Angst verlieren auf Knopfdruck 

Angst verlieren auf Knopfdruck 

Angst ist das Natürlichste auf der Welt

Um Angst abbauen zu können, gilt es erst einmal zu verstehen, dass sie zu uns gehört wie die Luft zum Atmen. Versuche in einem Motivationstest mehr über Dich selbst zu erfahren. Womöglich bist Du ein Mensch, der sehr vorsichtig ist und dem es schwer fällt, dem Leben und den Geschehnissen des Alltags zu vertrauen. Sei Dir aber gewiss, dass Angst eine ganz natürliche Emotion ist mit der wir alle geboren werden. Im limbischen System entscheidet sich, wie unsere Reaktion auf eine Schlange oder eine Blume sein wird. Die Furchtreaktion ist angeboren, da sie lebensnotwendig ist. Ohne sie laufen wir vor hemmungslos vor fahrende Autos, nähern uns forsch Raubtieren oder essen Lebensmittel, ohne zu wissen, ob sie verträglich sind. Angst und die Schreckreaktion sichern unser Überleben, da wir uns instinktiv zurückziehen und Schutz in bedrohlichen Situationen suchen. Aber das ist es nicht allein. Wir beginnen auch die Menschen die wir lieben ganz automatisch zu beschützen. Daher ist Angst ein fester Bestandteil unseres Lebens, den wir nie verlieren werden. Entwickeln wir jedoch zu starke Ängste oder gar Angst vor der Angst wird es problematisch und kontraproduktiv. Haben wir bereits Angst bei der Vorstellung in ein Flugzeug zu steigen, sollten wir beginnen, den Rückwärtsgang einzulegen. Nur so ist gewährleistet, dass wir unsere Lebensqualität nachhaltig steigern und es unbeschwert genießen können.

Gefahr erkannt – Gefahr gebannt

Über uns schweben die Sorgen wie eine schwarze Wolke oder ein Damoklesschwert. Wir wissen keinen Ausweg und hängen fest in unseren quälenden Gedanken. Positives Denken allein reicht an dieser Stelle längst nicht mehr aus. So sehr wir es auch wollen, uns wird es kaum möglich sein, derartige Gedanken zu entwickeln, die in diesen Fällen Wirkung zeigen werden. Meist fällt es uns schwer, über unsere Gedanken der Gefahren mit jedem zu reden. Da sind die Scham oder das sichere Gefühl, Unverständnis zu ernten. Selten ist es unseren Mitmenschen möglich, sich voll uns ganz in unsere Empfindungen hineinzuversetzen. Dennoch sind das keine Gründe, um resigniert zu sein oder aufzugeben. Beginne in Deinen eigenen vier Wänden mit ganz einfachen Dingen und stelle Dich der Herausforderung. Du wirst sehen, dass Du Dir selbst mit etwas Unterstützung sehr gut helfen kannst und schon bald verschwindet die schwarze Wolke der Sorgen über Dir.

Sofern Dir bewusst ist, in welchen Situationen Du starke Angst entwickelst, kannst Du damit beginnen, Dir Strategien zu überlegen, um sie abzubauen. Der erste Schritt ist folglich um das Problem zu lösen, das Erkennen und Eingestehen der Dinge, die in Dir Unbehagen auslösen.

  • Wovor hast Du Angst?
  • Welche Vorstellung quält Dich am meisten?
  • Gibt es Situationen, die Du aus Angst vermeidest?

Nimm Dir etwas Zeit und schreibe alle Situationen auf, vor denen Du Angst hast. Differenziere dabei, ob sie real oder fiktiv sind. Zu den realen Ängsten gehört z.B. die Angst eine Rede zu halten oder Angst vor engen Räumen. Zu den fiktiven Ängsten zählen die Angst verlassen zu werden oder nie einen Partner zu finden.

Adieu zu fiktiven Ängsten

Fiktive Ängste kann Du mit einem Fingerschnippen aus Deinem Leben verbannen. Sie leben und ernähren sich davon, dass wir Menschen uns in sie hineinsteigern. Wir glauben, dass etwas schlimmes passieren könnte. Wir befürchten unseren Partner zu verlieren. Wir haben Angst davor, irgendwann allein zu sein.

Allein ist gemein, dass sich mit ihnen heute und jetzt kein realer Bezug herstellen lässt. Könnte, sollte, würde – alles ist ein Konjunktiv und niemand kann in der Gegenwart sicher sagen, ob dieser Zustand jemals eintreten wird.

Dafür kommt die hier die Lösung:

Es gibt Dinge, die man einfach sein lassen kann!
Wir können SOFORT damit aufhören Angst vor etwas zu haben, das sehr wahrscheinlich nicht in absehbarer Zeit eintreten wird. Beginnen wir doch einfach damit, uns erst damit zu befassen, wenn die Situation eintritt. Bis dahin, brauchen wir uns nicht zu stressen oder schlechte Laune zu bekommen. Es gibt keinen Grund dafür und hilft uns nicht. Es sichert in diesem Fall unter keinen Umständen unser Überlegen. Es ist überflüssig und wir brauchen es nicht.

Ebenso könnten wir Angst davor haben, einem Krokodil zu begegnen. Das wird wahrscheinlich unter den gegenwärtigen Voraussetzungen ebenso wenig geschehen.

Soforthilfe in bedrohlichen Situationen

Um Hilfe und Unterstützung zu erhalten, kannst Du einen weiten therapeutischen Weg gehen. Es gibt jedoch auch Methoden, die Du selbst und ganz kostenlos anwenden kannst. Mit den Techniken des NLP lassen sich kurzfristig Ängste abbauen. Sie helfen in einer akut auftretenden Lebenssituation. Darüber hinaus werden in Gratis Hörbüchern Tipps gegeben, welches Verhalten effektiv und sofort wirkt. Dank der modernen Hirnforschung gibt es viele neue Ansätze, die hilfreich und erfolgversprechend sind. Dabei spielt nicht nur die richtige Atemtechnik eine bedeutende Rolle. Der erste Schritt ist das frühzeitige Erkennen der Warnsignale. Lerne Dich selbst und Deinen Körper gut zu beobachten. Nimm erste Veränderungen wie Herzrasen, Schweißausbruch oder Nervosität wahr. Reagiere rechtzeitig darauf, damit sich keine Panikattacken einstellen. Stellen sich erste physiologische Veränderungen ein, kannst Du sofort reagieren:
Stelle Dir vor Du bist halb Mensch, halb Maschine.

Mit dieser Technik stellst Du Dich dem Kampf zwischen Verstand und Gefühl. Der Kopf weiß, dass Du keine Angst zu haben brauchst. Das Gefühl sagt jedoch etwas anderes. Indem Du dieses Muster durch diesen kleinen Trick veränderst und alles analytischer betrachtest, wirst Du Dich sofort beruhigen. Eine Maschine kennt das Gefühl nicht. Sie geht rational und Schritt für Schritt vor. Das kannst Du auch. Probiere es aus. Du wirst begeistert sein, wie gut es im Selbstmanagementfunktioniert.

Eine weitere gute Methode ist die folgende:

  • Sobald Du bemerkst, dass sich Dein Wohlbefinden verändert und das Herz anfängt zu rasen, sagst Du laut das Wort „Stopp“.
  • Egal, was Du gerade tust, lassen es sofort sein und gehe einer anderen Tätigkeit nach. Legen den Gegenstand, den Du in der Hand hältst hin. Drehe Dich auf dem Absatz um und gehe in eine andere Richtung. Wenn Du Dich gerade kämmst, legst Du die Bürste hin. Räumst Du das Geschirr ab, stellst Du es sofort sicher ab. Läuft Du eine Straße entlang, gehst Du für ein paar Schritte in eine andere Richtung.
  • Sobald Du körperlich etwas anderes tust, muss der Kopf darauf reagieren und neue Informationen senden. Das führt dazu, dass die Gedanken der Angst und damit die physiologischen Reaktionen verschwinden.
  • Nach nur wenigen Sekunden oder max. 1 Minute kannst Deine ursprüngliche Arbeit wieder aufnehmen.

Ein schneller und ebenfalls sehr guter Trick ist, das aufkommende Gefühl des Unwohlseins an einer Stelle Deines Körpers sofort wieder ausleiten zu lassen. Stelle Dir vor, die Energie fließt durch Deinen Körper. Konzentriere Dich und lasse sie durch die Beine, den Bauch und den Oberarm in Deinen Zeigefinger fließen. Diesen hältst Du in den Fußboden und damit leitest Du die gesamte Energie der Angst in den Boden. Sie kann Dir nichts mehr anhaben. Sie verschwindet und Du fühlst Dich befreit.

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