Besser entscheiden // Heinz Leuters

Besser entscheiden // Heinz Leuters

Ein Leben als Pilot und was Du daraus zum Thema Entscheidungen lernen kannst

„Schön. Also Heinz, Heinz Leuters heute bei uns im Interview. Wir haben dich gewinnen können und ich bin total gespannt, was du uns zu erzählen hast. Du hast nämlich so gesehen zwei Leben. In deiner Vergangenheit warst du oder bist du Pilot, ich glaube so etwas bleibt man ja ein Leben lang und Unternehmer. Heute bist du immer noch im Flugzeug, nimmst aber Gruppen mit und bist vor allen Dingen im Bereich Führungskräftetraining unterwegs. Vielleicht erzähl uns einfach mal ganz kurz, wer bist du, was machst du und was kann man vor allem bei dir lernen.“

„Ja gerne. Hallo Chris erst mal, ich bin Unternehmer ich bin Pilot und ich bin Führungskräfteentwickler. Pilot bin ich schon viele viele Jahre lang. Ich bin angefangen mit der Fliegerei, da war ich 13 und hatte die Chance jung Fluglehrer zu werden im Motorflug, hatte die Chance Berufspilot zu werden auf Geschäftsreiseflugzeuge. Das habe ich viele viele Jahre gemacht, bin dazu aber auch noch Unternehmer. Ich habe also mit einem Freund zusammen eine mittelständische Firma aufgebaut, die blowUP media, mittelgroße Firma, die macht bunte Bilder an Baugerüsten. Das hast du bestimmt schon gesehen, wenn du rum kommst in den Innenstädten der Republik. Ganze Gerüste sind verkleidet mit Werbung. Ich bin Führungskräfteentwickler. Ich bin zertifizierter Coach. Ich hatte mal gedacht ich möchte mit meinen Führungskräften anders zusammenarbeiten und habe deswegen eine Coachingausbildung gemacht. Also ich bin Pilot, Unternehmer und Führungskräfteexperte und ich arbeite in der Tat mit Menschen zusammen im Flugsimulator. Mit Führungskräften gehen wir in den Flugsimulator und verbringen da einen Tag. Wir Piloten nennen ja Menschen, die nicht fliegen können Fußgänger. Also ich bin mit Fußgängern, also ich hoffe ich beleidige hier niemanden. Also ich gehe mit Fußgängern in den 737 Simulator. Dort wird es Starten und Landen das Flugzeug. Zu den Themen, um die es da geht halte ich Vorträge. Ich bin also Vortragsredner viel unterwegs und arbeite auch im Eins zu Eins Setting. Also als ganz normaler Führungskräfteexperte, als Coach würde man sagen, auch ohne Flugzeug und auch ohne Flugsimulator.“

 

Entscheidungen treffen hat auch immer was mit Disziplin zu tun

„Jetzt bin ich als Fußgänger, stelle ich mir ja so ein Leben als Pilot so vor, dass ihr sehr sehr strukturiert arbeiten müsst. Ihr müsst sehr sehr konzentriert arbeiten, habt wahrscheinlich unglaublich viele Checklisten, die ihr abarbeiten müsst und müsst auch in schwierigen Situationen vor allem die Konzentration halten, um richtige Entscheidungen zu treffen und da gibt es ja ganz ganz viele Parallelen, zu nicht nur Unternehmen, sondern eigentlich ja zu jedem Menschen, zu jedem Leben, wo wir mal Disziplin brauchen, wo wir auch mal Entscheidungen treffen müssen. Wo sind da für dich die Verbindungen?“

„Ja, das ist eine Sache, die ich erst über die Jahre gelernt habe. Also das war für mich nicht offensichtlich klar. Aber tatsächlich gibt es drei Bereiche, wo Fliegen und das menschliche Leben, Entscheidungen treffen, so wie du sagst, durch das Leben kommen sehr sehr ähnlich sind. Weil in vielen Bereichen sind die Dinge, die man tun muss, gleich und auch die Kompetenzen, die man braucht dafür sind gleich. Also, wenn es zum Beispiel geht um Prioritäten setzen, ein wichtiger Bereich, den wir im Flugzeug immer vorne haben, im Flugzeug ist das safety, passenger Comfort und economy, also relativ einfach. Wenn du damit natürlich durcheinander kommst, dann landest du in Malaga als Weiner Kapitän mit zu wenig Sprit und stehst am nächsten Tag in der Zeitung. Aber auch für uns Menschen ist das wichtig. Wie komme ich eigentlich zu Prioritäten. Die spannende Frage ist da eben sehr sehr gleich, die Kompetenz, die man braucht ist sehr sehr gleich zum Flugzeug. Ich muss mit Komplexität umgehen können, ich muss mit den Möglichkeiten umgehen können, die ich habe, also die Komplexität der eigenen Rolle würde ich sagen. Da ist das Fliegen sehr sehr ähnlich und noch zwei weitere Punkte, Entscheidungen treffen zum Beispiel. Naja als Pilot muss ich mich immer fragen wo kommt meine Entscheidung eigentlich her. Also das was ich so will und meine Muster,  gehören die in den aktuellen Kontext rein oder eben nicht. Also ich muss das schon merken, wie ich so ticke und dann muss ich gucken, ob das was bei mir so los ist im Augenblick zum betrieblichen, in dem Fall fliegerischen Alltag passt oder nicht. Im Unternehmen genau so, wenn ich jemand bin, der immer Vollgas gibt, der immer auf Expansion, Innovation und Investition aus ist, dann sind das glaube ich super Antreiber, wenn aber gerade Lehman Krise ist, dann passt das nicht. Ich muss also merken, was mich antreibt und gehört es in den aktuellen Kontext und der dritte von drei Punkten Chris ist, in der Fliegerei erreichen wir unsere Ziele grundsätzlich nicht alleine, sondern nur zu zweit. Wir sind zu zweit im Cockpit, wir nennen das Minimumcrew ist zwei und auch wie im Leben oder Führungskräfte erreichen nicht ihre Ziele alleine, sondern nur mit Mitarbeitern und ich muss gucken, wie ticken die anderen, was ist da gerade los. In welcher emotionalen und gedanklichen Situation ist der andere. Was trage ich dazu bei, wie wirke ich auf den. Das gleiche zum Cockpit genauso. Im Cockpit ist es eben so, dass wir eine Situation erzeugen, die wir nennen, wir sind zusammen im Loop. Wir sind im gleichen Film und wir haben die gleiche Vorstellung von dem was gerade abläuft. Wenn der Kollege, die Kollegin aus dem Fenster guckt, frage ich: „Du ist was? Beschäftigt dich irgendetwas? Hat es etwas mit dem Flug zu tun oder nicht?“ und dann kommen wir schon wieder zusammen, dann bewegen wir uns wieder gleichzeitig in den gleichen Film, in den gleichen Loop. Also ich sage es noch mal kurz. Entscheidungen treffen, Entscheidungen meistern ist im Fliegen, wie im Leben sehr ähnlich. Prioritäten finden und die durchhalten ist sehr sehr ähnlich und eben auch Ziele gemeinsam erreichen mit anderen Leuten, gemeinsam Ziele erreichen ist auch sehr ähnlich. Sorry, jetzt hast du nur eine kurze Frage gestellt und ich texte dich völlig zu mit diesen drei Dingen, aber viel viel kürzer kann ich es nicht.“

Optimieren, organisieren und trainieren für das Leben

„Ne Heinz, das ist ja genau richtig und das ist ja auch das, was Menschen interessiert. Ich versuche jetzt immer so die Übersetzung für den Alltag zu finden. Beziehungsweise was mich interessiert, beziehungsweise auch vielleicht so, ich sage das jetzt mal vorsichtig, du bist mir nicht böse. Uns jüngere Generation, also so die Generation Y, das ist auch so meine Altersklasse,  wir sind ja sehr daran interessiert, wie können wir unser Leben selbst optimieren, wie können wir uns verbessern, wie können wir Prozesse optimieren und auch wie können wir das mit in das Unternehmerische Leben übertragen und da ist es natürlich jetzt super spannend, wie kann ich denn für mich selber trainieren besser Entscheidungen zu treffen und es gibt ja auch manchmal so Situationen, wo wir vielleicht in der Vergangenheit leben und denken, ach hätte ich mich damals anders entschieden, dann wäre heute nicht das und das. Dann würde es mir heute besser oder schlechter gehen. Hast du da eine Anleitung, kann man sich da irgendwie orientieren?“

„Ja ich glaube schon. Erst mal kannst du mich alles fragen, was du willst, auch wenn ich schon ein paar Takte älter bin, ich bin Anfang fünfzig. Also zu dem Thema, was ist mit vergangenen Entscheidungen und was ist mit meinen Fehlern, die ich vielleicht gemacht habe. Da ist es so, dass ich persönlich und auch also als Unternehmer, du machst, du triffst nicht jede Entscheidung richtig, das ist so und im Flugzeug genau, wir machen im Flugzeug eigentlich dauernd Fehler. Vielleicht will das gar keiner hören, aber das ist so. Also wir definieren Fehler als Abweichung von dem normalen Verfahren. Wenn ich mal eine falsche Frequenz einstelle oder wenn ich mal irgendetwas nicht in der richtigen Reihenfolge mache, dann ist das per Definition ein Fehler. Das kommt dauernd vor. Also ein Pilot, wie ich macht so jede halbe Stunde einen Fehler. Zum Glück sind wir ja zu zweit im Cockpit und der Eine, die Eine, also männlich weiblich ist völlig gleich, der Eine ist pilot flying und der Andere ist pilot non flying oder pilot monetoring sagt man heute. Das heißt ich habe einen Kollegen, eine Kollegin die passt auf mich auf und meine Fehler, die ich alle halbe Stunde mal mache, in einer Normalsituation jede halbe Stunde, wenn ich im Stress bin, mache ich jede dreißig Sekunden Fehler. Ja deshalb brauchen wir zwei Leute. Ich weiß also, dass wir Fehler machen und ich weiß, dass viele meiner Entscheidungen eben falsch sind und ich weiß auch warum. Erst Mal, weil ich ein Mensch bin und ich kann es nicht abstellen und mein Trick erst mal dafür ist, mich immer zu fragen, vor jeder Entscheidung, wo kommt die Entscheidung eigentlich her. Was treibt mich wirklich an. Das, was mich so antreibt, passt das zu der Entscheidungssituation oder sind es ganz andere Dinge. Wir hatten das eben schon mit Innovation, Expansion und Lehman Krise gleichzeitig. Aber sich zurück zu nehmen, einmal kurz zu gucken, was ist bei mir los, wie ticke ich gerade, was ist meine Empfindung und macht das was mit mir. Ja, also rudert das in den Kontext ein. Die Frage, die kurze Frage, die für mich immer wichtig ist, ist die, warum tue ich das. Dieses Warum ist eine total wichtige Frage. Wenn ich das schaffe, das einzubauen, vor jede Entscheidung, dann bin ich schon mal ein Schrittchen weiter. Das schützt mich nicht davor, Fehlentscheidungen zu treffen, aber ich hadere nicht mit meinen Entscheidungen, die ich getroffen habe, weil ich weiß, ich mache Fehler und ich nehme mir die Zeit in mich reinzugucken, kurz das Thema abzufragen bei mir und dann eine Entscheidung zu treffen. Also die beiden Dinge, das Wissen um das Fehlerhafte, das Übertragen, wie machen wir es im Cockpit. Ich meine, wenn du eine wichtige Entscheidung triffst, da fragst du doch Freund, Ehepartner, wen auch immer. Das machst du ja auch nicht alleine im luftleeren Raum, sondern du holst dir ein paar Meinungen ein. Hörst dir das an und kommst dann dazu. Wenn die Entscheidung zu groß ist, dann lohnt es sich das zu teilen. Guck mal, ich war ja lange Unternehmer und habe nach zwanzig Jahren gesagt, die Arbeit will ich nicht mehr machen. Sondern ich will etwas anderes machen und normalerweise, wir Menschen wir verbinden das miteinander. Ich habe gedacht, du musst das so machen, wie im Flugzeug. Du arbeitest das Schrittweise ab und die erste Frage, die ich mir gestellt habe war die, wovon will ich eigentlich weg, Punkt. Die zweite Frage war, wo will ich eigentlich hin und wir neigen dazu das sofort miteinander zu verbinden. Also Wissen um die Fehlentscheidungen, Wissen um die Komplexität, sich sauber ehrlich kleine Fragen stellen und dann glaube ich, gibt es eine gute Chance zu guten Entscheidungen zu kommen.“

Von Weg… Hin zu Motivation

„Ich höre da so ein bisschen raus, also ich erkenne da so Muster wieder von Weg Motivation hin zu Motivation, also du arbeitest mit diesen ganz klassischen Motivationsanleitungen. Als Coach bist du in diesen Techniken natürlich auch geschult.“ 

„Ja schon, aber wenn ich ehrlich bin, war das ein Prozess bevor ich die zweite Coachingausbildung gemacht habe. Mir war schon klar, dass das komplex ist, was ich zu entscheiden habe und habe versucht halt kleine Häppchen daraus zu machen und diese Frage wovon weg, wo hin ist eigentlich eine Sache, die ich gemacht habe vor der Coachingausbildung, weil es mir einfach logisch erschien. Natürlich gibt es dann solche Techniken und so. Ich glaube ein guter Freund, ein guter Coach, männlich, weiblich, die nötige Zeit, das Wissen um Fehlentscheidungen und das in kleinen Häppchen zu machen, da ist man schon einen ganz schönen Schritt weiter.

Trugschluss 40 Stunden-Woche: Was Du in einer 2 tage Woche tun würdest?

„Ich hatte dir ja vorab so ein paar Interviewfragen geschickt und da waren ja auch ein paar Fragen zum Thema und auch mal so ganz andere Fragen und wir leben ja in einer Welt, irgendjemand hat ja mal diese vierzig Stundenwoche erfunden und die funktioniert ja mehr oder weniger doch ganz gut oder auch ganz schlecht, je nachdem und das spannende ist ja, wenn die Erfindung jetzt nicht vierzig Stundenwoche wäre, sondern achtzig, würde das wahrscheinlich auch keiner hinterfragen und einfach, würde es einfach so weiter laufen und das spannende ist ja, wenn es umgekehrt wäre, wenn es eine zwanzig Stundenwoche wäre oder eine zehn Stundenwoche wäre, würde es vermutlich auch funktionieren. Jetzt mal der Gedanke, wenn du nur zwei Tage arbeiten dürftest, oder nur zwei Stunden arbeiten dürftest, vielleicht ist das auch tatsächlich so ein bisschen dieses, warum tue ich das, was du gerade angesprochen hast. Was wäre das, was du tun würdest?“

„Das ist eine gute Frage. Ich nehme mal die zwei Tage und nicht die zwei Stunden, weil zwei Stunden ist sau knapp. Bei zwei Tagen in der Woche würde ich glaube ich nichts wirklich anders tun. Sondern ich würde die Dinge konsequent tun. Wenn ich ehrlich bin, bin ich aus dem alten Job raus, um eben nicht mehr so viel zu arbeiten. So und ich arbeite ungefähr so zwei Tage in der Woche, also produktiv und den Rest der Zeit nehme ich mir Zeit. Den Rest der Zeit erlaube ich mir zu arbeiten oder auch nicht zu arbeiten und ich denke, wenn ich nur zwei Tage hätte Chris, ich muss mal gerade nachdenken. Wenn ich nur zwei Tage hätte, würde ich die Dinge genau so tun, wie jetzt, allerdings würde keine, wäre der Wohlfühlfaktor weg. Der Wohlfühlfaktor wäre weg, also ich würde mir, müsste mich dann wirklich zusammenreißen, müsste dann wirklich alles durchtakten und müsste mich sehr oft fragen, was tue ich hier, warum tue ich das, wie wirkt das auf andere Leute, ist das noch genug, kümmere ich mich noch genug um andere Leute und die anderen Tage, die anderen drei Tage, die ich ja normalerweise habe, die mir Komfort geben, die mir Luxus geben, die Dinge so zu machen, in der Geschwindigkeit zu machen, wie ich es gerne, also die sind weg. Also ich kriegte das gleiche fertig, es würde sich aber nicht so gut anfühlen, glaube ich.“

 

Menschen beeinflussen – Herzenswunsch in der Unternehmerwelt

„Du bist ja im Alltag bist du ja mit dem Thema Leadership, Führung unterwegs, hast viele Coachings mit Führungskräfte siehst ja oder bekommst ja Einblick in unterschiedliche Unternehmen und kannst damit ja auch immer deine Botschaften platzieren und kannst ein Stück weit Menschen mit beeinflussen und damit auch Unternehmenskulturen beeinflussen. Was ist denn so dein Herzenswunsch, wie Unternehmen in Zukunft arbeiten, mit Menschen umgehen und auch im Bezug auf Entscheidungen?“

„Ja also ich habe da Wünsche. Die kommen aus reiner eigenen Denke als Unternehmer. Ob die jetzt zu anderen Unternehmern passen, weiß ich eben nicht, aber aus meiner Denke, aus meiner Haltung heraus ist es total wichtig Menschen mit an einer Entscheidung zu beteiligen. Ich glaube, dass es total wichtig ist eine Kultur zu schaffen, wo so alte Glaubenssätze, wie die Omnipotenz aller ist in einer Person vereint, also so ein patriarchisches Prinzip. Das ist ganz alt, hatten wir in der Fliegerei lange und heute ist das im Unternehmen glaube ich richtig so zu sagen jeder kann was zu den Entscheidungen beitragen. Im Team erzeugt man die besten Ergebnisse, das heißt nicht, dass am Ende des Tages einer die Entscheidungen treffen muss. Das muss eben klar sein und der Weg dahin finde ich sollte der sein eine Kultur zu fliegen, wo klar ist, dass jeder was zur Entscheidung beitragen kann. Ich bin nicht für ein demokratisches Prinzip. Also nicht falsch verstehen. Ich bin dafür, dass eine schlauere Führungskraft dazu kommt sich die Meinung anderer Leute anzuhören, sie zu beteiligen, dann schon zu einer Entscheidung zu kommen, die zu vertreten und zu begründen, aber der Weg muss sein, weg von alten Prinzipien, wie ‚what the captain tells is law‘. Sondern hin jeder kann was dazu beitragen. Also der Wunsch, mein Wunsch geht in die Richtung der Entscheidungsfindung. Dann bist du auch ganz schnell bei dem Thema Partizipation, wie lasse ich andere Menschen daran partizipieren. Wie sehr können andere Menschen, meine Mitarbeiter an meinen Entscheidungen partizipieren und können die nachvollziehen. Das ist ein wichtiges Ding und wichtig ist auch das Thema Beziehung. Also Beziehung ist ein Wertetreiber und Motivationstreiber finde ich. Wenn Menschen in die Firma kommen, weil sie dort gute Beziehungen haben, das ist ein Treiber und sowas wie Koherenz, also dass die Meinungen, die ich habe und Werte in der Firma wiedergefunden werden. Also ich fasse noch mal zusammen. Entscheidungsfindung aus dem Axiom heraus, jeder kann was dazu beitragen. Die Werte müssen sich treffen, von mir als Mitarbeiter und als Unternehmen und das muss ich sicherstellen als Unternehmen und der nächste Punkt ist der Beziehungen, ich glaube das es total wichtig ist im Unternehmen Beziehungen zu haben, gute Beziehungen zu haben und natürlich auch zum Chef.“

Wenn du nur ein Coaching-Werkzeug hättest, welches wäre das?

„Jetzt ist es ja so Heinz, wir laufen als Trainer ja immer mit so einem Werkzeugkoffer von Techniken, Tools und Methoden rum und haben dann ja auch immer das Köfferchen dabei, um Problemlöser zu sein und wenn du dir jetzt vorstellen müsstest, du hättest nur ein Werkzeug, ich weiß, das ist schwer. Nur ein Werkzeug, was hättest du auf jeden Fall dabei? Was hast du immer in der Hosentasche, worauf würdest du nicht verzichten? Was ist deine Lieblingstechnik als Trainer?“

„Ja, also der Gedanke ist mir durchaus vertraut. Die Coachingausbildung, die ich gemacht habe, da lernst du so zwanzig Tools oder Techniken und Tools. Am Ende bleiben davon fünf oder sechs über, die dir liegen. Nun fragst du mich nach der Einen aus den fünf. Das ist eine echt schwere Frage. Ich hätte so ein oder zwei, aber das ist mir auch zu theoretisch. Ich glaube, das was ich auf jeden Fall nutzen würde, ist ja wie ich es auch sonst jetzt mich als, hört sich doof an, aber mich als Person auf jemand anderes zu fokussieren und dadrum herum nutze ich dann automatisch diese Dinge, die ich so gelernt habe als Technik und die ich auch oft einsetze, weil ich weiß, dass sie funktionieren. Wenn ich nur eine Technik haben dürfte und nicht die fünf, die ich gerne benutze, dann würde ich sagen, der Fokus von mir auf eine andere Person ist die wichtigste Technik.“

Persönlichkeiten und Influencer für sich gewinnen

„Ich mache momentan ja ein spannendes Projekt, wo wir solche Techniken, deshalb frage ich jetzt auch nach Techniken, weil ich auch persönlich daran interessiert bin. Wo wir viele Techniken, Methoden, Strategien in die Anwendung bringen, um das Ganze noch mal greifbarer auch für Menschen, die eben nicht aus dieser Coachingszene auch so und wir werden unter Anderem jetzt zweitausendsiebzehn Strategien anwenden, um Menschen, berühmte Menschen, Persönlichkeiten für eine Geschichte zu gewinnen und sie zu überzeugen und da hatte ich dich gefragt, vorab, wo kannst du uns denn da möglicherweise empfehlen oder die Tür aufmachen, hast du da irgendwelche Ideen?“

„Ja. Was sollen die Menschen da machen. Ich habe das, ich habe die Frage gelesen, habe gedacht okay, Politiker und berühmte Menschen kenne ich nicht ganz so viele. Was soll die, also ich bin halt mehr vernetzt im Bereich der Wirtschaft und so. Was sollen die Menschen genau machen?“

„Also die Idee dahinter ist, zu zeigen, dass du eigentlich jeden Menschen mit den richtigen Strategien und wenn du eine gute Idee hast, für diese Idee begeistern kannst und wir wollen jetzt das so in die Anwendung bringen und eine bewährte Methode ist ja das Empfehlen. Wir wollen uns also empfehlen lassen und da war jetzt die Frage danach.“

„Jetzt habe ich es. Also die Person, die mir im Moment da einfällt, ich hoffe er verzeiht es mir, ist der Karsten Teschner. Ein sehr sehr guter Freund von mir, mit dem ich lange gearbeitet habe, in allen utnerschiedlichen Themen. Der Karsten ist Geschäftsführer bei Bofrost und wenn du magst würde ich dir den Kontakt herstellen. Der hört oder wahrscheinlich sieht der das dann irgendwann oder andere Leute. Meine, bei dem was du vorhast, wäre der Karsten, der Karsten ist Geschäftsführer bei Personal bei Bofrost und das trifft glaube ich auch genau das richtige Thema da.“

Geheimtipps zum Thema Entscheidungen treffen

„Du hast bestimmt Lieblingsbücher, Lieblingsfilme, wo du sagst, das ist wirklich richtig empfehlenswert. Das würde ich gerne auch anderen Menschen zeigen oder das müssen Menschen, die sich mit dem Thema Entscheidungen, Führung beschäftigen, da kommen die nicht dran vorbei. Was hast du da so für Literaturtipp für uns.“

„Das ist eine Frage, die du mir nicht in die Liste geschrieben hast. Da gibt es einmal sage ich mal ein Buch für Unternehmer, das ist schon ein bisschen älter. Das kommt aus dem amerikanischen. Das ist geschrieben von vier, fünf Professoren aus Harvard und das heißt „Die vier plus zwei Strategie“ auf Deutsch und „What really works“. Das gibt es bei Amazon und zwar geht es darum, dass die über einen Fünf- oder über einen Zehnjahreszeitraum amerikanische Firmen untersucht haben und haben herausgefunden, was unterscheidet die erfolgreichen von den weniger erfolgreichen und herausgekommen ist, es gibt acht Kernstrategien und die Empfehlung ist vier auf jeden Fall zu machen davon und von den anderen Vieren zwei optional zu nehmen. Deshalb heißt es „Die vier plus zwei Strategie“ oder „

“. Gibt es bei Amazon, kann ich empfehlen, also als unternehmerisches Gut. Das andere Buch, was mich persönlich sehr beeindruckt hat, ist das Buch „ “ von Ellie Beinhorn. Ellie Beinhorn ist eine Fliegerpersönlichkeit aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Ich habe ja gesagt, ich bin schon ein paar Tage länger unterwegs und die Ellie Beinhorn hat sich als Frau in einer Welt durchgesetzt, die von Männern beherrscht war. Sie hatte einen extremen Freiheitsdran. Sie hatte den Drang, sich nicht stoppen zu lassen und sie hatte den Drang, neue Dinge zu tun. Die ist also mehrmals mit einem kleinen Flugzeug um die Welt geflogen, in der Zeit. Also nicht so wie heute, mit einem GPS Navi und so, wann anders, und der Wille sich durchzusetzen. Der Wille sich in eine andere Welt einzubringen und da eine Position zu finden. Der Freiheitsdrang von der Ellie Beinhorn hat mich sehr sehr begeistert.“

Als Motivationstrainer helfe ich dir dabei, deine Ziele deutlich schneller zu erreichen. Was mir machen, ist kein Schakka Motivationstraining, nein, wir gehen gemeinsam in die Umsetzung, an deine Fitness, deinen Erfolg, deine Ziele, deine Motivation und dein wundervolles Leben. Schreib mir einfach!

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