Motivations Video // Wie du besser mit dir selbst redest

Motivations Video // Wie du besser mit dir selbst redest

Es kann gut sein, dass du zu einem der vielen Menschen auf der Welt gehörst, die einen großen, schweren Sack mit sich herumschleppen. Und zwar einen großen Sack voller – pardon – Scheiße. Mit Mist. Man könnte es auch Abfall nennen. Giftigen Sondermüll. Jedenfalls – nichts Gutes.

Klingt unangenehm? Das war erst der Anfang.

Ich sage dir jetzt nämlich auch noch, dass links und rechts von dem Pfad, auf dem du durch dein Leben gehst, noch viel viel mehr von diesem Giftmüll verstreut liegt. Aber dazwischen liegt außerdem eine ganze Menge wunderschöner, wertvoller Diamanten.

Das Problem, das viele Menschen und vielleicht auch du hast: Wenn du eine Möglichkeit hast, ein bisschen vom Pfad abzukommen und etwas aufzuheben, entscheidest du dich leider jedes Mal für einen großen Brocken Müll. Du hievst ihn hoch, stopfst ihn in den Sack auf deinem Rücken und schleppst nun noch mehr Gift mit dir herum.

Fragst du dich schon, was in aller Welt das bedeuten soll?

Pass auf:

Dieses Giftzeug und die Diamanten, alles was da um dich herumliegt, das sind die Sätze und Geschichten, die du dir selbst erzählst oder denkst. Was du in deinen Sack stopfst, ist die Summe des ganzen: Die Auswirkung von der ganzen Art und Weise wie du mit dir selbst redest, ob bewusst oder unterbewusst.

Guck dir mal kurz selbst über die Schulter und schau nach, ob der Sack auf deinem Rücken mit wertvollen Diamanten gefüllt ist.

Nicht? Womit dann?

Vielleicht mit Sätzen wie:

  • »ich schaffe das nicht«
  • »ich traue mir das nicht zu«
  • »Immer verbocke ich alles«
  • »Ich bin so peinlich«
  • »Ich bin eine faule Sau«
  • »Das wird bestimmt furchtbar«
  • »ich bin zu dumm, ich bin zu schlecht, ich bin zu groß, zu klein, zu hässlich,  zu alt…«

Ich denke, du weißt was ich meine.

Dass es nicht gut ist, sich selbst mit Giftmüll zu beladen, dürfte wohl klar sein. Aber wie vermeidet man, dass das eigene Gehirn einem schlimme Geschichten über einen selbst oder über bevorstehende Schwierigkeiten erzählt?

Ich möchte dir jetzt ein paar Tipps geben, die dir dabei helfen können:

1. Konzentrier dich auf das hier und jetzt.

Wenn du etwas falsch gemacht hast, beschränke die Zeit, die du auf Ärger, Trauer oder Verzweiflung verwendest, auf wenige Minuten. Ändern kannst du das Geschehene ohnehin nicht mehr, also tu dir etwas Gutes. Wirklich, stell dir einen Timer. Zu lang darüber nachzudenken sorgt nur dafür, dass es dir immer schlechter geht.

Für die Furcht vor der Zukunft gilt dasselbe: Ob du dir Sorgen darum machst, wird den Verlauf des  tatsächlichen Ereignisses nicht ändern. Also kannst du dir den Stress auch einfach sparen, oder nicht?

*Konzentrier dich lieber auf den Moment und akzeptiere, was du nicht ändern kannst.*

 

2. Versuch nicht, etwas stumpf schönzureden ….

sondern mach deine negativen Gedanken so klein und präzise wie möglich.

Wenn du im Bewerbungsgespräch versagt hast und dir sagst, dass du Idiot niemals Karriere machen wirst, oder wenn du deinen Flug verpasst, deinen Urlaub in Gedanken schon ins Wasser fallen siehst und dich eine langsame, faule Sau nennst – dann solltest du dich fragen:

„Ist das wirklich wahr? Ist das was ich sage zu 100% akkurat? Ist das was ich denke in meiner Situation hilfreich?“

Vermutlich ist die Antwort „nein“.

Also versuch, es so zu formulieren, wie es tatsächlich ist:

„Ich war gestresst und nicht auf die Fragen vorbereitet.“

oder

„Ich habe zu wenig Zeit eingeplant und muss jetzt umbuchen.“

So bleibst du ehrlich zu dir selbst  und führst dir dabei realistische, konkret definierte Probleme vor Augen, die sich lösen lassen. *Ändere, was du ändern kannst.*

 

3. Hake nach.

Dir ist in der Öffentlichkeit etwas Peinliches passiert oder du hast das Gefühl, dass du heute nicht gut aussiehst? Du bist überzeugt davon, dass nun jeder das Schlimmste von dir denkt?

Stell dein Unterbewusstsein infrage. Überlege, ob die Geschichte, die dein Gehirn dir erzählt, wirklich stimmt, oder ob dein Gehirn nur das tut, was bei der Entstehung der Menschheit seine Hauptaufgabe war: SIcherheitshalber lieber ZU vorsichtig zu sein, um dich vor Gefahren zu schützen. Vor Gefahren, die es heutzutage nicht mehr gibt.

Hat wirklich jeder geguckt? Bist du für diese Menschen wirklich interessant genug, dass sie länger als ein paar Sekunden über etwas nachdenken würden, was DIR passiert ist, oder darüber, wie schlecht du heute aussiehst? Finden sie das überhaupt genauso schlimm wie du?

Je mehr kritische Fragen du dir selbst stellst, desto mehr kannst du dein Gehirn zu einer realistischen Sicht auf die Situation bewegen und deine Angst loswerden.

 

4. Was würde ein Freund sagen?

Stell dir vor, nach deinem schlechten Bewerbungsgespräch rufst du niedergeschlagen und traurig einen guten Freund von dir an, um ihm davon zu erzählen  – und der sagt dir dann etwas wie: »Natürlich hast du das nicht geschafft, du kannst ja auch nix. Du bist einfach ein Versager. Dumm, faul, unpünktlich … eigentlich brauchst du es überhaupt nicht mehr versuchen, du schaffst es sowieso nie.“

Was würdest du zu diesem Freund sagen? Vermutlich wärst du schockiert von ihm und würdest dich vielleicht sogar verteidigen und ihm erzählen, warum dir das jetzt passiert ist und dass du deshalb nicht direkt eine schlechte Person bist.

Kurz gesagt: Wenn irgendjemand anders deinen Sack öffnet und dir einfach einen Haufen Gift und Mist hineinkippt – dann würdest du das nicht zulassen.

Warum also ist es dann in Ordnung, wenn du selbst es dir antust? Warum bist du nicht genauso schockiert, wenn du selbst dir solche schlimmen Dinge sagst und dich selbst mit negativem Mist belädst?

Wenn du dich bei schlechten Gedanken oder irrationalen Ängsten ertappst, solltest du dich fragen:

Würde ich das auch zu einem guten Freund sagen?

Oder, um es noch deutlicher zu machen: Würdest du einem Fünfjährigen, der Angst vor etwas hat, das Gleiche sagen wie dir selbst, wenn du Angst vor etwas hast?

Deshalb – völlig unabhängig davon, ob du Andreas Bourani-Fan bist oder nicht – sei nicht so hart zu dir selbst.

Ich weiß von keiner einzigen erfolgreichen und glücklichen Person, die sagt, dass gnadenlose Selbstkritik und Perfektionismus sie weit gebracht habe . Womit es viel eher zusammenhängt, ist die Bereitschaft, zu scheitern und trotzdem weiterzumachen. Immer wieder.

Und das geht nur, wenn man sich von all den negativen Selbstgesprächen und dem Kopfzerbrechen lossagt. Der größte Faktor für ein glückliches Leben ist die Qualität der eigenen Gedanken.

Also: Verwende deine wertvolle Energie von nun an nur noch auf Diamanten.

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Chris Ley
Chris Ley Akademie

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