, doch im Laufe der Jahre wird unser Wille durch zahlreiche Nebenfaktoren geschwächt. Manchmal vergessen wir, dass wir Willenskraft haben. Willenskraft ist jedoch etwas, das uns seit dem Mutterleib begleitet. Aber es bedarf Training und Disziplin, um die Willenskraft auf ihrem Niveau zu halten und sie zu stärken. Dementsprechend ist Disziplin steigern scheinbar eng verknüpft mit Willenskraft selbst. Verstärkend bringe ich an dieser Stelle den genauen Wortlaut des Erzbischofs Reinhard Marx ein. In einem Interview erwähnte er: „Von Natur aus ist der Mensch mit Vernunft und Willenskraft begabt, deshalb gibt es Rechte – und freilich auch Pflichten – die der menschlichen Person ebenfalls ‚von Natur aus‘ zukommen.“ Wir sind „gesegnet“ mit einem freien Willen. Doch dieser ist mit Rechten und Pflichten verknüpft, welche es im Laufe unseres Lebens schaffen, unseren Willen zu minimieren. Wir haben die Aufgabe, gegen diese Minimierung anzukämpfen und uns stark zu machen für uns selbst.
Zitat Erzbischof Reinhard Marx 

Leistung = Stress? Nein danke!

Disziplin steigern klingt gerade deshalb so schwierig, weil wir das Wort „Disziplin“ mit Leistung verbinden. Leistung bedeutet für Dich momentan vielleicht noch Stress, doch schon bald wirst Du lernen, diesen Stress in positive Energie umzuwandeln. Leistung wird keinen Stress mehr bedeuten, sondern Du wirst mit jeder Leistung erfolgreich sein, zufrieden mit Dir selbst und deine Mitmenschen werden Dich bewundern und nach Deinem Geheimnis fragen. Blicken wir hinter die äußere Hülle des Wortes „Disziplin“, dann sehen wir nicht nur die Strenge, die hinter diesem Wort steckt, sondern die vielen Türen, die die Disziplin uns eröffnet. Seine Disziplin zu steigern ist nahezu gleichgesetzt mit einer Beförderung auf der Arbeit, einer Gehaltserhöhung, viel Respekt oder Ähnlichem. Disziplin zu lernen ist schwierig, doch heutzutage einfach wie nie. Dir stehen alle erdenklichen Hilfsmittel und auch Coaches zur Unterstützung bei. Bei Fragen kannst Du dich stets über das Kontakt-Formular mit uns in Verbindung setzen. Zögere nicht, denn je eher Du fragst, desto schneller wird Dein Leben sich verbessern und Du wirst von Leuten umgeben sein, die Dich bewundern.

 


 

3. Mit Zielvisualisierung deine Willenskraft und Selbstdisziplin steigern

 

Zuerst möchte ich Dir die Visualisierung eines Ziels näher bringen. Jeder Mensch strebt nach etwas. Ob es nun eine Familie, die Beförderung im Job oder das Sehen aller möglicher Sehenswürdigkeiten ist – jedem sind seine Ziele selbst überlassen. Das Wichtige ist, dass man sich Ziele setzt. So könnte man sich beispielsweise den Hauskauf in den nächsten drei Jahren vornehmen, den Aufbau einer eigenen Firma visualisieren oder ein eigenes Produkt entwerfen. Elementar dabei ist, dass man sich an der Zukunft orientiert. „Morgen ruf‘ ich Mama an“, ist nicht das, was ich meine. Ich rede von großen Dingen, die einen motivieren, weiter zu machen. Die einem helfen, an seinem Tun festzuhalten und nicht aufzugeben, wenn man einen kleinen Rückschlag erleidet. Du möchtest eine Villa an der spanischen Küste besitzen? Dann hör nicht auf, für diese zu kämpfen, bis Du auf ihrer Veranda sitzt, den Sonnenuntergang bestaunst und überrascht bist, wie Du es bis hierhin geschafft hast. Orientiere Dich an der Zukunft und nehme Dir eine große Sache vor, die Dir helfen wird, deine Willensstärke zu optimieren und Deine Disziplin zu steigern. Ich möchte, dass Du dir bewusst wirst, dass du alles schaffen kannst. Wenn andere Leute sagen, dass Du etwas nicht schaffen wirst, schenke ihnen keine Aufmerksamkeit. Diese Menschen werden Dich im Leben nicht weiterbringen. Wenn Du etwas nicht schaffst, liegt es nicht daran, dass Du nicht an dich geglaubt hast, sondern daran, dass Du auf diejenigen gehört hast, die gesagt haben, dass Du es nicht schaffen wirst. Es sind die langfristigen Veränderungen, die Dich und dein Leben verändern. Halte an ihnen mit aller Kraft, die Du aufbringen kannst, fest. Wichtig ist, dass das Ganze nicht dein Traum ist, sondern dein Ziel. Träumen kannst du nachts, aber am Tag musst du für dein Ziel kämpfen. Während ein Traum etwas unverbindliches ist und nicht die Macht hat, eine Veränderung in deinem Leben auszulösen, kann dein Ziel real werden. Und das wird es, wenn Du den Blick langfristig in die Zukunft richtest.

Entspannt zum Ziel

Neben den großen, elementaren Zielen brauchst du auch Zwischenziele. Bestsellerautor Anthony Robbins und Unternehmer Seth Godin sind sich sicher, dass kleine Ziele wichtig für den sich bald darauf einstellenden Erfolg sind und empfehlen, einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Hierzu ein einfaches Beispiel. Wenn Du 50 Kilogramm Gewicht verlieren möchtest, geht das nicht von heute auf morgen. Fang mit fünf Kilo an. Wenn Du dieses Ziel erreicht hast, wirst Du – vom großen Erfolg angespornt – weitermachen. Wenn Du aber direkt zwanzig Kilo verlieren willst, aber dann „nur“ fünf schaffst, wirst Du bitter enttäuscht sein, aufgeben und in alte Muster zurückfallen. Und das nur, weil Du zu schnell zu viel wolltest und unzufrieden mit Dir selbst warst. Eine gute Methode für diese Zwischenpläne ist ein Jahresplan. Für jeden Monat setzt Du dir dabei ein erreichbares Ziel. Mit jedem Monat, in dem Du deinem großen Ziel näher rückst, wirst Du glücklicher, zufriedener und mit jedem Tag, der vergeht, wird Dein Stolz wachsen. Planen ist der Schlüssel zum Ziel. Ohne einen Plan wird es nicht funktionieren. Werde Dir dessen bewusst und lasse Dir bewusst Zeit, Deinen Plan auszuarbeiten.

„Der Mensch kann Unglaubliches leisten, wenn er die Zeit einzuteilen und recht zu benutzen weiß.“ Bereits Goethe war sich dessen bewusst und vermittelte sein Wissen an die Menschen weiter. Auch heute lässt sich sein Rat noch anwenden und umsetzen.

 

Dein Zukunftsvision schafft die Gegenwart

Ich möchte, dass Du jetzt gleich die Augen schließt. Stell dir vor, Du betrittst eine alte Buchhandlung, in der es von Büchern und Geschichten nur so wimmelt. Stell dir vor, es gäbe ein Buch, das Dein Leben umfasst. Wie sähe dieses Buch aus? Möchtest Du, dass es verstaubt in einer kleinen Nische steht, die nicht einmal die Buchhändler betreten? Oder möchtest Du, dass Dein Buch auf dem Bestseller-Tisch liegt und sich gerade zwei Leute um das letzte Exemplar streiten, weil sie beide in dir ein großes Vorbild sehen?

Dein Buch ist in Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel beschreibt ein Jahr.

Was soll in Deinem Buch stehen, dass Du nach dem Lesen begeistert denkst: „Wow, das war das beste Buch, das ich jemals gelesen habe!“ (Achtung: Bitte nicht denken, dass Du dein ganzes Leben bis auf das kleinste Detail planen kannst. Das wird schlicht nicht funktionieren. Aber es ist machbar, Richtungen einzuschlagen und Ziele festzulegen.)

Überlege dir jetzt, was in dem Buch stehen müsste, damit es Dich glücklich macht. Mache ein spontanes Brain-Storming und lass dabei alles raus. Während Du das tust, lass das, was du schon in diesem Artikel erfahren hast, Revue passieren. Denke groß, orientiere dich an der Zukunft.

Anschließend kannst Du dir überlegen, wann du was erleben willst. Wann willst Du durch die Welt reisen, wann eine eigene Firma haben und wann auf der Veranda Deiner spanischen Villa im Strandkorb sitzen? Plane nicht die kleinen Details, denn die kommen von ganz alleine, wenn Du Dein Buch dann im echten Leben umzusetzen beginnst.

Welches Ende soll Dein Buch haben? Was soll am Schluss passieren, dass das Buch Deinen Vorstellungen entsprechend endet? Denke dabei nicht gleich an Deinen Tod, sondern eher daran, was Du dann erreicht haben möchtest. Wer soll bei dir sein, wo willst Du sein und auf was willst Du blicken können? Selbstmanagement hat hohe Prioriät, wenn Du Willenskraft erlernen und Disziplin steigern möchtest. Soeben hast Du gemerkt, wie kinderleicht es ist, einen Plan zu erstellen und Dein Leben in die Hand zu nehmen. Selbstmanagement ist nicht so schwierig, wie Du denkst. Atme jetzt tief durch und bereite Dich darauf vor, noch mehr zu dem Thema zu erfahren, das in diesem Moment Dein Leben verändert.

Du hast jetzt einen ganz groben Plan gemacht. In den nächsten Tagen wirst Du sicher häufig daran denken, weil die Zukunft den Menschen sehr stark einnimmt und beschäftigt. Überlege Dir dann im Laufe der Zeit anstrebbare Ziele, die Du beibehalten möchtest. Es geht nicht darum, ein Ziel zu finden, das Du morgen nach dem Aufstehen schon wieder doof findest, sondern um ein Ziel, das Dich vielleicht die nächsten zehn, fünfzehn Jahre auf Trab hält. Du fragst Dich vielleicht gerade, was das alles mit Willenskraft zu tun hat, aber glaube mir: Mehr als du denkst. Ein Ziel ist der beste Weg, diesen zu gehen.


 

4. Den perfekten Weg gibt es nicht! Rückblickend

 

Wo wir schon gerade beim Weg sind: Zu einem Weg gehört immer auch der Teil, den Du schon hinter Dir gelassen hast. Deine Vergangenheit. In der Vergangenheit hast Du Dinge getan, auf die Du nicht solz bist. Du bist immer wieder eingeknickt, hast nicht an Dich selbst geglaubt und aufgegeben. Du hast alles angezweifelt, hast geweint und Dich selbst bemitleidet. Schwäche zu zeigen ist nicht grundsätzlich schlecht, aber sie als alltäglich hinzunehmen, entspricht nicht dem, was wir anstreben. Man darf schwach sein, aber man muss danach auch wieder stark sein und den Blick heben, gestärkt aus der Situation hervorgehen und weiterkämpfen.

Aufmerksamer Blick in eine neue Richtung

Ich möchte, dass Du dich nun von den Lasten befreist, die Dich belasten. Ein offener Streit mit Familie oder Freunden ist der schlechteste Weg, Deine Reise zur übermenschlichen Willensstärke zu beginnen. Disziplin steigern ist nur dann möglich, wenn Du den Blick voll und ganz in die Zukunft richten kannst, Dich auf den Weg und das Ziel fokussierst und die Vergangenheit dabei hinter dir lässt. Du wirst die Vergangenheit ruhen lassen, denn sie ist vergangen. Du kannst nichts mehr ändern, was Du einst getan, gesagt oder gedacht hast. Um den Weg zu Deinem neuen Ich betreten zu können – dem Ich mit Willensstärke und Disziplin – musst Du bereit sein, die Vergangenheit anzunehmen und zu akzeptieren. Es bringt nichts, in der Vergangenheit herumzustochern und ist auch nicht hilfreich, wenn Du gerade dabei bist, dein Ziel zu erreichen.

Es gibt zahlreiche Methoden, die dabei helfen, Willenskraft aufzubauen. Wirksam werden diese jedoch erst, wenn man mehrere miteinander verbindet. Wie Leonardo da Vinci schon gesagt hat: „Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht.“ Lass diesen Satz kurz auf Dich wirken. Realisiere seine Bedeutung und bereite Dich darauf vor, was Dich jetzt erwartet. Um Willensstärke zeigen zu können, musst Du dich auch zunehmend auf das konzentrieren, was Du gut kannst. Habe den Mut, deine Talente auszunutzen und fokussiere Dich auf diese. Viele Menschen können viele Dinge nicht. Du kannst etwas, was nicht jeder andere kann. Wenn Du diese eine Sache gefunden hast, versuche, mit ihr etwas besonderes zu erschaffen. Wenn Du deine Gabe schätzen lernst, wird es gleich viel einfacher sein, andere Dinge auszuprobieren.

Ebenfalls sehr bedeutend, wenn Du Dein Leben umstellen möchtest, ist genügend Ruhe und Entspannung. Bevor wir dieses umstrittene Thema jedoch anschneiden, bitte ich Dich darum, den Unterschied zwischen Ausruhen und Faul sein zu erkennen und zu differenzieren. Wenn Du nach einem erfolgreichen Tag eine halbe Stunde früher zu Bett gehst wie sonst, ruhst Du dich aus. Legst Du Dich aber nach dem Frühstück auf’s Sofa, siehst fern und schiebst Deine Arbeiten auf, dann bist Du faul. Lerne den Unterschied und sei hier besonders ehrlich zu dir selbst. Faulheit ist nicht gut für Dich, Deinen Körper und Deinen Geist. Er macht dich schlapp und energielos, während Entspannung ihren Zweck erfüllt und die Energie wieder in ihre Bahnen lenkt.

 

Gute Nacht!

Disziplin steigern bedeutet auch, dass Du dich ab diesem Tag an feste Schlafenszeiten gewöhnst und somit hältst. Routine ist sehr wichtig für den Körper. Bevor Du festlegst, wann Du ab sofort immer in’s Bett gehen möchtest, stelle dich vor die Frage: Bist du ein Nachtmensch oder ein Frühaufsteher? Meiner Erfahrung nach denken die meisten Menschen von sich selbst, sie seien Nachtmenschen. Was ich jedoch auch am eigenen Leib erfahren habe, ist, dass viele falsch liegen. „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, habe ich häufig mit einem Schulterzucken abgetan, habe bis tief in die Nacht hinein Dinge erledigt oder vor dem Laptop gesessen. Eines Tages ging ich jedoch um neun Uhr abends ins Bett und schlief sofort ein. Um fünf Uhr morgens erwachte ich, zum ersten Mal seit langer Zeit ausgeschlafen wie nie. Ich stand auf und verbrachte den wohl gemütlichsten Morgen, den ich je erleben durfte. Probier es auf jeden Fall mal aus! Manche Menschen mögen wirklich Nachtmenschen sein, aber es gibt eben auch solche, die sich nur für ebendiese halten.

Studien beweisen, dass Schlafmangel krank macht. Und obwohl Napoleon täglich nur vier Stunden geschlafen hat, empfehlen Schlafmediziner täglich mindestens sieben, maximal aber acht Stunden Schlaf. Nehmen wir an, Du gehst um 21 Uhr ins Bett. Um fünf Uhr bist Du dann ausgeschlafen. Was Du dann machen sollst? Es gibt viele Möglichkeiten. Ein ausgiebiges, obstreiches Frühstück trägt dazu bei, gesund und fit in den Tag zu starten. Eine kleine Meditationsrunde oder sogar schon die Joggingrunde durch den Park in der Früh: Deinen Ideen ist kein Ende gesetzt. Das frühe Aufstehen kurbelt den Geist an und versetzt den Körper in einen Zustand, in dem er Höchstleistungen abliefern kann.


 

5. Die Besten sind alle schon mal gescheitert. Stolpern erlaubt!

 

Auf deinem Weg zum Ziel wirst Du Schwierigkeiten haben. Man stelle sich einen großen Berg vor. Erklimmen Bergsteiger diesen Berg, dann leiden Sie. Sie haben danach vielleicht Erfrierungen, sind stets in Gefahr. Der Aufstieg ist erbarmungslos. Man quält sich und es tut weh, über sich hinaus zu wachsen. Auf dem Weg nach oben werden keine Fotos gemacht, denn alle wollen sich nur an die atemberaubende Aussicht vom Gipfel erinnern. An den harten Weg nach oben möchte hinterher niemand mehr denken. Es ist das Gefühl, ganz oben angekommen zu sein, das uns antreibt. Die Mühe lohnt sich. Das ist das banale daran. Schwierigkeiten auf dem Weg nach oben hat jeder. Als Schwierigkeiten können akute Probleme, Motivationslöcher wie auch schlechte Gewohnheiten gelten. Schon der Schriftsteller William Faulkner hat gesagt, dass Leute ohne üble Gewohnheiten wohl keine Persönlichkeit haben. Man begegnet selten Menschen, die keine schlechte Gewohnheiten haben. Und wenn doch, kann man sich sicher sein, dass sie lügen. Tatsache ist, dass Schwierigkeiten normal sind, alltäglich. Schwierigkeiten rauben uns manchmal den Atem, doch wir müssen sie als Chance sehen, über uns hinaus zu wachsen, statt uns schlichtweg von ihnen überrumpeln zu lassen.

 

Sich selbst schätzen

In dieser Beziehung ist es unfassbar wichtig, sich selbst vergeben zu können. Sich bewusst zu werden, dass Fehler und Schwierigkeiten menschlich sind. Disziplin steigern kann jeder, aber ob er sie beibehalten kann, in seinen Alltag nahtlos einfügen kann, ist eine andere Sache. Viele Faktoren müssen ineinander spielen, sich gegenseitig in idealster Weise ergänzen. Schwierigkeiten werden auftreten, aber Du kannst etwas gegen die Menge der auftretenden Probleme tun. Wenn du Folgendes beachtest, wirst Du weitaus weniger Probleme haben, als Du vermutest beziehungsweise befürchtest.

Wenn Du Dein Zwischenziel einmal nicht erreichst, grübele nicht stundenlang darüber nach, was da wohl schiefgelaufen sein könnte. Wie wir schon gelernt haben, ist die Vergangenheit vergangen, wir müssen in die Zukunft blicken. Lass die Vergangenheit endgültig ruhen! Fokussiere Dich auf den vor dir liegenden Weg, gehe Dein Ziel erneut an, dieses Mal noch motivierter und voller Tatandrang und der Willensstärke, es dieses Mal definitiv schaffen zu können. Bevor es weitergeht, realisiere, warum es beim ersten Mal nicht funktioniert hat. Bestrafe Dich aber nicht dafür und mache Dir keine Vorwürfe, wenn Du keinen Grund finden kannst. Konzentriere Dich wieder voll und ganz auf das Ziel, verliere es dieses Mal nicht aus dem Blick.

 

Vergleich im Spiegel und mehr Willenskraft

Ein weiterer, guter Tipp: Vergleich Dich nicht mit anderen! Der Vergleich mit anderen ist sozusagen der Nährboden für Deine Minderwertigkeitsgefühle! Vergleiche führen zu Depressionen und Unzufriedenheit mit Dir selbst und Deinem Körper. Es gibt immer jemanden, der mehr Geld hat als Du, beim Sport eine bessere Figur abgibt als Du und es gibt immer jemanden, der sich für etwas Besseres hält. Lass dich davon nicht entmutigen. Du bist dabei, für Dich selbst ein besserer Mensch zu werden. Ein Mensch mit Willensstärke und Dispziplin. Lass dich von anderen Menschen nicht ablenken und vergleiche Dich nicht mit ihnen. Wenn Du dich dabei ertappst, wie Du Dich mit jemandem vergleichst, höre wieder damit auf und vergleiche dich mit deinem früheren Ich. Wenn es dir hilft, schreibe die Veränderungen auf, die Du zwischen dem früheren Ich und Dir heute feststellen kannst. Eine enorme Hilfe beim Feststellen dieser Unterschiede können Fotos sein. In der heutigen Zeit ist es einfacher denn je, mit dem Smartphone oder Tablet ein schnelles Foto zu schießen. Wenn Du heute ein Foto von Dir machst, all die Tipps in diesem Artikel für etwa einen Monat einhältst und Dir dann das Fotos anschaust, wirst Du erstaunt sein, wie sehr Du dich verändert hast.

Mit „Nein“ sagen deine Selbstdisziplin steigern

Wenn Du ein sehr menschenorientierter Mensch bist, wird der nächste Punkt Dir vermutlich schwerer fallen als andere. Wenn Du auf dem Weg nach oben bist, dann musst du aufhören, es allen recht machen zu wollen. Du kannst nicht die Meinungen aller berücksichtigen und Besorgungen für andere tätigen. Auch, wenn es im ersten Moment egoistisch und selbstbezogen klingt, ist dieser Punkt sehr elementar. Es ist wichtig, auch mal „Nein“ sagen zu können. Wenn man einmal „Ja“ sagt, wenn die Nachbarin einen bittet, auf deren Katze aufzupassen, während sie vereist ist, wird die Nachbarin die Katze ständig vorbei bringen. Und im nächsten Jahr kommt sie dann mit zwei Katzen. Natürlich geht es nicht darum, dass Du Deinen Freunden keine Gefallen mehr tust. Sondern vielmehr darum, den Nutzen für sich selbst abzuschätzen und dabei zu überlegen, ob der, dem Du da gerade den Gefallen tust, Dir auch hin und wieder mal etwas Gutes tut.

Oberflächliches Denken hat ebenso ein Ende. Oberflächlichkeit ist laut Oscar Wilde die größte Sünde. Egal, ob Du bisher andere oberflächlich bewertet hast, oder oberflächliche Freundschaften geführt hast. Beende es. Oberflächliche Freunde kannst Du an jeder Ecke finden, oberflächliche Gespräche an der Kasse im Supermarkt führen. Oberflächlichkeit ist – wenn Du ganz ehrlich zu dir bist – ein großer Zeitfresser. Freunde, die man dann sieht, wenn das schlechte Gewissen einen plagt, Gespräche, die man dann führt, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Hör auf, oberflächlich über andere zu urteilen, denn Du möchtest auch nicht, dass andere Dich nach Deinem Aussehen bewerten. Und Du brauchst auch keine zwanzig Freunde, die sich schnellstens in ihre Löcher zurückziehen, wenn du mal wirklich Hilfe brauchst.

 

Steh-Auf-Männchen? Leider nein!

Auch musst Du damit aufhören, viele Dinge auf einmal anpacken zu wollen. Du hast nur zwei Arme und zwei Beine und nur einen Kopf. Du kannst nicht an mehreren Orten gleichzeitig sein, mehreren Freunden gleichzeitig zur Hand gehen und gleichzeitig noch drei Jobs und deine zwei Kinder wie auch Haushalt auf die Reihe kriegen. Bürde dir nicht mehr auf, als Du auch wirklich tragen kannst. Zu viele angefangene Dinge bedeuten Stress, welcher sich widerum negativ auf den Weg und das Ziel auswirkt, welches dann Zentimeter um Zentimeter weiter in die Ferne rückt. In Verbindung hiermit ist auch zu kurzfristiges Denken zu erwähnen, welches auch häufig zu Problemen führt und als einer der größten Stress-Auslöser gilt.

 


 

6. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

 

Die wohl schlimmste Sache, die man sich antun kann: Dinge aufzuschieben. Heute sagen wir morgen, morgen wird zu nächster Woche und nächste Woche kommt dann was dazwischen. Was wir eigentlich heute hätten erledigen können, rutscht nun in den nächsten Monat und von da in unerreichbare Ferne. Wenn wir das mit allen oder zumindest vielen Dingen so machen, haben wir vielleicht für den Moment unsere Ruhe, aber die Zukunft wird umso stressiger. Wer kennt ihn nicht, den Spruch, den man schon Grundschulkindern beibringt: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ Vor dem Spaß kommt die Arbeit. Das weiß jedes Kind. Warum also fällt es uns so schwer, Dinge jetzt gleich zu erledigen? Es wäre so simpel und kaum zeitaufwendig, es zu tun, aber trotzdem schieben wir es auf. Womit wir wieder ganz am Anfang wären. Zwei Komponenten im Kopf, der eine hat kein Bock, der andere versucht, zu motivieren. Herr Lustlos gewinnt den Kampf abermals und Herr Motivation muss sich vom Keller aus sein eigenes Grab schaufeln. Traurig, aber leider wahr. Dinge, die weniger als fünf Minuten Zeit in Anspruch nehmen, wirst Du von nun an nicht mehr aufschieben. Mails, die beantwortet werden müssen, landen von nun an nicht mehr in einem Ordner, sondern werden ruck-zuck bearbeitet und direkt an den Absender zurückgeschickt. Kleine Arbeiten werden direkt erledigt, das Geschirr nach dem benutzen gespült oder in den Geschirrspüler gestellt. Statt morgen während der Konferenz im Büro heimlich eine SMS unter dem Tisch zu tippen, nutzst Du heute die Zeit auf dem Weg zur Arbeit, um Deinen besten Freund kurz telefonisch zu erreichen. Die Gelegenheiten in ihren Tiefen aufzudecken und zu nutzen spart Energie, aber Faulsein ermüdet. Finde die Möglichkeiten, die sich Dir im Alltag anbieten. Erledige Dinge sofort und schiebe sie nicht mehr auf.

 

Zweifel und Willenskraft

Frust und Angst prägen unseren Alltag. Wenn wir etwas nicht schaffen, sind wir frustriert und wütend auf uns selbst. Lerne, dieses Verhalten abzulegen und fange an, den Frust in die berechtigte Frage umzuwandeln: „Warum bin ich gescheitert? Was kann ich besser machen?“ Stehst Du vor einer schwierigen Situation, können die folgenden Fragen dabei helfen, sie zu meistern.

  1. Was wäre das Beste, das Dir in diesem Moment passieren kann?
  2. Was wirst Du konkret tun, um genau das zu erreichen?
  3. Was hindert Dich daran?
  4. Wann wirst Du einem womöglich noch größerem Hindernis begegnen?
  5. Kannst Du dieses Hindernis umgehen, verhindern oder vermeiden?
  6. Was wirst Du tun, wenn dich das Hindernis doch aus der Bahn wirft?

Anthony Robbins sagte einst: „Was uns zurückhält, ist Angst.“ Und geht es Dir nicht häufig auch so, dass Du etwas nicht tust – aus Angst vor den Veränderungen, die eine große Entscheidung mit sich bringt? Nimm dir den Rat des Bestsellerautors Robbins zu Herzen, dann wirst Du in Zukunft wesentlich stärker im Umgang mit der Angst sein: „Der beste Weg, mit der Angst umzugehen, ist massive, wiederholte Aktivität. Wir müssen Dinge einfach tun, um rauszukriegen, wie sie funktionieren. Wir müssen Dinge, vor denen wir Angst haben, so oft tun, bis die Angst nur noch ein guter Bekannter ist.“
Ziel ist kein Wunsch, sondern ein „Ich werde es schaffen
Anthony Robbins Zitat „Angst

 

Wie die Hummel einfach fliegt

Vergiss in schwierigen Situationen auf gar keinen Fall, dass Du alles schaffen kannst. Emotionale Hürden bremsen dich nicht aus, sie spornen dich an! Du siehst sie nicht als Hindernis, sondern als Chance, dich zu beweisen! Die Hummel kann rein wissenschaftlich nicht fliegen. Ist sie sich dessen bewusst? Nein! Sie fliegt einfach los! Wenn Du an einen Punkt kommst, wo Du aufhörst, an Dich zu glauben, denke immer wieder daran, was Du wirklich willst. Sieh zu Deinem Ziel auf und behalte es fest im Blick. Zeig Willenskraft. Sage dir, dass Du dir weder wünschst, zu Deinem Ziel zu kommen, noch willst Du es. Du wirst es ganz einfach schaffen.


 

7. Lebensveränderung schnell, einfach und gezielt

 

Im Folgenden möchte ich Dir nun zehn Möglichkeiten vorstellen, die Dir dabei helfen werden, Dein Leben schnell, einfach und gezielt umzustrukturieren. Im besten Fall wendest Du alle Dinge an, aber nimm dir dabei nicht alles auf einmal vor, sondern bewege Dich langsam an dein Ziel heran. Wenn Du bisher nie Sport gemacht hast, wird tägliches, mehrstündiges Training beispielsweise schwierig, da Du körperlich wie physisch nicht fähig bist, solches durchzuhalten. Mach kleine Schritte. Hältst Du die zehn Gewohnheiten ein, wird es Dir wesentlich leichter fallen, an Deinem Ziel festzuhalten.

 

Um 5 Uhr aufstehen und den Morgen leben

Wie oben schon erklärt, ist es für Frühaufsteher wesentlich einfacher, entspannt und fokussiert in den Tag zu starten. Steht man zehn Minuten bevor man zur Arbeit aufbrechen muss erst auf, wird der Körper sofort in einen Stresszustand bombardiert. Denn natürlich möchte man in den zehn Minuten möglichst alles schaffen, was man am Morgen eben machen muss: Bett machen, Duschen, Anziehen, Frühstück, Tasche packen, etc. Bewegt man seinen Hintern früher aus dem Bett, macht man zwar dieselben Sachen, ist aber keinem Stress ausgesetzt und macht alles sehr viel konzentrierter und genauer. Ein Müsli, das zwei Minuten bevor man los muss, hinuntergeschlungen wird, ist niemals gesund. Isst man es genüsslich mit Obst und konzentriert sich dabei auf das Essen selbst, macht es wesentlich länger satt. Du wirst feststellen, dass Dich dieser Tipp ganz schnell ins Paradies der schönen Morgenden schießen kann. Niemals hättest Du gedacht, dass es so viel Spaß macht, so früh aufzustehen und Du hättest bestimmt niemals erwartet, dass man an einem Morgen schon so viel schaffen und erledigen kann. Einfach mal ausprobieren!

Eine Stunde Sport am Tag
Gerade bei diesem Tipp muss man darauf Acht haben, dass man sich nicht überschätzt. Sport ist gut, aber jemand, der ganz untrainiert ist, sollte nicht wie aus dem Nichts eine Stunde laufen gehen – gerade nicht täglich. Dauer und Härtegrad des Sports müssen langsam angepasst werden. Gelingt dies, ist eine Stunde Sport am Tag beziehungsweise eine bestimmte Zeitspanne am Tag, in welcher man Sport macht, wie ein kleiner Stern am Himmel. Sport stärkt das Herz und minimiert das Krankheitsrisiko. Gerade Herz- und Kreislaufkrankheiten oder Muskelschädigungen kann man mit Sport gut vorbeugen. Zugleich wird beim Sport ein Glückshormon ausgeschüttet, welches Dich in Deinem Tun bestärken wird und Dich positiv stimmen wird. Wenn Du es einschieben kannst, ist Sport am Morgen die beste Art, Sport auszuüben. Um die Uhrzeit sind Deine Muskeln noch nicht vom Tag beansprucht und Du aufmerksam, fit und es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Sport in den Morgenstunden effektiver ist als am Abend.

Medienfreie Zeit
Plane unbedingt eine medienfreie Zeit in Deinen Tag ein! Durch Smartphones, Tablets und Ähnlichem sind wir jederzeit erreichbar. Mails erreichen den Empfänger innerhalb von Sekunden, wir sind nur zwei Klicks davon entfernt, mit unserem besten Freund telefonisch verbunden zu sein. Das alles ist großartig und wäre vor einigen Jahren noch nicht denkbar gewesen. Aber es ist auch wichtig, sich mal eine Auszeit zu nehmen, einige Stunden nicht erreichbar zu sein. Beispielsweise das Handy auszuschalten, sobald man mit seiner Familie zusammen ist oder Sport macht. Ein Buch zu lesen statt sich abends vor die Glotze zu setzen, die das Denken einem abnimmt. Ein geringer ausgesprägtes Sozialverhalten, Übergewicht und Schlafdefizite sind die Folge von zu starker Mediennutzung.

Regelmäßig in der Natur sein / Wandern
Wenn Du dir gerade vorstellst, mit Wanderstiefeln und Nordic-Walking-Stöcken ausgerüstet durch Deinen benachbarten Wald zu stiefeln und Dir bei dieser Vorstellung an die Schläfe tippst, möchte ich Dich darauf hinweisen, dass Wandern das eigene Wohlbefinden um einiges verbessern kann. Und was, wenn ich Dir sage, dass Wandern die langfristige Entwicklung von Körper und Geist wesentlich verbessert? Das naturverbundene Kontrastprogramm zum Alltag senkt zudem nachweislich den Stresshormonspiegel. Warum also nicht einfach mal rausgehen und ein bisschen spazieren gehen? Nichts spricht dagegen und wenn Du es gerne anspruchsvoll magst, suche Dir eine schwierigere Strecke heraus.

Täglich 15 Minuten Wohnung aufräumen
Meine Mutter hat sich früher immer darüber beschwert, dass die Wohnung unordentlich war und schob es auf uns Kinder, die alles herumliegen ließen. Im Nachhinein betrachtet lag es wirklich genau daran und im Laufe der Tage und Wochen hat sich natürlich alles angesammelt. Hätten wir jeden Tag nur fünfzehn Minuten damit verbracht hätten, die Dinge, die herumlagen, wegzuräumen, wäre unsere Wohnung wohl um einiges aufgeräumter gewesen. Daher ist meine Entscheidung, es heute so zu machen, nicht schwer gefallen. Seit ich täglich genau 1% meines Tages mit aufräumen verbringe – 15 Minuten entsprechen einem Prozent der 24 Stunden – lebe ich in einem blitzblanken Haus. Probier es aus und in einigen Tagen wirst Du nicht mehr verstehen, wieso Du es vorher nicht genau so gemacht hast.

Gesunde Ernährung – Obst am Morgen
Gesunde Ernährung wird ständig und überall angepriesen. Natürlich ist auch mal FastFood drin, aber wer sich schon mal so richtig damit vollgestopft hat, der weiß, dass ungesundes Essen nicht wirklich füllt, Heißhungerattacken hervorruft und man sich danach fühlt wie ein aufgeblasener Ballon. Gesunde Ernährung ist gerade deshalb so wichtig, weil wir uns durch sie „verwirklichen“. Ohne Nahrung sterben wir. Es gibt einen altbekannten Spruch: Du bist, was du isst. Und es ist wirklich so. Ungesundes Essen macht träge und dickbäuchig wie auch energielos. Kauft jemand mit leichtem Übergewicht an der Kasse im Supermarkt vor dir zwei Tüten Chips, einige Tütensuppen und Tiefkühl-Pizza, dann vermutest Du doch einen Couchpotato, oder? Was du mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht weißt, ist, dass das sogenannte „Junk Food“ nicht nur ungesund ist und Dich dick macht, sondern es macht Dich auch vergesslich: Die Universität Cambridge aus den USA fand heraus, dass Pommes und Burger sich langfristig negativ auf die Leistung unseres Kurzzeitgedächnisses auswirken! Mit dieser Information fällt es doch gleich einfacher, „Nein“ zu unnötigen Kalorien und Fett zu sagen.

Die Vorlieben für die erste Mahlzeit am Morgen driften weit auseinander. Der eine bevorzugt Nuss-Nougat-Aufstrich auf Weizenbrötchen, der nächste isst gerne Wurst auf Vollkornbrot. Da das Frühstück in den meisten Fällen eine ganze Weile halten muss, darf man sich hier auch mal etwas gönnen. Aber schon ein (ungezuckerter, am besten selbstgepresster) Obstsaft und eine Handvoll Obst am Morgen deckt den täglichen Bedarf an Obst, der von aid empfohlen wird. Obst am Morgen gibt Dir genau den richtigen Energiekick, den Du den Tag über brauchst, weshalb es nur klug ist, genügend davon zu essen.

Pause machen

„Der Mensch ist ein leidendes Lebewesen, dass das ewige Glück finden kann, wenn es den richtigen Weg geht.“ Eine Aussage des Shaolin Mönches Shi Yong Chuan. Wir Menschen glauben manchmal, dass wir allein sind und verzweifeln auf der Suche nach dem richtigen Weg. Mit Willenskraft und Disziplin kann es uns jedoch gelingen, den richtigen Weg zu gehen, welcher uns laut Chuan widerum zum ewigen Glück führt. Es wird nicht immer einfach sein, all das Gelernte umzusetzen. Aber mit der richtigen Menge an Willenskraft bist Du mehr als fähig, dein Ziel zu erreichen und schon in naher Zukunft entspannter, fokussierter und wesentlich glücklicher zu sein. Ich verspreche dir weniger Stress und mehr Qualität für dein Leben. Du wirst ausgeglichen und voller Energie Dinge tun, von denen Du nie gedacht hättest, dass Du sie kannst. Dein Körper wird Dich Tag für Tag überraschen mit Dingen, zu denen er fähig ist, die Du nie eraht hättest. Bleib stets mit ganzem Herzen an Deinem Vorhaben dran, glaube an Dich und lass dich von kleinen Schwierigkeiten nicht aus der Bahn werfen. Der einzige Weg, etwas nicht zu schaffen, ist, die Sache aufzugeben. Aber genau das wirst Du nicht tun. Dieses Mal nicht. An den Tagen, an denen es langsam vorangeht, sagst Du dir: Es ist ein langsamer Prozess, aber Aufgeben wird ihn nicht schneller machen. Erinnere dich, warum Du angefangen hast.

Chuan: „Der Mensch ist ein leidendes Lebewesen …“

 

CHECKLISTE zu Willenskraft und Disziplin steigern:

15 Tipps / Gewohnheitsänderungen beachten und umsetzen sich selbst vergeben lernen

  1. Energie steigern (mithilfe von gesunder Ernährung / täglichem Sport)
  2. Stressminimierung (mithilfe von Musik / Meditation)
  3. emotional auf Veränderungen einlassen
  4. Konzentration auf Positives lenken
  5. Fokussieren auf das Ziel (Ziel haben statt Traum)
  6. Talente ausnutzen
  7. Sinn suchen und finden
  8. sich selbst akzeptieren
  9. Routine finden
  10. Ausgleich schaffen (Schlechte Gewohnheiten ablegen / Dinge tun, die man liebt)
  11. Förderung zulassen
  12. Zweifel akzeptieren, durchatmen und beseitigen
  13. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
  14. Vergleich nur mit Dir selbst
  15. „Nein“ sagen lernen

 

 

 

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