Entscheidungsfindung mit zielstrebigen Strategien

Entscheidungsfindung mit zielstrebigen Strategien

Zielstrebige Strategien zur Entscheidungsfindung

Wir treffen tagtäglich unzählige Entscheidungen, die mehr oder minder gewichtig den Tag und manchmal auch die Zukunft beeinflussen. Tee oder Kaffee zum Frühstück oder die Farbwahl der Krawatte sind die kleinen Regelungen im Leben, die am Rande und ohne großes Nachdenken getroffen werden. Ein strukturierter Prozess zur Entscheidungsfindung ist notwendig, wenn es um die wirklich wichtigen Richtungen geht, die nachhaltig das eigene Leben oder die Zukunft des Unternehmens lenken werden, für das Du tätig bist oder das Dir vielleicht sogar gehört. Damit ist der Prozess zur Entscheidungsfindung Teil der Module, die Chris Ley in seiner LCS propagiert – der Life Challenge Strategie, denn zu denen gehören Geist, Willenskraft, Strategie und Kommunikation.

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen den strategischen Entscheidungsfindungen, beispielsweise

Entscheidungsfindung

Entscheidungsfindung

wenn du dich als verantwortlicher Einkäufer für eine neue Produktstrecke, ein schnelleres Computersystem oder eine aktuellere Software zu entscheiden hast und der organisatorischen Entscheidungsfindung. Zu der gehört unter anderem die Wahl eines besseren Standortes für den Betrieb, wenn das bislang genutzte Gelände zu klein geworden ist oder wenn eine Zweigniederlassung geplant ist. In welchem Stadtviertel oder Ort soll das Eigenheim oder die Wohnung angesiedelt werden, bedarf ebenso eines Prozess zur Entscheidungsfindung. Besonders schwierig ist häufig die Auswahl eines Mitarbeiters, egal ob eine höher dotierte Stelle zu vergeben oder eine Entlassung auszusprechen ist.

Bei beiden Prozessarten zur Entscheidungsfindung müssen zuvor die Grundvoraussetzungen auf dem Weg zum Urteil geklärt werden, um ein späteres „böses Erwachen“ zu vermeiden.

Die erste zu stellende Frage lautet:

Ist eine Entscheidungsfindung, ist eine Auswahl überhaupt notwendig?

Um diese Frage zu beantworten, sind manchmal aufwendige Analysen heranzuziehen, die sorgfältig und objektiv ausgewertet werden müssen. Oft genug reicht es, einfach mal an der Basis nachzufragen.

So hat beispielsweise ein namhafter Getränkehersteller wegen Produktionsengpässen in der Sommerzeit eigentlich eine zusätzliche Abfüllanlage anschaffen wollen. Der verantwortliche Betriebsleiter fragte bei der Belegschaft nach, die mit einer überraschenden Lösung parat stand. Im Resultat wurde lediglich eine schnellere Etikettiermaschine installiert und in den heißen Monaten wurde der Schichtbetrieb auf dreimal sieben Stunden erweitert, zuzüglich einer Stunde je Schicht für Wartungsarbeiten. Das bescherte dem Personal etwas mehr Geld in der Tasche, der Betrieb sparte einen zweistelligen Millionenbetrag an Investitionskosten und die Einstellung von Saisonarbeitskräften konnte gestrichen werden.

Entscheidungsfindung

Entscheidungsfindung

Genau diese Grundlage solltest Du vor jeder zu treffenden Entscheidung nutzen. Bediene Dich frei an vorhandenem Wissen und Knowhow. Forsche im Internet insbesondere bei Mitbewerben nach, wie die das anstehende Problem gelöst haben. Diese Ermittlungen können auch Betriebe einschließen, die mit der eigenen Branche nichts zu tun haben, aber ähnlich strukturiert sind oder mit einer artverwandten Produktionsweise arbeiten.

Jetzt schneller und konzentrierter Entscheidungsfindung

Besuche von Fachmessen sind eine Fundgrube für Entscheidungsfinder, denn auf den Ausstellungen zeigen Konkurrenten und Hersteller offen, was sie zu bieten und wie sie Problemfälle gelöst haben. Unterhalte Dich mit Mitarbeitern und scheue Dich nicht, Deinen Vorgesetzten nach seiner Meinung zu fragen. Wenn alle Informationen beieinander sind, durchdenke gründlich die Vorteile der verschiedenen Vorgehensweisen und natürlich auch die Nachteile. Das Salz in der Suppe sind die eigenen Ideen, die bei der Entscheidungsfindung einfließen und Deinen individuellen Stil zum Ausdruck bringen, was Dich von der Masse abhebt.

Im Prinzip geht jeder Entscheidungsfindung eine investigative Phase voraus, während der Du Dich wie Aschenputtel betätigen wirst. Nur die guten Erbsen landen im Topf und werden zu einer bekömmlichen Lösung verarbeitet.

Entscheidungsfindung im Personalbereich

Eines der schwierigsten Vorhaben in einem Unternehmen sind mitunter Personalentscheidungen, die besonders intensiv durchdacht sein müssen. Grund dafür ist, dass Du es mit Menschen zu tun hast, Veränderungen die mit Menschengruppen zu tun haben, verursachen oft Stress und sollten immer mit bedacht getroffen werden. In jedem Bereich, betrieblich oder privat, sind Blender zu finden, die mit herausragendem schauspielerischen Talent überzeugen – ohne echte Fähigkeiten. Die überstrahlen ihr Umfeld mit vorgeblichen Leistungen, die bei genauerer Untersuchung nicht von ihnen stammen, sondern anderweitig adaptiert wurden.
Vor einer Personalentscheidung bist Du nicht schlecht betraten, wenn Du Dich persönlich als Sherlock Holmes betätigst. Beobachte kritisch, werte neutral und stelle den betroffenen Mitarbeitern kleine, knifflige Aufgaben. Wichtig ist, dass Du selbst zusiehst, wie sie diese Aufträge erledigen.

Entscheidungsfindung

Entscheidungsfindung

Manche Kandidaten werden diese Jobs delegieren, was gut ist, wenn Du auf der Suche nach einem theoretisch denkenden Abteilungsleiter bist. Andere machen sich mit Eifer selbst an die Arbeit und sind damit ideale Mitarbeiter, wenn ein innovativer Praktiker für einen Aufgabenbereich vorgesehen ist. Zudem kannst Du auf diese Weise die fleißigen Arbeitnehmer von den zur Bequemlichkeit neigenden Kollegen unterscheiden.

Beförderung und Entscheidungsfindung

Während Beförderungen eine recht angenehme Entscheidungsfindung voraus geht, sind Entlassungen oft genug eine psychische Belastung – auch für denjenigen, der die Entlassung aussprechen muss. Nicht ohne Grund gibt es inzwischen Unternehmen, deren Mitarbeiter für andere Firmen die Entlassungsgespräche durchführen, weil sie darin ausführlich geschult sind.

Müssen Angestellte oder Arbeitnehmer entlassen werden, ist dies ein tiefer Einschnitt in deren persönliche Lebensverhältnisse, vor allem wenn es sich um den Ernährer einer Familie handelt oder andere private Gründe anrührend sind. Auch hier ist das Prinzip Aschenputtel ideal, bei dem durch gründliche Nachforschung ermittelt wird, welcher Mitarbeiter bleiben kann und wem die Trennung vom Betrieb bevor steht.

Oft genug spielt hier der Betriebsrat eine gewichtige Rolle, der gemeinhin den Arbeitnehmer halten will, der beliebt und gewerkschaftlich organisiert ist. Lass Dich davon soweit irgend möglich nicht beirren.
Wenn Du einen Entlassungskandidaten nach vorheriger gründlicher Entscheidungsfindung ermittelt hast, halte an ihm fest und setze Dich durch. Das ist übrigens eines der sieben Module der von Chris Ley entwickelten LCS, in dem Deine Willenskraft zu einem Bollwerk ausgebaut wird, das kaum zu durchbrechen ist.

Leitfaden zur Entscheidungsfindung

Entscheidungsfindung

Entscheidungsfindung

Damit Du übersichtlich und umfassend die Struktur einer Entscheidungsfindung vor Augen hast, hier eine Zusammenstellung der Punkte. Die einzelnen Schritte werden Dein Leben oder das unternehmerische Schicksal Deines Betriebes in erfolgreiche Bahnen lenken, wobei Dir der 52-Wochen-Coachingkalender der Chris Ley Akademie helfen wird, der alle Punkte zum erfolgreichen und glücklichen Leben vermittelt.

Anleitung für Entscheidungsfindung

  • Muss eine Entscheidung getroffen werden? Ist ein Prozess zur Entscheidungsfindung überhaupt notwendig?
  • Sammle alle Fakten und bediene Dich ungeniert an allen öffentlich zugänglichen Informationsquellen wie dem Internet oder auf Messen. Befrage Mitarbeiter in lockerem Gespräch und mache Dir deren Erfahrung und Wissen zu eigen. Lege dabei Wert auf Fakten und Knowhow. In dieser Sammlung von nüchternen Sachverhalten zur Entscheidungsfindung haben vage Angaben und nicht verifizierte Informationen nichts zu suchen.
  • Bewerte alle zusammengetragenen Fakten. Durchdenke die voraussichtlich entstehenden Folgen, wenn Du Dich nach der Entscheidungsfindung für eine Richtung entschieden hast. Hast Du die Folgen ausreichend im Kopf durchgespielt und Deine Korrekturen vorgenommen, zögere nicht Deine Entscheidung bekannt zu geben. Reichen die vorliegenden Informationen nicht aus, um eine endgültige Marschrichtung festzulegen, lass Dich nicht unter Druck setzen. Forsche erneut nach, zur Not investigativ, bis Du alle notwendigen Fakten vorliegen hast, die zum Treffen Deines Urteils notwendig sind. Erst jetzt kannst Du Deinen Prozess zur Entscheidungsfindung abschließen. Übereilte oder aus dem Bauch getroffene Entschlüsse haben oft genug fatale Auswirkungen, die nachträglich nur schwer in eine erfolgreiche Bahn zu steuern sind.
  • Am Schluss einer Entscheidungsfindung steht immer als krönender Abschluss die Entscheidung selbst, in die Du Deine persönliche Kreativität einfließen lässt. In der haben Worte wie „können, würden, sollten“ nichts verloren. Hier präsentierst Du dich in leicht militärischer Tonart und triffst glasklar Deine Anweisung, die kurz, prägnant und unzweideutig formuliert ist.
  • Nach dem sorgfältig durchgeführten Prozess der Entscheidungsfindung und der abschließenden Festlegung der zukünftigen Marschrichtung, ist diese Aufgabe nicht beendet. Du musst sehr genau beobachten, wie sich Deine Entscheidung auswirkt und vor allem, ob sie so umgesetzt wird, wie Du es Dir vorgestellt hast. In der Anfangsphase kannst Du beherzt eingreifen und zukünftige Handlungen in der Richtung korrigieren. Wichtig ist dabei, dass die Realisierungsphase und deren anschließende Kontrolle zeitlich eng beieinander liegen. Nur so kannst Du sicherstellen, dass nach Deinen Ideen und Vorstellungen in einer erfolgreicheren Zukunft gehandelt wird. Das hebt Dich weit aus der Masse, macht Dich zu einem unverzichtbaren Teil der Gemeinschaft und stärkt ungemein Dein Selbstbewusstsein sowie Deine Willenskraft.

Der Weg der Entscheidungsfindung kann lang sein, was am Projekt selbst liegen kann oder an Deinem zögerlichen Verhalten. Niemand muss vor einer wichtigen Entscheidung Angst haben. Du musst Dir vor Augen führen, dass am Ende einer sorgfältig durchgeführten Entscheidungsfindung nur der Erfolg stehen kann und dies als Deine Chance begreifen, Dich selbst positiv darzustellen.

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