7 Schritte zu einem Leben ohne Angst 

7 Schritte zu einem Leben ohne Angst 

»Neulich wurde mir eine Altbauwohnung angeboten, drei Zimmer, hohe Decken und sogar ein Kamin. Aber alles, woran ich denken konnte, war meine Angst vor Spinnen, weil ich mal gelesen habe, dass sich in alten Häusern gern Spinnen unterm Holzboden verstecken. Für andere Menschen wäre dieses Wohnungsangebot ein Traum, für mich war es ein Albtraum!« Rolf, 38, aus Berlin
So wie Rolf ergeht es vielen Menschen. Ängste und Phobien hindern sie daran, Dinge zu tun, die für andere Menschen kein Problem wären. Kennst du auch dieses Gefühl, wenn dir die Angst in den Nacken kriecht, wenn du dich mies fühlst und wie gelähmt bist? Hast du dich schon dabei ertappt, wie du Ausreden erfindest, um dich vor etwas zu drücken, was dir Angst macht, oder ist dir dieses Ausweichverhalten vielleicht schon zur zweiten Natur geworden?Dann wird es Zeit, etwas gegen deine Ängste zu tun, denn es gibt sinnvolle Ängste, die dich vor konkreten Gefahren schützen, aber es gibt eben auch Ängste, die zum Selbstläufer werden. Diese Ängste passieren in deinem Kopf und hindern dich daran, der Mensch zu sein, der du bist: stark, tapfer und voller Energie. Lass uns also zusammen den mutigen Schritt machen, uns deine Ängste näher anzusehen, um sie danach aufzulösen! Bist du dabei?

Wieso haben Menschen überhaupt Ängste?

»Im Kopf weiß ich, dass meine Angst vor Fahrstühlen irrational ist. Wie viele Menschen sterben schon bei Fahrstuhlunglücken? Aber allein der Gedanke daran, dass diese Türen sich schließen und ich in der Metallkabine gefangen bin, versetzt mich in absolute Panik!« Bernd, 42, aus München

Angst fühlt sich nicht gut an, das ist jedem klar. Dennoch ist sie ein sehr sinnvolles Warnsignal. Stell dir zum Beispiel vor, dass du entspannt auf dem Sofa sitzt und dir einen interessanten Film ansiehst. Du bist gelöst und gut drauf, du hast dir deinen Feierabend wirklich verdient. Plötzlich riecht es verbrannt. Sofort schlägt dein Gehirn Alarm und holt dich zurück ins Hier und Jetzt. Du springst auf, um die Ursache des Geruchs zu suchen – im Idealfall hast du nur die Pizza im Backofen vergessen, schaltest den Ofen aus und reißt das Fenster auf. Im schlimmsten Fall handelt es sich um einen Wohnungsbrand und du kannst sofort reagieren, um Hilfe einzuleiten.

Das ungute, alarmierende Gefühl in deiner Magengegend, als du Brandgeruch wahrgenommen hast, hat dich also gerettet. In diesem Fall ist Angst ein sehr positiver Hinweis, der nicht umsonst in unserem Programm installiert wurde. Aber jetzt stellen wir uns eine andere Angst vor. In deiner Firma geht das Gerücht herum, dass Stellen abgebaut werden könnten und du hast schon lange das Gefühl, dass dein Chef dich nicht leiden kann. Deine Angst läuft los und macht sich selbstständig. Du könntest den Job verlieren, aber du musst das Auto noch abbezahlen. Du könntest die große Wohnung nicht mehr halten, du wirst auf der Straße landen und nie wieder einen Job finden!

Du nimmst die Angst mit nach Hause, sie raubt dir den Schlaf, du fühlst dich krank, hast aber das Gefühl, dir keinen Krankenschein erlauben zu können – schließlich ist dein Arbeitsplatz bedroht, du darfst jetzt keine Fehler machen! Die Angst frisst sich tief in dich hinein und wird zu deinem ständigen Begleiter. Und obwohl du gar keine Kündigung erhalten hast, fühlt die Angst sich echt an, für dein Gehirn ist sie vollkommen real und löst unvorstellbaren Stress in deinem ganzen Körper aus.

Nur hast du eines versäumt: Du hast nicht überprüft, ob diese Angst sinnvoll und berechtigt ist. Wenn du jetzt nicht die Notbremse ziehst, wird dieses quälende Gefühl zu einer Gewohnheit, zu einer Lebensrealität, die du irgendwann als Tatsache hinnimmst – obwohl sie gar keine ist. Du wirst lernen, die Angst über dein Leben bestimmen zu lassen! Möchtest du das? Mit Sicherheit nicht!

Der Angst ins Gesicht sehen

»Als ich erst einmal gewagt habe, meine Angst wirklich kennenzulernen, konnte ich dabei zusehen, wie sie immer kleiner wurde!« Jessica, 32, aus Essen

Denk zurück an die Sache mit der Pizza im Ofen. Du hast ein angstauslösendes Signal wahrgenommen, sofort gehandelt, und danach hast du dich wieder entspannt. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, so einfach war das. Bei der Angst vor Jobverlust wäre es die einfachste Lösung gewesen, den Chef um ein Gespräch zu bitten, um konkrete Fakten zu ermitteln. Vielleicht hätte er das Gerücht entkräftet, vielleicht hätte er dir auch mitgeteilt, dass deine Kündigung bevorsteht. Dadurch hättest du aber die Möglichkeit bekommen, zu handeln, dich aktiv nach einem neuen Arbeitsplatz umzusehen und vielleicht sogar sehr positive Veränderungen in deinem Leben anzustoßen. Aber die Angst, dich mit dem Thema auseinanderzusetzen und einfach nachzufragen, hat dich daran gehindert und in einen belastenden Schwebezustand versetzt.

Wenn Ängste so zum Selbstläufer werden, beginnen sie, dich an Dingen zu hindern, die gut für dich wären. Du hast vielleicht Flugangst und dir bricht schon der kalte Schweiß aus, wenn du nur daran denkst, dich einem Stahlklumpen, der aus unerfindlichen Gründen in der Luft bleibt, hilflos auszuliefern. Dann wirst du als Redner zu einem Kongress eingeladen und dieser Auftritt könnte dir die berufliche Anerkennung bringen, auf die du seit Jahren hingearbeitet hast. Aber du müsstest fliegen und lehnst mit einer fadenscheinigen Begründung ab. Die Angst hat also gesiegt und wird in Zukunft noch stärker in dir arbeiten – denn du hast ihr ja das Signal gegeben, dass du ihr sowieso nichts entgegensetzt. Spätestens jetzt wird es Zeit, dein Leben zurückzuerobern. Aber wie schaffst du das?

Druck abbauen, Durchatmen, den ersten Schritt machen

»Meine Freundin wünscht sich zur Hochzeit eine Reise nach Amerika. Ich hab keine Ahnung, wie ich ihr meine Flugangst gestehen soll, was soll sie bloß von mir denken? Ich schäme mich fürchterlich!« Timo, 29, aus Aalen

Wenn du mit Ängsten lebst, sind dir sicher auch Gefühle wie Scham oder Schuld nicht unbekannt. Besonders Männer haben große Probleme damit, offen zu ihren Ängsten zu stehen und damit umzugehen, denn Jungen werden leider immer noch dazu erzogen, »keine Angst« zu haben – was vollkommen falsch ist, denn wie wir gelernt haben, kann Angst in konkreten Fällen auch sehr sinnvoll sein. Vielleicht wurde dir sogar eingebläut, dass es für einen echten Mann lächerlich ist, Angst zu haben. Wenn du das Gefühl hast, dass das so ist, dann sieh dir auf der Seite eine Liste medizinisch anerkannter Ängste an und du wirst feststellen, dass du nicht allein bist.

Vielleicht kommen dir sogar selbst einige Ängste in dieser Liste lächerlich vor. Wer hat schon Angst vor Knöpfen oder davor, bestimmte Namen zu hören? Kann man wirklich Angst vor der eigenen Stimme haben oder vor Maulwürfen? Das sind schließlich alles Dinge, von denen gar keine Gefahr ausgeht! Deine Angst vor Spinnen hingegen ist echt! Merkst du was? Du hast gelernt, die Ängste der anderen zu banalisieren und das bedeutet, dass du auch deine eigene Angst noch nicht akzeptieren kannst. Akzeptanz des Ist-Zustandes ist aber der erste und vielleicht wichtigste Schritt, um deinem Leben die entscheidende Wendung zu geben. NLP und vor allem die in diesem Bereich angesiedelte Technik Fast Phobia Cure (FPC), kann dir helfen, deine Ängste schnell und effektiv zu überwinden. Solltest du dich noch nie mit NLP befasst haben, findest du auf der Seite des Beraters und international anerkannten Trainers Chris Mulzer eine spannende Zusammenfassung der NLP-Grundannahmen.

Die Fast Phobia Cure

»Die Fast Phobia Cure hat mir ein neues Leben geschenkt!« Michael, 37, aus Zürich

 

Die Fast Phobia Cure kannst du von einem Fachmann durchführen lassen, du kannst sie aber auch selbst anwenden, um dich selbst zu heilen. Einer der Grundgedanken im NLP geht davon aus, das jedes Gefühl eine Richtung hat. Angstgefühle haben also immer eine Bewegungsrichtung und breiten sich in deinem Körper aus wie eine Spirale. Diese immer größer werdende Spirale kann immer schneller werden und sich in dir ausbreiten bis zur totalen Panikattacke. Drehst du die Drehrichtung um, wird die Spirale aus negativen Gefühlen immer kleiner, bis sie sich vollkommen auflöst.

Wenn du selbst mit der Fast Phobia Cure arbeiten möchtest, stelle sicher, dass du dich an einem Ort befindest, an dem du dich wohl und sicher fühlst und an dem du nicht gestört wirst. Du kannst aber einen guten Freund bitten, in deiner Nähe zu bleiben und dich zu ermutigen.

Schritt 1: Die Angst klar definieren und dein Ziel festlegen

Natürlich musst du dich für diesen Schritt mit deiner Angst befassen und sie aufkommen lassen, aber diesmal wird es anders sein als vorher. Du hast deine Angst schon unzählige male überstanden und wirst es auch jetzt schaffen, aber diesmal tust du es, um sie endgültig hinter dir zu lassen. Denke an den Auslöser deiner Angst und beobachte deine Gefühle. Kannst du spüren, in welche Richtung die Angst sich dreht, wie sie sich in deinem Körper ausbreitet?

Falls es dir zu nah geht, die Angst zu fokussieren, kannst du sie aus deinem Körper heraustreten lassen und mit einigen Metern Abstand betrachten. Ja, du musst dich dazu von deiner Angst trennen – ein ungewohntes Gefühl, wenn sie dich lange Zeit begleitet hat. Aber es wird sich befreiend anfühlen. Siehst du diesen klebrigen schwarzen Klumpen aus negativen Gefühlen und möchtest du dich noch länger davon beherrschen lassen? Nein! Dein Ziel ist es also, der Angst die Macht zu nehmen. Also legen wir dir jetzt einen positiven Ressourcenanker, der fortan dein bester Freund sein wird.

Schritt 2: Dein Ressourcenanker

Entspanne dich und denke an ein wunderschönes Gefühl, am besten in einer konkreten Situation, die du wirklich mal erlebt hast, aber selbst ein Tagtraum, den du gern mal erleben würdest, kann dein Anker werden. Das Gefühl könnte vielleicht Geborgenheit sein oder Sicherheit, rufe die Erinnerung ab an einen Moment in deinem Leben, in dem du dich gut aufgehoben, sicher und glücklich gefühlt hast.

Hast du einen Freund bei dir, nimm seine Hand und »verankere« dieses Gefühl mit einem Händedruck. Je stärker deine Empfindung ist, umso fester drückst du zu. Bist du allein, kannst du auch dein eigenes Handgelenk drücken oder ein Kissen, das sich angenehm anfühlt. Wichtig ist, dass du auch körperlich ausdrücken kannst, wie stark dein schönes Gefühl der Geborgenheit ist. Dieses Gefühl ist deine Ressource, das »Gegengift« gegen die unangenehmen Gefühle, die deine Ängste in dir auslösen.

Du solltest dir dieses schöne Gefühl der Sicherheit mehrfach vergegenwärtigen und dieses ankern üben – je öfter du es ausprobierst, umso stärker wird es. Dieser Anker ist wie ein Muskel, den du trainieren kannst und wenn du das Gefühl hast, dass es gut für dich ist, lege dir auch zwei oder drei Anker an. Fühlst du dich jetzt stark und ruhig, kannst du mit deinem »Filmabend« beginnen, denn ab jetzt arbeiten wir mit deinem Kopfkino.

Schritt 3: Dein Film

Wolltest du immer schon mal ein Kino ganz für dich haben? Dann ist das jetzt deine Chance auf deinen ganz persönlichen unvergesslichen Filmabend! Stell dir ein wunderschönes, altes Lichtspielhaus vor, denk an die schweren, roten Samtvorhänge, vielleicht liegt sogar Popcornduft in der Luft, und dann nimmst du Platz in einem der bequemen Sessel in den vorderen Reihen. Der Sessel ist weich und gemütlich, das Licht ist gedämpft und du bist aufgeregt, beginnst aber, dich auf den Kinoabend zu freuen. Du verlässt also mit dem Geist deinen Körper und nimmst im Kino deinen Platz ein, womit du eine einfache Dissoziation schaffst – in deiner Gedankenwelt kannst du deinen Körper verlassen und an einem anderen Ort sein.

Als nächsten Schritt schwebst du aus deinem Körper im Kinosessel heraus und begibst dich an den Platz des Filmvorführers hinter dem Projektor – durch diesen Schritt erreichst du eine doppelte Dissoziation. Du kannst dich nun selbst dabei beobachten, wie du im Sessel sitzt und dir den Film ansiehst. Als Filmvorführer drückst du den magischen Knopf und startest den Film.

Das Licht geht aus, der Vorhang öffnet sich und du siehst auf der Leinwand ein einfaches, schwarzweißes Standbild aus einer Zeit, in der du noch keine Angst hattest. Das ist der Anfang deines Films, erinnerst du dich? Viele Filme fangen so an – an dem Tag, als die Welt noch in Ordnung war. Jetzt aber wird die laute Musik dramatisch, der Soundtrack des Films lässt erahnen, dass es aufregend wird. Je lauter du die Musik in deiner Fantasie hörst, umso weniger kann dein innerer Dialog dich stören. Dein innerer Dialog kann aus negativen Sätzen bestehen wie »Ich kann das nicht!« oder »Ich will das nicht schon wieder aushalten!«. Diese negativen Programmierungen wollen dir das Selbstvertrauen nehmen, aber du wirst das schaffen! Dreh die Musik in deinem Kopf einfach so laut, wie es sich in einem richtigen Kino gehört und hör gar nicht auf diese Sätze.

Nun wird der Film langsam gruselig, unheimlich, der Auslöser deiner Angst tritt auf. Leidest du unter Flugangst, siehst du dich in deinem Film bei einem Flugzeugabsturz, hast du Höhenangst, hängst du vielleicht an einer Klippe über dem Abgrund, bei Angst vor Spinnen krabbelt die Tarantel direkt auf dich zu – du spürst, wie all deine negativen Gefühle wie eine große Welle über dir zusammenschlagen, aber du bist dem nicht hilflos ausgeliefert. Noch sitzt du in deinem Kinosessel und kannst sogar zu deinem Beobachterposten als Filmvorführer wechseln. Diese Wechsel können für dich wirken wie eine doppelte Schicht Panzerglas – du siehst ja nur einen Film, die Spinne wird dich nicht berühren, du wirst nicht abstürzen.

Nutze auch deinen Anker. Drücke dein Handgelenk oder die Hand des Freundes, der die Technik mit dir durchführt und dich begleitet, das erinnert dich daran, dass du sicher bist, es ruft das Gefühl der Geborgenheit wach, bis du wieder mutiger wirst und Kraft getankt hast, dich der Angst zu stellen. Du siehst dich selbst als Darsteller in dem Film den Höhepunkt deines Albtraums erleben – die Spinne klettert auf deine Hand oder das Flugzeug rast steil in die Tiefe.

Schritt 4: Die Angst umkehren

Du kannst die Angst in die andere Richtung drehen. Auf dem Höhepunkt deines Horrorfilms, mitten im Showdown, nimmst du deinen ganzen Mut zusammen, hältst den Film an und springst direkt hinein. Jetzt bist du nicht mehr der Zuschauer, sondern der Hauptdarsteller! Und in diesem Moment lässt du den Film rasend schnell rückwärts laufen. Das kann sogar richtig komisch sein, allein schon dein Lachen wird die Angst auflösen. Alle Figuren laufen rückwärts, sprechen rückwärts, der ganze Film läuft rasant zur Ausgangssituation, als alles in Ordnung war. Die Angst wird gedreht, läuft ebenfalls rückwärts und wird immer kleiner, dann setzt du dich wieder in deinen gemütlichen Kinosessel und darfst verschnaufen. Das hast du verdammt gut gemacht!

Schritt 5: Sieh dir die Wiederholung an!

Du kennst den Effekt aus dem echten Leben: Wenn du einen Film zum ersten Mal siehst, ist alles für dich neu und spannend. Du kriegst an den richtigen Stellen einen Schrecken, lachst bei den Witzen und nagst dir vor Spannung die Fingernägel ab, wenn du mit der Hauptfigur zitterst, ob auch alles gut ausgeht. Wenn du ihn aber mehrere male hintereinander siehst, verliert auch der beste Film irgendwann seinen Reiz.

Genau so machst du es jetzt mit »deinem« Film. Du hast beim ersten Mal die Erfahrung gemacht, dass alles gut ausgeht und dass dir nichts passiert ist. Du hast den unheimlichen Showdown mutig durchgestanden, bist mitten in den Film gesprungen und hast dich zum Schluss in deinem sicheren, gemütlichen Sessel wiedergefunden, alles war friedlich. Mit diesem Wissen siehst du dir den Film jetzt noch einige Male an und du wirst feststellen, dass die Angst immer kleiner wird – am Ende kann sie dich sogar tatsächlich ein bisschen langweilen und du fragst dich, wieso sie so lange Macht über dich hatte.

Schritt 6: Beobachte dich und dokumentiere deine Fortschritte!

Du kennst die Zeichen deiner Angst am besten. Deine Atmung verändert sich, deine Stimme klingt vielleicht gepresst oder hoch, du bist nervös und schreckhaft, hast das Gefühl, unter Strom zu stehen und möchtest eigentlich nur weglaufen, die innere Anspannung treibt dich so an, dass du nicht zur Ruhe kommen kannst.

Wenn du dir die Wiederholung deines Filmes ansiehst, nimm dir Zeit, zu beobachten, wie deine Wahrnehmung sich verändert. Auch wenn du allein bist, kannst du ruhig laut aussprechen, was dir auffällt. Ist deine Atmung noch flach und schnell oder wird sie tiefer und ruhiger? Wie fühlt sich deine Haut an, ist dein Mund trocken, kribbelt es noch sehr stark in der Magengegend? Denke immer daran, dass du die Drehrichtung deiner Angst verändern kannst, gönne deinem Ressourcenanker Fitnesstraining, lass ihn arbeiten! Und dokumentiere deine Erfolge!

Schritt 7: Überprüfen und stark machen für die Zukunft!

Durch deine Beobachtungen fällt es dir leicht zu überprüfen, ob die Fast Phobia Cure bereits gewirkt hat. Sind noch Reste der Angst vorhanden, aber du fühlst dich erschöpft, kannst du auch an einem anderen Tag die Übung wiederholen – sie wird dir dann schon viel leichter fallen. Achte aber darauf, dass du mit einem guten Gefühl »dein Kino« verlässt. Du hast unglaublich viel geleistet und solltest stolz auf dich sein!

Du hast nun den Lerneffekt erlebt, dass du die Angst besiegen kannst und dass deine Ressourcenanker dir Kraft geben, wenn es hart auf hart kommt. Nun kannst du anfangen, deine angstfreie Zukunft zu planen. Gehe in Gedanken Situationen durch, die deine Angst wieder auslösen könnten und rufe dann dein neues Wissen darüber ab, wie du selbst deine positiven Gefühle stärken kannst.

Das war doch alles gar nicht so schlimm, oder?

»Ich hatte vorher nie von NLP gehört. Hätte ich gewusst, dass die Fast Phobia Cure mich so schnell und einfach von meiner Platzangst befreit, hätte mein Leben einen anderen Verlauf genommen!« Benedikt, 44, aus Oldenburg
Wie du siehst, kannst du mit minimalem Aufwand ein maximales Ergebnis erzielen. Solange du versuchst, deine Ängste durch Vermeidungsverhalten einzudämmen, werden sie nur immer stärker und ruinieren dein Leben. Wenn du sie nach dem Motto »Augen auf und durch!« behandelst, wirst du feststellen, dass die Angst vor der Angst das schlimmste war.

Um deine Ziele zu unterstützen, gibt es übrigens auch Apps, die dich im Alltag begleiten. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass gezielt eingesetzte psychologische Handyspiele  den Fokus ähnlich wie dein Ressourcenanker auf positive Gefühle lenken können und wirken wie eine geistige Impfung. Die App MyTherapy wurde sogar speziell entwickelt, um Menschen bei der Bewältigung ihrer Angststörungen zu unterstützen. Du siehst also, du bist nicht allein, aber Ängste kann man effektiv und schnell bekämpfen, wenn man die Erfolgsrezepte kennt! Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

Als Motivationstrainer helfe ich dir dabei, deine Ziele deutlich schneller zu erreichen. Was mir machen, ist kein Schakka Motivationstraining, nein, wir gehen gemeinsam in die Umsetzung, an deine Fitness, deinen Erfolg, deine Ziele, deine Motivation und dein wundervolles Leben. Schreib mir einfach!

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