Sport im Hochsommer

Sport im Hochsommer

Freude bei Sport im Hochsommer

Die Temperaturen steigen – ebenso geht es mit der guten Laune und Unternehmungslust wieder bergauf.
Volle Straßencafés, Biergärten, Parks und Schwimmbäder – die Bilder eines Sommers, die jegliche Gedanken an dann wieder folgenden tristen Winter vergessen lassen. Die Faulenzerausrede „schlechtes Wetter“ gilt nun auch für sportliche Aktivitäten nicht mehr. Und das braucht sie auch gar nicht, hält Sport im Freien nicht nur gesund, sondern macht zudem auch noch jede Menge Spaß.

Das Auto durch Fahrrad oder Inliner, das abendliche Fernsehprogramm durch eine Partie Fußball auf dem Sportplatz nebenan ersetzen, beim Treffen mit Freunden im Park eine der Trendsportarten Slack-Lining oder Frisbee ausprobieren, den heißen Temperaturen mit einer Erfrischung im kühlen Nass entgehen – keine Jahreszeit bietet so viele Möglichkeiten für sportliche Bewegung, wie der Sommer.

Doch gilt es einige Tipps zu beachten, sonst kehrt sich die sommerliche Bewegungsfreude ganz schnell in Bewegungsfrust um:

Sport ja – aber wann?
Die optimalen Tageszeiten zum Ausüben seiner liebsten Sommersportart, sind ganz klar die Morgen- bzw. Abendstunden. Zu diesen Tageszeiten ist die Luft am kühlsten und frischesten. Vor der Arbeit eine Runde laufen gehen, garantiert einen motivierten Tag in den Start.

Vorsicht vor Überbelastung
Bei Hitze wird der Körper stärker gefordert, wenn er aktiv ist. Dies führt zum einen den positiven Aspekt mit sich, dass durch weniger Training die selben Effekte erzielt werden, man sich jedoch auch leichter überanstrengt. Einhaltung von Pausen ist also enorm wichtig, besonders für Personen, die ihre Kräfte und Trainingszustand nach einer längeren Winterpause in ihrer Sommermotivation leicht überschätzen können.

Die richtige Trainingskleidung

Je höher die Belastungsintensität, desto höher ist auch die Wärmebildung der Muskeln. Der Körper schwitzt und versucht so den Wärmehaushalt des Körpers zu regulieren. Ist dies nicht möglich kommt es zu Wärmestauung, die im schlimmsten Falle zu einem Kreislaufkollaps führen kann.
Deshalb sollte auf eine locker anliegende, atmungsaktive Trainingskleidung – am besten in hellen Farben – geachtet werden.

Flüssigkeitsmangel vermeiden
Der menschliche Körper besteht zu 50 – 70 % aus Wasser, das für zahlreiche Wechselstoffvorgänge zuständig ist.
Durch starkes Schwitzen gehen mehr Flüssigkeit und Mineralstoffe verloren, als durch die übliche Trinkmenge und Nahrung ersetzt werden können. So kann es besonders bei hohen Außentemperaturen schnell zu Dehydrierung, im schlimmsten Falle sogar Bewusstlosigkeit kommen.

Mit einer bewusst herbeigeführten Überwässerung (Hyperhydrierung) kann man dieser entgegenwirken und das Aufkommen eines Flüssigkeitsdefizits während der sportlichen Betätigung hinauszögern. Hilfreich ist es auch Schweißbildung zu vermindern, indem man z.B. immer wieder Wasser auf Kopf und Körper aufbringt.