Investieren statt verlieren // Patrick Greiner

Investieren statt verlieren // Patrick Greiner

Vom Personenschützer zum Finanzexperten

Du bist Experte für Finanzen und Geld. Ich bin sehr gespannt. Wir haben dich als Interviewpartner gewinnen können und dürfen Dich ein bisschen löchern von Deinen Erfahrungen mit Deinen Kunden. In Deiner Vita steht, dass du ganz exotisch vorher Personenschützer warst und jetzt mit Deinem eigenen Thema „Finanzen“ unterwegs bist. Erzähl mal ganz kurz ein bisschen was über Dich und was kann von Dir lernen?

Erstmal ganz vielen Dank für die Einladung, hat mich sehr gefreut und wir sind schon seit einiger Zeit auf XING vernetzt und dementsprechend freue ich mich heute auf die Fragen des Interview. Um direkt auf die erste Frage zu antworten: Ich hatte nicht immer was mit Finanzen zu tun, das ist richtig. Mit 19 Jahren bin ich zur Militärpolizei gegangen und habe dort auch meine Ausbildung gemacht und wurde dann 1996 direkt ins NATO-Hauptquartier nach Belgien versetzt und war dort insgesamt 3 Jahre bei der Militärpolizei bei der NATO beschäftigt und in dieser Zeit auch eben zweimal in Bosnien gewesen. Jeweils für einen Personenschutzauftrag für Generäle. Einmal in Kroatien mit Einreise nach Sarajevo und im zweiten schnitt dann direkt in Sarajevo auch im Hauptquartier auch stationiert

Ich bin dann 98 aus dem Militär quasi raus und in die freie Wirtschaft gewechselt und war dann 5 Jahre lang im Personenschutzteam eines DAX-Vorstands tätig. Und in dieser Zeit, wurde ich eben Kunde bei einem Finanzdienstleister. Und meine Schutzperson ist dann im Jahr 2004 zurückgetreten. Immer wenn so etwas passiert, wird das gesamte Sicherheitsteam ausgetauscht, das ist da so üblich. Im damaligen Zeitpunkt war ich dann mehr oder weniger auf Jobsuche denn solche Jobs stehen nunmal eben nun nicht in der Zeitung und das ist auch nicht ganz so einfach. In dieser Zeit habe ich mit Deinem damaligen Berater gesprochen und der sagte: „Mensch wenn Du eh noch auf Jobsuche bist und momentan nicht ganz so viel zu tun hast, mach’ doch ein Praktikum bei uns!“ Das habe ich dann auch angenommen und man muss wissen, zu diesem damaligen Zeitpunkt, hatte ich mit Beratung und Verkauf noch nie etwas zu tun gehabt, ich hatte davon also gar keine Ahnung. Der einzige Grund, warum ich mich auf das Praktikum eingelassen habe, war, dass ich eben selbst mich schon immer sehr stark für das Thema Finanzen interessiert habe. So bin ich quasi in diese Branche reingerutscht.

Sparen leicht gemacht

Und es ist ja so, wer sich mit dem Thema Geld auseinandersetzt – kenne ich jetzt aus der Psychologie, wir arbeiten da mit den Zwei-Grundmotivationen, das ist einmal die Von-weg-Motivation und einmal die Hin-zu-Motivation: also entweder ich bin hoch verschuldet oder habe Schulden, was ja auch gar nicht so unüblich ist in Deutschland, und möchte irgendwie von den Schulden weg , möchte aus der Armut raus und die andere Motivation Hinzu also hin zu Reichtum, das sind ja so die zwei Motive, die Du ja auch kennst. Und in Deinem e-book „Investieren statt verlieren“ heißt Dein e-book, da gibst Du ja ganz konkrete Strategien, eine ganz konkrete Anleitung in die Hand. Lass uns doch einmal die Punkte einfach durchgehen. Wie komme ich tatsächlich aus Schulden raus, wie komme ich hin zu Reichtum? Was hast Du da für Tipps zusammengefasst?

Also erstmal muss man wissen, dass die meisten mehr oder weniger so ins Blaue hinein sparen, nennen wir das mal so. Sie haben nicht wirklich ein Konzept, das kann verschieden Gründe haben, aber ich vergleiche das immer ähnlich dadurch wenn ich sage „Ich geb’ Dir meinen Autoschlüssel, setz dich ins Auto, fahr mal von (ich wohne in Köln, Leverkusen), fahr von hieraus nach Bremersachs.“  Da komme ich ursprünglich her. Viele wissen vielleicht gar nicht wo Bremersachs ist. Also was machen sie? Sie geben also im Prinzip den Ort ins Navigationssystem ein oder wenn sie kein Navigationssystem haben, gucken sie auf Google Maps oder irgendwo auf einer Karte nach „Wo ist denn dieser Ort und wie komme ich dahin?“ Und im Investmentbereich ist das genauso. Das heißt, idealerweise hat man ein genaues Ziel. Wenn ich sage „Ok also aller spätestens mit 67, wenn ich in Rente gehe, möchte ich finanziell abgesichert sein.“ Heute bin ich beispielsweise 30 Jahre alt. Was muss ich eigentlich zu Seite legen, um mir das mit 67 leisten zu können? Und es gibt viele Banken oder Finanzdienstleister, die bieten ein solches Konzept , eine sogenannte Rohstandsplanung an. Und das wäre zum Beispiel mal der erste Schhritt, dass Du einfach für Dich selbst mal auch wirklich einen Plan hast, wo du aktuell stehst, beispielsweise wie viel Rentenzahlung Du später von der BFA zu erwarten hast, wie hoch Deine Vorsorgelücke ist, um dann zu wissen ok wenn ich monatlich die Summe X zur Seite lege, dann kann ich mit 67 genauso weiterleben, wie eben vorher als Angestellter oder mit kontinuierlichen Einnahmen eben auch. Das wäre so der erste Schritt.

Wir haben in Deutschland aus meiner Erfahrung her leider das Problem, dass wir einerseits sehr konservativ gestrickt sind, also ich erlebe das sehr oft in meinen Beratungsgesprächen, dass die Kunden immer direkt sagen „Wenn ich Geld investiere, möchte ich auf jeden Fall, dass ich es nicht verliere, dass es nicht weg ist.“ Sie wünschen sich verschiedne Garantien, dass es auch garantiert das Produkt in 10, 15 Jahren noch da ist. Was viele dabei vergessen ist, dass wir ja mittlerweile eine fast 0-Zins-Phase haben. Mal als Beispiel: Wenn Du monatlich  200 Euro auf’s Sparbuch investierst, und Du kriegst, sagen wir mal 0,25 % Zinsen, dann sind das nicht wirklich 0,25% Zinsen plus. Wenn Du das mal inflationsbereinigt betrachtest, dann wird dein Geld eigentlich nicht mehr, sondern die Inflation frisst dein Geld von der Kaufkraft her eigentlich auf.

Klar, dann wird es eigentlich weniger.

Genau. Und das erlebe ich sehr häufig, dass wir von der Genität eigentlich sehr konservativ sind und wir sparen uns eigentlich arm. Denn es ist so, dass wir von der Summe, die wir weglegen, also das, was wir vom Bruttoeinkommen zur Seite legen, sind wir ein Sparweltmeister. Kein zivilisiertes Land, spart prozentual so viel von seinem Bruttoeinkommen, wie wir Deutschen. Schlechte Nachricht ist allerdings: kein zivilisiertes Land, spart so schlecht wie wir. Also so zinsenrenditenarm. Also wir verbrennen quasi Gelder.

Das heißt es ist also zum Einen ein Ding, was jeder erstmal für sich im Kopf entscheiden muss. Also habe ich eine konservative Einstellung? Der Schritt, den Du vorher erklärt hast: Habe ich überhaupt ein Ziel, oder wie sehen überhaupt meine Ziele aus? Und das dritte, was du genannt hattest, sind ja letztendlich die Produkte, also auf welche Art und Weise spare ich?

Genau, ja. Das ist zum Beispiel ein Punkt, um nochmal auf meine Geschichte zurückzukommen: ich habe dann im Jahr 2004  bei dem Finanzdienstleister angefangen zu arbeiten und habe dann im Jahr 2009 meinen – nennen wir es mal mein Beratungshöhepunkt erreicht, indem ich von dem Konzern mit 3000 Betriebspartnern zum erfolgreichsten Berater des Unternehmens ausgezeichnet wurde, das war im Dezember und 3 Monate später habe ich Büroverbot bekommen.
Warum, was ist passiert? Ich habe durch einen Zufall herausgefunden, wie das ganze Provisionssystem auf der oberen Schiene wirklich funktioniert. Quasi Berater, egal ob Bank Versicherung oder Finanzdienstleister durch gezielte Aktionen gepusht werden, verschiedenste Produkte an Kunden zu verkaufen und habe mir dann das ganze mal angeschaut, wie das auf der sogenannten Kostenebenen funktioniert. Und was ich damals herausgefunden habe, obwohl ich schon mehrere Jahre in der Branche war, das hat mir fast den Boden unter den Füßen zerrissen. Weil es war mir auch selbst als Berater der aktiv dabei ist nie bekannt, welch enorme Kosten hinter solchen Provisionsprodukten versteckt sind. Und dann gab es eben eine Phase, ich konnte mich damit einfach nicht mehr identifizieren. Habe dann erstmal eine Pause gemacht von knapp neun Monaten und mich orientiert: will ich überhaupt in der Branche bleiben. Und habe dann herausgefunden, dass es eine Möglichkeit gibt, wie Du als Privatperson das gesamte Provisions- und Vorkostenmodell  der Finanzbranche fast komplett ausschalten kannst. Und das zu Deinem eigenen deutlich finanziellen Vorteil.

Und ich kann mir jetzt vorstellen, dass du dir damit, wenn du das jetzt damit an die Menschen weitergibst, du hältst Vorträge, gibst Seminare, du bist Begleiter für diejenigen, die das verstehen wollen und die einfach dieses Provisionsmodell – ich sag’s jetzt mal böse umgehen wollen und das Geld einfach selber in die eigene Tasche zu stecken und noch sinnvoller zu sparen, dass du dir damit keine Freunde machst.

Das kann man mehr oder weniger so sagen, ja. Ich habe auch eine Facebook-Seite, da gab es schon regelmäßig richtige Anfeindungen, auch von Beratern aus der Branche. Teilweise auch sehr persönliche Anfeindungen. Ich habe mir aber irgendwann angewöhnt, darauf nicht mehr einzugehen und das ganze auch wirklich gar nicht zu kommentieren, sondern direkt zu blocken und zu löschen. Mittlerweile sehe ich das ganze sehr gelassen, es trifft mich eigentlich auch nicht mehr weil einfach der Hintergrund auch klar ist. Und das ist auch das, was eigentlich meine Mission ist. Ich möchte, dass da draußen immer mehr Leute einfach wissen, dass es eine Alternative gibt. Ich habe viele Kollegen, die auf Provisionsbasis arbeiten, die machen einen wirklich super Job, ja. Offen, ehrlich, so gut es eben geht. Das, was ich wirklich kritisiere, ist das System an sich. Das bedeutet: wir haben in Deutschland ca. 450.000 Finanzberater, also sagen wir mal Bankberater,Versicherungsberater, Finanzdienstleister usw. Es gibt derzeit nur 136 in ganz Deutschland,  die das eben können wie ich das mache, denn dafür brauchst Du eine spezielle Lizenz. Und meine Kritik an diesem System ist, dass wenn Du Dich in Finanzprodukten beraten lässt, du in der Regel keine Wahl hast. Das bedeutet, wenn 99,5% aller Finanzberater auf Provisionsbasis arbeiten, dann ist die Wahrscheinlichkeit ein sehr sehr hohe, dass du ein Provisionsprodukt verkauft bekommst. Du selbst weißt aber gar nicht, dass es auch anders geht. Das ist also meine größte Kritik. Dass also den Kunden nicht offen gelegt wird, dass er jetzt zwei Möglichkeiten hat und 98% aller Verbraucher, ist es eben nicht bewusst, dass es diese Möglichkeit gibt. Und meine persönliche Aufgabe, so sehe ich es zumindest, liegt darin, dafür zu sorgen, dass sich das ändert.

Mit dem Interview kriegen wir auch immer Reichweite und sprechen auch mehr menschen an und wir wollen das damit Supporten und damit auch deine  Botschaften ein stück weit unterstützen im Netzwerk. wie sieht denn jetzt ganz konkret diese alternative aus?

Also die Rede ist von sog Nettoprodukten, Nettotarifen, sogenannten Nettodepots. Der Hintergrund ist, dass in diesen sogenannten Nettotarifen keine Provisionen mit eingerechnet werden und auch ansonsten die Gesamtkostenquote eines Produktes sehr sehr gering ist im Vergleich zu einem normalen Provisionsprodukt. Und damit Du mal eine Zahl hast, ich habe jetzt gerade letzte Woche jemandem beraten, der spart 150 Euro monatlich in eine private Rentenversicherung und nur durch die Umstellung von dem sogenannten Provisionstarif auf den Nettotarif, hat er einen Mehrertrag von ca. 37.000 Euro. Also das heißt, er schaltet die Provision aus. Die Restlaufzeit sind glaube ich 32 Jahre und nur durch diesen Effekt, hat er über 30.000 Euro mehr Ertrag, als mit dem Provisionsprodukt.

Wahnsinn, das heißt, pro Jahr wo er jetzt noch einspart, etwa ungefähr ein Tausender, den er noch mehr rausbekommt.

Richtig, genau. Der Punkt ist, dass die Branche, also die Finanzdienstleistungsbranche einen riesengroßen Vorteil hat. Wir leben ja heutzutage in der günstiger.de, billiger.de Phase, wo ich als Kunde quasi jedes Produkt online vergleichen kann. Nur in der Finanzdienstleistungsbranche ist das eben nicht so. Das heißt, die Finanzdienstleistungsbranche, ist die einzige Branche, bei der die Kunden bereit sind, ein Produkt zu kaufen, ohne zu wissen, was es kostet. Was meine ich damit? Also wenn du beispielsweise privat Altersvorsorge betreibst und 150 Euro in die Rentenversicherung einzahlst, und statistisch betrachtet hat jeder deutsche Bundesbürger ein Altersvorsorgeprodukt. Dann stellt sich die Frage: Du schließt für150 Euro einen Vertrag ab auf die Laufzeit von 35 Jahren. Wie hoch sind denn die Provisonskoosten, die Garantiekosten, die Vorkosten, Verwaltungskosten, Risikogebühren  Managementgebühren usw. usw.? Was kostet das alles? und der Punkt ist, es weiß keiner und selbst wenn Du mir deine Police auf den Tisch legst, und ich habe das 60-Seiten Manuskript vor mir liegen, muss ich sehr genau nachblättern, um wirklich auch mir als Kunde genau ausrechnen zu können, weil viele Dinge auch so versteckt sind, dass das ganze Thema Altersvorsorge eigentlich eine Art Blackbox ist. Und meine Aufgäbe ist es eben wie gesagt, dem Kunden erst einmal aufzuzeigen, in seinen bestehenden Verträgen, wie ist da die Kostenstruktur. Wenn was dir in der Regel  der Finanzberater nicht sagt, ist, dass wenn du ein solches Produkt besparst, Du alleine aus finanzmathematischer Sicht in den ersten 10-15 Jahren gar keinen Gewinn erzielen kannst, das ist mathematisch gar nicht möglich. Der Vorteil der Branche ist aber, Kunden rechnen nicht nach. Also als Beispiel, du hast seit 6 Jahren ein Altersvorsorgeprodukt. Dann setz dich mal hin und rechne aus: Was hast du bisher in dieses Produkt eingezahlt, und wie ist dein heutiger Rückkaufswert? Und bei jedem Vertrag, der weniger als 10 Jahre läuft, ist er immer im Minus, immer im minus. Und das ist den meisten gar nicht bewusst. Und schaltest Du die Provision aus, machst es auf dem Nettotarifbereich, bist Du nach einem Jahr in der Regel schon im Plus, Du hast eine komplette Transparenz, weil Dir die Kosten vorher offengelegt werden und der Ertrag ist wesentlich höher. Und wir reden da wirklich über  20.000, 30.000 ,40.000 Euro mehr Ablaufleistung, je nachdem wie lange du einzahlst.

 

Der richtige Berater kann entscheidend sein

Jetzt ist es ja so: das Klientel, mit dem ich sehr viel unterwegs bin, mit dem ich sehr viel Kontakt habe, meine jüngere Generation, die rechnen mittlerweile nicht nur in was verdiene ich bei einem bestimmten unternehmen, in einer bestimmten Position, sondern die rechnen heute auch sehr viel in Form von Lebensqualität und Zeit, Freizeit. Und wir haben uns bei uns auf der Internetseite und in den Blogs, haben wir uns sehr stark mit dem Thema „Wie kann ich effizienter arbeiten, wie kann ich Arbeitszeit reduzieren, um eben mehr Freizeit haben?“ Und ich hatte Dir vorab einen kleinen Fragebogenkatalog geschickt und hatte Dir die frage mit reingepackt „Wie kann ich denn eine Zweitage Arbeitswoche realisieren oder eine 20-Stunden-Arbeitswoche – wie ist das möglich, wie kann ich Geld so sinnvoll anlegen und investieren, dass ich irgendwann Geld für mich arbeiten lasse?“

Also in erster Linie, das ist ja auch ein Teil meines e-books, geht’s eben darum, dass Dir als Verbraucher oder Sparer erstmal klar sein muss, dass es eben diese Möglichkeit gibt, dass Du wesentlich lukrativer investieren kannst, indem Du einfach die Provision und Vorkosten ausschaltest. Der nächste Punkt ist der Plan also, dass du weißt ok wenn ich sagen wir mal mit 60 in Rente gehen will, brauchst Du ein gewisses Vermögen und wie kann ich dieses Vermögen jetzt am besten attraktivsten ansparen. Und dann ist mein Tipp eigentlich immer komplett international in Form von Aktienfonds oder von guten breitgestreuten Depot zu investieren, denn wenn Du mehr als 20 Jahre Zeit hast, dann ist es statistisch betrachtet, das Risiko relativ minimal, dass da was schief gehen kann. Auch hier ist allerdings wichtig, dass Du Dir einen unabhängigen Berater an die Seite nimmst. Und wir haben in Deutschland 4 Beratertypen: Wir haben einmal den Bankberater, wir haben einmal den Versicherungsvertreter, wir haben den Finanzdienstleister und wir haben den Makler. Und die  ersten drei, also den Bankberater, den Versicherungsvertreter und den Finanzdienstleister, die haben alle eins gemeinsam: Sie vertreten nämlich in erster Linie die Interessen ihres Auftraggebers. Das hört sich erstmal seltsam an, ist aber im Vertrag eben so geregelt. Das heißt diese Beratertypen können nicht auf den gesamten Markt zugreifen und vermitteln in erster Linie Produkte, die der Auftraggeber selbst im Portfolio hat. Nur der Makler selbst hat im Prinzip – und das ist seine rechtliche Stellung – vertritt die finanziellen Interessen seines Mandanten. Das heißt, er ist so ähnlich wie ein Rechtsanwalt oder ein Steuerberater. Also rechtlich betrachtet komplett auf der Vertretungsseite seines Klienten. Das ist schonmal der erste Punkt. und dann eben global investieren, also jetzt nicht in ein oder zwei Fonds, sondern ich habe Kunden in teilweise zwischen 15 und 25 Fonds, breit gestreut, global aufgestellt und dann entsprechend eben auch wieder produktunabhängig. Also jetzt beispielsweise nicht 10 Fonds bei der Deutschen Bahn oder bei der GWS. Sondern eben im Prinzip breit gestreut und da braucht man eben auch einen Berater ,der das kann, das ist natürlich wichtig.

Der nächste Punkt ist das Thema Fonds. Du investierst in Form eines Depots beispielsweise, dass Du auch hier wiederum das Nettodepot nimmst. Was ist ein Nettodepot? Also zum Vergleich: Du investierst 100 Euro monatlich in einen Fond. Dann hast du in der Regel 5% Ausgabeaufschlag an Kosten und Du hast in der Regel ungefähr 1,75% Verwaltungskosten an Gebühr pro Jahr. Das bedeutet, Du müsstest ja schonmal mindestens 6,75% Rendite machen, nämlich 5% Ausgabeaufschlag plus 1,75% Verwaltungsgebühr, damit Du auf plus/ minus Null bist. Was viele nicht wissen, ist, dass die meisten Anbieter sich an Deinem Depot bedienen ohne, dass du das merkst. Und das Zauberwort hier, sind sogenannte ‚Kickbacks‘. Kickbacks sind versteckte Provisionen, die quasi der Vertrieb kassiert aus Deinem Depotbüro. Diese Kickbackzahlungen, liegen bei ungefähr  0,75%. Und damit Du mal eine Zahl hast: Wenn Du 150 Euro auf 35 Jahre in einen Aktienfond investierst, gehen Dir ungefähr 22.000 Euro an versteckten Provisionen, also Kickbacks flöten. Die sind weg. Und auch hier gibt es das Prinzip, dass meine Mandaten 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bekommen, das heißt, sie zahlen keinen Ausgabeaufschlag und von diesen 1,75% Verwaltungsgebühren, bekommen sie von mir die Kickbackzahlung, also die Vertriebsprovision quartalsweise cash auf’s Konto zurückerstattet. Und das ergibt natürlich eine ganz andere Rendite, ganz andere Möglichkeiten, weil Du eben durch sämtliche Transaktionen diese ganze kosten nicht mehr hast.

Tipps für den richtigen Umgang mit Geld

Wir werden den Link zu Deinem e-book unter’s Video packen und ich habe in Deinem e-book gelesen, dass Du da auch nochmals interessante Links zu Portalen hast, wenn ich das richtig gesehen habe. Das heißt, es lohnt sich auf jeden Fall mal drauf zu klicken.
Ich muss meine E-Mailadresse hinterlegen, damit ich es zugeschickt bekommen kann. Und  das ist natürlich richtig, richtig schön. Ja, ich kann mir vorstellen, dass Du vor allem Mandanten, Klienten, Auftraggeber hast, die schon verstanden haben: Ok ich kann nur dann wirklich Geld verdienen, reich werden, wenn ich ein bestimmtes Mindset habe, wenn ich ein positives Bild habe zu Geld und es ist ja leider so, dass wir hier in Deutschland den Umgang mit Geld gar nicht so richtig lernen. Also in der Schule wird es nicht richtig gelernt, in der Universität lernst Du es nicht. Vielleicht hast Du mal irgendwo in der Ausbildung einen Exkurs „Wie gehe ich mit Geld um? Wie rechne ich?“  Aber so richtig, lernen wir es doch gar nicht. Was gibst Du vor allem den Menschen mit oder was kannst du den Menschen mitgeben, die eben nicht so ein positives Bild von Geld und von Reichtum haben?

Ich tausche mal das Wort ‚Reichtum‘ in ‚finanzielle Unabhängigkeit‘. Aus meiner Sicht, hat Geld überwiegend zwei Funktionen. Die erste Funktion ist, es löst Probleme und die zweite Funktion ist, es erfüllt Wünsche. Und nicht nur materiell betrachtet, sondern es kann auch der Wunsch sein, dass ich früher in Rente gehe und einfach nicht mehr arbeiten gehen muss. Oder ich kann mir Wünsche erfüllen in Form, dass ich die Welt bereise. Das heißt erstmal, da muss man einfach mal variieren und sagen „aus meiner Sicht hat es zwei Funktionen. Ich löse damit Probleme oder ich erfülle mir damit Wünsche.“
Was ich immer wieder mitbekomme, ist dass innerhalb der Presse, die jetzt sehr stark von der Presse manipuliert werden. Momentan ist ja das Thema Nullzinspolitik. Also man kriegt ja kaum noch Zinsen usw. usw. Das ist völliger Unsinn. Ich habe jetzt heute morgen ein Kundengsepräch gehabt, der hat vor knapp 14 Monaten sein Depot bei mir eröffnet und hat mittlerweile – ich weiß die zahl relativ genau – 10,75% Rendite erzielt. Und die Kunden fragen immer „Wie geht das?“ eigentlich ist das gar nicht so schwer, der Punkt ist aber, dass wir von Außen sehr stark manipuliert werden. Neulich ging ich an einer Bank vorbei, da stand drinnen: „Sonderaktion: 0,25% Zinsen auf dein Sparbuch.“ Ja, was soll ich denn damit? Das heißt, wie Du richtig sagst, wir haben in Deutschland das Problem, dass wir keine wirkliche Geldausibldung haben. Und was eben da helfen kann, so als Tipp, sind Bücher. Also wenn man sich für das Thema interessiert, dass man anfängt mit Büchern. Und vielleicht kann ich mal ein oder zwei, drei empfehlen.

Was kannst Du uns für Geheimtipps geben?

Der absolute Bestseller in dem Bereich ist von Bodo Schäfer: In 7 Jahren die erste Million. Es ist ein absoluter Klassiker, das Buch gibt es schon seit 20 Jahren. Das ist, obwohl es schon 20 Jahre alt ist,  immer noch up to date. Da geht es einfach erstmal um die Psychologie. Was muss ich eigentlich erstmal tun? Wie funktioniert Geld, wie funktioniert sparen? Und wie schalte ich das ganze Mindset Bausparverträge und was es alles gibt, wie schalte ich das aus? und konzentriere und fokussiere ich mich vor allem auf das Thema Investment.

Die zweite Buchempfehlung ist „Der reichste Mann von Babylon“. Auch ein sehr interessantes Buch. Das ist eine Geschichte aus der Antike. Hier wird quasi erzählt, wie ein junger Prinz von seinem Pharao glaube ich schon als Kind beigebracht bekommt, wie man richtig spart. Also auch ein super spannendes Buch.

Und dann gibt es aktuell – ist in aller Munde – das Buch von Alex Fischer: Reicher als die Geissens. ich weiß nicht, ob Du davon schonmal gelesen hast, das Buch ist absolut empfehlenswert. Es ist eines der besten Finanzbücher, die ich jemals gelesen habe.

 

Und damit würde ich beispielsweise einmal anfangen. Also einfach mal zu sagen „Ich nehme mir die Zeit und kaufe mir das ein oder andere buch und lese mich mal in das Thema ein.“ Also völlig abgeschottet von dem, was die Presse schreibt, völlig abgeschottet, was Deine Hausbank Dir erzählt. Sodass Du einfach für Dich persönlich ein eigenes Mindset aufbaust und Dir sagst „Ok was will ich überhaupt und was schreiben die Spezialisten, die Bestseller, was schreiben die zu diesem Thema?“

>>Patrick Greiner – E-book – Investieren statt verlieren<<

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