Leistungsfähigkeit voll ausschöpfen (Teil2)

Leistungsfähigkeit voll ausschöpfen (Teil2)

Wirklich Zeit für die schönen Dinge hatte ich allerdings dann doch nur bedingt. Zu stark war mein Impuls, schneller nach vorne zu kommen, zu wichtig waren die Hindernisse, die sich immer wieder präsentierten. Die Loreley, das weiß man schon aus den alten Legenden, ist ein tückischer Felsen. Um sieben Uhr morgens war ich dort – mir war es wichtig, die Stelle im Hellen zu passieren. Es kostete mich meine ganze Aufmerksamkeit, an der Loreley vorbeizukommen. Für die beeindruckenden Schieferwände hatte ich nun doch keinen Blick mehr übrig.

Danach kam ich in bekanntes Gelände. Hier hatte ich bereits trainiert, hier kannte ich den Fluss und die Gegenden, an denen ich vorbeikam. Meine Heimat rückte immer näher. Ich befand mich nun in einer Art Dauerflow.

Auch das Wetter war ideal. Es war sonnig geworden und der letzte Augusttag ließ schon die Vorahnung einer wunderschönen Nachsaison aufkommen. Ich surfte vor mich hin und genoss den Moment, die ganze Zeit immer dasselbe zu machen. Eine kontemplative, geradezu mönchische Tätigkeit, ein bisschen wie in einer Zen-Schule. Dreimal links, dreimal rechts, was konnte es Schöneres geben?

Selbst die Schmerzen waren verschwunden. Rücken, Schultern, Beine, alles funktionierte wieder einwandfrei. Ich fühlte mich mit meinem Körper, Geist und der Umwelt in einer Einheit. Ich war ganz bei mir.

Der intensivste, schönste Flow stellt sich oft nachts ein. Hier werden die Außenreize minimal, man sieht nur ein paar Lichter und hört so gut wie nichts., selbst die Schiffe sind oft leise, man hört sie fast erst, wenn sie an einem vorbeigleiten. Wo das Rheintal eng wird, kommt das Geräusch vorbeifahrender Güterzüge hinzu, mal näher, mal ferner. Aber meistens begleitete mich nur das leise Gluckern des Wassers unter dem Surfbrett. Ich war ganz im Hier und Jetzt.

 

Deine Leistungspotentiale:Programm Tafel

Auf welchem Fitnessniveau befinde ich mich?

Wie viel Zeit habe ich für mich? Wann? Was mache ich genau?

Welche Dinge bremsen meine mentale Kraft?

Wie und wann regeneriere ich am besten?

 

 

Hast du dir vielleicht ein sportliches Ziel vorgenommen? Nehmen wir doch einmal den Marathonlauf. Früher war das etwas für Ausnahmesportler, heute nehmen sich das alle möglichen Leute vor: Familienväter, Studentinnen, Rentner, Schüler, selbst Krebspatienten… Menschen wie du und ich. Heutzutage ist vieles, wofür man früher allgemein bewundert worden wäre, zu einem Alltagsziel geworden, das man vor allem für sich selbst anpeilt. Ich finde es auch besser so. Ruhm ist legitim, aber das Gefühl erfolgreich zu sein, ist nicht nur leichter zu erreichen, sondern auch viel angenehmer im Erleben. Ruhm ist zweischneidig, Erfolg nicht.

Apropos Ruhm: Ich werde häufig gefragt, ob ich nicht gerne im Guinness-Buch der Rekorde aufgetaucht wäre. Ganz ehrlich hätte mich das tatsächlich gereizt, das muss ich zugeben. Deswegen habe ich bei der Redaktion auch nachgefragt, was man dafür erfüllen muss. Ein offizieller Rekord mit Vermerk im Guinness-Buch hätte mich allerdings zwischen 20.000 und 30.000 Euro gekostet. Ich habe dann leichten Herzens auf den Ruhm verzichtet.

 

Gehen wir nun noch einmal die Liste durch: Konntest du meinen Fragen gut folgen? Zunächst ist es wichtig zu wissen, wo du vom Level her bist, wenn du die Entscheidung triffst Marathon zu laufen. Bei zehn Kilometern in unter einer Stunde? Gar bei einem absolvierten Halbmarathon? Oder vielleicht nur beim langsamen Joggen alle zwei Monate?

Wie viel Zeit hast du? Wer will diese Zeit noch alles belegen: Chef, Freunde, Eltern, Partner, Familie, Verein? Du brauchst einige Wochen, vielleicht viele Monate, um dich auf Marathonniveau heranzuarbeiten. Kannst du dich durchsetzen, dass du diese Zeit gewährt bekommst? Nutzt du sie dann auch?

Mentale Probleme können beim Training immer auftreten. Ein Klassiker ist die Winterdepression. Du kannst dich nicht aufraffen, außerdem ist es kalt und nass und dunkel draußen. Aber auch, wenn du dich überfordert hast, kann dich das im Fortschritt bremsen. Diese Anstrengung noch überbieten zu müssen, jagt dir Angst ein.

Daher ist es wichtig, sich regenerieren zu können. Ich selbst bin ja nicht probeweise den kompletten Rhein abgefahren, das wäre gar nicht möglich gewesen. Viele Debütanten beim Marathon sind auch nicht vorher die ganzen 42 Kilometer im Training am Stück gelaufen. Gib Acht, dass du nicht heiß läufst; Übermotivation tut auch nicht gut.

Hast du ein nicht-sportliches Ziel? Auch hier gibt es Fitnesskriterien. Schätze dein Niveau auch auf geistigem und mentalem Gebiet ein. Wenn du bei „Wetten, dass?“ mit einer phänomenalen Gedächtnisübung dabei sein oder meinetwegen auch nur bei „Wer wird Millionär“ die Vorauswahl überstehen willst, brauchst du ein Fitnessniveau, das du dir vielleicht erst erarbeiten musst. Wenn du dein Lampenfieber in den Griff bekommen willst, startest du per Definition von einem relativ niedrigen mentalen Niveau aus. Hol dir Hilfe, wenn du es allein nicht schaffst – und sei es nur, dass du jemanden bittest, einmal zu assistieren und seine Meinung zu sagen. Und dann nimm dir ein paar Tage Auszeit, wenn das Feedback ernüchternd ausfällt.

 

 

 

 

 

 


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Als Motivationstrainer helfe ich dir dabei, deine Ziele deutlich schneller zu erreichen. Was mir machen, ist kein Schakka Motivationstraining, nein, wir gehen gemeinsam in die Umsetzung, an deine Fitness, deinen Erfolg, deine Ziele, deine Motivation und dein wundervolles Leben. Schreib mir einfach!